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Lagerungen/Nachts Mdk Einstufung

K0atzRe3g68 hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,habe gestern Abend schon geschrieben habe anscheinend was falsch gemacht.Folgende Frage habe ich.Ich arbeite hauptsächlich Nachts in einer geschlossenen Einrichtung für demenzkranke Bewohner.Habe 11 Bewohner die in der Nacht dreistündlich gelagert werden mit Plan.Diese Bew.sind alle Pflegestufe 3.Sie machen zum teil keine Eigenbewegungen in der Nacht werden tags sehr oft mobilisiert,Hautzustand ist in Ordnung.Ich möchte nun gerne wissen.Mir geht es um die Schlafqualität der Bew,daß gelagert werden muß ist selbstverständlich,aber 3std.3std.Wie sind die Richtlienen im MDKWasWas zählt bei demzenskranke Bew.,hauptsächlich nachtsnachtsGibt es Fachliteratur vom MdkDankeDanke für Anworten Katze *:)

Antworten
gmoldZmarxie23


Hi bin pflegefachkraft 23 Jahre alt.arbeite in dementen wohnkonzept.

Demente sind ja immer so Menschen schwerer Ding:/

Also nachts ist die frage ob sie da wirklich schlafen-sind ja gerne nächsten "mobil".dann sollte klar immer so gelagert werden das der Bewohner nicht immobil gemacht wird,spricht eigenbewegung-mikrolagerungen selbst Durchführunen kann-denn auch Lagerungen können schnell zur Fixierung und somit freiheitsentziehenden Maßnahme werden...

also ich persönlich kenne den lagerunsstandart als alle 2std-ischämien können ja schon nach 10sekunden auftreten.

Was meinst du mit mdk Einstufung?

Also der schlaf ist natürlich super wichtig weil wenn du die durch lagerungsintervall wach machst ist blöd.gibt aber auch super mikrolagerungsarten,wo der bew.nicht gross wach gemacht wird oder gedreht werden muss!vorallem auch super Kräftesparend für Nachtwache.und Rückenschonend-so 3er sind ja schon anstrengend.dann ist die frage ob ofteres lagern überhaupt möglich vom Rahmenplan bei euch ist.also kontrollgang würde ich bei dementen immer oft machen.

Winkel winke-und ruhige Nächte dir.

dvanif0lxex


Fachfrage: Wann ist überhaupt eine regelmäßige nächtliche Lagerung - die ja immer mit einem Aufwecken der betreffenden Person und damit einer Störung der Nachtruhe verbunden sein wird - notwendig?

Bei meiner Mutter steht dies auch im Pflegeplan drin, obwohl sie zwar bettlägerig ist, aber nach meiner Beobachtung durchaus noch kleinere Bewegungen im Bett durchführen kann. Eine Wechseldruckmatratze ist überdies vorhanden. Ein Dekubitus liegt nicht vor. In der Pflegedokumentation steht bei der Norton/Braden-Skala ein Wert von 17, was nach meinem Wissensstand eigentlich nur einem mittleren Risiko entspricht.

Was mich aber am meisten verwundert: laut Pflegedokumentation soll ihr auch nachts zu trinken gegeben werden. Ich frage mich, wieso das eigentlich sinnvoll sein soll. Normalerweise trinkt man nachts nichts, und ich sehe bei meiner Mutter auch keinen speziellen Grund hierfür, da sie tagsüber genügend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Ich habe aber einen naheliegenden Verdacht: wirtschaftliche Gründe, wie so oft heutzutage. Bei Pflegestufe III ist das Kriterium unter anderem, daß regelmäßig Pflege auch zur Nachtzeit notwendig sein muß. Lagerung und Flüssigkeitsgabe könnten da leicht als "Lückenfüller" bei der Begründung dienen, wenn sonst nachts nichts Besonderes anfällt.

gqolEdmar*ie23


Hi daniflex-du hast das System voll durchschaut;)ganz ehrlich was in der pflegeplanung drin steht wird selten so umgesetzt...und hier geht es ganz klar auch um die pflegestufe-denn mehr Verrichtungen gleich mehr zeit,dadurch ist dann die hohe stufe auch umsetztbar.wenn sie am Tag voll auf die trinkmenge kommt laut Plan,sollte man natürlich abends den Bewohner mal schlafen lassen!weiß ja nicht in wie weit du dir komplette Doku von ihr kennst.

