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Ich bin Heilerziehungspfleger und fühle mich leer

kmleiQness!chaxf86 hat die Diskussion gestartet


Es mag komisch klingen aber es ist so. Ich fühle mich allein und leer. Meine Familie akzeptiert meinen Job nicht. Sie wollen das ich Karriere mache und studiere.

Mein Freund ist sauer wegen den ewigen Wochenend Diensten. Ich arbeite 3 Wochenenden im Monat durch und ich kann nicht mehr. Die ewigen Überstunden und der nervenstress.

Manchmal kann ich nichtmal abschalten, es geht nicht.

Ich kann nicht mehr, die Bewohner jeden Tag muss ich das selbe erzählen und erklären. Immer wieder und immer wieder das macht mich verrückt . Ich mag meine Bewohner eigentlich aber ich merke, dass es mir immer schwerer fällt jeden Tag das selbe zu erzählen und sie begreifen es nicht.

Klar sie sind behindert, nur ich kann mit niemanden reden. alle meinen, so schlimm ist das nicht. Du bist jung, dass hast du dir ausgesucht. Dein Job ist nicht schwer, denn kann doch jeder machen.

Du doch ausgeruht, du kannst doch eh nichts.

Dann noch die altenpfleger in der Falmilie, die ganz schllauen, die wissen ja alles und können alles. Ich bin doch nur der blöde Hep. ich kann nichts und weiß nichts, alle sind besser als ich. Jeder ist besser als ich selbst die altenpfleger wissen über meinen Job mehr als ich. Die wissen ja wie man Förderpläne schreibt.

ich bin doch nu

Antworten
kkleinefsscha:f8x6


Ich bin doch nur in aller Augen eine dummer blöde Hilfskraft die nichts kann und weiß. Ich habs sowas von satt und ic den Joh bin es leid.

Ich will raus aus den Job raus diesen Leben. Was bin bin ich denn? Ein kleines nichts.... .

sbpyermiwnchexn


Meine Familie akzeptiert meinen Job nicht. Sie wollen das ich Karriere mache und studiere.

wenn du deinen job liebst, solltest du über solchen aussagen stehen ;-)

Ich arbeite 3 Wochenenden im Monat durch und ich kann nicht mehr. Die ewigen Überstunden und der nervenstress.

natürlich nervt das an sozialen berufen......aber naja....das weiss man nun mal vorher.

Ich kann nicht mehr, die Bewohner jeden Tag muss ich das selbe erzählen und erklären. Immer wieder und immer wieder das macht mich verrückt . Ich mag meine Bewohner eigentlich aber ich merke, dass es mir immer schwerer fällt jeden Tag das selbe zu erzählen und sie begreifen es nicht.

mir scheint, du hast den falschen beruf gewählt ":/

Dein Job ist nicht schwer, denn kann doch jeder machen.

DAS hab ich noch nie zu hören bekommen ":/ ich hör immer nur: "oooooooooooh....das ist ja toll! DAS könnt ich nicht! DAS ist bestimmt hart!" find ich übrigens zum kotzen ;-D denn ich find es weder übertrieben wahnsinnig lobenswert was ich mache (für mich eher selbstverständlich) noch find ich es hart! hart und schrecklich fände ich es tag für tag in nem büro zu sitzen ;-)

Ich bin doch nur in aller Augen eine dummer blöde Hilfskraft die nichts kann und weiß

was bist du denn nun? staatlich anerkannter heilerziehungspfleger? dann bist keine hilfskraft! hilfskraft ist der heilerziehungspflegehelfer!

WAS ist denn nun genau dein problem? der job oder die familie?

E2lReWonorxa


Nun geh' mal nicht so ab. ;-)

Was deine Familie sagt, kannst du getrost ausblenden. Dieses "Du kannst nichts, du bist nichts" wird erst wahr, wenn du es selbst glaubst – also lass es dir nicht einreden.

Du bist doch ausgelernte Heilerziehungspflegerin – dann sag das deinen "Altenpflegern". Die sind nicht mehr als du, auch wenn sie evt. mehr Erfahrung haben. Abgesehen davon ist die Arbeit mit behinderten Menschen teilweise echt aufreibender. Du hast nicht einfach mal 3-4 "klarköpfige" Menschen da sitzen, wie es in den Altenpflegeheimen ist. Die haben da noch ein paar dabei, die fit im Kopf sind und daher auch Unterhaltungen ermöglichen. Ich find' es ohnehin absolut daneben, anderen Leuten ihren Job zu erklären nur weil man aus einer ähnlichen Grundausbildung kommt.

