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Burnout, wer hat es erlebt?

LsachUmöwxe


Tach,

ich wieder ;-D

So langsam komme ich dahinter, was ich brauche und wie das Ganze von statten gehen kann. Heute hatte ich ein Gespräch beim Prof. - das war wieder sehr erquickend, ja richtig praktisch: Ich soll einen Plan machen, was ich nach der Tagesklinik machen werde, eine Art Wochenplan. OK, da ich ja während der Casemanagementweiterbildung mal Projektplanung hatte, könnte das klappen ;-D. Hoffentlich wird er nicht zu kompliziert. Und einhalten muss ich ihn.

Ich brauch eh öfter mal eine Pause, damit ich nicht wieder anfange, an der Orgel zu drehen!

Ich fürchte, dass ich auch erstmal ne Pause brauche, einfach um mal zur Ruhe zu kommen. Mal gucken, ob ich mir dann ein schönes WE irgendwo gönne. :-)

ein Büddel

jo, denn mol her damit, kriegst aber welche zurück :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Kua[liARxH+


Hi Lachmöve!

Nur kurz heute:

casemanagement kann man bestens auch in eigener sache betreiben. Toffer Profe!

Naja und da planste na logo lauch die nötigen Pausen ein, sonst drehste auch wieder an der Orgel. Klingt fies, wenn verstimmt ;-) ;-) ;-)

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Bis denn!

Loach!möwxe


Beim Versuch den Wochenplan zu schreiben ist mir doch glatt aufgefallen, was ich alles mache und gemacht habe, viel zu viel. Daran muss sich unbedingt was ändern, denn ich kam nicht darin vor. :-/

K0ali2ARH+


... kannste mal sehen!!;-)

Weiter s o:) *:) *:) *:) *:) *:)**:)*:)

mit dem Entzerren der Geschichten, mein ich natürlich ;-D

LG

KmalRiAxRH+


oups. gemeint warn natürlich :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

;-D LG

Lvach#mNöwe


Habe jetzt den Plan umgeschrieben, nicht die normal anfallenden Pflichten draufgeschrieben, sondern nur die "Aktivitäten", also meine Aktivitäten. Ich muss dann wohl hinnehmen, dass mein Männe das ein oder andere höchstwahrscheinlich liegen läßt. Ich lass es dann auch liegen. Mal gucken, ob ich das hinbekomme.

Mein Medikament scheint langsam zu wirken, ich nehme 10mg Cipralex. Im Moment fühle ich mich richtig ruhig und meiner Familie scheint das zu gefallen. Mir auch, vieles ist nicht mehr so wichtig.

Klick gemacht hat es bei mir aber noch nicht, tut es das überhaupt?

Kja{li?ARHx+


Hi Lachmöve!

schön, dass es dir besser geht, freut mich!:-D :-D :-D

wenn dein Männe was liegenlässt, hats schon seine Richtigkeit, man sollte eh nicht so zwanghaft perfektionistisch sein. Männer haben in puncto Haushalt und so Zeugs sehr gute Instinkte dafür, was wichtig ist und was nicht, echt da können wir Frauen viel lernen!

Hm, das grosse KLICK hab ich für mich in der Form nicht erlebt, es entwickelt sich.

Es braucht Geduld, das ist keine wie auch immer funktionale Sache, sondern ein Heilprozess.

Ich habs auf Therapie so gesehen: ich bin in einem riesigen wirren Labyrinth aus lauter scheusslichen Wegen aus Beton mikt stinkendem, hektischen Autoverkehr, die ich aber alle nach und nach einfach wegräume, mit all ihren Begrenzungen, ekligen Häusern und fiesen Seitengassen. Tja, irgendwann wurde alles immer leerer. Das fand ich sehr unangenehm.

Die Therapeutin meinte dazu: Was wollen sie jetzt anfangen, ohne all die vielen Symptome?

Mir fiel nichts dazu ein. Ich war nur seltsam froh, dass das ganze Zeug da weg war.

Doch anstatt alles wieder hektisch mit irgendwelchem Kram zuzuräumen, habe ich mich jahrelang immer wieder gezwungen, dies nicht zu tun, und lieber sachte zuzusehen, wie sich die Natur sozusagen all den freien (ehemals zubebauten) Platz wieder zurück holt. Und wenn sich wieder mal was Neues da ansiedelte (zunächst kleine Pflanzen) hab ich auf die aufgepasst.

Es wurden immer mehr draus, und in diese Entwicklung hab ich mich vertieft. Mehr ist eigentlich nicht gelaufen. Alles war irgendwie ganz einfach und schnörkellos!

