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Akademisierung der Krankenpflegeausbildung?

C"harlVottAxnna


naja es ist schon einfacher wenn man im Unterricht nicht erst den unterschied zwischen Steril und Hygienisch, den unterschied zwischen Virus und Bakterien und den Unterschied zwischen "es ist wichtig was die da vorne sagt" oder nicht kennt...

Also genau das hab ich in diesem Pflegehilfekurs beigebracht bekommen :-/ nicht, dass ich es nicht vorher auch gewusst hätte, aber dafür reichen doch wirklich 2 Abendstunden in der Woche und man muss nicht Abitur dafür machen oder studieren.

bZeetl9ejuicxe21


na ich mein damit das die meisten die jünger waren, ich schieb es eher aufs alter statt auf 10 oder 13 schuljahre, eben wirklich unselbstständig waren, nicht mal was nachlesen konnten, fragen nach mitschreiben, fragen ob wichtig und klausurrelevant, fragen was in den klausuren gefragt wird %-| nicht das verstehen das man für die arbeit lernt und nicht für ne scheißklausur die eh nix zählt... keine ahnung wir man vorträge oder referate hält,....

ok vielleicht waren meine erwartungen auch zu hoch aber ich hätte die hälfte der zeit eine großen gruppe in meiner Klasse den Kopf abreißen können... irghs.. und auf der station natürlich genauso unselbstständig....

Und da sollte man wohl eher was dran ändern wie daran das alles noch mehr zu theoretisieren.. quasi 40% theorie und 60% praxis reicht vollkommen... lieber mehr auf der station und da auch wirklich LERNEN und nicht nur zum putzen abgestellt werden wie es leider wochenweise je nach station immer noch gemacht wird. und auf einmal soll man alles können.. die mentorenbegleitung auf den stationen ließ bei uns leider zu wünschen übrig.

e*l osuexnio


Bin ein bisschen spät dran, aber ich schreib trotzdem mal.

Weil viele nach der Krankenpflegeausbildung ja nicht in dem Beruf bleiben, sondern sich schon so Wartezeit für das Medizinstudium geholt haben etc.

Genau da liegt für mich das Problem. Ich bin der Meinung, dass es schon nicht so ein geringer Anteil ist, der durch eine solche Ausbildung nur die Wartezeit für ein weiteres Studium ausfüllen möchte. Würde man die Ausbildung akademisieren, wäre dann aber kein Studium mehr möglich, weil das dann nicht mehr als Wartezeit zählt.

und da auch wirklich LERNEN und nicht nur zum putzen abgestellt werden wie es leider wochenweise je nach station immer noch gemacht wird.

Davon kann ich jetzt schon ein Lied singen %-| Müll sortieren, Infusionsständer desinfizieren und Schränke einräumen...Spitze, da lernt man was 8-) Und selbst wenn es um Fertigkeiten geht, die man nur in der Praxis lernt, steht man alleine da. Mir wird absolut nichts gezeigt, ich soll schon alles können. Da kann ich dann jedes Mal selber schauen, wie ich das hinkriege.

R>lmmxp


Würde man die Ausbildung akademisieren, wäre dann aber kein Studium mehr möglich, weil das dann nicht mehr als Wartezeit zählt.

Oder andersrum, wie ich es in der Industrie gesehen habe, ich habe als Student Praktikum in einer Ausbildungswerkstatt einer großen Firma gemacht. Die stellen keinen Azubi mit Abitur ein, aus Prinzip, weil sie die Ausgebildeten danach selbst brauchen und nicht in die Ausbildung investieren, damit der danach schön sein Maschinenbaustudium machen kann...

n4iniIvoee


weltweit ist Krankenpflege ein Studium – das hängt damit zusammen das die meisten Länder Gesamtschulländer sind und eine andere Bildungskultur haben – dort sind Abiturquoten von 80 – 90% und Studienanfängerquoten von ebenfalls 60 bis 90 %.

die meisten dort machen vorher schulisch Sekundarstufe 2 und erst danach kommt die Höhere Bildung = Studium – das kann jeder Beruf sein!!! Kulturell bedingt ist akademisch und HIGHER Education international was anderes als in Deutschland!!!

die meisten Ausbildungen in DE sind Sekundarstufe 2 --- das andere tertiär nach langer Schulbildung, was anderes bedeutet akademisch und Higher education nunmal nicht!!!