Ist meine Meinung dazu. Lass dich nicht fertig machen. Das ist dein Leben.

H,ellexri


Hi!

Erstmal bist du kein Nichts! Du hast eine dreijährige Ausbildung hinter dich gebracht. Das ist doch schonmal eine Leistung. :-)

Wie wäre ein Wechsel, vom Behindertenheim in eine Kindertagesstätte, als Integrationskraft. Vielleicht wäre das ja eher was für dich?!

Oder willst du was ganz neues machen?! Ich kann dich aber voll und ganz verstehen. Ich hab auch den Fehler gemacht, einen sozialen Beruf zu erlernen. Nun steck ich fest, kann weder vor noch zurück und merke, dass nichts mehr geht. In meinem Wunschberuf komm ich nicht unter und ich merke, dass ich immer unglücklicher werde.

Ich habe teilweise schon resigniert. Wieso kämpfen, wenn es eh aussichtslos erscheint?! Aber ich werd es dieses Jahr noch einmal versuchen. Dann ist das mein dritter Versuch. Wenn es dann nicht klappt, werd ich mich damit abfinden und das Beste aus der Situation machen. Nun ja, ich werde es auf jeden Fall versuchen.

Ich wünsch dir viel Kraft und Geduld! Auch für einen evt. Neuanfang!

LG

k/leinecssxchaf8x6


Ich bin Hep und staadlich annerkannt. ich denke meine Familie ist das Problem und meine Freund. Ich kann es verstehen, ich bin mehr auf arbeit als zu hause.

Ich habe eine 30 Stunden woche und bin ca. 50 Stunden in der woche auf arbeit. ich arbeite teildienste usw.

ich mag ja meine Bewohner ich sehe sie nur 9 – 10 tage hintereinander und das strengt an. Meine familie hat sich etwas besseres vergstellt als das was ich tue...

K?ais?ermo|tte


Hallo.

Also erstmal muss ich sagen, ich kann das was du schreibst voll und ganz nachvollziehen. Ich bin selbst ergotherapeutin und hab von genug Leuten gehört, die so wie du völlig ausgebrannt sind. Eine Bekannte hat mir mal erzählt, dass ihre Tocher, auch eine Ergo, in einem Heim gearbeitet hat wo sie auch jeden tag neu erklären musste wer sie eigentlich ist quasi, sie hat dann gewechselt, weil sie nicht mehr konnte. Das IST unheimlich anstrengend und kostet Nerven ohne Ende. Ohne vernünftige Supervision und mit so einem familiären Hintergrund muss man ja eingehen. Mein Freund schiebt 12 stunden schichten von Montag bis Sonntag, an feiertagen und nachts auch... das ist nunmal mist, aber ich nutze lieber die wenige zeit mit ihm anstatt ihn genau in dieser zeit zu fragen warum er soviel arbeitet :)z

Ganz ehrlich? Ohne Rückhalt aus der eigenen Familie ist so ein Job doppelt so anstrengend. Ich glaube aber du wärst weniger angestrengt, wenn dein Freund und deine Familie sich mal anfangen würden zu benehmen. Klar, ist am wochenende arbeiten mist, aber wäre es besser du wärst arbeitslos? ???

Wenn dich die stelle so schafft ( soviele überstunden sind ja ausbeute!!! ), dann würde ich auch versuchen zu wechseln. Schau dich doch einfach mal um, schreib Bewerbungen. Jemand schrieb von einer Stelle mit Kindern, das wäre doch eine alternative.

Ach und wegen deiner Familie, ich würde mich ehrlich gesagt von Leuten distanzieren, die so über mich denken und reden, Familie hin oder her, so würde ich nicht mit mir umspringen lassen. Ignorier sie mal eine weile, vielleicht bringt sie das zur vernunft. Zieh dein Leben so durch wie du es für richtig hältst und lass sie reden, sowas schockiert solche Menschen meist mehr als wenn man versucht gegenzureden, ist leider oft so.

Ich hoffe du hast wenigstens jemanden der dich irgendwie auffängt :)*

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