Diese Vorstellung hat mir sehr geholfen. Heute ist am Platz der Irrgartenruinenstadt wieder dichter, organischer Dschungel - der Beton ist längst zerfallen, ich stehe dort wieder auf einem soliden Waldboden.

Wirklich sehr schön. Flüsse, Teiche, riesige Blüten, Blätter, Bäume, schöne Farben überall und drin rumwandernde Tiere, als wäre es nie anders gewesen. Ich selber habe mit der Zeit immer mehr von meiner innerlichen Wildnis angenommen und einen Grossteil meiner anerzogenen Sachen hinter mir gelassen. Aber das geht nicht per Klick. Man verändert sich instinktiv nur ganz langsam, sonst kann man die einzelnen Stadien gar nicht begreifen.

also Geduld! du schaffsts schon @:) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG und ein schönes sonniges WE!

L}achmxöwe


Wirklich sehr schön. Flüsse, Teiche, riesige Blüten, Blätter, Bäume, schöne Farben überall und drin rumwandernde Tiere, als wäre es nie anders gewesen.

Na, das hört sich ja toll an :-D

Mir gehts grad nicht so gut, muss eine wichtige Entscheidung treffen, die mein Berufsleben wahrscheinlich völlig verändern wird. Außerdem ist die nächste chronische Krankheit zu allem noch dazu gekommen: Ich weiß seit heute, dass ich definitiv Morbus Crohn habe :-/ Allerdings ist es eine sehr milde Variante. Meine kleinen Fortschrittchen sind jetzt erstmal alle dahin.

Kvali@A.RH+


Hi Lachmöve,

Morbus crohn, das ist ja bös. Ich hoffe, dass du das in den Griff kriegen kannst! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* @:) @:) :)- :)-

wichtige Entscheidung treffen, die mein Berufsleben wahrscheinlich völlig verändern wird

auch dafür gibts gleich ordentlich viele :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

:)* :)* :)* :)* :)* und da dein bisheriges Berufsleben nicht so gut für dich war (entnehm ich deinen Berichten?) ists vermutlich auch angesagt, dass du auf dem Sektor was veränderst. Wirst sehen: danach gehts dir in jeder Hinsicht besser :)^. Leicht ist sowas nie, aber eins ist klar: grosse Entscheidungen trifft man nun mal nicht leichthin oder sogar nur nebenbei.

Tja, der Boden für den Dschungel will bereitet sein, das bedeutet auf geistiger Ebene Wasserschleppen, Spaten zücken, Steine und faule wurzeln rausbuddeln und wegkarren, was Neues wieder hinkarren und so weiter, und da mach ich dir gleich wieder Mut: ES LOHNT SICH!!!! Denn: sein die Steine un der andere unnütze Kram erstmal weg, wächst der Rest von alleine, während du daneben sitzt und es einfach betrachtest.

Meine kleinen Fortschrittchen sind jetzt erstmal alle dahin

... sind sie nicht. An die knüpfst du nämlich an, wenn du das erstmal mit dem Morbus Crohn verarbeitet hast.

so, ich muss los jetzt und drück dir ganz feste die Daumen!:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG

sukyef}lowxer


*maldenfadenwiederhervorhol*

gibts hier immernoch burnout-betroffene? ich glaub, mich hat´s erwischt... {:(

SAunfvlowerx_73


Hab's gerade ansatzweise erlebt. Kam sehr plötzlich, hat 9 Wochen gedauert.

Es wurde erst dann besser, als ich mir selber eingestehen konnte: Okay, JETZT geht nichts mehr und ich weiß nicht, wie lange es dauert. Es ist JETZT so und mehr, als es zu akzeptieren und einfach abzuwarten kann ich nicht tun.

Es war schwer; ich habe mich über Wochen immer wochenweise krankschreiben lassen; dem Arbeitgeber ggü. immer neue Versprechungen gemacht. Mir damit selber enorm viel Stress gemacht.

Als ich damit aufgehört habe, wurde es besser. Recht schnell.

Sehe jetzt vieles anders, bin nicht mehr bereit, mich so aufzureiben. Was schwer duchsetzbar ist; mein Ausfall war z.T. eine ziemliche Katastrophe, für best. Dinge hat sich niemand verantwortlich gefühlt und jetzt habe ich den Mist auszubaden.

