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Internist/ Chirurg werden, ist das wie Scrubs?

ZTaib hat die Diskussion gestartet


Wieder ein herzliches hallo von mir,

ich weiß, es klingt jetzt relativ kindisch, aber kann man den Job eines Internisten/Chirugen mit den Charakteren aus Crubs vergleichen? Ich weiß zwar, dass Ärzte viel Überstunden schieben müssen und kein leichtes Leben haben, aber die wichtigsten Aspekte wären für mich:

-> Kann man als Chirug Sportarten zur Beruhigung spielen (Turk)?

-> Ist der Alltag so stressig, dass man nicht die Zeit hat, sich mit den Kollegen zu treffen und zu plaudern (Situation in einer Kreisklinik)?

-> Wie heißt die Station, auf der JD arbeitet? Sind das Unfall oder Notfallpatien?

-> Und dann noch die Frage, was JD so allgemein von einem richtigen Internisten unterscheidet

Hoffe ihr könnt meine Fragen verstehen und findet das ned albern.

MfG Zaib

Antworten
pOhl]umxi


Internisten Arbeiten hauptsächlich mit dem Hirn ;-D ein gutes Com.programm wird dich dann sicher mal ersetzen --- und Chriurgen sind einfach Handwerker mit mehr Verantwortung – Denken sollten sie allerdings auch recht gut können.--- Arbeitssüchtig sollten sie alle sein zum beispiel nach nem 12 Std. Tag nochmal äußerst dankbar aus der Privatenhose in die Arbeitshose zu springen um mit einem Lächeln der Krankenschwester zu danken, die dich davor rettete vom Chef beim Heimgehen ertappt zu werden um mit ihm höchst Konzentriert auf Visite zu gehen.....und na ja, schlafen wirst du jedenfalls schon vor Bettkontakt.HILFT dir das weiter (Tatsachen) @:)

Cjaoi/mhe


-> Kann man als Chirug Sportarten zur Beruhigung spielen (Turk)?

Ja klar, aber sicher nicht im Krankenhaus. Ein kleines Basketballspiel in der Mittagspause? Nein.

-> Ist der Alltag so stressig, dass man nicht die Zeit hat, sich mit den Kollegen zu treffen und zu plaudern (Situation in einer Kreisklinik)?

Kurz mit Sicherheit, als Arzt verbringt man mittlerweile die meiste Zeit am Schreibtisch mit den Akten.

-> Wie heißt die Station, auf der JD arbeitet? Sind das Unfall oder Notfallpatien?

Innere.

-> Und dann noch die Frage, was JD so allgemein von einem richtigen Internisten unterscheidet

Nicht immer rettet dich Carla. Einmal in die Akte gucken und Diagnose stellen funktioniert nicht. Not everything comes down to poop. Es gibt auch recht langweilige Krankheiten, es sind nicht immer Chorea Huntington und mysteriöse Gendefekte. ;-)

Z5axib


Und jetzt eine sehr wichtige Frage:

Ich bin zur Zeit noch in der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker (also was ganz anderes). Da ich bei einem guten Betrieb arbeite und in den letzten Jahren die Azubis alle genommen wurden und auch einen unbefristetenten Vertrag erhielten (früher oder später), will ich so einen Job nicht einfach so aufgeben um ein Vollzeitstudium zu machen (das Geld brauch ich ja und falls was schief geht, hab ich was in der Hinterhand). Darum meine Frage:

Kann man ein Medizinstudium neben dem Beruf machen?

Was Arbeitszeiten angeht sind wir hier sehr flexibel, ich kann Teilzeit arbeiten, auch nur 2 Tage die Woche und in meiner aktuellen Versetzungstelle ist es so ruhig, dass ich in Ruhe für den nächsten Kurs büffeln könnte (ein Kollege macht sein Abi, die restlichen haben sind in einer privaten GmbH und erledigen ihren Bürokram in der Arbeit, was sie auch dürfen). Außerdem könnte ich nach Absprache Zwischendurch gehen.

