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Pflegediagnosen.. Urinausscheidung.

d7eadAly_si&lencxe hat die Diskussion gestartet


Tja.. Wie der Titel schon sagt, verzweifel ich momentan wieder etwas an meiner Praxisaufgabe. Die muss ich im November abgeben, und auch da hab ich erst wieder Schule.

Folgendes Problem:

Ich muss eine oder mehrere Pflegediagnosen zur Urinausscheidung formulieren, der Bewohner hat einen suprapubischen Dauerkatheter und leidet an einer Hemiparese links.

Folgende Pflegediagnosen gibt es zur Urinausscheidung:

- Beeinträchtigte Urinausscheidung

- Stressurininkontinenz

- Reflexurininkontinenz

- Drangurininkontinenzgefahr

- Drangurininkontinenz

- Funktionelle Urininkontinenz

- Totale Urininkontinenz

- Harnverhalt (akut/chronisch)

- Selbstversorgungsdefizit: Toilettenbenutzung

Was trifft jetzt auf meinen Bewohner zu? Ich tippe auf Harnverhalt (nur ist der dann akut oder chronisch?) und auf Selbstversorgungsdefizit: Toilettenbenutzung, wegen der Hemiparese.. Was meint ihr? Und WIE zum Teufel formulier ich die Pflegediagnose dann aus? Da er ja einen SPDK hat.. Ich bin gerade echt am Verzweifeln.. :(

Des Weiteren soll ich Zielsetzungen im Bezug auf die Urinausscheidung schreiben.. Was gibt es denn da für Zielsetzungen? Der hat ja wie gesagt nen Katheter.. Da kann man doch nur regelmässig wechseln und sauber halten, verbinden, usw., oder? Sind das Zielsetzungen? Damit nix verdreckt oder sich entzündet? Oder sind das schon wieder pflegerische Massnahmen? Und was für Hilfsmittel sind denn da gegeben? Nur das Katheterset, oder nicht? Bin verwirrt.. Und dankbar für jede Hilfe.

Antworten
M`rs3.Pus!ch4el


[[www.krankenschwester.de]]

Da bist Du besser aufgehoben @:)

RUhu~s CTx.


wo ist deine Informationssammlung ???

d1eadly_=silxence


Ich habe in der Doku, in Arztbriefen, usw. nachgelesen, finde aber nirgends einen Verlauf, oder sowas..

Danke, werd mich mal auf der Seite umschauen.. *:)

R[hu~s TX.


tu das , aber aus deinen beobachtungen kannst du ablesen was los ist und das ist die eigentliche kunst an der sache

stressinkontinenz: dafür wäre eine info: jedes mal wenn pat. niesen muss / husten muss / geht urin ab.

dUeadlcy:_silenxce


Ich weiss schon, welche Merkmale die verschiedenen Inkontinenzarten haben. Jedoch war der Bewohner vor mir da, und hatte den Katheter dementsprechend auch schon. Allerdings finde ich nirgends eine Information darüber, weshalb er diesen hat. Sind zwar etliche Diagnosen vorhanden, aber nichts, was mich irgendwie weiterbringt..

Adipositas und Hemiparese.. Hm..

Hab jetzt mal in dem anderen Forum nachgefragt, vielleicht kann mir da jemand helfen. Oder ich stehe einfach nur auf dem Schlauch.. Aber komm partout nicht drauf. ???

RAhuFs Tx.


lähmung / sensibilitätsstörungen des sphinkter auf grund der hemi ???

letz6lich müüste es eine pflegediagnose gebn, die da hieße: urininkontinenz, ursache nicht schlüssig erklärbar, da die informationen verloren gegangen sind.

M:jinxna


Ich VERMUTE, dass dein Bewohner einen Apoplex hatte (wann auch immer), welcher mit einem Kontrollverlust der Blasenentleerung einherging. Ein transurethraler Katheter (also normaler Blasenkatheter) auf Dauer kann häufig Komplikationen hervorrufen, so dass manche Ärzte gerne veranlassen, dass ein suprapubischer Katheter gelegt wird, wenn sowieso nicht abzusehen ist, dass eine Besserung eintritt.

Google einfach mal bei Blasenfunktionsstörung nach Apoplex, wäre jedenfalls so meine Idee.

Zielsetzung ist Tatsache nur die Infektionsfreiheit des Urins, die man durch regelmäßige Krankenbeobachtung ,Wechsel des Katheters (durch den Arzt!)u.s.w.steuern kann.

Er hat auf keinen Fall Probleme beim Toilettengang o.ä., über diese Phase ist er leider schon hinweg.

RChusx T.


mal ernsthaft hier treffen wohl dann mehrere pflegediagnosen zu ??? ich stelle mal zur diskussion:

Beeinträchtigte Urinausscheidung – warum auch immer – schlaganfall ??? ? und oder

Funktionelle Urininkontinenz – schlaganfall und oder als folge der erkrankung / des subjektiven zusatndes

Selbstversorgungsdefizit: Toilettenbenutzung – durch hemi , fehlende kraft also allgemeine schwäche ???

auch würde ich deutlich machen, dass die informationen nicht vollständig erhoben werden konnten (weil wegen vor deiner zeit)

ist das vielleicht eine lösung für den eröffner des fadens?

dveadly_bsi&lenxce


Meine Pflegediagnosen habe ich jetzt folgendermassen ausformuliert.. Vielleicht könnt ihr mir ja sagen, ob das richtig aussieht, oder nicht..:

Pflegediagnosen, Zielsetzungen, pflegerische Maßnahmen und evtl. eingesetzte Hilfsmittel

Ausscheiden können:

PD: Harnverhalt

S: Blase kann nicht vollständig entleert werden.

E: Neurogene Blasenentleerungsstörung

R: HB ist geistig rege und akzeptiert den SPDK

Z: Vollständige Entleerung der Harnblase

M: Suprapubischer Dauerkatheter

PD: Selbstversorgungsdefizit: Toilettenbenutzung

S: Sitzt im Rollstuhl. Kann sich nicht selbstständig fortbewegen oder aufstehen.

E: Stark eingeschränkte Bewegungsfähigkeit durch Hemiparese links.

R: HB ist geistig rege, versteht und akzeptiert seine Situation und lässt Hilfe durch Pflegekräfte zu.

Z: Vermeidung von Entzündungen und Inkrustationen des Katheter-Eingangs.

Regelmäßige Versorgung des SPDK und dessen Eingangs nach Anordnung des behandelnden Arztes durch die Pflegekräfte.

Optimaler Einsatz von Inkontinenzhilfsmitteln.

M: SPDK-Verband, 3x wöchentlich: Mo., Mi., Fr.

SPDK-Wechsel alle 6 Wochen durch Urologe

Jod-Salbe bei Rötung am SPDK-Eingang

Pflaster SPDK-Eingang 1x täglich

SPDK: VW mit Octenisept 1x täglich

Einsatz von Inkontinenzhilfsmitteln durch Pflegekraft

In dem anderen Forum hab ich noch den Tipp bekommen, genauer auf die Inkontinenzmaterialien einzugehen (wann welche Grösse, usw..). Werd ich bei Gelegenheit noch machen..

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