Keine Ahnung, ob es langfristig gut geht; meine Hausärztin will, dass ich zumindest mittelfristig eine Reha beantrage.

sUkyef>l]oxwer


Interessant, was du da schreibst. Mir gehts ähnlich, mir gehts aber seit etwa 3 Monaten schon so, dass ich immer weniger geschafft habe, bei gleich hoher bis sehr hoher Belastung in allen Lebensbereichen, beruflich wie privat. Ich bin auch gerade an dem Punkt, wo ich sage, so ist es JETZT und ich kann nicht mehr und muss kürzertreten. Zum Glück habe ich das mit meiner Chefin besprechen können, habe ab sofort eine reduzierte Stundenzahl (arbeite eh meist von zuhause aus, aber bis vorgestern noch offiziell Vollzeit, jetzt nur noch 24 Std./Woche). Krankgeschrieben war ich am Anfang des Monats mal für ein paar Tage, nachdem ich einen Kreislaufkollaps hatte, wodurch ich eine wichtige Besprechung verpasst habe, was erstmal für reichlich Ärger gesorgt hat. Aber zum Glück ließ sich das alles klären.

Nur macht mir leider mein Ehemann Kummer. Habe den Eindruck, er sieht nur sich selbst, und gerade jetzt, wo ich Ruhe und Schonung brauche, kommt er wieder mit 1000 Ansprüchen an mich, die ich zu erfüllen habe :°( Ich frage mich gerade ernsthaft, ob wir nur für die "guten Zeiten" geheiratet haben oder ob man (ich!) nicht erwarten kann, dass der Partner gerade auch in schlechten Zeiten für einen da ist... :-/

L:achQxwe


Für Angehörige ist es nicht einfach mit depressiven oder ähnlich erkrankten umzugehen, meistens verstehen auch die nächsten Angehörigen die Erkrankung nicht. Meist ist es Unwissen. Manchmal leider auch Unverständnis.

d>scho#-dscho


Hallo Hanna-Maria

Also erstmal muß ich sagen , das meine Frau davon betroffen war : Wir arbeiten zusammen in einer Geronto-Psychiatrie und habe dieses ganze dilemma hautnah mitbekommen . Es fing eigentlich relativ "harmlos" an . Da kamen dann so sprüche wie : Hab ja gar keine Lust heut , oder : wenn ich dran denke , an nachher .............. ! Sprüche ,die jeder schon mal losgelassen hat . Dann allerdings wurde es doch schon bedenklich , als dann schlafstörungen , appetitlosigkeit und mattheit ,ständige müdigkeit hinzukamen . Dann ging die ganze sache soweit , das sie abends schon panik vorm nächsten arbeitstag hatte und ständige Magenschmerzen gepaart mit feuchten und kalten Händen . Wenn ich Spätdienst hatte und Sie Nachtwache , dann bin ich meist noch 2-3 std. länger geblieben ,damit Sie nicht allein im Dienst war . Haben dann noch die halbe nacht noch telefoniert . Der Höhepunkt wurde erreicht , als auf ihrer station ( Sie war zu diesem zeitpunkt allein auf station ) der zusammenbruch kam . Leichte revolte unter den Bewohnern , schreibkram , ärzte anrufen , dokus schreiben , bew. Beruhigen, andauernde telefonate führen und,und,und . Danach ging garnix mehr . Das ende vom ganzen : Tremor, erhöhte RR , Panik wenn Sie nur an Arbeit dachte . Wir waren dann beim doc ,der Sie erstmal rausnahm , also Krankschrieb . Ich denke das es sehr wichtig ist , sich abzulenken , damit man nicht ständig an den job denkt . Du solltest dir nicht so viele gedanken machen , lenk dich ab , mach viel mit deinem Kind . Wenn du dich einigelst (mußte meine Frau auch in den Ar... treten ) kommen die Gedanken immer wieder hoch. Das wichtigste ist meiner meinung nach , das du zu 100% wieder klar kommst . Bei meiner Frau hat sclußendlich ein Stationswechsel geholfen ,wo gewährleistet ist , das sie immer zu zweit im dienst sind .

hee - Du schaffst das !!!!!:)^

gBalaxyxs


Ich habe es erlebt. Es hat vor zirka einem halben Jahr angefangen. Zuerst Hausarzt, dann zur Psychologin die Diagnose bestätigen lassen. Einen guten Psychiater gesucht für das richtige Medikament, eine Psychotherapie und jetzt geht es mir super. Die Therapie ist bereits vorbei, die Medikamente bereits reduziert. Es kommt halt immer drauf an, wie man mit der Ursache umgeht. Nur ich konnte es mir nicht leisten mir eine längere Auszeit zu nehmen, aber trotzdem geht es mir, nichtmal ein halbes Jahr später wieder so wie früher. Diese depressiven Phasen sind vollkommen weg, ich habe meinen Lebensstil und meine Einstellung soweit geändert, dass ich den Stress minimiere. Ich wünsch allen, die gerade damit kämpfen alles Gute. Das ist nur eine Phase und geht vorbei. Ich weiß, damals hat mir das auch nichts geholfen, aber im Nachhinein war es besser zu wissen, dass es irgendwann vorbei ist.

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