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Krankenschwestern: zur Hilfe verpflichtet?

RNevoOluzBze{r Nrx. 2


Ich werd' normalerweise auch ziemlich schnell aggressiv, wenn ich meine Selbstbestimmungsrechte durch irgendwelche blöden Regelungen verletzt sehe, aber im Falle von EH seh' ich das voll ein.

Was ist schon eine Verspätung oder eine dreckige Hose in Relation zu jemandem, der mit Schmerzen daliegt? Du musst ihn ja nicht gleich notoperieren, aber Ansprechen & dafür sorgen, dass er adäquat behandelt wird, gehört für mich einfach zur Zivilcourage, egal, ob Krankenschwester oder nicht. Außerdem musst Du ja nichts tun, das Dich selber in irgendeiner Art & Weise gefährden würde, insofern finde ich das voll ok so, wie das hier gehandhabt wird.

Besser eine stümperhafte Notarztmeldung, als gar nichts. Dann kommt wenigstens in absehbarer Zeit jemand mit mehr Ahnung, anstatt, dass man womöglich noch 3 Stunden so daliegt, weil jeder so denkt "kann nicht helfen, will nicht helfen, wird sich schon wer drum kümmern".

Mir kam auch mal gerüchtehalber zu Ohren, dass man als Medizinstudent exmatrikuliert werden kann, wenn man in einer Notsituation nicht hilft.

LSim(bo'nic kHeaxrt


psychische Betreuung des Patienten

wie gesagt, dafür gibt es leute, die sich das bewusst und freiwillig ausgesucht haben, mich gesetzlich dazu zu zwingen sehe ich als beschneidung meines selbstbestimmungsrechtes was ich dadurch rechtfertige, dass ich das auch von niemandem wollen würde, wenn ich in so einer lage wäre.

Stark Blutende Wunden so gut es geht versorgen (Was net geht geht als ersthelfer nun mal nicht)

so ist es eben nicht, dann wäre es ja kein thema, denn, meine persönlichkeit, meine moral und mein (schon mehrmals aufgeführtes selbstbestimmungsrecht) selbstbestimmungsrecht machen es mir unmöglich, mich den ausscheidungen und körperflüssigkeiten anderer auszusetzen. das dadurch bestehende gesundheitsrisiko für mich selbst sprach ich auch schon an. der eben zitierte satz und der zusatz, man müsse sich keinem risiko aussetzen contradiktieren sich folglich selbst.

"Angst" habe ich höchstens vor flüssigkeitsaustausch und körperkontakt mit mir gänzlich fremden personen.

ob meine "Grundeinstellung zum Helfen falsch" ist bleibt wohl im auge des betrachters zu klären, doch, ich wiederhole mich, gibt es schließlich leute, die es zu ihrem lebenssinn erhoben haben, deshalb die nötige ausbildung bekommen haben und somit auch den job zu machen haben, den ich nicht machen will.

wenn er zum Beispiel hinterm Lenkrad nicht mehr atmet und ich keinen Puls mehr fühle muss er doch da raus

dann fällt es aber doch nicht schwer, die diagnose zu stellen: tod. das ist der lauf der dinge.

Mir kam auch mal gerüchtehalber zu Ohren, dass man als Medizinstudent exmatrikuliert werden kann, wenn man in einer Notsituation nicht hilft.

das finde ich auch total in ordnung. ich meine, wer sich bei vollem bewusstsein in die nesseln setzt darf sich nicht mehr beschweren, wenn das dann brennt. deswegen ist medizinisches personal ganz klar davon ausgenommen, in solchen situationen zurückhaltend zu sein. und das ist ja auch gut so.

R+ev)oluzvze)r] Nxr. 2


Das Problem

ist nur, dass nicht jedesmal zufällig eine Krankenschwester oder ein Doktor des Weges kommt, wenn jemand umkippt.

Du musst Dir ja nicht unbedingt die Hände schmutzig machen & mit dem Infektionsrisiko lässt sich durchaus argumentieren - aber das hält Dich nicht davon ab, den Rettungsdienst zu alarmieren, sprich, dafür zu sorgen, dass Leute, die das zu ihrem Job gemacht haben, herkommen.

Das ist doch echt kein Act, ich versteh' nicht, dass man sich deswegen so aufregen kann.

Was ich noch sehr viel weniger versteh', ist, wieso Du so sehr dagegen wetterst, dass Krankenschwestern "Sklaven" ihrer Ausbildung wären & zum Helfen verpflichtet sind, es den Ärzten aber gerne gönnst. Also, korrigiere mich, wenn ich das falsch sehe, aber für mich gehören Krankenschwestern zum medizinischen Personal....die im Übrigen mit Körperflüssigkeiten durch die tägliche Pflege noch viel mehr zu tun haben, als die Ärzte.

C}harlexen


Hallo zusammen,

interessant interessant...

Jeder,aber auch Jeder Mensch,ist egal ob er eine med. Ausbildung hat oder nicht,ist dazu verpflichtet Erste Hilfe zu leisten.Die sieht wie folgt aus : Meldung des Unfalls,der verletzten Personen, Standort,----- Meldung über weitere Gefahren,zb Gefahrenguttransporter und oder ähnliche. Auch diese Sachen gehören zur Ersten Hilfe,nicht nur das behandeln des Pat./Unfallopfer.

Dazu gehört auch die psychische Betreuung,wenn man sich außer Stande sieht,medizinische erste Hilfe zu leisten.