CQaoi\mhxe


Kann man ein Medizinstudium neben dem Beruf machen?

Nein, so gut wie nicht.

Es ist ein irre intensives, sehr lernaufwändiges Studium. Mit der Immatrikulation verlierst du einen Großteil deiner lockeren Freizeit, deiner ruhigen Arbeit und opferst sie Stuhlproben, Eiter- & Nekrosengeruch etc.pp.

Bist du dir über den Beruf bewusst?

Vergiss Scrubs bei der Beurteilung ;-)

Z%aixb


Kann mir jemand eine sehr gute und ausführliche Webseite zeigen, auf der alles zu diesen Berufen drin steht? Damit ich vielleicht noch mehr bescheid weiß über den Job?

Außerdem will ich, wenn das noch geht, meinen Zivi beim DRK im Rettungswagen machen, damit ich schonmal in die Richtung Erfahrung sammle.

ZEaixb


Hab hier noch was gefunden:

Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht.Das hat es mir ermöglicht, mein ganzes Studium nebenbei zu arbeiten, Geld zu verdienen und ein bißchen klinische Erfahrung zu sammeln. Außerdem bin ich bisher schuldenfrei durch mein Studium gekommen und konnte was sparen für das PJ, um da nicht mehr arbeiten zu müssen.

Manchmal habe ich meinen Mitstudenten geneidet, wie sie mit ihrem Bafög halbwegs auskamen, in der Urlaub fuhren und ansonsten recht sorgenfrei lebten. Aber bei näherem Hinsehen war das auch nicht mehr so toll.

Ich habe jetzt für das 5. Studienjahr noch eine neue Stelle als Hiwi bei meinem Doktorvater angefangen und kann nur sagen, daß es machbar ist, neben dem Studium arbeiten zu gehen, ich habe das fünf Jahre sogar im Schichtdienst gemacht.

Die 8 bis 10 Stunden tägliches Lernen halte ich im übrigen für übertrieben, ich habe in meinen diszipliniertesten Zeiten morgen gegen acht angefangen und dann etwa sechs oder sieben Stunden mit Pausen gelernt.

Quelle: [[http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=35693&page=5//]]

CJaoZimxhe


DRK im Rettungswagen

Da sammelst du nicht viel Nützliches, Arztberuf hat viel mit Körperausscheidungen zu tun etc. Oder willst du in die Unfallchirurgie?

Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht.Das hat es mir ermöglicht, mein ganzes Studium nebenbei zu arbeiten

Stichwort: Nachtschichten, schnelles & flexibles Schichtentauschen usw.

BKl0xbb


Außerdem will ich, wenn das noch geht, meinen Zivi beim DRK im Rettungswagen machen, damit ich schonmal in die Richtung Erfahrung sammle.

Das ist schonmal das allerwichtigste, dass du Erfahrung bekommst!

Zum Studium selbst kannst du dir viele Informationen auf den Seiten der Universitäten holen, bzw. der medizinischen Fakultäten der Universitäten.

Ansonsten, geh mal in die Bibliothek und lies dich mal in medizinische Fachbücher ein, da bekommst du einen ersten Vorgeschmack auf den Stoff.

Die ersten zwei Jahre (also die ersten vier Semester) musst du eine Lernmaschine sein, denn das vorklinische Wissen ist sehr umfangreich.

Neben dem Job kannst du zwar Medizin studieren, allerdings müsste der Job überwiegend nachts und am Wochenende sein, denn sehr viele Veranstaltungen (z.B. Präparierkurse) sind pflichtveranstaltungen. Außerdem musst du neben dem Studium noch außergewöhnlich viel lernen, sonst bist du verloren.

ZHaib


Was gibt es denn für Bereich neben der Unfallchirugie?

