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Ist das Demenz?

aqnthoxm


1. Versuche es als Krankheit anzuerkennen, daß sie nicht anders kann.

2. Wechselt euch ab, damit die Belastung verteilt wird.

3. Körperpflege evtl einen Pflegedienst übernehmen zu lassen

4. Beschuldigungen nicht Persöhnlich nehmen und überprüfen,ob es stimmt

........oder eben nicht....

5. Liebevolles verhalten ihr gegenüber handhaben und Geduldig bleiben

6. Natürlich auch einen Arzt zu rate ziehen

@:) @:) @:) @:) @:) und vieles mehr

mKaripoxsa


Es ist traurig, aber vielleicht solltet Ihr mit ihr umgehen wie mit einem Kind, das nicht unbedingt einsichtsfähig ist. :-X

Sie will nicht zum Arzt? Dann solltet Ihr das instrumentalisieren:

Sie will immer unbedingt eine Krankheit haben,

Tut ihr doch den Gefallen, stellt sie am besten einem Neurologen vor.

Für eine Demenz (insbesondere die vom Typ Alzheimer) gibt es den sogen. 'Uhrentest' als Frühdiagnose. (s. Google)

Aber auch wenn die Diagnose stimmen sollte – damit ändert sich nichts im Verhalten, aber je mehr Ihr über die Krankheit wisst, desto sachlicher kann der Umgang damit werden. Vor allem müsst Ihr lernen, Euch nicht angegriffen zu fühlen.

SIam2@0*10


Vielen Dank euch allen, ich versuche die Nerven zu behalten, Auch wenn es oft verdammt schwer ist.

RNlmmTp


Und im Zweifel, denk immer daran, wie du gerne behandelt werden möchtest, solltest du in diese Situation kommen.

a^nthxom


:)^ :)^ :)^ :)^ sehr gut...das hilft bestimmt

hör auf deinen Bauch

pbene$l9ope80


:)= anthom

Es klingt ganz danach, dass deine Oma Demenz hat. Es muß ja nicht gleich Altzheimer sein, es kann auch eine ganz normale altersbeningte Demenz sein.

Es gibt viele alte Leute, die im Alter so werden. Sie merken, dass etwas nicht mehr stimmt, sie sich an manche Sachen nicht erinnern können, nicht mehr wissen, wo ihre Sachen sind. Da fangen sie dann an, sich selber solche Geschichten zusammenzureimen, die das "Chaos" erklären.

Vielleicht findest du ja eine Ausrede, mit der du deine Oma beruhigen kannst, so auf "alle deine Sachen sind im Zimmer eingesperrt und keiner kann dir was wegnehmen." Du kannst auch probieren das Thema zu wechseln und ihr Aufmerksamkeit auf etwas positives lenken, etwas wo du siehst, dass es sie beschäftigt, etwa wie gut ihr Kuchen ist, wie schön die Zimmerpflanzen sind usw.

Laß dir aber nicht alles gefallen. Alte Menschen werden manchmal wie kleine Kinder. Versuch sie ein bißchen zu erziehen. Wenn sie gar nicht von ihren Beschimpfungen runter kommen will, dann geh oder so. Je nachdem, wenn sie sich dann nicht mehr helfen lassen will, muss man vorsichtig sein. Und wenn die Demenz zu stark ist, geht das auch nicht.

Jedenfalls mußt du vorsichtig sein, dass du nicht ausgelaugt wirst und alles an dir hängen bleibt. Dann bist du frustriert und der Umgang wird umso schwerer. Die restliche Familie muß sich auch (am besten nach Plan) kümmern.

Es kommt leider öfter vor, dass alte Leute bösartig werden. Laßt uns nur hoffen, dass wir es nicht werden!

(Meine Oma ist übrigens im späten Alter wieder sehr freundlich geworden, es kann sich also schon wieder bessern!)

