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Frage zu Umgang mit altem Mann (Demenz?)

dNovex89


nur so nebenbei – es ist "nur" sein Onkel.

Also meine Mutter kann man da getrost außen vo lassen, da sie seit über 10 Jahren nichtmehr bei uns wohnt und auch nicht in der Nähe lebt. Sie hört sich das zwar alles an, aber wirklich Rat geben kann sie nicht.

Nunja, ich glaube mein Vater weiß schon, dass das zur Krankheit gehört, aber er nimmt es eben stark persönlich. Ich tue das ehrlich gesagt auch, aber deswegen dürfen wir nicht einfach nachgeben und ihm EC-Karte (nur als Bsp.) wieder aushändigen.

Außerdem ist es eben schwer diese "Bevormundung" iihm gegenüber zu rechtfertigen. Er will nicht verstehen, warum wir ihm Geld einteilen und ist darüber eben böse. Ich weiß auch nicht, wie ich ihm das nahe legen könnte.

X hat meinen Vater heute dann auch "rausgeschmissen". Er hielt ihm die Hand hin und meinte nur "Tschüss".

Tja, Beratungsstelle wegen Demenz haben wir nicht direkt. Könnte man höchstens in einem Heim nachfragen. Das Problem ist eben, dass mein Vater selten Zeit hat (wegen Arbeit) und ich nicht wüsste, wie ich ihm so einen Termin nahelegen kann.

Hach, so darf das nicht bleiben. Klar kann er sich selbst kümmern, aber ein wenig Überwachung braucht er einfach. Vor allem wenns um Geld geht.

Er hat heute Abend auch nicht angerufen und bescheid gesagt, dass er ins Bett geht %-|

M`itzkimausxi


Hallo zusammen,

wir haben 2 Pflegerinnen von der Diadema Pflege aus Osnabrück. Die beiden kommen immer jeweils für 3 Monate und wechseln sich ab. Es klappt hervorragend. Die Sprachkenntnisse sind mehr als ausreichend und die beiden sind super lieb zu meiner Großmutter. Sie übernehmen nicht nur alle im Haushalt anfallenden Tätigkeiten sondern kümmern sich auch um das seelische Wohl. Ich persönlich habe das Gefühl das es meiner Oma schon wesentlich besser geht nur weil sie regelmäßig jemanden zum Quatschen hat! :)^

Wenn ihr dazu Fragen habt könnt ihr mir gerne schreiben. Oder guckt euch mal die Homepage an... [[www.diadema-pflege.de]]

Viele liebe Grüße

KPnispexl321


Hallo Dove,

weißt du, das Wichtigste im Umgang mit an Demenz Erkrankten ist wirklich "in ihren Schuhen zu gehen". Sie sagen nichts um uns zu ärgern, zu provozieren, oder ähnliches! Sie sagen das, was sie denken und was für sie gerade Wirklichkeit ist. Auch wenn diese oftmals weit von unserer Wirklichkeit entfernt ist und wir "es" nicht wahrhaben wollen- Sie erleben ihre eigene Realität.... Und man sollte sich genau dort einfinden, sie begleiten mit Verständnis!

Ich weiß das dies ein ganz schwieriger Prozess ist und insofern versteh ich deinen Papa...

Ich finde es übrigens auch Klasse, dass du dir solche Gedanken machst. Alles Gute!

a{ngelxcat


ich weiß wie schwer es ist sowelchen leuten klar zu kommen da ich demenzbetreuerin vom beruf bin.wenn du fragen hast kannst mich gerne anschreiben

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