Tut man all dies nicht---- Gibts ne Klage ,wegen Unterlassener Hilfeleistung

Und außerdem nen Arschtritt,weil man sich dann als ""GAFFER"" dahinstellt und uns in unsere Arbeit behindert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß vom Rettungsdienst

Tuinxe


@ Seanat

Das stimmt aber auch nicht so ganz, dass Du niemandem aus dem Auto holen mußt. Zur Erstzversorgung gehört auch das Überprüfen von Puls und Atmung und wenn das nicht vorhanden ist, dann Beatmen und Herzmassage. Dazu muß er raus aus dem Auto. Deswegen lernt man das im Erste-Hilfe-Pflicht(!)-Kurs. ;-)

LWimbonaicG Heajrxt


Und außerdem nen Arschtritt, weil man sich dann als ""GAFFER"" dahinstellt und uns in unsere Arbeit behindert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ganz schön vermessen. entschuldigung, aber dazu müsste mich eure "arbeit" erst mal interessieren.

weil man sich dann als ""GAFFER"" dahinstellt

ist mir also etwas zu pauschal.

Coharl_eexn


Ach weißt du --es ist uns doch egal,ob du dich für unsere Arbeit interessierst oder nicht,hauptsache du hälst nen großen Abstand zu uns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So würde ich das nicht nennen..es ist ne nackte Tatsache,hilfst du nicht und stehst nur blöd in der Gegend herum...störst du nur und bist ein "Gaffer"!! Ist so ...finde dich damit ab,..entferne dich ,gibt es auch keinen Ärger

ist mir also etwas zu pauschal.

L^imbo-nic xHeaHrxt


hauptsache du hälst nen großen Abstand zu uns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das kommt schon eher an das topic ran. eh -> euer job, nicht meiner.

es ist ne nackte Tatsache, hilfst du nicht und stehst nur blöd in der Gegend herum... störst du nur und bist ein "Gaffer"!!

das ist wohl wahr. es ging aber ursprünglich nicht um das "dumm rumstehen" und "gaffen" (was für euch sicher ein problem sein mag), sondern um den gesetzlichen zwang zu etwas, wofür andere ausbildungen bekommen, und die risiken beim umgang mit anderen menschen (etwa wurden bereits infektionen, das einfachste beispiel, genannt) bewusst in kauf nehmen.

entferne dich, gibt es auch keinen Ärger

und da ist es nun, das eigentliche topic: das gesetz verbietet mir, mich in diesen situationen frei zu bewegen.

C<harl(een


sondern um den gesetzlichen zwang zu etwas, wofür andere ausbildungen bekommen, und die risiken beim umgang mit anderen menschen (etwa wurden bereits infektionen, das einfachste beispiel, genannt) bewusst in kauf nehmen.

hmm...ich glaube,du weißt gar nicht was du da von dir gibst.. Es ist müßig mit dir darüber zu sprechen/ schreiben.

Kann nur hoffen das niemand während deiner Anwesenheit med Hilfe braucht.

und da ist es nun, das eigentliche topic: das gesetz verbietet mir, mich in diesen situationen frei zu bewegen.

Tja,also doch erste Hilfe leisten..... du kommst nicht drumherum.

Allerdings wenn wir dann da sind..den nötigen Abstand einhalten!!!!

Und vergiß nicht...das Bad im Desinfektionsmittel zu nehmen!!!!!!!!!

tRhe sxun


wie kommst du darauf...

so etwas zu denken würde mich einmal interessieren. sehr Kotrovers wenn man bedenkt was deine Berufung ist.

Kein Mensch auf dieser Welt würde je wieder bei dir-der hilfebereiten,menschenfreundlichen-auftauchen wenn sie wüssten was du in wirklichkeit über sie denkst!

Wenns drauf ankommt verziehst du dich.

DAs ist nicht moralisch in menschlicher Hinsicht-abgesehen davon dass du Krankenschwester bist und Krankenhilfe zu deiner Berufung gemacht hast.

Ich verstehe das echt nicht...

Hoffe es gibt noch andere Krankenschwestern die ihren Beruf LIEBEN!

Luim?bonigc {Hexart


sollte ich damit angesprochen worden sein:

missverständnis. ich bin weder weiblich noch krankenschwester.

iAbuen=snText


Geregelter Dienst

Es dürften die gleichen Gesetze bei unterlassener Hilfeleistung gelten wie für jedermann. Ärzte und Pflegepersonal haben dasselbe Recht auf geregelte Arbeitszeiten wie Angehörige anderer Berufe auch. Wer nicht Dienst hat, ist nicht mehr als andere verpflichtet, Hilfe zu leisten.

Da es hier anscheinend vordergründig um Unfälle von Autofahrern geht: Autofahren birgt ein hohes Risiko. Wer das trotzdem tut, dem soll dieses Risiko nicht abgenommen werden. Ihm steht deswegen keine dringlichere Hilfe zu, wenn er einen Unfall mit Körperschaden erleidet. Zu diesem Risiko gehört eben, bei einem Unfall zu sterben. Das ist gut so und sollte alle von unnötigem Autofahren abschrecken.

Toom19?6x8


@Limbonic Heart

Ich wünsche Dir NICHT das Du mal selbst als Unfallopfer blutüberströhmt in einen Autowrack liegst und der erste potentielle Helfer der an die Unfallstelle kommt hat Deine Einstellung zur ersten Hilfe!!!!

Könnte böse für Dich enden!

Luimb&o^niYct HePart


dazu habe ich bereits im laufe dieses threads stellung genommen.

-7BiohaVzaxrd-


RE:

Also ihr seid gestzlich verpflichtet euch zu erkennen zu geben!

Ihr müsst wie alle nach euren möglichkeiten und kentnisse helfen!!

Da gibts keine Mittagspaue oder Freierabend. Aber wenn solche fragen disk. werden is doch fraglich warum habt ihr so einen beruf erlernt. Ich finde es ist auch toll(bin als Rettungssanitäter tätig) wenn man jemand in so einer lage helfen kann. >:(

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