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Ausbildung zur Altenpflegerin

BhlapuerERngelE2x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich mache momentan ein FSJ in einem Altenheim und eigentlich maccht es mir auch richtig Spaß... Aber das Wort ,,eigentlich", das stört mich an meiner Aussage...

Ich bin jetzt knapp 2 Monate auf der Demenzstation und es klappt alles wirklich super. Mir wurde jetzt die Ausbildung zur Altenpflegerin in dem Altenheim angeboten, allerdings auf der Demenzstation... Hat vielleicht irgendwie sonderliche Erfahrungen auf solch einer Station gemacht?

Ehrlich gesagt kann ich mir momentan noch nicht wirklich vorstellen, 3Jahre voll auf der Station zu arbeiten...der Pflegedienstleiter sagte mir aber, sonst wäre im Heim kein Ausbildungsplatz zu bekommen...Mir ist auch klar, dass man in der Ausbildung immer wieder auf anderen Stationen arbeiten würde, aber speziell auf eine längere Zeit dann eben auf ,,dieser"...

Momentan bin ich wirklich immer wieder am überlegen, was ich machen soll. Desweiteren kommt dazu, dass all meine Arbeitskollegen Probleme mit dem Rücken haben und auch meiner Schmerzt immer total nach dem umbetten der Patienten...

Vielleicht kann mir ja irgendwer von euch Tipps geben, was ich besser machen kann und was ich alles genau in der Ausbildung lerne und wie ich es mit meinem Kopf vereinbaren kann, die Bewohner zu sehen, die dich am nächsten Tag nicht mehr erkennen etc...

Manchmal träume ich Nachts von den Bewohnern und irgendwie kann ich nicht richtig abschalten...

Ich bitgte um Hilfe :)

Antworten
LKacosdte2x2


gibt es denn nocheinen alternativen beruf der für dich interessant wäre? ich lerne krankenschwester und würde es ein 2. mal nie wieder im leben machen *:)

Desweiteren kommt dazu, dass all meine Arbeitskollegen Probleme mit dem Rücken haben und auch meiner Schmerzt immer total nach dem umbetten der Patienten...

Vielleicht kann mir ja irgendwer von euch Tipps geben, was ich besser machen

genau das ist ein guter grund, es sich zu überlegen, denn besser wirds nicht und das was die uns in der schule vorheucheln mit rückenschonendem arbeiten (zb lagern zu 2t) ist im alltag leider oft nicht zu bewekstelligen!

BBlaue(rEngnelB21


Danke für deine Antwort...

Also meine 2. Alternative wäre dann auch gewesen Gesundheits- und Ktrankenpflegerin :) oder Medizinische Fachangestellte, aber ich denke mir wo macht man sich heutzutage den Rücken nicht kaputt bei der Arbeit...

Aber ich bin mir immer noch nicht soooo sicher, wobei ich gestern meine Bewerbung in dem Altenheim abgegeben habe für die Ausbildung und sofort ein schreiben erhalten habe, nach 1 Stunde, für ein Vorstellungsgespräch... die wollen mich unbedingt als Azubi haben

:) vielleicht sollte ich bei der momentanen Ausbildungssuche das Angebot annehmen weiterbilden kann man sich ja immer noch, oder?

sychnDupfbenx08


Ich habe im September 2008 meine Ausbildung zur Altenpflegerin beendet. Und ich würde es immer wieder machen...natürlich ist es auch manchmal anstrengend, aber ja das ist auch in anderen Berufen so und kein tag ist so wie der andere :o)

Wegen den Rückenschmerzen: es gibt prima Hilfsmittel und wenn es zu schwer ist, hol ich mir ne Kollegin dazu....und in der Schule wird die rückenschonende Arbeitsweise gut erklärt ;-)

Es is ein sehr sicherer Beruf und die Dankbarkeit die dir entgegenkommt, ist unglaublich

Liebe Grüße

Tina ( die ab Februar den Mentor macht für ihre Schueler)

Xtavendxel


also man muss sich schon bewusst sein ob man in diesem beruf überhaupt arbeiten kann ... ich bin momentan im 2. lehrjahr auf einem schwerst dementen und behindertenbereich ... und muss dazu sagen dass ich eher mit dementen als mit "fitten" leuten arbeiten kann ... man muss nunmal auch die positiven eigenschaft sehen ... du hast recht,die menschen erkennen dich am nächsten tag nicht wieder ... aber ein funken bleibt trotzdem zurück wenn man tag täglich mit denen zusammen arbeitet.ich kann ja mal ein kleines beispiel geben ... wir haben eine bewohnerin die als ich angefangen hat nicht alleine gegessen hat .. wir mussten ihr also essen reichen ... sie hat auch nicht wirklich geredet .. ich und eine praktikantin haben dann immer wieder mit ihr geredet .. ich hatte sie wochenlang morgens in der pflege ect ect .. irgendwann ist sie aufgeschlossen wenn sie uns gesehen hat .. hat langsam angefangen wieder alleine zu essen und gesprächig zu werden ... bei den anderen pflegern war wieder das anfangsproblem (nicht alleine gegessen und so) .. aber immer wenn wir beide kamen blühte die alte frau auf ... und jetzt, nach über einem jahr ist sie bei jedem vollkommen aufgeblüht ... dies sind einfach die kleinen erfolgsmomente mit dement kranken ...

und man muss sich auch bewusst sein wenn man zwischen der alten und krankenpflege ausbildung überlegt, dass man im altenheim immer dieselben bewohner um sich hat, wobei man in der altenpflege immer wieder neue patienten hat .. also, möchtest du wechselnde menschen kennenlernen oder beziehungen zu langjährigen bewohnern aufbauen?? ...

und das ewige leid mit dem rücken wirst du in jedem beruf finden ... ein tipp: immer das bett höher stellen (ich weiß im stress macht man es nur selten,ich spreche aus erfahrung) aber wirklich mal 10 sek zeit nehmen ... beim lagern den rücken nicht immer krumm machen ... bei sehr schweren bewohnern jemanden zur hilfe holen ... beim essen anreichen hinsetzen , auch wenn es nur ein rollator ist (man sind die bequem ^^) ...

sry, ist ein bischen lang geworden .. aber überleg dir deine entscheidung mal richtig ... und wenn du dich für die altenpflege entscheidest, und du im nachhinein feststellst dass es doch nichts für dich ist, dann brichst du die ausbildung eben wieder ab .... *:)

BDlauherEngegl2x1


Also wenn ich die Ausbildung anfange, dann würde ich sie auch nicht wieder abbrechen, denn ich denke mir, dass man sich immer wieder noch weiterbilden kann in dem Beruf, oder? Sei es auch nur n PDL oder so...

Also ich denke, sofern es klappt in dem Altenheim werde ich wohl auch dort meine Ausbildung machen, habe jetzt sehr sehr lange darüber nachgedacht...

Andere warten ewig auf eine Ausbildung und ich habe sie quasi schon vor der Nase liegen... Es macht mir ja auch sehr viel Spaß, aber manchmal ekel ich mich auch vor manchen sachen.... Z. B. wir haben einen Bewohner, der in der Nacht aufsteht und sein ganzes Zimmer und sich selbst dann auch mit seinem eigenen Stuhl beschmirrt... Und das fast täglich, und dass ist nun mal ein Bewohner, den ich in der Grundpflege versorgen soll... Gibt es da auch irgendwie einen Tip, den Ekel vor dem Stuhl und dem Geruch des Stuhls und des Urins irgendwie abzustellen?

Wie geht es denn bei der Ausbildung weiter vor? Ich meine jetzt die Theoriestunden? Was lernt man alles in den Ausbildungsjahren? Habe im Netz schon mal nachgeschaut aber ich finde nich wirklich etwas, was mich weiterbringt und da mir jetzt hier mehrere ausgelernte, oder noch lernende Altenpflegerinnen mir geschrieben haben ...vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen :)

X4av'endoel


irgendwann verliert man einfach den ekelfaktor vor stuhl ect .... das kommt mit der zeit .. und das mit dem gerüch ist eben auch ne gewöhnungssache .... ich zum beispiel atme durch den mund, somit riecht man dann nicht mehr viel ;-) ...

also während der theoriestunden hat man eine menge an fächern, die nach und nach dazukommen, oder auch nur ein paar tage bestehen ... ich zähl einfach mal ein paar fächer auf die mir jetzt gerade einfallen ...

staatsbürgerkunde

pflegetheorie

pflegewissenschaften

methoden des lernens

krankenpflege

krankheitslehre

anatomie

ernährungslehre

medikamentenlehre

krankengymnastik

ergotherapie

arbeitsrecht

gerontopsychiatrie

soziale gerontologie

musik

seniorentanz

musiktherapie

sozialversicherungen

und und und

einige fächer hast du halt die ganzen drei jahre und andere zum teil nur wenige stunden ...

ich hatte 6 monate probezeit und danach ne zwischenprüfung ... während der ausbildung mehrere praktika wie z.B krankenhaus,ambulante pflege, sozialer dienst, hospiz, wachkoma und beatmung ect ...

