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Austauschfaden für Pflegepersonal

Sualjanxa


bin ich negativ

Nee, einfach nur realistisch! Dieses Gebaren war einer der Gründe, warum ich icht mehr Krankenschwester sein mochte. Was du für dich selbst nicht willst, das füge auch keinem anderen zu.So sehe ich das. Das deutsche Gesundheitssystem ist ist unmenschlisch und würdelos.

éwpixne


Huhu ihrs,

bisher hab ich ja nur mitgelesen... Als Noch-Schülerin muss ich aber doch mal mitsenfen :)z

Zu den Namenschildern: Bei uns wird ebenfalls mit Vornamen gesiezt. Ich finde das auch okay so... In der Psych bei uns war man in zivil unterwegs, dafür wurde mit Nachnamen angesprochen. Zivil ist nicht so meins, Kittel sind mir auch, wenn man sie objektiv "nicht braucht" lieber - Nachname fand ich allerdings nach kurzer Eingewöhnung angenehm. Welche andere Berufsgruppe lässt sich mit Vornamen ansprechen?

Bei denen, die mit Erwachsenen zu tun haben, dürften das nicht viele sein. Andererseits gibt es ein bisschen Gefühl von "Anonymität" - wenn meine psychisch auffälligen und teilweise nicht berechenbaren Patienten grundsätzlich den ganzen Namen kannten, fand ich das auch komisch.

Naja, nach der Ausbildung wird es wohl wie bei uns im Haus sein - Vorname und Sie - so haben sich die Damen jedenfalls auch am Telefon gemeldet ;-)

Ich hab mein schriftliches und praktisches Examen (hoffentlich erfolgreich!) endlich in der Tasche *ächz*. Mündliches folgt noch.

Noch 13 Tage Station! :p>

Nur noch 13 Tage.

13 Tage Horror.

Nie wieder KH!!!!

Und mir geht's mit der Vorstellung super. Sagt sich einfach, wenn man weder Altenheime noch ampulante ( ;-D ) Pflege in Betracht zieht.

Aber Leute, ich hab meinen Traum gefunden... *strahl*

Dialyse.

Sonntagsfrei, keinen wirklichen ND, Betreuung von 4-5 Patienten *hüpf*, kaum Grundpflege, massiv übertarifliche Bezahlung, viel zu lernen, lange Einarbeitung, FWB in Aussicht, mehr Urlaub, Zusatzleistungen.... :)^

Einfach nur genial. Ich freu mich wie Bolle und bete, dass alle Prüfungen gereicht haben... Ich will nur noch weg. Und das Lustige - unser kompletter Kurs ist so dermaßen angenervt von Allem, was mit Arbeit zu tun hat... Völliger Frust auf allen Seiten. Selbst bei mir bröckelt ab und an die über 3 Jahre stabile Fassade der *immer gut gelaunten Schülerin*... Patienten gegenüber vergesse ich mich zwar nicht, aber die ein oder andere, leise, zynische Bemerkung rutscht schon mal raus... |-o

Meine Freude darüber, erstmal nie wieder in diesem hirnverbrannten KH-Alltag mit Waschstraßen , Ärzten, die minütlich ihre Inkompetenz unter eindrucksvollen Beweis stellen, unglaublich genervten Patienten, das Prellbock-Dasein, etc. pp. mitzubekommen. Ich will nicht mehr.

Und das von einer Frau, die die ersten Jahre in der Ausbildung inbrünstig sagte, niemals etwas Anderes... Ambulanz, NA oder Anästhesie könnte ich mir zwar immer noch vorstellen, aber keinen Stationsalltag - auch nicht mehr Intensiv.

Und dieser Traumjob scheint eine Wende zu sein, mit dem ich mir sogar vorstellen kann, länger als 3 Jährchen in der Pflege zu bleiben :)z Ich hatte auch schon Zweitausbildungen überlegt, obwohl ich wirklich gerne in der Pflege bin...

Nu ja, ihr kennt das ja :-p

Und ich will nicht zum Spätdienst! *mopper*

bulauernDrachexn


ich weiss nicht ob man alles nur auf das gesundheitssystem schieben kann... und selbst wenn können wir das nicht ändern. aber es gäbe viele andere kleinere baustellen an denen man arbeiten könnte!

aber da man selbst das nicht darf, es einem ja regelmässig von höheren stellen untersagt wird, steht mein entschluss diesen beruf zu verlassen fest.

ich soll schuften wie ein schwein, alles kontrollieren, alles im blick haben und dabei die fresse halten! zum denken sind wir eh zu dumm! alles was ich sage oder mache ohne anweisung von oben ist sowieso falsch!

ich frage mich nur manchmal wo das alles noch enden soll? wer will diesen beruf noch ausüben? wie ich an anderer stelle schonmal erwähnte habe ich panische angst davor selbst mal ins krhs. zu müssen. bei der dummheit die ich tagtäglich erlebe habe ich angst um mein eigenes leben!

