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Akademisierung der Krankenpflegeausbildung?

R.lmmxp


Das sind aber Menschen die zumeist nicht mehr in der Pflege arbeiten ....also aktiv am Patienten.

Also gerade PDL in der ambulanten Pflege sehr oft. Deswegen macht meine Frau den Job nicht mehr, Schichtdienst und danach noch die PDL Arbeit, nein Danke. Natürlich muss so nicht sein, ist aber leider oft Alltag. Ist aber auch ein Missmanagement, welches wieder verschiedene Gründe hat.

Was aber wirklich nur ein Bruchteil ist, viele bleiben auch in der Pflege oder sie gehen ganz aus dem Beruf.

Mit der Akademisierung wird man aber die grundlegenden Probleme nicht lösen ....

Bruchteil? Von der ganzen Klasse damals arbeitet wohl nach nur weniger als 10 Jahren nichtmal die hälfte in dem Beruf aktiv in der Pflege am Patienten.

Aber natürlich, die Akademisierung wird das Problem nicht lösen. Da muss man anders ansetzen, aber selbst meine Frau sagt ja, es gibt so manche Krankenschwester, da brauchen die sich nicht wundern wo der Ruf herkommt...

S2ternzenhimmxel23


Also gerade PDL in der ambulanten Pflege sehr oft

Also die PDLs die ich in der ambulanten Pflege kenne, gehen selber nicht waschen, die machen ggf Kleinigkeiten.

Von der ganzen Klasse damals arbeitet wohl nach nur weniger als 10 Jahren nichtmal die hälfte in dem Beruf aktiv in der Pflege am Patienten.

Das ist dann aber schon sehr viel. Aus meinem Kurs sind auf ein paar alle noch in der Pflege und auch die Schüler bei uns im Haus bleiben zu 80% in der Pflege

es gibt so manche Krankenschwester, da brauchen die sich nicht wundern wo der Ruf herkommt...

Das ändern aber auch duale Studiengänge nicht ....

Twestr$ale


Natürlich geht die Pflege immer mehr in die Richtung, das KPH und pflegeassistenten, die grundpflege verrichten, die eine (akademische) krankenschwester anhand der pflegeplanung erarbeitet hat.....

Das ist schon z.b. in den USA oder zum teil auch in UK so der Fall. Dort gibt es mehrere Graduirungen der Krankenschwester.

Zb haben in Italien die Studierten Krankenschwester eine andere Unform, als die nicht studierten, oder die nur angelernte,.

Ein Beispiel, das ich nie vergessen werde. am vor ca 12 Jahren hattten wir eine russische krankenschwester bei uns auf station, die machte Ihr annerkennungspraktikum. Eines tagees bat sie eine bettlägerige Pat um eine Bettpfanne, diese russische schwester kam dann zu mir und fragte nach der "pfegeassistentin"... als ich ihr dann erklärte, das in deutschalnd die krankenschwestern ALLES am Pat machen, ist die aus alles wolken gefallen....

Sie hat mir erklärt, das in russland und der ehemaligen Sowjetunion eine krankenschwester ganz andere aufgaben und pflichten hat, zb. Blut abnehmen, diurese kontollieren, EK angängen, Zugänge legen usw usw...

T}es\traxle


Ein anderes Beispeil, das die unterschiedliche annerkennung und Kompetenz des pflegepersonals verdeutlich:

In Finnland ist in der Ambulanz der Krankenhäuser eine Krankenschwester die erste ansprechperson, nachdem der Pat seine beschwerden geschildert hat, entscheidet diese Pflegeperson, ob und zu welchem Arzt der Pat weitergeleitet wird!!

Diese Kompetenz kann man meiner Meinung nach, fast nur durch ein PflegeStudium erreichen.

R|lmxmp


Selbst dafür müsste eine Krankenschwesterausbildung nicht akademisiert werden, bis zB auf das Finnlandbeispiel vielleicht.

Was du eigentlich willst, ist ja schon ein heißes Thema, ist mir nicht unbekannt. Aber zB in der ambulanten Pflege auch nicht umsetzbar, da ist es wohl am besten wenn eine Person möglichst alles kann, ist ja heute schon ein Problem, weil PHK und Altenpfleger die der Arbeitsmarkt mehr hergeben, nicht alles dürfen. Das Krankenschwestern anstatt Ärzte Blutabnehmen können, ist ja schon lange ein Streitpunkt, Arzthelfer in Praxen machen das ja auch, aber wenn ich richtig weiß, ist das in den Krankenhäusern alles eine Frage der Delegation, möglich ist es ja, wenn der Arzt sagt ok.

RFlmmp


Edit: wie du sagst, diese Kompetenz kann man nur durch ein Pflegestudium erreichen.

Richtig, das gibt es ja auch schon und man kann sich für diesen weg entscheiden.

Trotzdem werden Arbeitskräfte wie die einer Krankenschwester auch weiter gebraucht.

SBternYenhim3melp2x3


Diese Kompetenz kann man meiner Meinung nach, fast nur durch ein PflegeStudium erreichen.

DAS Pflegestudium an sich gibt es aber nicht. Welche Pflegestudium soll denn deiner Meinung nach diese Kompetenz vermitteln? Ein Pflegestudium ist doch ganz anders ausgerichtet, da geht es auch nicht um Diagnostik und Symptomeischätzung sondern ganz andere Dinge.

