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Frage zu Umgang mit altem Mann (Demenz?)

dUovex89


Oh ja...kleine Kinder. Genau so kommt es mir vor.

Dass es in Richtung Demenz geht ist mir schon klar :)z

Naja betreutes Wohnen gibt es hier nicht und das Pflegeheim hat eine lange Warteliste. Ach man, ich würde so gern mal wieder mein Leben genießen. In dem Alter find ich das einfach zu anstrengend. Gott das klingt jetzt aber auch blöd und egoistisch |-o

Naja das nächste sind ja die Kosten für ein eventuelles Pflegeheim. Er hat Rente und WItwenrente – das reicht ja nicht für ein Heim + Kleidung usw.

Er hat zwar noch Geld geerbt von seiner Frau und ein Haus, aber wenigstens das Geld will er gern behalten. 1. um die Grabpflege seiner Frau zu bezahlen und 2. für seine eigene Beerdigung. Und das Haus müsste dann ja auch verkauft werden...

C<l9aAraHimxmel


geld:

er bekommt dannauch pflegegeld, wenner die stufe durch hat.

der heimplatz kostet unterschiedlich, je nach pflegestufe.

man kann beim amt, so kein nahen angehörigen da sind, zuschuss beantragen

dMorvex89


Naja er hat ja aber Geld geerbt. Also grundsätzlich hat er welches. UNd bei Pflegestufe 1 gibt es ja nicht viel Pflegegeld dazu.

Er hat einen Bruder (auch Rente+Witwenrente) und eben seinen Neffen (aber da ist nix zu holen :=o )...

fNeHderwexiße


@ dove89

Wenn also Deiner Meinung alles irgendwie nicht geht und Geld, Haus usw. will er behalten, dann sag uns doch mal, wie Ihr Euch das so vorstellt in der nächsten Zeit ":/

f e&derwdei2ße


@ dove89

Geld für Grabpflege kann ja außen vor bleiben genauso wie

Geld für seine eigene Beerdigung

Haus wird verkauft und von diesem Geld + gespartes Geld muss er dann halt seine Pflege bezahlen, wo ist das Problem %:|

d8ov7ex89


Ach, wenn ich das wüsste. Mein Vater will ihm eben unbedingt diesen Wunsch erfüllen, dass er noch zu Hause leben darf.

Jeden Tag fährt die Pflegeschwester 3 mal vorbei und wir auch einmal am Nachmittag.

Klar wäre ein Heimplatz besser, aber er wird total böse, wenn wir mit ihm darüber reden. So von wegen "ein Leben lang habe ich gerackert und gemacht und jetzt darf ich nicht mehr in meinem Haus leben".

Seine Frau hat damals im oberen Stockwerk gelebt – es sieht noch alles aus wie 2008 als sie gestorben ist, weil er alles behalten will. Ach man...warum kann er nicht selbst einsehen, dass das gut wäre für ihn :-( (jaja, ich weiß die Antwort :-p )

C/lla[raHi7mmexl


naja, muss eben doch immer erst watt passieren .... %:|

fUed#errweißxe


@ dove89

Dann würde ich abschließend vorschlagen, wartet ab, bis etwas passiert ist – beim kochen z. B., oder er das Haus verlässt und draußen herumirrt (weil er nicht mehr nach Hause findet), oder Ihr so mit der Situation überfordert und überlastet seit, dass eine Entscheidung getroffen werden muss.

Wer sich nicht entscheidet, für den wird entschieden :)z

dMo]ve 8x9


Naja er lässt eben nicht mit sich reden. WIr haben zwar die Vorsorgevollmacht, aber die brauchten wir nur in der ersten Woche im Krankenhaus. Seitdem hieß es immer er wäre wieder allein für sich "zuständig" und hat auch alle möglichen Sachen selbst unterschrieben...

Er will sich von uns nicht bevormunden lassen und wir sollen ihn mit sowas in ruhe lassen :-(

Crlara\Himmxel


ja, kennwa

dann müsst ihr euch innrlich davon bissel abgrenzen und wirklich warten, bis watt passiert- dat is nu so :)*

n<anchxen


Die Lage ist besonders schwer, da demenziell erkrankte Menschen oft sehr agressiv sind. Besonders extrem ist es, wenn er weiß er ist "im Kopf nicht mehr ganz Herr seiner Dinge". Er weiß quasi das er es nicht mehr schafft, allein klar zu kommen, aber er hält sich an seiner Umgebung sehr fest.

Wir hatten vor einem Jahr das Problem mit meinen Großeltern. Die brauchten nach einem Schlaganfall von meinem Opa konsequente Pflege/Betreuung. Selbst eine Frau die im Haus mit gewohnt hat und für die Betreuung zuständig war, wurde raus geekelt. Sie meinten immer sie würden allein klar kommen. Dann wurde aber durchgegriffen und sie "mussten" ins Heim. Meine Großeltern haben zu der Zeit 20km von meiner Tante entfernt gewohnt, wir noch viel weiter. Wenn das anders gewesen wäre, hätte man noch überlegen können.

Vielleicht wäre eine Tagespflegeeinrichtung ja was für deinen Onkel?! Dort wird er tagsüber betreuut und ihr wisst ihn in Sicherheit. Vielleicht kann man ja Jemanden beordern, der nachts bei deinem Onkel ist?

d[ie_nas3eweixse


Hallo Dove,

wenn dein Vater eine Vorsorgevollmacht hat, dann darf er viele Dinge tun, auch gegen den erklärten Willen deines Onkels, auch z.B. das Geld einteilen.

Ich würde trotzdem mal mit der Vorsorgevollmacht zum Amtsgericht gehen und mich beraten lassen, ob diese ausreichend ist, um alles, was ansteht zu regeln. Falles sie nicht ausreichend ist, könnte man eine Betreuung anregen, dann könnte dein Vater als gesetzlicher Betreuer gesetzlich abgesichert agieren. Beratung gibt es auch oft bei den örtlichen Betreuungsvereinen, einfach mal im Telefonbuch nachschauen.

Schau auch mal in dieses Forum: [[www.forum-betreuung.de]] da kannst du viele Fragen loswerden und bekommst kompetente Antworten.

Liebe Grüße

Susanne

dDove8x9


So, ich bin mal wieder da. War stressig diese Woche.

So, er hat nun also Pflegestufe 1 bekommen.

Außerdem hat der gute seine EC-Karte und sein Sparbuch gefunden, dass wir ihm ja angebnlich geklaut haben. Naja wir haben ihn da nicht weiter darauf angesprochen.

WIr haben eine Art "Mutti-Heft" angelegt, wo wir alles an Geld eintragen, dass wir ihm geben und er unterschreibt das dann jedes mal. Er war damit sogar einverstanden.

Nächste WOche wollen wir uns mal mit dem Pflegedienst unterhalten, wie es nun weitergeht...

dfowve8j9


Hmmm, mein Vater hat heute was gemacht, dass ich nicht so gut finde.

X hat sich heute wieder beschwert, dass wir ihn bevormunden wegen dem Geld (obwohl er wirklich genug bekommt) und außerdem verschweigt er uns, dass er Post wegen der Pflegestufe bekommen hat (wahrscheinlich aus Angst, dass wir uns das Geld nehmen?). Es kamen wieder Beschuldigungen, dass wir in seinen Schränken gewühlt hätten (die hat er selbst nach dem Krankenhaus-Aufenthalt leer geräumt und nicht alles wieder reingeräumt) und außerdem hätten wir einen Schlüssel für seinen Garten und den hätte ich ihm nie zurückgegeben.

Naja mein Vater hat ihm jedenfalls EC-Karte und Sparbuch wieder hingelegt und ihm gesagt, dass wir uns nichtmehr um ihn kümmern. Zu einer Nachuntersuchung im Krankenhaus fahren wir ihn noch und sonst muss er sich selbst kümmern.

Ich finde das wirklich :(v und das habe ich ihm auch gesagt...aber er meint wenn er seine Rente irgendwo verschleudern will (so wie die 600 € die weg sind), dann soll ers tun.

Ach man. Ich kann da wirklich nicht eingreifen. Hat jemand einen Tipp, wie ich mit meinem Vater reden kann?

Man kann ihn ja nicht sich selbst überlassen. Dann ist ja in 14 Tagen seine Rente alle – wo auch immer er es ausgibt.

n0anch{en


Dein Vater hat das große Problem, das er alles persönlich nimmt, was sein Vater sagt. Dass das aber Bestandteil dieser Krankheit ist, solltet ihr im klar machen. Der meint es nicht so wie er es sagt. Das ist wie bei einem Kind was ADHS hat, dem kann man auch nicht sagen, das es ruhig sein soll, das geht nicht. Ebenso ist es bei dem alten Herren, das ist nun einmal die Eigenart der Krankheit.

Habt ihr schon ein Gespräch mit dem sozialen Dienst gehabt? Oft gibt es in Altenheimen oder in Einrichtungen für ältere Menschen Ansprechpartner an denen man sich wenden kann. Wie steht denn deine Mutter der ganzen Sache gegenüber? Würde sie denn nicht mit dir an einem Strang ziehen.

Mach doch einfach mal einen Termin mit einer erfahrenen Person aus einem Altenheim ab, die kann viel erklären was Eigenarten dieser Krankheit angeht. Wir hatten damals mal von der Schule ein Besuch in einem Seniorenzentrum und wurden sehr nett und wirklich herzlich von der Leiterin des Demenzbereichs informiert. Das wäre echt was für deinen Vater, dann versteht er die Sache besser.

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