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Leichenstarre: Wann setzt sie ein, wann darf ich Bw richten?

rJutTsc`hxie


Weil n offen stehender Mund nicht soo super aussieht %-|

r2utsc;hixe


verlesen..

s0chnup5fuenL0x8


Also wenn ein Bw im Bett verstirbt...was oft dann ja auch abzusehen ist, dann rufen wir nach dem tod, den Arzt und rühren nichts mehr an...das kreuz legen wir, wenn man absehen kann, dass der bw stirbt, schon vorher hin....sowie auch ein buch mit trostgedanken, kerzen, bibel und rosenkranz.

wenn der bw spontan verstirbt, was auch vorkommen kann, dann natürlich ins bett legen.

wenn der arzt dann da war, dann dürfen wir den bw versorgen und umziehen, bett richten oder ihn in den aufbahrungsraum bringen.

kiefer hochbinden tun wir nicht, wir rollen ein handtuch und legen es unterstützend unter den kiefer

*:) *:) *:)

HaeGrman_t!he_DGer!man


Bei meinem Opa stand der Mund offen als ich ihn zuletzt gesehen habe, das war ca. eine Stunde nach seinem Tod. Wird der Mund geschlossen wenn er in den Sarg gelegt wird und bleibt er dann auch zu, wenn die Leichenstarre nachlässt?

Eine Stunde nach dem Tod ist der Mensch noch so, wie er gestorben ist, ganz ohne jede Beschönigung. Da kann der Mund schon mal offen sein. Der Bestatter bahrt die Leiche professionell im Sarg auf und greift dabei auch zu "kosmetischen" Mitteln, so dass fast der Eindruck eines Schlafenden entsteht. Wenn Du Deinen Opa im Sarg gesehen hättest, wäre sein Mund mit Sicherheit nicht offen gewesen. Dafür hat der Bestatter dann schon gesorgt.

S-prinmgchixld


Danke für die Antworten. @:) Jetzt ist sowohl das Mysterium des Handtuchs auf Opas Hals geklärt als auch die unangenehme Vorstellung beseitigt, dass er mit offenem Mund in seinem Sarg liegt. :-)

F4rot+tbeefmurixe


Also wir haben ganz klar die Anweisung,am Bewohner NICHTS zu verändern bis der Arzt da war.Danach decken wir den Bewohner mit einer anderen Decke zu und falten die Hände des Bewohners.So können die Angehörigen Abschied nehmen.Alles Andere erledigt später der Bestatter ( der im Übrigen dafür Geld bekommt...)

mYar,y"suxe


ihr macht nicht nochmal sauber? zieht ihm/ihr irgendwas anderes über?

also ich habs schon immer so gehalten das ich die patienten (is eben kh) so herrichte ich wie es mir selbst als angehörige auch wünschen würde.wobei es bei und sicherlicher auch etwas ...ähm... unschöner wäre,wenn ich den pat. nicht herrichten würde.

hände werden allerdings nicht gefaltet.

NSa1ctcy


Habe auch oft "Totenwache" geschoben. Es war bereits klar dass der Bewohner sterben wird. Nur der Zeitpunkt war nicht immer feststellbar. D.h. wenn diese Typischen Zeichen des Sterbens eingetreten sind (z.b. Dreieicksmund, spize Nase, Fieber, viel Schlaf, appetitlosigkeit, kein Wasserlassen mehr...usw...) dann legen wir den BW so hin, dass es ihn Bequem ist, er wird dann auch nach bed. frisch gemacht aber nicht ununterbrochen rein ins Zimmer geguckt, weil das die Sterbenden sehr anstrengen kann und sie sich dann nicht wohl fühlen. Meistens ist dann noch leise Musik im Zimmer, je nach Religion ein Kreuz, Kuran, oder sonst was am Nachtisch hingerichtet.

Wenn er dann verstirbt, Arzt informieren(er ist ja dann schon vorbereitet gewesen) den Toten Bewohner bequem hinlegen, und wir waschen dann meistens das Gesicht und kremen ihn/ sie ein... Tja die Familie wird dann nach erlaubnis vom Arzt informiert. Es war jedoch bis jetzt immer so das mind. ein Fam.mitglied während der Sterbephase sich im Zimmer befand.

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