[[http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6here_Bildung]]

[[http://en.wikipedia.org/wiki/Higher_education]]

das ist ein kultureller Unterschied – das andere ist Gesamtschulländerkultur

es gibt anderswo keine Ausbildung – nach der Highschool/Secondaryschool/Abitur machen dort alle Höhere Bildung nach Schulbildung!!

der Bachelor of Nursing anderswo macht das gleiche wie die Schwester hier – aber sie darf medizinisch mehr, das Studium ist viel niveauvoller und oft interessanter gemacht!!!!

trotzdem macht der Bachelor dort oft das,was hier die Nurse macht --- mit erweiterten Kompetenzen und Tätigkeiten oben drauf

danach kommt dann der Master und dann der PhD als Studium – mit jeder Ebene steigen dort die Kompetenzen!!!

und ja, es gibt ein Zertifikat für Pflegeaisstenten , aber diese können sich immer weiterqualifizieren und weiterstudieren – auch das Kurzzertifikat ist ein Studium – nur das man da auch früher reinkommt. Meistens dauert es 1,5 – 2 Jahre und man kann dann das Studium danach verkürzen.

die Nurse hat anderswo einen Aufstieg von Bachelor bis PhD – der Bachelor macht dort das, was hier die Ausbildung macht und erweiterte Dinge die medizinischer sind parallel!

Akademisch ist anderswo nicht so elitär wie hier – das ist Gesamtschullländerkultur und die machen dort alle Höhere Bildung!! Das sind immer Stuents in vielen Ländern!

die australische Nurse hat tolle Fächer wie Psychologie etc--- ist schon ein gehobenes Niveau – die sollen schon mehr selber machen.

in DE gibts ja oft nicht mal mehr Fächer, sondern so komische Lernfelder mittlerweile – da wurde noch merh Theorie rausgenommen.

nQiniYvxee


und auf die Eingangsfrage einzugehen, warum nur in DE das kein Studium ist

DE hat keine Gesamtschulländerkultur – die Schulkultur prägt ein Land und DE hat so gesehen das Schulsystem der Ständegesellschaft behalten mit einer mittleren, einfachen und höheren Bildung.

die anderen haben ihre Schulsysteme spätestens in den 1960er Jahren reformiert zu einer Schule für alle

die USA haben seit ca. 1860 nie eine andere Schule gehabt als Highschool – die meisten Länder weltweit haben heute ein system wie die Angelsachsen mit Highschool und dort machen 80-90% der Kinder oft schon Secondary school bis zur Klasse 12 und 13 – und DANACH erst kommt der Beruf als Höhere Bildung! Das sind alles Studiengänge, sogar der Beruf Koch!!!

und Deutschland schult viele in Klasse 9 oder 10 bereits ab, die haben dann nur Sekundarstufe 1 – es fehlt Sekundarstufe 2!!

diese machen viele dann in DE als Berufsausbildung ohne Allgemeinbildung und danach kommt keine weitere Bildung

So entstand übrigens der "Akademikermangel""

die vermissten Akademiker sind nicht mehr Historiker, Biologen oder Ingenieure – sondern die anderen Berufe – die werden anderswo tertiär gemacht nach langer Schulbildung

international zählt jeder Ausbildungsabsolvent in DE nur zu den Highschoolabsolventen und danach kommt keine wetiere Bildung mehr

die hat man anderswo immer nur schulisch

das ist eine andere Kultur – mehr nicht!!!

[[http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTEDUCATION/0,,contentMDK:20298183~menuPK:617592~pagePK:148956~piPK:216618~theSitePK:282386,00.html]]

international hübscht DE seine akademikerquote auf indem er die Krankenschwestern heimlich hinzuaddiert ohne das die das wissen – sie zählen also inoffiziell nach außen hinzu, damit DE nicht so schäbig darsteht

und es gibt sogar ein Menschenrecht auf Abitur – das steht in der allgemeinen Erklärung der kuturellen Rechte

"Höhere Bildung muss danach für alle zugänglich sein" – dies erfordert aber eine lange Schulbildung bis Highschool

wie du siehst, ist es von einer anderen Bildungskultur abhängig – das es in deutschsprachigen Ländern nicht studiert wird – es ist das SChulsystem

die Abiturientenrate in DE liegt bei 43-48% , anderswo bei 80-90%

die Studienanfängerquote vieler Länder liegt deshalb bei 70% und mehr

die Ausbildung ist oft nur Sekundarstufe 2 die man anderswo schulisch macht und unsere Berufe sind dort desahlb Studiengänge

aus internationaler Perspektive sieht es deshalb so aus, als hätten viele Deutsche nur highschool gemacht und danach nichts mehr gelernt.

[[http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTEDUCATION/EXTDATASTATISTICS/EXTEDSTATS/0,,contentMDK:22614780~menuPK:7196605~pagePK:64168445~piPK:64168309~theSitePK:3232764,00.html?DEU,74]]

[[http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTEDUCATION/EXTDATASTATISTICS/EXTEDSTATS/0,,contentMDK:22614780~menuPK:7196605~pagePK:64168445~piPK:64168309~theSitePK:3232764,00.html?USA,216]]

hier ein Vergleich USA und DE

tertiäre Bildungsbeteiligung ist akademisch = Studium

in den USA sind alle Berufe am College – auch der LKW-Fahrer studiert dort bis zum Diplom

höhere akademische Grade sind eben Bachelor, Master und PhD und associate als 2jähirges Studium

viele Länder weltweit haben ein solches System übernommen

die meisten Länder bilden schulisch-akademisch aus

n/ini"vee


und das Abitur als Eingangsvoraussetzung – meine Meinung:

lange Schulbildung ist IMMER besser als kürzere Schulbildung!!! Man hat dann IMMER bessere Vorbildung!

egal ob Bio oder anderes

aber in DE soll Allgemeinbildung immer nicht so breit gestreut werden, das ist der Zweck des Schulsystems hier das es etwas exklusives sein muss

daher die niedrigen Raten an Abiturienten und Studenten – es war so gewollt – man will das es exklusiver ist und anderswo ist es das nicht

auch Frühpädagogik ist anderswo IMMER ein Studium

da arbeiten aber keine Assistenten mit – sondern das sind wie Vorschullehrer die Arbeitskräfte dort!

in Mexiko z.b. arbeiten Nichtstudierte nur mit Kleinstkindern – aber alle älteren Kita-Kinder werden IMMER von Akademikern betreut -- weil dort Bildung stattfinden soll – erzählt eine, die da lebt.

MJeistwer_Gslaxnz


In der Schweiz ist die Ausbildung zur/zum Fachangestellten Gesundheit eine dreijährige Lehre. Die Auszubildenden lernen da alles Nötige und erwerben durch die tägliche Arbeit auch das praktische Fachwissen. Als ich mal zwei Wochen im Spital lag, hat mir die Auszubildende am besten Blut abgenommen.

Warum in vielen Ländern dieser elende Drang zur Akademisierung herrscht, versteh ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin froh, durfte ich meine Ausbildung in der Schweiz machen. Leider stell ich fest, dass auch hier mehr und mehr junge Menschen den akademischen Weg einschlagen, einfach weil sie keine Ahnung haben, was sie später machen sollen. Eine solide Berufslehre ist aber ein sehr guter Rucksack fürs spätere Leben. Eine akademische Karriere ist damit nicht ausgeschlossen. Was die Welt meiner Ansicht nach nicht unbedingt braucht, sind noch mehr Theoretiker, die den wenigen verbliebenen Praktikern mit Diagrammen und Studien erklären, wie mans richtig macht.

GMibNFichxtAuf


Ich weiß nicht, warum man sich immer mit den USA vergleichen muss. ":/

Ich finde an diesem Land nichts erstrebenwert, am allerwenigsten die Schulbildung. Insgesamt habe ich dort 2 Jahre meines Schullebens verbracht und gerade die HighSchool war so unglaublich fern einem geordneten Bildungskonzept.

Die Lesitungsschwächeren wurden so mit durch gemogelt durch Sportleistungen oder Vitamin B.

Mathe konnte generell schon mal abgewählt werden, wenn man dafür zu blöd war und das geht dann in den Colleges der kleinen Städte weiter.

In Deutschland steht es jedem Menschem offen sein Abitur zu machen. Abendschule, Fachgym, neben der Ausbildung... es gibt zig Möglichkeiten sich weiterzubilden.

Die meisten Leuten finden dann tolle Ausreden warum das nicht möglich sei etc.

Eine Krankenschwester ist nun mal eine Krankenschwester.

