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Begutachtung durch medizischen Dienst - Pflegestufe

GgrieZsuhx1


Hi vivi2006

Eben, deshalb ist deine Aussage falsch.

Es gibt keine höheren Sachleistungen. Es gibt höhere Pflegestufen.

Dementsprechend sind die zur Verfügung stehenden Geldbeträge höher.

Nochmals zur Begriffsbestimmung:

Pflegegeld: Angehörige versorgen den Pflegebedürftigen alleine. Der Pflegebedürftige ( Angehörige)erhält das Pflegegeld auf sein Konto.

Sachleistung gibt es nur, wenn ein Pflegebedürftiger keine Angehörigen hat die ihn Pflegen könnten, oder wenn diese Angehörigen völlig überfordert wären und die Pflege dadurch nicht gesichert ist. ( Nicht verbrauchte Gelder verfallen zu Gunsten der Pflegekasse)

Kombileistung gibt es, wenn Angehörige und ein zugelassener Pflegedienst die Pflege gemeinsam ausführen.

Ansonsten wie in meinem ersten Beitrag beschrieben.

Kombileistung liegt nicht vor schreibst du, da euere Oma bestmöglich versorgt werden soll? Diese Aussage ist in sich schon wider sprüchlich. Der PD kommt am Tag evtl. 3-4 mal vorbei. Wer versorgt dann euere Oma in der zwischen Zeit??

Bekannte, Freunde Nachbarn? Oder doch Angehörige?

Ist es so? Wenn es so ist, dann habt ihr Kombileistung. Wenn nicht, dann müsst ihr im Pflegekassenbescheid nachschauen ob ihr nur Pflegegeld erhaltet.

In diesem Fall würdet ihr euch selbst bescheißen.

Pflegegeld Pflegestufe II = 435€, Kombileistung oder Sachleistung Pflegestufe II = 1040€

Kannst es mir ruhig glauben als Pflegedienstleitung eines eigenen Pflegedienstes ist dies mein tgl. Geschäft.

Deine Aussage zur Lukrativität sehe ich auch so wie Daniflex

v"ivHi200x6


@ daniflex

So meinte ich es auch!

Wenn ein höherer Rahmen zur Verfügung steht, wird auch ein größerer Teil der Pflege an einen Pflegedienst abgegeben.

Die Angehörigen, meine Mutter, leisten daneben sowieso noch eine Menge an Arbeit, die auch gemacht werden muss.

vQiv9i2e00x6


Mit Kombileistung liegt nicht vor, meinte ich, dass nichts übrig bleibt, was an meine Oma ausgezahlt werden könnte, deshalb meine ich, dass nur Sachleistung vorliegt. Wie auch immer, bin kein Pflege-Profi.

Selbst bei Pflegestufe II würde dann nichts übrig bleiben, da der Pflegedienst dann bis zum max. möglichen Rahmen beauftragt werden würde.

Darüber hinaus würden dann die Angehörigen, insbesondere meine Mutter, die anfallenden Arbeiten übernehmen. Meine Tanten halten sich dezent zurück und lassen sich nur einmal im Monat sonntags blicken. Möchten sich sicherlich nicht damit belasten ... >:(

A;lex?andraO


Hallo ihr Lieben,

ich hätte mal eine Frage: Warum sind eigentlich freigemeinnützige Pflegedienste so viel größer als private Pflegedienste. Wie sehen die Erfahrungen von euch mit denen aus? Gibt es große Unterschiede? Ich blicke bei den vielen Anbietern einfach nicht mehr durch.

lg Alexandra

G r2iesxuh1


Hm Alexandro, wie kommst du darauf, dass freigemeinnützige PD's größer seien als private PD's? Klar, AWO, ASB, DRK, Caritas und co. liest du öfter als den privaten Pflegedienst xyz der meist nur Regional begrenzt tätig ist. Im Gegensatz da zu sind die Namen der "Großen" bedingt durch ihre Organisation meist Bundesweit vertreten.

Es gibt jedoch Regional etl. private Anbieter die deutlich mehr Kunden versorgen als "freigemeinnützige" Hinzu kommt meist noch, dass die freigemeinützigen meist teuerer in der Pflege sind als die privaten. Kannst du gerne nach schauen unter

[[www.AOK.de]]

Dort auf Pflegenavigator gehen und einmal die PD's aus deiner Region suchen. (gebe dazu die Postleitzahl ein)

Du findest dann dort eine Liste mit Pflegediensten. Bei jedem PD gibt es einen Link:

" unverbindliche Kostenermittlung".

Dort stehen die vereinbarten Honorare der PD's mit den Pflegekassen.

Und du wirst staunen, die "freigemeinnützigen" sind meist teuerer.

Es macht anscheinend der Name aus, das manche Pflegebedürftige lieber zu den "bekannten" Namen gehen und so weit mehr Geld für die Pflege ausgeben als es erforderlich wäre und dies oftmals bei schlechterm Service als bei den Privaten. Hinzu kommt noch, dass bei den "großen" die Spontanität und Flexibilität, so wie die Entscheidungsfindung durch lange Verwaltungs - und Hirarchie-instanzen deutlich verlangsamt und umständlich ist.

Selbst bei der Pflege lohnen sich Preisvergleiche, da es hier bei der Grundpflege zu unterschieden von bis zu 3-4 Euro pro Körperpflege kommen kann. Bei 30 Einsätzen im Monat sind das 90-120€ die für weitere zusätzliche Leistungen bei den privaten eingekauft werden könnten.

Nur mal soviel da zu.

GUri3esuhx1


Nachtrag:

Hier der direkte Link zum Pflegenavigator:

[[http://www.aok-pflegedienstnavigator.de/]]

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