» »

Arbeiten gehen mit Antidepressiva

nMajanxagut


Ich war die ersten Tage unter Citalopram ziemlich bedüdelt, das wurde aber nach etwa zwei Wochen besser.

Ob man Autofahren kann oder nicht, ist vermutlich sehr unterschiedlich. Im Zweifelsfall würd ichs lieber lassen.

tced.dyx76


Hallo,

ich nehm schon viele Jahre ein AD und fahre Auto und geh ganz normal arbeiten.

g7a3laxxys


Also, ich nehme seit einem Jahr Cipralex. Bei mir wirkt es sehr gut. Man ist nicht müde, die Reaktion wird nicht eingeschränkt usw. Ich bin in meinem Alltag überhaupt nicht eingeschränkt, nur anfangs war mir manchmal übel, wenn ich davor nichts gegessen habe. Sonst sehe ich keinen Grund deswegen den Arbeitgeber zu informieren oder die Arbeit aufzugeben.

J&ulxey


@ Griesuh1

Na das

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Ver-kehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Es ist ratsam, nicht Auto zu fahren und keine Maschinen zu bedienen, bis Sie wissen, wie sie auf Cipralex reagieren.

klingt aber ein bisschen anders, als deine Aussage

Bedenke durch das Medikament wird deine Reaktionsfähigkeit deutlich eingeschränkt.

oder? ]:D Wenn man durch Nebenwirkungen deutlich beeinträchtigt ist, ist es natürlich ratsam, auf solche Tätigkeiten zu verzichten oder das Medikament zu wechseln. Und die Hersteller müssen nun mal jede mögliche (bekannte) Wirkung in die Packungsbeilage schreiben, wie oft das zutrifft ist die andere Frage. Ich kenne (aus eigener Erfahrung, nehme seit ca. 4 Jahren Cipralex bzw. früher Citalopram und von anderen, die ich kenne, die das Medi nehmen) das nur so, dass die Nebenwirkungen in den ersten Wochen ziemlich stark sein können, man danach aber keinesfalls durch Cipralex in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Aber wie hier schon gesagt wurde, das ist wohl bei jedem Menschen individuell.

pqipxs11


Oh, jetzt hab ich ja voll die Diskussion angezettelt!! ;-D

Also ich habe das Medikament vor 5Jahren schon eonmal genommen und auch damals, wie heute, habe ich überhaupt keine Nebenwirkungen.

Mir geht es jetzt endlich wieder richtig gut. Und ich war die Woche auch schon arbeiten. Klar, dass man darauf achten muss, wie es einem geht. Aber ich kann doch jetzt wegen der Einnahme einfach nicht mehr Auto fahren und nicht mehr abreiten gehen. Habe die Medis ja bekommen, damit es mir besser geht und ich wieder arbeiten kann.

t he-cmaxver


Selbstverständlich kannst Du mit Cipralex arbeiten gehen, wenn Du nicht eingeschränkt bist und Deine Reaktionen normal sind. Du solltest es sogar tun, weil Tagesstruktur und Arbeit ja gegen Depressionen sehr hilfreich sein können, bzw. daheimsitzen eine Depression meist verschlimmert.

Zehntausende von Menschen nehmen SSRIs und gehen damit arbeiten – wenn Du Zweifel hast, besprich es mit Deinem Arzt, aber lasss dich nicht von Leuten verunsichern, die auch nur den Beipackzettel gelesen haben!

Grüße

shax]o


Natürlich kannst du mit AD in deinem Beruf arbeiten!

So einfach ist das nicht.

Mich hat das Problem vor längerer Zeit auch mal beschäftigt, speziell was das Autofahren betrifft. Im Endeffekt ist es so, daß durch die Kenntnis der Nebenwirkungen die gesamte Verantwortung beim Patienten liegt. Ob er einen Verkehrsunfall baut oder auf Arbeit Mist baut – er war sich ja des Risikos bewußt. Das bedeutet sogar, daß sich Versicherungen wegen offensichtlich grober Fahrlässigkeit aus ihrer Zahlungspflicht zurückziehen. igentlich gibt es, wenn man sich nicht sicher ob seiner Sicherheit und Leistungsfähigkeit ist, nur zwei Möglichkeiten: auf der Arbeit um eine weniger verantwortungsvolle Tätigkeit bitten, oder sich krankschreiben zu lassen.

NKanidanxa


Wenn das alle täten, käme wohl kaum noch jemand zur Arbeit...!

Sgunfl9ower`_7x3


Cipralex und eingeschränkte Reaktionsfähigkeit?

Theoretisch möglich; im Beipackzettel aufgeführt. In der Praxis NIE erlebt. Eher diverse Nebenwirkungen in den ersten Tagen der Einnahme, aber da merkt man ja selber, ab wann es einem besser geht. Und wenn man sich dann wieder fit fühlt, spricht nichts gegen den normalen Alltag.

Wäre ja noch schöner: Das AD soll ja den normalen Alltag wieder ermöglichen und einen nicht erneut einschränken. Da ist so manches Anti-Allergikum VIEL kritischer einzustufen!!!

Wirklich strenge Verhaltensregeln gelten eigentlich nur bei Opioiden/Opiaten, d.h. sehr starken Schmerzmitteln. Aber um die geht es hier ja nicht.

