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Schlafmittel im Altersheim

G=amouxrLady hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also meine Uroma lebt schon länger in einem Altersheim. An sich fehlt ihr da auch an nichts, sie schläft den ganzen Tag und ist immer müde, wenn wir sie besuchen.

Sie war schon öfter im Krankenhaus, dort war das aber nicht so! Dort war sie munter, wollte sich viel unterhalten, auch mal ein bisschen draußen spazieren gehen und so. Das ist im Altersheim garnicht der Fall.

Kurz nachdem sie nach dem KHaufenthalten wieder im Altersheim war, fing es wieder an mit dem Dauermüde und immer schlafen. Von daher haben wir den Verdacht, dass sie ihr Schlafmittel geben. Von anderen Angehörigen haben wir sowas ähnliches auch schon gehört.

Also meine Uroma ist auch so sehr umgänglich, also nicht, dass sie da Theater oder so macht und es deshalb ein Grund wäre, ihr Schlafmittel zu verabreichen.

Hat einer eine Idee, wie man das rausfinden kann, bzw. dagegen vorgehen kann?

Weil so ist ihr Leben für sie garnicht lebenswert, wenn sie eh so schläfrig ist und ohne würde es ihr bestimmt viel besser gehen.

Danke schonmal

Antworten
DQr"e<aMx36


Als Angehörige darf man auch in die Patientenakte gucken und da sollte drinstehen was in welcher Dosierung verabreicht wird.

Dazu würd ich mir dann die Diagnosen und Rezepte der verschreibenden Ärzte zeigen lassen .

Damit hättest du schon mal ne grundsätzliche Datenlage zum diskutieren.

Gruss

DreaM

S=ti[chlinxg


Auch meiner Mutter wurden im Altenheim Medikamente verabreicht. Sie war gleichgültiger geworden, ist mehrmals nachts gestürzt und hatte eine Armfraktur und auch erhebliche Rückenschmerzen.

Meiner Mutter wurde Melperon gebeben. Ich erfuhr es, als ich eine Pauschalrechnung für die Medikametenzuzahlung erhielt und mir auf Verlangen die Apothekenrechnungen vorgelegt wurden.

Da ich bei jedem Arztbesuch dabei war, wurde dieses Medikament hinter meinem Rücken verschrieben. Mir war schon vorher aufgefallen, dass sich meine Mutter verändert hatte. Meine Mutter war eine resolute Frau, die sich zum Beispiel beschwerte, wenn morgens um 6 Uhr ein Waschkommando in ihrem Zimmer stand. Die Betreuerin fragte, ob mir nicht aufgefallen wäre, dass meine Mutter "geschmeidiger" geworden sei. Weil meine Mutter zu diesem Zeitpunkt noch keine Betreuung hatte, konnte ich gegen diese Medikamentation nicht vorgehen. Wir haben sie dann in einem anderen Heim untergebracht.

Bei vielen Älteren wirken Medikamente anders als bei Jungen, weil z.B. die Nieren langsamer ausscheiden und weil oftmals wegen des geringeren Gewichtes die Dosen zu hoch sind.

Sprich mit dem behandelnden Arzt, frage nach und las Dich nicht abweisen.

Alles Gute

SAilber<monVdauge


Weil so ist ihr Leben für sie garnicht lebenswert, wenn sie eh so schläfrig ist und ohne würde es ihr bestimmt viel besser gehen

Aber sie ist "bequemer" für das Heim. Spazierengehen ? Was für ein Zeitaufwand...

*Traurig sowas !"

tmog,epxi


Hm, wir bei uns gehen spazieren, machen Ausflüge- wie es das Wetter zulässt. Nicht jedes Heim ist so..

dMi"amoznd20


also ich bin arzthelferin und denke mir auch manchmal wie viel medis die leute im altersheim bekommen... unter anderem auch sehr viel betäubungsmittel, mir ist schon klar dass viele starke beschwerden haben aber mit den ganzen btm sind die doch sowas von weg...

meiner meinung nach werden die alten leute einfach mit diesen medis vollgepumpt weil zu wenig personal vorhanden ist und somit auch zu wenig zeit für eine ausreichende betreuung.