SDte:rnenhiImNmelx23


Du willst Blutabnehmen und EKGs schreiben? Viggos legen?? Prima nimm den Ärzte ihre Arbeit ab, aber ich frage mich ob die dann auch für mich waschen gehen, denn die Aufgaben bleiben dann trotz und alledem noch bei uns.

Außerdem frage ich mich was BE, EKG schreiben und Viggos legen doch für tolle Jobs sein müssen, wenn sich irgendwie alle darüber muckieren das sie es nicht dürfen. Damit lädst du dir noch mehr Arbeit auf, und deine eigentlich Aufgabe, dich um das Wohlbefinden des Patienten zu kümmern, das fällt noch magerere aus. Du hast doch jetzt schon keine Zeit dich mal ausführlich einem Pat. zu widmen und den vielleicht auch mal etwas zu bedüddeln. Ist doch nur noch alles schnell schnell

I3ssWy8x9


Ehrlich gesagt, ich hätte auch gern mehr anspruchsvolle Tätigkeiten zu erledigen. Ein Grund, warum ich nie auf Station und in der ambulanten Pflege arbeiten möchte. Stattdessen weiche ich einfach auf die Funktionsbereiche aus.

Aber wie soll man ein Studium für die "reine" Pflegeausbildung erschaffen, wenn man gleichzeitig den erforderten Schulabschluss auf Hauptschule heruntergesetzt hat?

Unsere Klasse bestand aus 19 Abiturienten und 4 Realschüler, und in unserer Parallelklasse sah es nicht anders aus. Insgesamt sind 5 durchgefallen (alles Realschüler).

Die Ausbildung ist schon Anspruchsvoll, aber dennoch nicht schwieriger als die Allg. Hochschulreife.

Unser Direktor sagte immer, dass es eines Tages zu einer generalisierten Ausbildung kommen wird und das alle Führungspositionen von Bachelor-Absolventen besetzt werden. ;-)

In unserer Klasse gibt es schon Azubis die nebenbei "Pflege" studieren. Dabei ist heute noch nicht mal sicher, wo sie später eingesetzt werden sollen und was sie verdienen werden? :=o

b eet~lejubice21


Also ich glaube einfach, dass es egal ist ob man das ding nun 3 jährige Ausbildung, 3 jahre Diplomstudiengang oder duals sonstwie nennt, es kommt doch drauf an WAS man lernt und nicht in welchen Mantel man es packt. bewerbe ich mich heute in Schweden, dann arbeite ich da voll integriert mit den studierten Kollegen und ich glaub nicht, dass ich da Nachteile oder Wissenslücken habe.

Ein Dipl. mag ja schön klingen, das tut ein Abi auch, aber wieviele Pfeifen haben abi oder ein Hochschulabschlusszeugnis ;-)

bqeetle.jui?cxe21


und btw gerade Studienrichtungen wie Management, Case-Manager, Health care und wie sie alle heißen sind sowas von theoretisch und wirklichkeitsfremd, da gehts doch nur noch um Theorien großer Leute, aber nicht um das praktische Arbeiten. Da lern ich sicher nicht in ner Notaufnahme schwere von leichten Fällen zu unterscheiden, sondern nur was sozialwissenschaftlich die Sterbephasen von den Traumaphasen unterscheidet... würg... man merkt ich hab diesen Teil in der Ausbildung schon gehasst ;-)

CfharloIttxAnna


Was denkt Ihr darüber, ich bin eindeutug für eine Akademisierung!!!

Ich belegte mal einen Pflegehilfekurs. Eine der Krankenschwestern, die uns unterrichteten, erzählte, dass sie es besser finden würde, wenn jemand, der Krankenschwester/pfleger werden wollte, Abitur hätte. Ich hab mit offenem Mund gestaunt, vor allen Dingen nach meinem Praktikum.

Warum sollte es bei der Pflege relevant sein, Abitur zu haben oder nicht?

b%eet'lejui6cxe21


naja es ist schon einfacher wenn man im Unterricht nicht erst den unterschied zwischen Steril und Hygienisch, den unterschied zwischen Virus und Bakterien und den Unterschied zwischen "es ist wichtig was die da vorne sagt" oder nicht kennt...

ich hab vorher sogar studiert, für mich war die Schule da drei jahre ein klacks, viele haben sich aber schwer getan und nach 2 jahren noch gefragt ob sie das mitschreiben müssen... also echt.. Kindergartenniveau.. wir hätten mehr gelernt wenn diese Pfeifen da nicht gewesen wären... und manche haben sogar Prüfung bestanden, zu denen ins Krankenbett würde ich mich trotzdem nur ungern legen. %:|

ArlleA\chtuxng


Wie brauchen Kompetentes pflegepersonal bei den Patienten, und nicht ungelernte Langzeitarbeitslose oder umgeschulte Informatiker!!!!

Und das Personal wird besser, wenn sie 4 Jahre in einer Uni sitzen statt 3 Jahre in einer Ausbildung? %-| Wie man das nun nennt ist völlig egal, was zählt ist das, was denen beigebracht wird. Und das sitzt entweder oder nicht. Über den Inhalt der Ausbildung hast du dich ja nicht beschwert. :=o Gehts dir jetzt nur um das Ansehen und die Entscheidungsfreiheiten?!

b\eeXtleju(ice21


@ alleachtung:

:)^

Ich hätte gern mehr entscheidungsgewalt, darum bin ich in ner ambulanten Pflege, intensivbetreuung, das ist gute Verantwortung, man muss nicht wegen jedem Scheiß den Arzt fragen und es ist die Arbeit von A bis Z

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