SOam2^0*310


ach,und noch was, im Bezug auf das was ich geschrieben habe, das mit "der Alten". Ja, ich habe ein Defizid, ich bin ein MENSCH!!! Und keine Maschiene ohne Gefühle.Irgedwann läuft das Fass mal über, und ich denke jedem können solche Fehler bei der Wortwahl passieren!!!!

bUpro


Ja sicher, verständlich. Man ist dann nicht immer rational. Aber vergiss dabei nicht, sie ist krank und macht das nicht mit Absicht. Auch wenn es das nicht einfacher macht...

KAat4


Hallo *:)

Ich kenne das, dies ist wahrscheinlich schon vielen so gegangen. Bei uns kamen am Anfang auch nur Beschimpfungen zurück, obwohl wir alles getan haben um es so gut wie möglich zu machen. Es heisst die ist so bös.... Doch mittlerweile ist es soweit, dass sie auch die Zeit nicht mehr unter Kontrolle hat und sich schon verirrt hat. Sie hat es langsam ein wenig eingesehen, da ihr so offensichtliche Fehler passieren, die sie auch noch merkt und ihr dies peinlich ist. Jetzt beschimpft sie uns nicht mehr so und ist auch ein wenig froh um unsere Hilfe. Ich hoffe das ist bei deiner Oma irgendwann auch so.

Sei einfach immer freundlich und nett, nicht alle können dass und es ist auch verständlich, dass man irgendwann hässig wird. Aber versuch es zumindest, denn einen Versuch ist es immer wert. :)^ Falls du noch mehr Ratschläge oder Erfahrungen möchtest, schreibe mir doch eine Pn.

Liebe Grüsse Kat

w`rabexl


hallo Sam

Ich kann mir vorstellen, wie es dir und der restlichen Familie geht. Ich weiss auch, das man die eigenen Gefühle nicht einfach abstellen kann.

Es gibt in Österreich Selbsthilfegruppen Alzheimerkranke und deren Angehörigen, in Deutschland gibt es die sicher auch. Dort kannst du dir Tipps und Tricks holen, wie du leichter mit deiner Oma reden/was unternehmen kannst. Eine weitere Möglichkeit ist, das du dir die Validation (=eine Gesprächstechnik für Angehörige von Demenzkranken) von Naomi Feil erlernst.

Wie war deine Oma früher? Hat sie sich massiv verändert, oder hat sich ihr Verhalten von früher nur massiv verstärkt? Nur ein Arzt/Ärztin kann abklären, ob es Demenz ist. Wenn sie gerne krank ist, kann die Bestätigung einer Krankheit durch die Ärztin für sie ein Gewinn und für euch eine Hilfe sein!

Demenz kann zu so einem Verhalten führen, muss aber nicht! Bei dementen Personen können Vorwürfe, wie du beklaust mich, auch ganz was anderes bedeuten, z. B. ihre Unfähigkeit mit den geistigen Verlusten umgehen zu können oder das sie Zusammenhänge (z. B. verschimmelte Lebensmittel müssen entsorgt werden) nicht mehr versteht (daher verschwinden aus dem Kasterl alle möglichen Dinge!). Möglicherweise versteht sie eine Erklärung, vielleicht auch nicht.

Vielleicht sind diese Beschuldigungen deiner Oma ein Ausdruck dafür, dass sie glaubt nur so Aufmerksamkeit von der Familie zu bekommen. Versuche vielleicht z.B. mal von früher und gemeinsame schöne Erlebnisse zu erzählen, vielleicht kann sie sich erinnern. Oder trinkt mit ihr Kaffee oder mach was schönes mit ihr. Zeige ihr, so gut es geht, dass du dich um sie sorgst. Umarmungen/ Steicheleinheiten helfen auch oft Menschen, die sich in ihrer Umwelt nicht mehr zurecht finden.

Suche dir und deiner Familie professionelle Hilfe – auch psychologische Beratung!!!!

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