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Studium abbrechen für eine Ausbildung?

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Hallo Summerlove,

ich habe auch mein erstes Studium abgebrochen, weil es mir nicht gefallen hat. Leider war ich so dumm mich recht lang dazu zu zwingen, so dass ich viel Zeit verschwendet habe.

Danach hab ich etwas anderes studiert und dieses Studium auch beendet.

Lass dich nicht von deiner Mutter beeinflussen. Du musst mit deiner Berufswahl glücklich werden.

S!umme5r~love


Ja das mit dem Nachrückverfahren wäre natürlich super, aber ich könnte erst im Juli ein Praktikum machen und dann wohl zu spät, um noch ne Chnace zu haben 2009 mit der Ausbildung zu beginnen. Einige Freunde meinen, ich solle jetzt schon das Studium abbrechen und halt ein Praktikum machen, aber das finde ich nicht so gut, weil das Studium, so sehr ich es auch nicht mag, leider das Einzige ist was ich im Moment noch habe. Ich kann es erst mit einem ruhigem Gewissen abbrechen, wenn ich auch wirklich ein FSJ habe.

Ich könnte mir soooo in den Hintern treten, dass ich die langen Semesterferien nicht für ein Praktikum genutzt habe, sondern verzweifelt für eine Prüfung gelernt hab, die ich sowieso nicht geschafft hab :|N :|N oder nach dem Abi hatte ich sooooo viel Zeit, aber hab ich Doofi an einen Plan B gedacht, falls es mit dem Studium nichts wird? Nein hab ich leider nicht. Stattdessenhab ich mir eingeredet, dass es im Studium besser laufen wird, als in der Schule und bin naiv in eine Krise geschlittert :(v

Tja meine Mum ist ja schon vom FSJ nicht begeistert und das mit der Ausbildung zur Krankenpflegerin hab ich noch nicht bei ihr angesprochen, weil sie sonst wahrscheinlich nen Herzstillstand bekommt :-o ;-D Meine Eltern wünschen sich für mich eine Arbeit, in der ich gut verdiene, körperlich nicht hart arbeiten muss, also eher so etwas im Büro. Naja ne Krankenpflegeausbildung ist das völlige Gegenteil von dem was sie sich für mich wünschen. Ich sehe meine Mutter schon vor mir stehen und sagen: "Bist du verrückt??!! Das ist ne Drecksarbeit, du machst dich damit kaputt, du verdienst nix, musst am Wochenende, Nachts und an Feiertagen arbeiten usw. Ja ich weiß, dass es ein anstrengender Beruf ist, aber mein Gott andereswo herrscht auch nicht nur Friede Ereude Eierkuchen. Aber es gibt ja auch Weiterbildungsmöglichkeiten, was mir sehr an dem Beruf gefällt.

Nochmals vielen Dank für die aufbauenden Worte :-) :-) :-) Ich hoffe, dass mein Leben in einigen Monaten schon besser aussieht und ich halbwegs fröhlich in die Zukunft blicken kann. Ich möchte nach so langer Zeit endlich mal glücklich schlafen gehen und nicht mehr aus Sorge die halbe Nacht wachliegen und heulen...

Gute Nacht :-) :-) :-)

huostZ_198n4


Für dich 2 Tipps:

- lass dir nicht von deiner Mutter reinreden!! Das hab ich selbst viel zu lange getan und im Endeffekt etwas studiert, was mir gar nicht liegt.

- wenn du kein Interesse für das Studium hast, dann LASS ES! und mach das, was dir Spaß macht. Du wirst es später nur bereuen, wenn du jetzt dran bleibst, denn: entweder du vergäudest Zeit und Geld, weil du es erst in ein paar Semestern schmeißt, oder du ziehst es mit schlechten Noten durch und hast danach einen Abschluß, der nichts wert ist, in einer Fachrichtung, die dich nicht interessiert. Sei froh, dass du weißt, was du eigentlich machen willst, und TU ES!!

b-itwexen


Hallo Summerlove, schönen Usernamen hast Du @:).

Das, was Du an Plänen und Vorstellungen einbringst, klingt für mich am schlüssigsten. Wenn ich solche Geschichten lese, fühle ich aufgrund meines eigenen Berufslebens mit. Du kannst doch mehrgleisig und konsequent fahren:

1. Bei Deiner Mutter die Studiengebühren stunden lassen und sie "abstottern".

2. Dich weiter konsequent um eine FSJ-Stelle und parallel dazu um eine GKP-Ausbildungsstelle bewerben.

3. An Dich glauben.

Was das Studium angeht: Es ist nie zu spät. Es gibt gerade im Bereich der professionellen Pflege immer mehr seriöse und solide berufsintegrierte bzw. -begleitende Studiengänge, die Dir erlauben, Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das verlangt zwar eiserne Disziplin, aber es lohnt sich und ist ein gangbarer dritter Weg, wenn Du irgendwann doch noch studieren willst. Abi hast Du ja - das nimmt Dir keiner.

(Glaube mir: Ich spreche aus leidvoller, aber auch ehrlicher und letztlich erfolgreicher, mittlerweile über 10 Jahre langer beruflicher Lebenserfahrung als Krankenpfleger (sogar mit Einser-Examen |-o)! Mehr per PN, wenn Du magst. Antwort kann aber uU etwas dauern.)

bnitwexen


Na ja, so dringend kann es ja dann nicht gewesen sein. Mein Angebot vom 2.5. gilt weiter, aber ich werde nicht drauf warten.

S+ummer|loxve


Sorry wusste jetzt aber nicht so genau, was ich hätte noch so fragen können. Danke für deinen Beitrag, auch wenn ich nichts mehr geschrieben habe. Er war trotzdem hilfreich für mich!

Ich hab mich jetzt um ein FSJ gekümmert und kann im Sommer dann im Krankenhaus anfangen. Wenn alles gut läuft würde ich immer noch gerne eine Ausbildung als Krankenpflegerin anfangen. Für ne Ausbldung empfehlen viele Krankenhäuser Praktika, welche ich im Moment noch nicht vorweisen kann, deswegen hab ich erst gar nicht mehr versucht mich um eine Ausbildung zu kümmern. Ich denke meine Chancen wären eher schlecht gewesen. Ich meine ich habe ein schlechtes Abi und dann noch nicht mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht...Wer will so jemanden? :-/ Ich denke realistisch^^

Naja wenn du schon Einser- Examen hast, denke ich mal, dass die Ausbildung für nicht nicht soo schwer gewesen ist ;-). Ich mach mir bisschen Sorgen, ob ich mit dem Stoff klarkomme, oder vieles nicht verstehen werde. Aber wenn ein Realschulabschluss reicht, dann kann die Ausbildung ja nun auch nicht übertrieben kompliziert und schwer sein, also vom theoretischen her, oder?

*:)

bMitwxeen


Schön, nochmal von dir zu lesen! Das klingt doch etwas zielgerichteter. FSJ ist sicherlich als Praktikum mehr als geeignet. Die Ausbildung ist für gute Realschüler sicher machbar, auch mit (sehr) guten Noten. Es ist eben Arbeitseinsatz gefragt, der bezüglich der Theorie manchmal schon an die Grenzen gehen kann. Ich meine, neben der Arbeit auf den Abteilungen / Stationen bzw in den Kliniken.

Wer es will, der schafft es. Und dass die Kliniken derzeit noch mit spitzem Finger wählen, ist nur unserer völlig missratenen "Gesundheits"-Politik zu schulden. Fakt ist: Wir werden immer älter und kränker. Und wir brauchen in absehbarer Zeit viel(!) mehr gut ausgebidete, intelligente und ergo gut bezahlte Pflegekräfte in Pflegeheimen, im ambulanten Bereich und in den Kliniken.

Also geh deinen Weg. Du wirst in einer der wenigen nachgefragten Branchen der Zukunft arbeiten. Wenn's dich "packt", mach das Abi bzw FH-Reife und studiere Pflege, Management oder artverwandte Studiengänge.

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