L<aqco6stxe22


Sei es auch nur n PDL oder so...

NUR n pdl? dann informier dich mal besser was man tun muss um flegedienstleitung zu werden :-/

wir haben einen Bewohner, der in der Nacht aufsteht und sein ganzes Zimmer und sich selbst dann auch mit seinem eigenen Stuhl beschmirrt... Und das fast täglich, und dass ist nun mal ein Bewohner, den ich in der Grundpflege versorgen soll... Gibt es da auch irgendwie einen Tip, den Ekel vor dem Stuhl und dem Geruch des Stuhls und des Urins irgendwie abzustellen?

naja ich denke entweder man kann damit umgehen bzw es mit der zeit lernen oder nicht. was mich daran eher stören täte ist, dass man die outze spuielen muss immer wieder und sich krumm macht für ein lächerliches gehalt... das ist der grund warum ich den beruf nie wieder machen würde. bin zwar krankenschwester aber je nach dem welfche station ist es das selbe in grün...

B&lauperEWngexl21


Danke für die vielen Antworten...

Mir ist bewusst, was ein PDL alles errichten muss, so dumm bin ich ja auch nich :)

Naja die Putze muss ich ja nicht spielen, ich muss nur die groben Sachen bereinigen, und den Rest macht dann doch die ,,richtige" Putzkraft.

Ich denke mir, jeder macht seinen Beruf nicht wirklich gerne, aber ich habe es jetzt in den letzten Tagen gemerkt, dass ich wirklich total in dem Beruf bin. Abgesehen davon, dass ich eine Vollzeitstelle habe mit 38,5 Stunden und monatlich eine Vergütung von 150 Euro erhalte, aber deswegen ist es ja auch ein Praktikum wo man etwas lernen soll und sich nicht immer wieder die Vergütung vor den Augen halten sollte, oder?

Zu den Schulfächern:

Die hören sich ja wirklich abwechslungsreich und interessant an, aber ist es denn auch wichtig dass man sehr viele mathematische Kenntnisse mitbringen muss? Ich meine ich habe einen Realschulabschluss, den ich auch super bestanden habe, aber man kennt ja die Probleme die man meist in den Fächern hat wie z. B. Mathe:)

@ Xavendel:

Danke für deinen Tipp, den Mund einfach aufzubehalten :) Sieht zwar komisch aus, aber es hilft:) Musste es gleich am nächsten Tag ausprobieren, weil die alte Leier wieder da war :)

Xbavekndxel


;) hast recht, sieht komisch aus aber es hilft ja wirklich ^^ ....

also mathematische kenntnisse sind nicht wirklich wichtig .. ich bin auch eine totale niete in mathe gewesen ...

wo einem die matheschwäche ein wenig sorgen bereitet, ist in ernährungslehre da man am anfang viel mit bmi kalorien grundumsatz und so rechnet ... oder auch die flüssigkeitsmenge in der sondenkost :-/ ??? .... aber in der praxis hat man nicht wirklich damit zu tun ... dies wird dann meistens sowieso am computer gerechnet ...

B"lauerEn7gel2H1


Hallo ihr Lieben,

ich habe schon wieder eine Frage an euch :)

Ich habe mir heute erst mal meinen Arbeitsplan angeschaut für den Januar...

Ich muss 17 Tage durcharbeiten, 2 Wochenenden etc.

Wie viele Tage darf ich denn durch arbeiten, auch wenn ich nur eine Jahrespraktikantin bin?

Wäre wirklich super super lieb von euch, wenn ihr mir vielleicht helfen könntet....

Danke schon einmal:)

MNr.PuYschexl


Bist Du noch unter 18 ?

B.lauRevrxEnfgel2x1


Nein ich bin 21 Jahre alt und mache dort mein Freies soziales Jahr :)

MXrv.^Pusch`el


hmm...FSJ

Grundsätzlich muss man 15 arbeitsfreie Sonntage im Jahr haben.

Arbeitszeit in der Regel 8 Std welche mit Ausnahme von unter 18 jährigen auf 10 Stunden erhöht werden darf.

( bestimmter Zeitrahmen )

Arbeitsrechtlich ist erlaubt bis zu 18 Tagen hintereinander zu abeiten.

Dies ist aber allerdings unüblich...Die meisten Häuser haben eine Blockarbeitszeit von 8 - 12 Tagen.

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