Und:

Informieren musst Du niemanden – und ich würde es auch nicht tun. Wozu? Es ist keine Medikation, die Dich einschränkt (nachdem die ersten Tage vorbei sind; Du merkst ja selber, dass es Dir zunehmend besser geht – und die Nebenwirkungen lassen ja auch nach einigen Tagen nach!). Es ist keine Medikation, die man Dir ggf. in gefährlichen Situationen verabreichen muss (Insulin bei Zuckerkranken bspw.).

Du bist durch das Medikament nicht beeinträchtigt (außer, Du merkst selber etwas). Solange Du nichts merkst: Normaler Alltag! Je nach Ausmaß der Grundproblematik ist man mit dem AD vielleicht sogar fitter als ohne.

Und Cipralex ist auch kein bekanntermaßen sedierendes AD (dann würde ich schon zu mehr Vorsicht und Selbstbeobachtung raten).

Nicht so viele Gedanken machen!

S(unfolowerx_73


@ Griesuh:

Der Hinweis steht bei fast jedem Medikament drin, ist bei vielen aber zu vernachlässigen. Ich nehme bspw. täglich ein Medikament gegen zu viel Magensäure, da steht das auch drin. Ich habe nicht einen Tag eine Beeinträchtigung gespürt und nicht mal darüber nachgedacht!

Joulxey


Theoretisch möglich; im Beipackzettel aufgeführt. In der Praxis NIE erlebt. Eher diverse Nebenwirkungen in den ersten Tagen der Einnahme, aber da merkt man ja selber, ab wann es einem besser geht. Und wenn man sich dann wieder fit fühlt, spricht nichts gegen den normalen Alltag.

:)^ :)z Genau meine Meinung.

Diese Hinweise findet man im Übrigen auch in der Packungsbeilage von Ibuprofen (und sicher auch bei anderen Schmerzmitteln), und ich glaube nicht, dass hier jemand nicht mehr arbeiten geht, nur weil er Ibu genommen hat ;-)

sNaxxo


Darum schrieb ich ja "eigentlich". Es muß jeder selber wissen. Man sollte aber auch wissen, daß man selbst die volle Verantwortung hat, wenn etwas schiefgeht.

SIunMfl5ower_7x3


Ich habe noch von KEINEM Fall gehört, wo es wg. Cipralex Probleme gab (dabei habe ich damit beruflich zu tun). Es gibt x Medikamente, wo ich bspw. Kontakt mit dem verschreibenden Psychiater halte, weil ggf. sowohl der als auch ich in Teufels Küche kommen, wenn ein Pt. unter Einfluss der Medikamente steht und best. Verhaltensregeln NICHT einhält.

Cipralex gehört da nicht zu den Medikamenten, wo man PAUSCHAL warnen muss!!!

Daher gilt hier (wie bei jedem anderen Medikament und sogar diversen naturheilkundlichen Tropfem die bspw. Alkohol enthalten): Selber entscheiden. Nur, wenn man wirklich nicht fit war, aber trotzdem fährt, kann es Probleme geben. DAS gilt wiederum aber selbst für den Fall, dass man völlig übermüdet nach einem langen Arbeitstag bspw. einen Unfall verursacht. Da war man auch nur eingeschränkt verkehrstüchtig. Es kommt IMMER auf die (hoffentlich realistische) Selbsteinschätzung an – und da scheint die Threaderstellerin ja eher zu vorsichtig als zu leichtsinnig zu sein.

Bei den Medikamenten, wo PAUSCHAL erstmal Vorsicht angesagt ist, spricht der Arzt übrigens eine ausdrückliche Warnung aus.

Ich habe selber mal im Rahmen einer Schmerztherapie ein bekanntermaßen sedierendes AD (Amitryptilin) genommen. Da war ich bedudelt und habe nach 1 km gemerkt, dass das mit dem Autofahren keine gute Idee war. Wenn dann was passiert wäre, hätte es Probleme gegeben – aber nicht pauschal, nur weil ich's genommen habe.

Und Cipralex und die Tätigkeit im Pflegebereich unterliegen keinerlei Meldepflicht.

Wie schon gesagt wurde:

Wenn jeder, der Cipralex nimmt, nicht arbeitet und Auto fährt, hätten wir keine Arbeitslosen mehr und keine Staus.

Achja:

Außerdem ist so eine beeinträchtigende Nebenwirkung immer auch dosisabhängig. Manche Leute nehmen eine eher geringe Dosis; andere eine Dosis, die evtl. sogar über dem im Beipackzettel aufgeführten Dosisbereich liegen (gerade bei AD's gibt es ja nach Substanz und Erkrankung erheblichen Spielraum).

Fazit:

Kritische Selbsteinschätzung, aber mehr nicht.

Jduxley


Außerdem ist so eine beeinträchtigende Nebenwirkung immer auch dosisabhängig.

In der Regel steigt man aber mit einer niedrigen Dosis ein und erhöht dann mit der Zeit schrittweise... trotzdem treten (auch bei Cipralex) recht häufig Nebenwirkungen in den ersten Wochen der Einnahme auf.

(eigene Erfahrung bzgl. sedierender Psychopharmaka: je höher die Dosis war, die ich nahm, desto weniger sedierende Wirkung hatten die Medis... z.B. Seroquel, Anfangs wunderbare sedierende Wirkung mit 50-100mg... irgendwann dann 600mg und null Sedierung. Ergo: Wenn sich der Körper an ein Medikament gewöhnt hat, nehmen die Nebenwirkungen ab. Es sei denn, man verträgt das Medi nicht, aber das ist wieder ein anderes Thema.)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kranken- und Altenpflege oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH