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Was bedeutet eigentlich "an Altersschwäche sterben"?

B%enKenzobi


Hmm... ich halte es aber für mich nicht ausgeschlossen, diesen natürlichen Prozess irgendwann einmal zu besiegen.

Die Furcht zu sterben ist wohl so alt, wie die Menschheit selbst. ;-)

Ich möchte lieber irgendwann noch bei klaren Verstand sterben, als unter Demenz leident, meine Organe ständig erneuert werden.

SDandYra2u006


In Zeiten dieser extremen Überbevölkerung, massiven Energieverbrauchs, Ressourcenknappheit, Platzmangels, Hungers, Klimaprobleme.. finde ich es echt fast zynisch noch zu überlegen, wie man Menschen, die ihr Leben gelebt haben, noch länger am Leben halten kann.. die Medizin ist heute ein Fluch und ein Segen, schaut euch mal die Pyramide an, wir haben bald nur noch alte Leute, die in einem Alter sind, wo ihr Körper noch mitmacht aber ihr Gerhin nicht mehr (93 und dement)..man kann vielleicht die Pumpe am Leben halten, aber den Geist nicht.. was hat das für einen Sinn.. in der Hinsicht bin ich echt für ein wenig mehr "Natur ihren Lauf lassen". Das soll nicht heißen, ärztliche Hilfe zu verweigern! Aber ernsthaft überlegen, ob man um jeden Preis das Leben, dass sich so offensichtlich dem Ende zuneigt, noch krampfhaft verlänger werden muss, wäre schon sinnvoll.

Der Tod gehört nunmal dazu, ich finde es nicht grausam, wenn ein 80 Jähriger stirbt, ich finde es normal!

Waate/rli


Die Altersschwäche betrifft ja laut dem Wikipedia-Artikel alle Organge, auch das Gehirn. Von einer Hirntransplantation habe ich noch nichts gehört. Und klar, wenn man unter altersbedingtem Hirnversagen leidet, was bringt es dann noch, wenn man vielleicht das Herz transplantieren kann. Man müsste ALLES austauschen, das geht aber nicht. Auch brüchige Knochen usw. kann man nicht austauschen. Wäre also auch irgendwie sinnlos, da eine Niere oder ein Herz zu transplantieren. Es bringt ja auch nichts, in ein Auto mit Totalschaden nochmal einen neuen Motor einzubauen, wenn die ganze Karosserie total verbogen ist und eine Achse fehlt... das fährt so nicht.

Buarcc^elhonetxa


Die Furcht zu sterben ist wohl so alt, wie die Menschheit selbst.

Ich möchte lieber irgendwann noch bei klaren Verstand sterben, als unter Demenz leident, meine Organe ständig erneuert werden.

:)^ So sehe ich das auch. Ich finde den Gedanken, ewig am Leben erhalten zu werden eher sehr abschreckend (zumal man ja nicht mehr viel davon hat). Ich sterbe lieber, wenn es an der Zeit ist.

skchnec}ke198x5


Ach Sandra, du sprichst mir aus der Seele. :)*

By the way finde ich es erschreckend, dass der Tod immer mehr aus dem Fokus der Gesellschaft rückt, immer mehr tabuisiert wird. Der Tod gehört wie die Geburt zum Leben. Erst die Begrenztheit unserer Lebenszeit macht uns die Kostbarkeit derselben bewusst.

Auch wenn ein Todesfall immer schmerzhaft ist, so kann es auch ein schönes Ereignis sein. So habe ich es bei meiner Oma ( :)- ) erlebt und ich bin dankbar dafür, dass ich auch diese Seite des Abschiednehmens kennenlernen durfte

Eqisenltucxh


@ Ben

Ich auch. Es gibt Umstände unter denen ich auch nicht Leben wollen würde.

@ Sandra

In Zeiten dieser extremen Überbevölkerung, massiven Energieverbrauchs, Ressourcenknappheit, Platzmangels, Hungers, Klimaprobleme.. finde ich es echt fast zynisch noch zu überlegen, wie man Menschen, die ihr Leben gelebt haben, noch länger am Leben halten kann..

Naja nichts für ungut aber Menschen aufgrund vom Platzmangel über die Klinge springen zu lassen halte ich für zynischer. ;-) All die existierenden Probleme wurden vom Menschen geschaffen.

Ich stimme die aber insofern zu, dass länger Leben nur unter der Vorraussetzung geschehen sollte, dass es auch positiv ist.

@ Waterli

Heutzutage mag eine Lebensverlängerung einzig und alleien aufgrund des Organmangels tatsächlich noch keine Früchte tragen. Aber es könnte in näherer oder fernerer Zukunft möglich sein. Wenn wir uns die Stammzellenforschung und auch die hochwertige Entwicklung künstlicher Protesen anschauen... ein neues Gehirn ist natürlich auch nicht möglich, doch es gibt Fortschritte in der Alzheimerforschung. Viele Menschen sind bis zu ihrem Tod immer noch recht klar. Ist alles futuristisch aber...

@ schnecke

Ich sehe es anders herum, die Gesellschaft nimmt den Tod erstaunlich gut in Kauf, wenn man bedenkt dass es das Ende ist, mich macht das nervös. Ein Tabu ist es allerdings auch nicht, ich bin da sogar noch der Meinung, dass man nicht nur den Kranken Sterbehilfe gewähren sollte, sondern auch jenen die kein Interesse mehr am Leben haben. (sofern die Person urteilsfähig ist)

Wichtig ist für nicht ob man lebt sondern ob man das Leben genießt... deswegen würde ich auch sterben wollen, wenn ich im vegetativen Zustand bin usw. Wieso sollte eine Zeit denn nur wertvoll werden wenn sie irgendwann mal endet? Wenn ich mit 40 von der Klippe springe waren dann die 40 Jahre noch wertvoller als wenn ich bis 80 durchgehalten hätte? Das jeder mal stirbt ist sowieso klar, egal wie sehr wir das Altern austricksen oder nicht. Die Zeit die man hat so gut es geht zu schätzen aber auch so gut wie möglich zu verlängern sofern man glücklich damit ist halte ich für erstrebenswert. :)

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