A&zra.el-A7lkasaxr


und wer ist schuld daran... geld! die krankenversicherungen wollen immer mehr geld haben, die versicherten wollen immer weniger zahlen, patienten rennen wegen jedem huster und nieser zum arzt, alte menschen kosten immer mehr,

krankenhausaufenthalt wird nur noch nach krankheitsfall bezahlt.

wir haben einen arzt der neulich erzählt,e das er erlebt hat wie diese umstellung stattgefunden hat.

es wurden statistiken von dem krankenkassen erstellt wie lange durchschnittlich für eine krankheit die liegedauer ist.

es gab da wohl eine dame die dann bei ihm ankam... was ist den ein ileus? er: "ein ilius ist eine erkrankung im bauchraum die..." sie: "danke" sie: "was ist den eine apindiziteus?" er: "eine apendizitis ist eine erkrankung im bauchraum, man nennt es auch blinddarmentzündung. diese muss..." sie: " danke".

er sagte: es ist erstaunlich das solche "hohlen nüsse" dann darüber zu entscheiden haben was ärztliche behandlung und pflege kosten darf.

S$üzntxje


Ich frage mich sowieso, warum manche Ärzte für steinalte, todkranke Patienten überhaupt eine Einweisung veranlassen, wenn der Tod doch absehbar und nicht mehr aufzuhalten ist

weil viele Angehörige zu Hause da heillos mit überfordert sind, ihrem Opa beim Sterben zuzusehen. Und da ist es eben bequemer, ihn ins Krankenhaus zu schicken.

Anmerken wollte ich noch zu dem "allein sterben". Es gibt in vielen Städten, Dörfern ehrenamtliche Hospizhelfer, die sich zum Sterbenden setzen, ihn und die Angehörigen begleiten, wir rufen sie nur fast nie. Das ist eine Hilfe, die wir uns nicht holen, obwohl wir es könnten......

Slün^tjxe


wir ändern jedenfalls nichts, wenn wir alle den Beruf wechseln,

hier, dahin gehen:

[[http://www.verdi.de/gesundheit-soziales/branchenpolitik/deckel_weg]], den Mund aufmachen, immer wieder.

ich soll schuften wie ein schwein, alles kontrollieren, alles im blick haben und dabei die fresse halten! zum denken sind wir eh zu dumm! alles was ich sage oder mache ohne anweisung von oben ist sowieso falsch!

mir hat noch nie jemand gesagt, ich soll die Fresse halten und Pflege, die mitdenkt ist bei uns durchaus erwünscht.

b&laue/rDrachxen


Es gibt in vielen Städten, Dörfern ehrenamtliche Hospizhelfer, die sich zum Sterbenden setzen, ihn und die Angehörigen begleiten, wir rufen sie nur fast nie. Das ist eine Hilfe, die wir uns nicht holen, obwohl wir es könnten......

weil man sich damit erstmal eingestehen muss versagt zu haben. und das können die wenigsten. desweiteren bin ich mir sicher das wenn wir das machen würden auch da die pflegedirektion etwas dagegen hätte!

mir hat noch nie jemand gesagt, ich soll die Fresse halten und Pflege, die mitdenkt ist bei uns durchaus erwünscht.

dann hast du es gut! bei mir ist es leider tatsache und wird in regelmässig ankommenden emails der pfl.dir. immer wieder bestätigt.

MbuEew18737


ich finde den psychischen druck am allerschlimmsten!

wohl war, dass ist Mord :-/

@ épine @Saljana

*:) *:) *:)

Willkommen

M4ue1_83>7


Ich frage mich sowieso, warum manche Ärzte für steinalte, todkranke Patienten überhaupt eine Einweisung veranlassen, wenn der Tod doch absehbar und nicht mehr aufzuhalten ist

da sind die Ärzte auch in einer Art Zwickmühle gefangen,

auf der einen Seite Wissen sie das man nicht mehr helfen kann,

auf der anderen Seite müssen sie alles tun/versuchen.

Und dann noch die Rechtssituation:

Schlagwort: "unterlassene Hilfeleistung".

Ich persönlich finde es auch menschenunwürdig alles um jeden Preis verlängern zu müssen.

Der Vergleich hingt zwar gewaltig,

aber ein Tier würde man (bei gleicher Situation) nicht "quälen" (Tierschutzgesetz).

LG mue :)*

zxucker.z9ickxe84


Hey ihrs!

In dem Haus in dem ich arbeite fehlt es an allen Ecken und Enden an Personal... man fertigt die Kinder ab und schickt sie wieder weg. Sehr schlimm, vorallem Nachts... wenn sie Heimweh oder Angst haben.

Aber was soll man machen wenn man ALLEINE 70 Kinder beaufsichtigen soll und alle vor 22 Uhr in den Betten liegen sollen?

Insegsamt sind wir nachts zu viert. Die letzte Zeit immer zu dritt. Aber nicht nur für die Kinder, sind auch Jugendliche und Erwachsene im Haus.

