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Unmögliche Zustände im Altenheim, an wen wenden?

Nhikox23 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

folgender fall:

Die Familie meiner Freundin haben Ihre Mutter/Oma zu sich in die Stadt in ein nahgelgendes Altenheim gebracht um so näher vor Ort zu sein und sie Täglich zu unterstützen. Sie ist nun seid 2 Wochen da und Sie sind mit dem neuen Heim völlig unzufrieden:

Ihre Oma leidet an der Chronisch obstruktive Lungenerkrankung und hat Herzprobleme und ist immer auf Sauerstoff angewiesen -> Im Heim wird nur nach Aufforderung der Angehörigen der Sauerstoff nachgefühlt, sie war sogar eine Zeit ohne, sie ist aber ständig darauf angewiesen.

Sie hat als Bedarfsmedikament schon seid über 20 Jahre Tilidin (ist Schmerzpatientin {:() und hatte bei bedarf diese eben genommen. So Kaum war sie im neuen Heim wurden Ihr die Tropfen weggenommen mit der begründung: Das ist hier halt so, nur die Pflegekräft geben die Medikamente heraus. Jetzt muss sie wenn Sie schmerzen hat machnchmal bis zu 3 Std darauf warten bis sie ihre Medizin bekommt bzgl. darauf gab es ein Gespräch mit der PL die dann meinte sowas bekommt sie nicht auf den Tisch und zudem nehme sie ja soviel Alkohol zu sich, was überhaupt nicht stimmt nur weil sie manchmal am abend ein Glas Bier trinkt.... :|N %-|

Dann gestern als meine Freundin zu Besuch war erzählte ihr Ihre Oma (die Apothekerin ist) das sie das letzte mal nur Wasser statt der Tropfen bekommen hat! (Placebo) ohne absprache mit dem Arzt! Als darauf hin eine Pflegekraft angesprochen wurde...."Ich werde das der Kollegin mitteilen"

Jetzt die eigentliche frage:

Gibt es so eine Art externe "Heimaufsicht " wo man sich beschweren kann? Ist dafür der MDK zuständig oder an wenn kann man sich wenden?

Vielen Dank für eure Antworten.

Gruß

Niko

Antworten
d_an/iflexx


Mal vorausgesetzt, daß Beschwerden (ggf. auch schriftlich, damit etwas in den Akten liegt) bei der Heimleitung nichts bringen:

ja, es gibt zwei Stellen, bei denen man sich (parallel) beschweren kann bzw. die man auf Mißstände aufmerksam machen kann:

1) den MDK,

2) die Heimaufsicht, die meist beim jeweiligen Landkreis angesiedelt ist.

Abgesehen davon würde ich mich schnellstmöglich nach einem neuen Heimplatz umschauen. Es wird dort ja sicher auch andere Anbieter geben.

m2ipfsi


Hallo, Niko,

der MDK ist auf jeden Fall mit der Kontrollaufsicht betraut und Ansprechpartner.

Für Leute, deren Beschwerde aus irgendwelchen Gründen offiziell gemacht oder geworden ist und die unter der Reaktion des Arbeitgebers zu leiden haben, gibt es den Verein Whistleblower (=Alarm schlagen), der beratend und helfend zur Seite steht.

Dort lohnt sich auf jeden Fall eine Anfrage, wie man am besten vorgehen kann. Die E-Mailadresse ist "www.whistleblowerinfo.de". M.E. sollte man nie darauf verzichten, Missstände publik zu machen, darf aber auch die eigene "Unversehrtheit" nicht vergessen.

Liebe Grüße

Psfleg7et}ussxi


Auch ich würde mich auf jedenfall an die Heimaufsicht wenden - nennt sich tatsächlich so und ist meist in der Gemeindeverwaltung oder Stadtverwaltung ansässig.

Ebenfalls kann man über die Pflegeversicherung gehen (also über die KK wo die zu Pflegende versichert ist) und dort die Missstände anzeigen.

Bjetti_e_Paxge


Erstmal würde ich mit der Pflegedienstleitung bzw. der Heimleitung sprechen! Die Adresse und Telefonnummer der Heimaufsicht solltest du übrigens im Heimvertrag finden....

Alles Gute!

tNhorbXen(ungd)Ta.lea


Ich bin selber altenpflegerin und bei uns im Haus dürfen sich auch keine Medikamente in Bewohner zimmern gelagert werden wir sind auf ärztliche anordungen angewiesen dürfen ohne diese keine medikamente erteilen. In einen Pflegeheim hat man sich an vorschriften von der Heimaufsicht zu halten zum beispiel lagerung von medikamenten und so weiter.

Ich denke der erste weg sollte über die PDL gehen hilft das nicht die Heimleitung hinzuziehen und dann vieleicht doch mal die Heimaufsicht oder MDK benachrichtigen.

Und wenn ihr denkt Oma geht es dort nicht gut sucht einen anderen pflegeplatz

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