P[seuSdonym


also ich bin arzthelferin und denke mir auch manchmal wie viel medis die leute im altersheim bekommen...

genau das denken wir pflegekräfte bei uns im altenheim auch!

aber es sind nicht die pflegerinnen die die medis und btm's verschreiben, sondern die ärzte und was verordnet wurde, muss auch gegeben werden

S9ilbermoxndauge


@ Pseudonym

Und WARUM wird verordnet ? Redet der Arzt mit dem Patienten, klagt die alte Dame / der alte Herr "ich kann sooo schlecht schlafen" ? Wirklich ? Oder erzählt die PDL sowas und der Arzt fragt nicht weiter nach ?

LG Silbermondauge

- die NICHT ALLE Altenheime anprangert, aber in manchen sind schon so Zustände -

G?amouEr)Ladxy


Also in dem Fall wurde definitiv nicht mit den Patienten geredet.

Ich hab mir mal vorgenommen, mein Praktikum da zu machen wenn es möglich ist. Dann kann ich mir das alles nochmal genau angucken.

driaVmond2x0


@Pseudonym entschuldigung aber ich habe schon nicht die pflegerinnen gemeint, was verschrieben wird kommt schon von den ärzten, auch das verstehe ich nicht.

Poseud7onyxm


Und WARUM wird verordnet ? Redet der Arzt mit dem Patienten, klagt die alte Dame / der alte Herr "ich kann sooo schlecht schlafen" ? Wirklich ? Oder erzählt die PDL sowas und der Arzt fragt nicht weiter nach ?

manchmal redet der arzt natürlich mit den bewohnern...ist ja nicht so, das die alle nur noch vor sich hin vegetieren!

manche verlangen nach ihrer schlaftablette am abend, manche bekommen es natürlich auch einfach verordnet, wenn die pflegekraft sagt, frau tralala schreit die ganz nacht rum, die anderen bewohner können nicht schlafen etc.

ich weiss selber, das in manchen heimen katastrophale zustände herrschen, und die bedarfsmedikation gegeben wird, wo es nur geht.

aber so sind nicht alle heime!

ATdrianeTWurek


Hallo,

bitte ich hab ein problem schnelle hilfe wäre gut!!!

meine oma war in einem Altersheim 2 jahre lang

sie leidete an demenz war 83 jahre alt war aber körperlich fit

doch plötzlich haben ihre nieren versagt

ein arzt war dort und hat gesagt das die pflegerinen uns informiren sollen

das wir mit ihr ins krankenhaus fahren sollen

doch die pflegerinen haben das nicht gemacht...

ich glaube denen war das scheißegal

als meine mutter meine oma besucht hat ist sie sofort mit ihr ins krankenhaus

ihre nieren haben versagt ... und sowas passiert nich von einem tag zum anderen

das dauert monate lang...

die ärzte haben sich selber gewundert...

meine oma starb ungefähr nach 1 woche im krankenhaus ;(

sie haben meiner oma warscheinlich iwelche pillen gegeben

was tun bitte schnelle antworten

meine icq nummer 199385438

A(mira_S@unflower


Möglichkeit:

- das Altenheim wechseln.

Oma mal "zu Besuch" abholen, jedoch heimlich zum Hausarzt bringen und Blut abnehmen lassen, dass auf Substanzen von Medikamenten überprüfen lassen.

Die Heimleitung auf diese Tatsache hin ansprechen und eine Erklärung verlangen.

Ich persönlich würde das Heim wechseln und zwar sofort.

AWmira_Su5nflowRer


AdrianTurek

Wenn Sie konkrete Beweise haben, die auf unterlassene Hilfeleistung schliessen lassen, können Sie eine Strafanzeige erstatten. Die Staatsanwaltschaft wird dann die Sache überprüfen und ggfs. weiter verfolgen, evtl. das Haus schliessen wenn es sich bestätigt.

Welche Staatsanwaltschaft dafür zuständig ist, erfahren Sie auf Anfrage bei Ihrem Amtsgericht, die nennen Ihnen die Anschrift. Sie können dann zur Staatsanwaltschaft schreiben und die ganze Sache präzise schildern.

MNjinxna


Hallo Lady,

mache einen Termin mit der PDL, gemeinsam könnt ihr dann die verordneten Medikamente durchsehen, sie wird Ahnung haben, welches Medikament in welcher Weise wirkt. Lass dir auch zeigen, welche Bedarfsmedikamente angeordnet sind und wie sie verabreicht werden, dass muß dokumentiert sein.Sollte tatsächlich zuviel Schlafmittel als Bedarf verabreicht werden, frage nach den Gründen. Bei weiteren Fragen mußt du dich dann an den Hausarzt wenden, nur er ist für angeordnete Medikamente zuständig.

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