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Akademisierung der Krankenpflegeausbildung?

EiheHmaliger HNutzFer (3#3257x31)


Eine Praktikum ist aber keine rechtliche Absicherung und ich lasse Praktikanten nicht an Infusionen etc ...

I1ssy8x9


Ich meinte damit auch nicht Sani'Praktikanten, sondern z.b. Schülerpraktikanten, FSJ'ler etc. Solche die es nicht im Sinne einer medizinischen Ausbildung machen und dann im schlimmsten Falle unter Anleitung.

I<ssy8x9


... ohne Anleitung. Meinte ich, was selbst eine grobe Fahrlässigkeit darstellt. ;-)

Iwssyx89


Mellimaus21

Du hast recht, auch bei uns sind Abiturienten durch die Probezeit nicht gekommen. ;-D

R<lBmmDp


Wer sagt eigentlich, dass eine Akademisierung für besse Bezahlung steht? Woher soll das Geld kommen, wenn es da wäre, würden man sich auch so schon mehr zahlen. Aber den meisten Menschen ist ihre Gesundheit zu wenig Geld wert, die Erkenntnis kommt meistens zu spät...

E.hemaHligerw Nutzeer s(#325D731)


Wer sagt eigentlich, dass eine Akademisierung für besse Bezahlung steht?

Tut es in vielen Fällen auch nicht, aber das kommt immer auf den Arbeitgeber an und als was man hinterher tätig ist.

Nur viele die aus der Pflege am Bett rausgehen und pflergerisches Studium absolvieren tun das nicht wegen des Geldes, sondern in vielen Fällen wegen der Arbeitszeiten, wegen gesundheitlichen Einschränkungen etc ...

R(lmmxp


Richtig, so hat es meine Frau auch gemacht, sie macht jetzt die Prüfungen aus denen auch die Noten für die Heime herauskommen.

Weil Schichtdienst, körperliche Arbeit, massen von Überstunden und schlechtes Betriebsklima nicht auf Dauer tragbar waren.

Bezahlung ist natürlich besser, aber sie arbeitet ja nicht mehr als KS...

ScünJtjve


unser Problem ist, dass wir das mitmachen, alle.

Wir sollten uns ein Bespiel an Lokführern und Piloten nehmen.

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass die Akademisierung Sinn machen würde. Eine vernünftige Begleitung der Schüler, stetig und kompetent, das wäre mein Wunsch.

Denn was wir nie aus Büchern lernen können ist die Krankenbeobachtung, und auf die sind wir angewiesen in der Pflege, darauf müssen Ärzte sich verlassen können und Angehörige. Und wenn ich dann als Pflegeperson noch meine Beobachtungen mit dem richtigen theoretischen Wissen untermauern kann und beispielsweise eine Lungenembolie an möglichen Frühsymptomen erkennen kann, unterscheiden kann, wann ein alter Mensch Rasselgeräusche hat, weil er eine Pneumonie oder doch eher ein Lungenödem hat und dies an Schüler weitergeben kann, dann finde ich das viel sinnvoller, als die Ausbildung noch theoretischer zu machen.

Aqn~akiOn91


Und die Ausbildung ist auch nicht sie leichteste, sonst würde nämlich nicht in jedem Jahrgang x Leute die Probezeit nicht schaffen

Nun, bei uns haben die Probezeit alle geschafft. Von 2 Kursen sind alle durchgekommen. ;-)

bfeetoleju(ice2x1


Probezeit ja, aber dafür sind von 90 etwa 10 durchs examen gefallen und durften noch ein jahr dran hängen...

Zum Thema Prüfungsfragen: In diesem Jahr wird in NRW z.b. so umstrukturiert das der multiple choice schriftliche Teil (der sonst für mic hauch mit abstand der leichteste war für den ich auch nicht arg gebüffelt hab) komplett wegfällt und man nur noch frei schreiben muss anhand von Fallbeispielen etc... nix mehr mit auswendig lernen, da muss man zum glück auch schon für die schriftliche (sonst ja auch für die mündliche sowieso schon immer) alle Hintergrund fakten und auch alle Zusammenhänge wissen.

Praktikanten kämen mir auch an nix mit i.v. dran, nicht weil ich es so unglaublich schwierig finde ne VIggo zu ziehen, sondern weil ich bei jedem handeln am Patienten nicht nur wirkung sondern auch nebenwirkung und auch gefahrenmanagement kennen muss.. also notfallmäßig was tu ich. Vorher mach ich das nicht.... auch nen Kathether kann theoretisch jeder Honk einfach mal so reinrammen... ner Puppe tut nix weh, nem Patienten kann ich bleibende Schäden verursachen und das liegt in meiner Durchführungsverantwortung und meiner Sorgfaltspflicht. Nem Praktikanten kann ich nicht in den Kopf sehen was der vor hat und ob er sich bewusst ist, bei nem Schüler muss ich es zeigen und machen und auch da glaub mal nie ohne vorheriges theoretisches Abfragen von "was tust du wenn?" und das ich sicher auch beim 1. und 2. mal daneben steh...