E3hemaliCger ^NutzeGr L(#325x731)


Was gibt es denn für Bereich neben der Unfallchirugie?//

Hast du dich schon mal mit dem Aufbau eines Krankenhauses beschäftigt? Schein mir eher nicht der Fall zu sein, denn sonst wüsstes du ja was es so ungefähr fpr Fachdisziplinen gibt. Und bitte, vergiss Scrubs. Das ist ja sowas von an der Realität vorbei %-|

Geh mal in ein KH und mach mal mindestens 14 Tage in der Pflege ein Praktikum, dann siehst du auch wie ein Stationsalltag so abläuft und wie das so mit den Visiten und anderem funktioniert.

Was das arbeiten bebtrifft, so lautet das Stichwort auch WOCHENENDDIENSTE . Damit verdienst man sich sein Geld, aber man muss sich schon ranhalten, 8h Eierschaukeln ist da nicht ;-)

Also vor allem flexibel und hart im Nehmen ist gefragt. kurze Wechsel, Schichtdienst .... und vor allem dann arbeiten wenn andere frei haben ;-)

E;rdb}eerJ-Engel


DRK im Rettungswagen//

Da sammelst du nicht viel Nützliches, Arztberuf hat viel mit Körperausscheidungen zu tun etc. Oder willst du in die Unfallchirurgie?//

Im Gegenteil. Ich finde es höchst bedauerlich, dass man den meisten Medizinstudenten auch in höheren Semestern einen Verletzten vor die Nase legen kann und keiner weiß was zu tun ist. Praktische Dinge lernt man im Studium leider kaum. Die meisten können einem Verletzten gut aufzählen, was man alles theoretisch tun müsste, haben aber keinen Plan von der Umsetzung. Echt schade eigentlich.

Zum Threadersteller. Scrubs hat nicht wirklich was mit Klinikalltag zu tun. Ich glaube besonders viele Infos hast du dir über den Beruf und das Studium noch nicht geholt. Arzt sein bedeutet heutzutage meist, viel am Schreibtisch zu sitzen und wenig mit Patienten zu tun zu haben. Wenn man mal mit Patienten spricht muss man zuerst mühsam versuchen sie davon zu überzeugen, dass die Diagnose, die sie im Internet gefunden haben nicht zwangsläufig richtig ist.

Ergo, Arzt sein bedeutet heute nicht mehr unbedingt Geld und Prestige. Deshalb gibts ja auch so viele Streiks.

L(ive7rpool


Zivi im Rettungsdienst wird demnächst abgeschafft, da wirst du wohl kaum noch Chance haben. Als Zivi wirst du aber sowiso selten bis garnicht im Rettungswagen fahren. Nur Krankenwagen und das bedeutet nur Leute von A nach B fahren. Lernen tut man da nicht besonders viel.

Dir muss auch bewusst sein, dass man für ein Medizinstudium ein super Abi haben musst, mindestens 1,5. Wenn du das nicht hast, kannst du dich schonmal auf lange Wartezeiten gefasst machen. Und du musst vor dem Studium mind. 3 Monate Pflegepraktikum im Krankenhaus machen, die ich dir auch dringen empfehlen würde. Denn der Arztberuf ist wirklich anstregend, stressig und in den seltesten Fälle so einfach wie bei JD.

Denn Scrubs ist wirklich das aller, allerschlechteste Beispiel für den Arztberuf, denn es hat mit der Realität rein garnicht zutun. Schlag dir das aus dem Kopf.

E`rdDbeer-CExngel


[[http://www.youtube.com/results?search_query=anf%C3%A4nger+in+wei%C3%9F&aq=0]]

Falls du interesse hast, bei Youtube gibt es "Anfänger in Weiß" Eine Doku über junge Mediziner.

HOummel<kuchTen


@ ErdbeerEngel

Die Folgen sind sehr zu empfehlen!

Guter Einblick! Mach wirklich mal einen Rundgang in der Bibliothek und schau dir die Themengebiete an.

Vielleicht findest du jemand, der selbst Medizin studiert. Mit dem kannst du dich dann austauschen....

Ich denke man muss für dieses Studium sehr diszipliniert sein. Viel lernen können.

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