Nen AD System,sprich antidekubitusmatratze ersetzt Leine Lagerung.es gibt wie gesagt tolle mikrolagerungen wo man eine bew einmal komplett auf Seite lagert und dann später das lagerungsmittel immer ein Stückchen mehr rauszieht-dadurch ist der bew viel ungestörter!klappt super in meinen Nachtwachen.

Bei bettlagrigen und vorallem da braden Skala bei 17 muss die Fachkraft massnahmen ergreifen um folgekomplikationen zu vermeiden!ohne Lagerung trotz AD System bekommt man ganz schnell mal einen dekubitus-und dieser wäre dann natürlich pflegefehler des Hauses.wie gut die einzelnen jetzt natürlich lagern kann ich dir nicht sagen;)aber so von deinen Erzählungen finde ich das dass voll in ordnung geht.

liebe grüße

Marie

Kuatz3e3x68


Hallo goldmarie und daniflex,danke für Schreiben.Ich sehe das auch so wie daniflex.Deswegen bin ich auf der Suche um die Lage ohne

Nachteile für die Bewohner abzusichern und sicher zu ändern.Auch auf das Trinkthema in der Nacht wird bei uns großen Wert gelegt.Ich mache das so ,daß ich in den Wachphasen den Bew.etwas anbiete.Wegen den Einstufungen des MDK möchte ich halt irgentwo etwas finden,ob es wirklich beim Mdk zählt.ob ein Bew.drei Std.,oder vier stdl.gelagert wird.Vierstunden Lagerungen bei insgesamt 37 Bew.alleine als Fachkraft ist für mich realistischer.Ohwohl in unseren Haus gute Fachkräfte arbeiten, passiert es mir als Nachtwache leider des öftern ,daß ich schon beim ersten Rundgang Bew.finde,die sehr üngünstig gelagert sind,sehr dicht an der Bettkannte,90Grad gelagert,Bew.liegt mit den Füßen am unteren Bettteil.Leider bin ich dann schon gezwungen,diese Bew.zu wecken und in eine angenehme Possition zu bringen um ein herrausfallen oder ein umkippen zu vermeiden.Mir tut es so leid für diese Bew,gerade weil sie oft so einen anstrengenden Tag haben.Lieben Gruß Katze *:)

gRotldm&arxie23


Hi katze-ja also das ist vom spätdienst extrem scheisse wenn der die bew so lagert!!vorallem auch für die Nachtwache das geht gar nicht!!!sowas habe ich auch schon oft gehabt-da habe ich mich aber morgens gehörig beschwert!du hast ja auch die Aufgabe das deine bew morgens trocken sind und nicht für den früh dienst eingenässt...also soll der spätdienst auch seine Arbeit machen!und nur weil man den Titel Fachkraft hat heisst nicht immer das man perfekt lagern kann;)habe auch schon oft plegehelfer gesehen die teilweise besser lagern...90grad ist schon krass und gar nicht erlaubt.für den mdk liegt das huptaugenmerk auf früh und spätdienst denn das sind auch prüfbare Zeiten.klar ist der nachtdienst auch wichtig für Einstufung der ps.denn Lagerungen,inkowechsel usw bringen ja auch wichtige zeit ein,aber das ist wirklich nur ein minimaler Bruchteil der Einschätzung.

Im ersten rundgang-fange21h an,werden medis verteilt,wenn die Leute wach sind dann rede ich noch mit denen,schütte ihnen was zu trinken fur die Nacht ein oder reiche an.Diabetiker bekommen noch spätmahlzeit.und die nächsten rundgänge sind dann mit lagewechsel usw.und wenn bew schon schlafen bekommen die auch keine Schlaftabletten mehr von mir.

g]oldwma.riex23


Achso und alle 2stunden lagern sind absolutes Minimum.aber der mdk würde bei drei Std auch nix sagen.eure bew weisen keine Folgeschäden auf!also ist das was ihr tut voll korrekt.

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