Und hier kritisiere ich die ZEIT die fehlt um gescheit diese schüler praktisch auszubilden..

Und ja Zustimmung für (weiß nicht mehr wer es gesagt hat) wir sollten auch einfach mal streiken und nicht alles so hinnehmen, aber da kommt noch das Prinzip der Vergangenheit, schwestern beschweren sich nicht, sie opfern sich auf und nehmen hin und im Prinzip können sie froh sein dafür überhaupt geld zu kriegen, die Nonnen früher kriegten auch nur warme Worte ;-)

Genau aus dem Grund geht die Pflege doch jetzt auch hin, schimpft sich ne WIssenschaft und man kann es als B.A. studieren... um anerkannt zu werden... nicht weil die Pflege jetzt soviel komplexer ist als früher, sondern um Gehör zu finden und auch mal Forderungen stellen zu dürfen und nicht als selbstverständlich und quasi "von jedem leistbar" zu sein... man merkt ja schon an vielen sprüchen die so auf einen einprasseln für wie blöd manche die KS von heute hält. "na waschen kann doch jeder". "da putzt man doch nur" "immer mit den Bettpfannen rumrennen" etc...

E"hemaeliger Nutze'r x(#325731)


Bezahlung ist natürlich besser, aber sie arbeitet ja nicht mehr als KS...

So selbstverständlich ist das aber nicht das man mehr raus hat am Ende, denn die ganzen Schichtzulagen fallen weg und das ist nicht gerade unerheblich bei einer Vollzeitstelle ...

E8hemabliger` rNutzer[ (#325731)


Denn was wir nie aus Büchern lernen können ist die Krankenbeobachtung, und auf die sind wir angewiesen in der Pflege, darauf müssen Ärzte sich verlassen können und Angehörige

:)^ Richtig und dafür ist es wichtig das eine vernünftig Vernetzung zwischen Theorie und Praxis stattfindet. Da macht die Akademisierung auch Sinn, aber gleichzeitig müssen die Mentoren und Praxisanleiter auch gescheit ausgebildet sein und genügend Zeit haben mit den Schülern zu arbeiten. Von der akademisierten Schwester für die Pflege halte ich allerdings auch wenig ...

EYhemal_igeri Nutze;r (#3_2573x1)


In diesem Jahr wird in NRW z.b. so umstrukturiert das der multiple choice schriftliche Teil (der sonst für mic hauch mit abstand der leichteste war für den ich auch nicht arg gebüffelt hab) komplett wegfällt und man nur noch frei schreiben muss anhand von Fallbeispielen etc... nix mehr mit auswendig lernen, da muss man zum glück auch schon für die schriftliche (sonst ja auch für die mündliche sowieso schon immer) alle Hintergrund fakten und auch alle Zusammenhänge wissen

Genau, mittlerweile wird Großschrittig gefragt und man muss die Zusammenhänge kennen. Damit wird das sture Auswendiglernen unterbunden, was ich auch gut finde. Denn gelernt heißt nicht verstanden.

M*etamOfetaimin


Aber den meisten Menschen ist ihre Gesundheit zu wenig Geld wert,

Ach wirklich? Für was zahl ich eigentlich fast 20 % von meinem Mopnatsgehalt in die Kranken und Pflegeversicherung?

20% Das ist meiner Meinung nahc ein riesen Batzen und wohin fließt das Zeug? Zu den 5 % der chronisch Kranken und der Dauerpatienten die ohne wehwehchen permanent zum Arzt rennen.

Letztere gehen mir sowieos auf den Sack. Letztens beim Arzt war das ganze Wartezimmer voll mit Leuten die nichts weiter hatten als eine Triviale Erkältung. Wegen sowas gehtman nicht Arzt und belastet das Gesundheitssystem. Ebenso lässt man sich keine Medikamente verschreiben die man dann aus der Apo holt und am Ende doch nicht nimmt oder meint die Antibiothika nur bis zur hälfte nehmen zu müssen, weil es einem dann schon wieder besser geht.

Ich finde 20 % sind für ei ordentliches Gesundheitssystem mehr als Genug geld, wenn man es zum einen richtig verteilen würde und zum anderen das irrsinnige Verwaltungsmonster abschaffen würde.

Mgetamfe?ta/min


Eine Akademisierung üwrde nur dann sinn machen wenn man die Bewerberqualität gleichzeitig zum Ausbildungsniveau erhöht.

Denn sonst habe ich entweder zuviele Abbrecher und zu wenige dies schaffen oder das gleiche NIveau wie vorher nur schön mit dem Akademischen Grad verpackt.

In der Realität kann man aber nicht mal einfach so tausende hochbegabte Bewerber aus dem Boden stampfen die für einen niedriglohn in die Pflege gehen bwohl sie zum Arzt geeignet wären.

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