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Demenz-Erkrankung

L}ichtKrikstalxlxX


Es gibt inzwischen so viele Angebote, die den Angehörigen helfen, den Alltag zu bewältigen – ein ambulanter Pflegedienst und "Besuchsdienste" sind für den Anfang eine gute Lösung. In der Regel gibt es bei den Sozialverbänden oder bei der Stadt auch ein Beratungsangebot, wo man sich informieren kann.

Danke für Deinen Beitrag @:)

Ja,ich weiss. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Aber leider WILL mein Vater sie nicht nutzen,leider :°( Ich weiss auch nicht warum,woher diese Ablehnung rührt...ich weiss nur,dass es so ist :-(

Es ist echt nicht einfach – wünsche Dir viel Kraft und vergiss Dich selbst nicht dabei

Da hast Du Recht! Mich nicht-und vor Allem mein Kind nicht! Für meinen Sohn muss ich stark sein! Und deswegen werde ich auch die oben geschilderte Art und Weise nicht mehr lange mitmachen können.

N%i.lpfoerd


Ja,ich weiss. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Aber leider WILL mein Vater sie nicht nutzen,leider :°( Ich weiss auch nicht warum,woher diese Ablehnung rührt...ich weiss nur,dass es so ist :-(

Da hilft nur – Geduld und sanfte Hartnäckigkeit ;-) Meinem Schwiegervater haben wir jede einzelne Diakoniebetreuungsstunde einzeln abgerungen. Mal war es "nicht nötig", mal "zu teuer" (was nicht stimmte). Eine gute Möglichkeit ist es, z.B. wenn einer von Euch krank ist oder Ihr im Urlaub seid, damit anzufangen. Wenn es erstmal läuft, sieht die Situation schon ganz anders aus.

N'ilp#fefrd


Oder (da hatte ich doch was vergessen ;-) ): Fangt mit der Betreuung z.B. nur an 1 oder 2 Wochentagen an, die Du z.B. zum Babyturnen, für irgendeinen Kurs oder so benötigst. Wenn Du Deinem Vater sagst: "Na gut, ich passe gerne mal auf die Großmutter auf, aber Montag und Mittwoch brauche ich für mich, da kümmern wir uns um eine Betreuung", dann ist die Tür schon ein Stückchen offen.

LoicthOtKrisztallxX


Ja,das werde ich sowieso machen müssen. Irgendwann habe ich Nachmittags mal Termine,da führt gar kein Weg dran vorbei.

Es ist wirklich sehr schwer mitanzusehen...ich glaube,ich bin dafür nicht gemacht :°(

LWichltKrisxtallxX


:)D

L$ic)htKriGstalxlxX


:)D

1_way


Im ZDF Auslandsjournal gab es neulich einen interessanten Beitrag über eine Pflegeeinrichtung der etwas anderen Art in den Niederlanden. Hier der Link zum Video:

[[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1139064/Alzheimersiedlung-in-den-Niederlanden#/beitrag/video/1139064/Alzheimersiedlung-in-den-Niederlanden Alzheimersiedlung in den Niederlanden]]

*:)

L-ichtKr4is9tallxxX


Dankeschön @:)

G>lamoNurLajdy


Tut mir sehr Leid für euch alle.

Habe letztes Jahr das Buch "Gute Nacht, Liebster" von Katrin Hummel gelesen. Sie schreibt über das Leben mit ihrem Partner, der an frontotemporaler Demenz leidet.

Erst fängt es ganz normal an, bis er kleine Sachen vergisst. Es ist sehr detailliert geschrieben und ich kann es jedem nur empfehlen.

Gute-Nacht-Liebster-berührender-Vergessen

L`ichtKmristalZlxxX


Dankeschön für diese Buchempfehlung. Es ist wirklich eine sehr,sehr traurigmachende Krankheit,so als Angehöriger :°( :°( :°(

Lxicht%KrisytalxlxX


:)D

L<adyt-unbekbanxnt


hi,

ich mache zur zeit eine ausbildung zur altenpflegerin, und habe grade das thema "demenz" in der schule. ich muss sagen dieses thema ist gar nicht so einfach aber dafür wahnsinnig interessant. keiner kann verstehen was in dementiellerkrankten vorgeht, trotzdem kann man einiges, an dem verhalten (der mimik und gesik, körpersprache) der betroffenen erkennen z.B. wenn einem das essen nicht schmeckt wird der mund verzogen. auf diese dinge kann man schonmal achten.

ich habe auch gelernt, dass dieses "anlügen" oder aber auch die "knallharte wahrheit" gar nicht so sinnvoll ist. z.B. will die betroffene person unbedingt ihre mutter sehen. das anlügen wäre in dem falle: "ja deine mutter kommt bestimmt später vorbei, ich kann sie ja mal anrufen"

die knallharte wahreit wäre: "du weisst doch ganz genau, dass deine mutter schon lange tod ist.wenn sie noch leben würde wie alt wäre sie dann jetzt?"

am sinvollsten ist es herauszufinden was der betroffene für gefühle haben könnte und sie darauf anzusprechen. z.B. "du vermisst deine mutter? oder fühlst du dich von ihr im stich gelassen?

ich kann das nur als tipp geben, da ich selber mit dieser form noch keine erfahrungen gemacht habe.

man sollte bzw kann also valildieren.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Validation_%28Medizin%29]]

der richtige ummgang mit dementiell erkranten ist gar nicht so einfach.

meine oma ist auch betroffen und ist schon sehr weit fortgeschritten: sie liegt nur noch im bett, redet so gut wie gar nicht mehr (es kommen nur teile wie z.B. hier ist es kalt) und sie macht den eindruck, dass sie nichts mehr mitkriegt.

achso mir ist noch was eingefallen, bei problemen mit dem gespräch: lieber kurze sätze oder ggf. einzelne wörter verwenden, da der betroffene meist auf diese besser reagiert, bei zu langen sätzen sind sie überfordert und kriegen keine antwort raus

ich hoffe ich konnte ein wenig helfen

ich wünsche euch allen viel kraft und vor allen dingen gedult :)*

LG von der unbekannten ;-)

S$ummxi88


Hallo zusammen, ich bräuchte auch mal dringend einen Rat, Tipps oder der gleichen..