Bin seit 2 Wochen im Nachtdienst und hab nur am Freitag frei. Jetzt weiss ich aber das für Freitag noch jemand fehlt, und siehe da, die haben schon wieder bei mir angerufen obwohl ich jetzt dreimal eingesprungen bin und auf mein frei verzichtet hab. Ich werd jetzt nicht ans Telefon gehen. Zumal ich auch nur ne 75% Stelle hab aber zu 100% arbeite, von den Stunden her.

Kennt ihr sowas auch? Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt machen?

Ich will echt einen einzigen Tag regulär frei haben, hab auch schon was geplant und mein Freund will mich auch mal wieder sehen... Aber n schechtes Gewissen hab ich trotzdem.

MUue18x37


Bin seit 2 Wochen im Nachtdienst und hab nur am Freitag frei.

zwei Wochen am Stück? und ein Tag frei?

oder wie lange hattest du jetzt nach dem letzten frei Nachtdienst?

LG mue :)*

zGuckkerz_i0cke84


nee war nicht am Stück, war immer mal wieder ein Tag dazwischen. Aber laut Dienstplan wär ich diese woche im Tagdienst, hab mich dann breitschlagen lassen zum Nachtdienst, weils sonst keiner macht... is ja auch sonst keiner da.

Ich hätte aber laut Dienstplan heute und morgen und am Freitag frei... Jetzt mach ich morgen schon einen, übermorgen auch. Nur der Freitag ist noch offen, und ich will halt irgendwann mal wieder was vom Tag haben.

Ich finds schlimm das der Dienstplan bei uns nicht "verbindlich" ist und ich immer wieder gefragt werd zu arbeiten.

Ich machs ja, wenn ich kann. Aber jetzt am Freitag gehts eben nicht. Und ich will auch nicht.

Ich hab pro Monat regulär 126 Stunden, bin aber immer über 160 Stunden dort, weil ich eben ständig einspring. Das kanns doch auch nicht sein oder?

Werd auch mit der PDL das Gespräch suchen demnächst. Wenn ich keinen 100% Vertrag krieg, werd ich auch nicht 100% arbeiten. Versteht man das?

lg

M<ue1x837


und ich immer wieder gefragt werd zu arbeiten.

Ich machs ja, wenn ich kann. Aber jetzt am Freitag gehts eben nicht.

ich denke mal das ist eine vertretbare Begründung.

A}zrae6l-AlkLasacr


der spass ist das überstunden oft nicht bezahlt werden und man sie abbummeln soll. es stellt sich die frage...WANN ??? in dem moment in der man seine überstunden abbummelt muss eine kollegin oder ein kollege einspringen und macht selber oft überstunden. die stationsleitungen haben dnn die torte im gesicht und müssen versuchen es irgendwie hinzubekommen. ich kenne keine schwester oer pfleger der nicht einen berg von überstunden vor sich herrschiebt.

mmary[sue


Von anderen Häusern kenn ichs, dass die Nachtschwester schon um früh um vier anfängt zu waschen. Davon halt nicht persönlich nicht viel. Ist ja total unmenschlich.

jep , hier is eine von denen ;-D ich habe es gehasst. weil die patienten danach den ganzen tag fertig waren.und morgens wurde dann oft noch das zähneputzen vergessen.pat. wurde ja schliesslich schon gewaschen :-/

Im Alltag hast du auch keine Zeit für Hand-oder Fußbäder

jaaaa.... aber wie erklärt man das den patienten ohne wieder mal als faule schwester durchzugehen.ich habs oft noch zwischengeschoben und mir dann noch beschwerden eingehandelt.schliesslich kam nicht sofort nach 5 min. jemand sondern erst nach 7. :|N

ist manchmal schon eine herrausforderung einem liegendem patienten die haare zu waschen. erstmal zeitlich und ohne das bett zu überschwemmen.

;-D irgendwann geht das zack zack.aber dann mit überschwemmung und ohne legen und föhnen ;-D

ich finde den psychischen druck am allerschlimmsten! das jemand sterben könnte weil ich es nicht gemerkt habe z.b. oder jemand stirbt alleine weil ich keine zeit habe mich ans bett zu setzen.

:)^ :)z so ist es...

jedesmal diese bettelei und telefoniererei bis jemand kommt. zum kotzen!

standartantwort; bin ich dafür auch noch zuständig?!

zu verdi: das problem ist das es nicht eine organisation für pflegende gibt sondern viiiel zuviele.

EINE große könnte was reissen.aber jede kleine will mitmischen.

ich selbst hab einen bereich gefunden mit dem ich alles vereinbaren kann was ich mir so vorstelle,inklusive händchen halten und lächelnde patienten die danke sagen.das schafft aber nicht jeder.

jederzeit würde ich dafür auf die strasse gehen.und wenn jemand sagt ich soll ohne gehalt arbeiten,aber danach würde es allen besser gehen und unterstützung würde kommen.ich würds machen.es leiden zuviele darunter das der traumberuf tatsächlich nur ein traum ist.und zuviele patienten leider darunter.das ist noch schlimmer.

ich kenne keine schwester oer pfleger der nicht einen berg von überstunden vor sich herrschiebt.

:)z

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