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Berechnung der Zusatzstunden an den bevorstehenden Feiertagen

bfaefrcEhenknufdde[lbaxer hat die Diskussion gestartet


Ich arbeite in einem Altenheim. Bisher wurde es bei uns so berechnet, dass bei jemandem in Vollzeit (= 7 Arbeitsstunden) an den beiden Weihnachtsfeiertagen und Neujahr jeweils 10 Stunden (entspricht 130%) zusätzlich gutgeschrieben werden, sofern die Tage nicht auf einen Sonntag fallen.

An Heiligabend und Silvester haben wir für diesen Fall bei Spätdienst jeweils 3 Stunden gutgeschrieben bekommen. Nun ist unser Chef aber auf die "Idee" gekommen, die Zusatzstunden an Heiligabend und Silvester ganz zu streichen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das rechtens ist, denn Heiligabend und Silvester sind doch "halbe" Feiertage, oder ???

Außerdem würde mich interssieren, wie Feiertage am Sonntag "richtig" berechnet werden. Bei uns ist es so, dass es statt den 2 üblichen Zusatzstunden für einen Sonntag ohne Feiertag nur 3 Zusatzstunden gibt anstatt 5 (3 für Feiertag und 2 für Sonntag).

Antworten
dKanvilfSlexx


Nein, Heiligabend und Silvester sind gegenüber landläufiger Meinung keine Feiertage, weder ganze noch halbe. Es sind normale Arbeitstage, wenigstens dem Grundsatz nach. Allerdings sind fast immer in Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder individuellen Arbeitsverträgen besondere Regelungen für diese Tage getroffen, beispielsweise daß nur einen halben Tag gearbeitet werden muß bzw. eine entsprechende Zeitgutschrift erfolgt.

Gesetzliche Feiertage und Sonntage sind arbeitsrechtlich dasselbe (deswegen heißt es oft "Sonn- und Feiertage"), also Tage der Arbeitsruhe. Ich sehe nicht, wieso ein Feiertag, der auf einen Sonntag fällt, irgendwie anders behandelt werden müßte als ein normaler Sonntag. Auch hier können andere Regelungen in den genannten Vereinbarungen bestehen. Also nachschauen.

p$rocducer


Üblichweise wird immer der höchste Zuschlag gezahlt, aber niemals zwei auf einmal.

Wenn z. B. ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, erhält man normalerweise nicht Sonntags- UND Feiertagszuschlag, sondern NUR einen, also den höchsten davon. Also, z. B. nur Feiertagszuschlag, weil der Sonntag glaube ich nur mit 25 % vergütet wird und hohe Feiertage wie Weihnachten, Ostern etc. mit mind. 100 %.

Und wie schon richtig erwähnt wurde, sind Heiligabend und Silvester (Neujahr aber schön, denke ich mal) keine gesetzlichen Feiertage.

Je nach Branche machen manche evtl. an Heiligabend etwas früher Feierabend, aber nicht weil es gesetzlich so feststeht, sondern nach freiem Ermessen. Am besten an Ort und Stelle informieren.

Frohes Fest und ein angenehmes Neues Jahr. @:)

S~ünt[je


bei uns ist es tariflich geregelt, gibt es bei euch keinen?

bqaerchAenknu9ddelbOaexr


Wir sind an den Tarifvertrag "angelehnt", wie es so schön heißt. Es handelt sich um eine private Einrichtung.

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