Also mein Opa (83 Jahre) leidet seit einigen Jahren an Demenz. Es wird immer schlimmer. Seit Jahren kümmert sich meine Mutter jeden Tag um ihn. Er ist körperlich noch fit und bis vor einem Jahr noch regelmäßig mit Freunden schwimmen gegangen.

Das macht er nun nicht mehr, aufgrund der verschlechterung, da er auch öfters mit Unterhose baden war anstatt mit badehose :-/

Meine Mutter schafft es nicht mehr lange sich um ihn zu kümmer, sie wird daran kaputt gehen. Sie fährt morgens zu ihm damit er sich richtig wäscht, anzieht usw., bringt ihm mittag essen, kauft ein, putz, macht seine wäsche usw. dann geht sie von nachmittags bis abend arbeiten. und das wiederholt sich so jeden tag...

Mein Opa

- zieht zb. manchmal 3 unterhosen übereinander an, manchmal auf links, manchmal auch schon getragene

- schmeißt gekaufte Wurst in die Biotonne und erzählt, wie lecker sie geschmeckt hat

- legt dinge wie schlüssel, fernbedinung in die unmöglichsten ecken bzw. versteckt sie regelrecht und man findet sich erst beim aufräumen wieder

- erzählt, da waren zwei Männer in der Wohnung, die haben seine Tabletten weg genommen :|N

- bleibt bis tief in die nacht wach und schläft dann irgendwann auf dem sofa ein

- Schmiert sein brötchen mit butter und ist es ohne belag, obwohl wurst ect. daneben steht/ man muss ihn darauf hinweisen, tu dir doch wurst drauf..

- jetzt war meine mutter mit ihm bei uns zu besuch: ich unterhielt mich mit meiner mutter in der küche, er kam aufeinmal dazu und sagte, soll ich hierzu was sagen?! Wir fragten ihn, was er sagen will. Er: ob er eine Rede halten sollte.. %:| Wir sagten, nein wir sind doch nur hier zu besuch, du musst keine rede halten. dann ging er wieder..

- Bei meinem Sohn (sein 1. Urenkelchen) ist er teilweise wie ausgewechselt, dann macht er Faxen mit dem kleinen, lacht, ein ganz anderer mensch manchmal

- manchmal weiß er keine namen mehr oder was er sagen möchte, dann dichtet er irgendwelche anderen sachen hinzu die absolut keinen sinn ergegeben

- anstatt Zahnpasta hat er letztens gesichtscreme auf die zahnbürst geschmiert

- hält den Rasierapperat mit dem ende, wo das ladekabel rein kommt an die haut und will sich so rasieren, hat es aber dann selbst gemerkt, dass er ihn falsch herum hält

Er wohnt immoment noch in seiner Wohnung (alleine) meine Mutter hat seinen Herd abgestellt ebenso die hausklingel, dass er keinem aufmachen kann.

Soweit ich weiß, ist er nur Pflegestufe 1 eingestuft. nach langem hin und her.

Wo gibt es spezielle einrichtungen/heim für demenzkranke, wo sie wohnen können.

wie finde ich es herraus, wo es so etwas bei uns in der nähe gibt Siegen PLZ 57072

Bitte gibt mir Tipps, wie ich meiner Mutter & meinem Opa helfen kann :°(

Er kann nicht mehr alleine zu hause bleiben, das geht nicht mehr..

und meine Mutter ist Nervlich am Ende.. :°_

Vielen Dank im vorraus!

THaps


Wo gibt es spezielle einrichtungen/heim für demenzkranke, wo sie wohnen können.

Bei uns führt die AOK eine Seite, über der man zumindest Pflegeheime suchen, Kosten einsehen und die MDK-Berichte lesen kann. Ich käpfe mich da selber gerade durch.

Er kann nicht mehr alleine zu hause bleiben, das geht nicht mehr..

Meine Mutter auch nicht. Bisher habe ich immer gezögert, weil sie nirgedwo anders hin wollte. Nur vor sich hin in ihrer Wohnung leben. Hatte nie Bezug zu anderen, keine Bekannten, keinen Kontakt zur Kirche, nichts. Sie macht aber nichts mehr selbst. Ich wohne aber nicht mal in der Nähe, um Tag für Tag hinzufahren. Und bin momentan selbst ziemlich am Ende.

Jetzt ist wohl auch bei ihr endgültig der Zeitpunkt erreicht, sie da raus zu holen. Es reicht auch nicht, immer wieder Essen vorbei zu bringen, sie ißt das Vorgekochte nicht. Ich kann sie auch nicht zu mir holen, habe ich ja hier schon mehrfach geschrieben. Es mag sich herzlos anhören, aber wir können nicht miteinander, es geht einfach nicht. Ich könnte sie nicht mal anfassen und waschen, was dringend nötig wäre. Ich glaube, sie erkennt mich auch nicht mehr, hält meine Tochter für mich. Alle anderen Namen sind ihr unbekannt.

In der ganzen Verwandtschaft sieht niemand ein Problem. Alle sind nur sauer auf sie, weil sie sich nie meldet. Es tut mir so unendlich leid, dass ich ihr nicht mehr den einzigen Willen lassen kann, den sie je mir gegenüber geäußert hat.

Aber was kann ich unternehmen?

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