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Was bedeutet eigentlich "an Altersschwäche sterben"?

EFiseCntuceh hat die Diskussion gestartet


Kann ich bis heute nicht so ganz zuordnen. Ich meine man zerfällt ja nicht zu Staub wenn man ein gewissen Alter erreicht hat. Die meisten Menschen sterben ja an Herzversagen usw. Kann mir jemand genauer erläutern was man darunter versteht?

Antworten
mtoonnxight


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Altersschw%C3%A4che]]

m/oonmnighxt


Kurz und knapp, die Organe arbeiten immer weniger bis sie ihre Funktionen ganz aufgeben.

s<an(di7x8


ist eher ein veralteter begriff, Altersschwäche heißt nix anderes, als daß die Organe irgendwann aufhören zu arbeiten aufgrund des hohen alters die ein mensch erreicht hat.

oder aber ein alter mesch wird immer schwächer, ißt und trinkt aufgrund seiner schwäche nicht mehr und daraufhin versagen irgendwann die organe.

ist eben so ein allgemeiner begriff.

EYisentLuch


Welche Organe sind eigentlich so betroffen? Würde nicht manchmal ein Organtransplant helfen?

KCater_A3-8


Eisentuch

in der heutigen Zweiklassen Medizin wird das warscheinlich nicht

mehr gemacht. und es bringt warscheinlich auch nichts

weil der Geist des Altersschwachen sich aufgegeben hatt

und keine Motivation mehr hat zu Essen und zu Trinken.

Bzarcelo)netxa


Welche Organe sind eigentlich so betroffen? Würde nicht manchmal ein Organtransplant helfen?

Das lohnt sich in dem Alter nicht mehr, ab einem gewissen Alter wird man auch nicht mehr transplantiert. Es gibt ja schon viel zu wenige Spenderorgane, die gehen an die aussichtsreicheren, jungen Kandidaten.

N'atas8x9


Auch wenn es irgendwie verständlich ist.. Finde es trotzdem grausam, dass jemand, der nur noch eine kurze Lebenserwartung hat einfach so abgeschrieben wird :-/ ":/ ..

Bsar`celonnexta


Finde es trotzdem grausam, dass jemand, der nur noch eine kurze Lebenserwartung hat einfach so abgeschrieben wird ..

Naja, du musst es dir auch mal auf der Seite des alten Menschen anschauen. Er hat vermutlich auch mit einem gespendeten Organ nur wenig Lebenszeit dazugewonnen. Die verbringt er aber erstmal nach so einer Transplantation in totaler Isolation, dann kommt noch die in diesem Alter absolut miese Wundheilung dazu, die Probleme nach der OP durch die Infektionsanfälligkeit, die der alte Mensch an sich schon hat und die sich mit der Anfälligkeit nach einer Transplantation auch noch potentiert etc.

Und die OP-Durchführung an sich ist bei einem alten Patienten schon sehr viel riskanter, als bei Jüngeren, er wird eher daran sterben oder sie wenigstens viel schlechter verkraften. Lebensqualität sieht anders aus. Im Endeffekt ist es eine massive Verringerung selbiger auf längere Zeit, denn das bisschen, dass er an Zeit dazugewinnt, verbringt er entweder im Krankenhaus oder sonst irgendwie zuhause isoliert. Würdest du das wollen? Ich nicht. Ich würde da lieber eines natürlichen Todes sterben. ich habe auch eine Patientenverfügung, um einmal Lebensverlängerung ohne Lebensqualität zu verhindern

Neatas8.9


Ja natürlich verstehe ich das. :)z ..

Hm vllt bin ich heute auch etwas emotional. Die Welt ist grausam. :-|

1 w'ay


m.e. wird heutzutage teilweise schon viel zu viel unternommen, nur um das unvermeidliche noch ein paar tage/wochen/monate hinauzuzögern. nicht immer schön mit anzusehen, aber der tod gehört nunmal zum leben dazu. leider wollen viele das nicht wahrhaben/akzeptieren. @:)

Bparce=lonetxa


Hm vllt bin ich heute auch etwas emotional.

Vielleicht muss man da auch unterscheiden: Wir reden hier von Menschen, die vor einem altersbedingten Multiorganversagen stehen, also vermutlich schon ziemlich alt sind.

Demgegenüber sind aber fast ein Viertel aller, die auf eine Spenderleber warten (also auch transplantationsfähig sind) über 60. Es ist ja nicht jeder automatisch altersschwach.

Nur muss man eben auch folgendes sehen:

Die Welt ist grausam.

Grausam ist es aber auch, einen Menschen, der dabei ist, friedlich und ohne Schmerzen aus der Welt zu gehen, in eine sehr aufwändige, schmerzhafte OP zu drängen mit komplizierter Nachsorge, die verhindert, dass er die Zeit, die ihm noch bleibt, im Kreise der Angehörigen verbringen kann. Und eben sein Leben vermutlich gar nicht verlängert, weil dann eben ein anderes Organ versagt und weil Menschen, die an Altersschwäche sterben, die Nahrungsaufnahme einstellen.

Nyataxs89


Ja du hast ja so Recht!

Tut mir Leid, hab mich wohl etwas doof ausgedrückt.

Wenn jemand wirklich schon so alt ist und bereit ist zu sterben, dann sollte man da nicht rumpfuschen.

LEila:LAinxa


Menschen, die an "Altersschwäche" sterben, würde ja auch nicht geholfen, wenn ein Organ transplantiert würde. In dem meisten Fällen liegt es ja nicht an einem einzelnen Organ selber sondern an dem Allgemeinzustand.

Bei meiner Großmutter wären das so viele Sache, die transplantiert und operiert werden müssten, dass nicht einmal ein gesunder, fitter Mensch diese OPs gut überstanden würde.

Und eine Rundumerneuerung ist dann wohl weder möglich, noch wünscheswert. Die Menschen werden nicht "aufgegeben", sondern der Natur wird freien Lauf gelassen. Die Ärzte können dann aber immer noch einiges tun, um die restliche Zeit so angenehm und schmerzfrei zu gestalten – das ist meiner Meinung nach wichtiger, als evtl. Organe zu ersetzen, die das Leben noch nicht mal tatsächlich verlängern können.

E0iseVntxuch


Hmm... ich halte es aber für mich nicht ausgeschlossen, diesen natürlichen Prozess irgendwann einmal zu besiegen. Zumindest wenn ich mir mal so Leute wie Aubrey de Grey anhöre. ;-) Finde da manche Konzepte ganz gut.

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