Wem es nicht gefällt und zu langweilig ist, der kann sein Abitur nachmachen und Medizin studieren oder Rettungsassistent werden.

Eine Krankenschwester in DE muss gar nicht mehr können, warum also künstlich die Ausbildung akademisieren (was arschteuer ist).

Ich frag mich ehrlich gesagt auch wie viele das studieren würden. ":/

Die meisten Krankenschwestern haben kein Abitur (es sei denn sie wollen danach Medizin studieren) und müssten erst mal mühevoll das Abi nachmachen.

G~ibNicvhtAWuf


in Mexiko z.b. arbeiten Nichtstudierte nur mit Kleinstkindern – aber alle älteren Kita-Kinder werden IMMER von Akademikern betreut – weil dort Bildung stattfinden soll – erzählt eine, die da lebt.

Ja, Mexiko ist auch ein Land an dem wir uns ein Beispiel nehmen könnten! :-X

30% waren auf gar keiner Schule und nur 11% haben ein abgeschlossenes Studium.

nvi7nivee


lieber Meister Glant

ich hab mal in der Pflege gelernt, wenn auch nicht bis zu Ende.

ich finde es riskant, die Qualität der Ausbildung vor allem auf die Praxis abzuwälzen

bei uns fand dort oft keine richtige Ausbildung statt, sondern man war nur als Arbeitskraft eingeplant

die Qualität der Ausbildung ist dadurch gemindert, dass alles von der Fachkraft in der Praxis abhängt – d.h. aber auch, dass sie eventuell Fehler weitervermittelt – ich muss mich dann immer auf die Examinierte verlassen und ihren Ausbildungsstand – was ist, wenn sie selbst aber auch vorher was falsch vermittelt bekam??

die Tutorin kam fast nie auf Station

ich seh das so, dass das ne Einladung zu Pflegefehlern ist

beim ersten Einsatz wurde vieles wichtiges nicht erklärt – die dachten wohl, man kennt sich da schon aus auf Station

so sind mir viele Fehler unterlaufen, die man durch eine bessere theoretische Vorbereitung hätte vermeiden können!!

mit 17 und 18 ist man zu jung für diesen Beruf!!! Er ist geeignet ab 21 – ab diesem Alter seh ich persönlich erst ECHTE VOLLJÄHrigkeit und REIFE dafür!!!

lange Vorbildung ist IMMER Gut!!! Schließlich bildet man seine Bürger aus und es wäre gut, wenn Pflegekräfte gleichberechtigt neben Ärzten agieren könnten

anderswo ist es weniger hierarchisch mittlerweile denn letztlich suchen die sich da ihre Studienfächer freiwillig aus!!!

In Australien und Neuseeland gibts keinen NC – ich entscheide mich doch freiwillig, ob ich Medizin studiere oder Nurse

zwingt einen keiner zu das zu wählen – die Interessierten nehmen es

und in DE hat man die theoretischen Anteile wohl vor einigen Jahren etwas erhöht weil man merkte, dass es zu wenig war

ich bin der Meinung zu viel Praxis kann zu Lasten des Hintergrundwissens gehen.

wie gesagt: bei 38 Patienten, 2 Examinierten und ich als Schülerin am Wochenende in der Ausbildung ist wohl klar, das man nichts lernt sondern nur abarbeitet!!

und dann war auch oft die wissensvermittlung mangelhaft

das ist meine persönliche Auffassung

diese neue Lernfelddidaktik sieht so aus, als ob man noch mehr Hintergrundwissen herausnimmt

da sind ja oft nicht mal mehr eigenständige Fächer wie Krankheitslehre merh drin – das sieht nach weniger Theorie aus

die australische Nurse hat immer Fächer wie Psychologie, Anatomie, Krankheitslehre, Hygiene und Praxiseinsätze – aber halt mehr Theorie und Hintergrundwissen

sie studiert gleichberechtigt neben den Medizin und Biochemie und Paramedicstudenten an der gleichen Uni --- jeder sein Fach, das ihm gefällt.

G}ibNiQchtAuxf


mit 17 und 18 ist man zu jung für diesen Beruf!!! Er ist geeignet ab 21 – ab diesem Alter seh ich persönlich erst ECHTE VOLLJÄHrigkeit und REIFE dafür!!!

Meine Schwägerin ist in dem Alter Krankenschwester geworden und war so gut, dass sie es innerhalb von wenigen Jahren zur Oberschwester geschafft hat. Persönliche Reife hat wenig mit dem Alter zu tun.

Schließlich bildet man seine Bürger aus und es wäre gut, wenn Pflegekräfte gleichberechtigt neben Ärzten agieren könnten

Äh ":/ Und dann verdient jede Krankenschwester so viel wie ein Arzt oder wie? Wer bezahlt diese lange (und vorallem unnötige) Vorbildung und deren Folgekosten?

Es ist vollkommender Schwachsinn zu sagen, dass Ärzte und Krankenschwestern bei der Behandlung eines Patienten gleichgestellt sein sollten. Um medizinische Entscheidungen zu treffen braucht es ein jahrelanges Studium und um fachspezifische Entscheidungen zu treffen noch mal ein paar Jahre Facharztausbildung.

Sorry, aber Krankenschwester=Krankenschwester.

Wer Arzt spielen will, der kann das studieren.

Miei5st}er_Glxanz


Es ist auch eine duale Ausbildung mit Theorie UND Praxis. Das ist meiner Meinung nach das Essentielle. Meine Schwester hat eine ähnliche Ausbildung (Betreuung statt Krankenpflege) gemacht, ausserdem kenn ich einige, die in der Krankenpflege arbeiten. Die haben das entsprechende Rüstzeug, das es braucht, um im Krankenhaus die ihnen übertragenen Aufgaben zu lösen. Es mag sein, dass es in Deutschland nicht so ist (wobei ich mich dann frag, warum so viele "Krankenschwestern" aus Deutschland bei uns arbeiten dürfen), das Beispiel beweist aber, dass kompetente Krankenpflege nichts mit einem Studium zu tun hat.

Ärzte sind Ärzte, Pflegepersonal ist Pflegepersonal. Wenn nun nur noch Ärzte Blut abnehmen, Katheter legen und ähnliche Alltagsarbeiten auf einer Pflegestation übernehmen dürfen, dann gut Nacht. Ist ja ein verbreitetes Problem, dass die Gesundheitskosten explodieren. Noch mehr Akademiker verteuern zusätzlich und ohne Grund.

Eine solide Ausbildung braucht keine Uni.

nMinivGee


@ Gibt nicht auf

es geht nicht nur um die USA, sondern darum was generell Standard ist in den meisten anderen ländern und das ist nunmal eine längere Schulbildung, in der die Sekundarstufe 2 schulisch VOR dem Beruf erfolgt

ich wollte diesen Unterschied nur klarstellen – HIGHER Education ist immer alles nach langer Schulbildung – akademisch aus deutscher Perspektive ist was vollkommen anderes als international – das haben anscheinend viele nicht bemerkt

in vielen Ausbildungen zur Pflege sitzen doch schon 80% Abiturienten drin – viele weil sie keinen Medizinstudiumplatz bekommen haben.

für Medizin braucht man derzeit den Schnitt von 1,2 möglichst , sonst wird es schwer

auch können nicht alle Ärzte werden

die Bildungsexpansion wird weitergehen

und nochmal "akademisch" heißt nichts anderes, als das man nach LANGER Schulbildung erst seinen Beruf erlernt!!! Nichts anderes!! Vollkommen wertneutral!

und es machen auch in De immer mehr lange Schulbildung – danach muss die Ausbildung tertiär werden – nicht mehr!

Tertiär und mehr Qualität – das ist alles – hat nichts mit ner Wertung zu tun, ob das anspruchsvoller ist oder weniger anspruchsvoll

und es geht nicht allein um die USA, sondern das ist weltweit nunmal weiter verbreitet – deshalb will die EU-Kommisiion das Eingangsniveau der Pflege in Europa grundsätzlich auf Abitur anheben – langes Lernen bis klasse 12-13

das ist nunmal weiter verbreitet!

G,ibNHichtxAuf


Ich verstehe aber nicht, warum Menschen künstlich länger zur Schule gehen nur damit die Krankenschwester dann zu ihrem 13jährigen Schulverlauf noch 5 Jahre studiert.

Was soll das?

Das kann niemand bezahlen und es ist einfach unnötig. Ich bin bisher (ehrlich gesagt) weniger inkompetenten Krankenschwestern, als inkompetenten Ärzten begegnet.

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