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Eltern nehmen keine Hilfe an, was tun?

IQsi>a hat die Diskussion gestartet


??? Hallo zusammen, wir haben ein grosses familäres Problem und ich hoffe dass ich hier ein paar nützliche Antworten bekommen kann weil ich nicht mehr weiter weiss. Mein Vater (86) war kürzlich im Krankenhaus und hat nun stark abgebaut nachdem er für sein Alter noch sehr fit und mobil war. Wir haben über den Sozialdienst eine Pflegestufe beantragt und die Pflegstufe 1 wurde bewilligt. Nun ist es so dass auch unsere Mutter (78) nach unserer Einschätzung sehr krank und pflegebedürftig ist und offensichtlich an Demenz erkrankt ist. Sie weigert sich jedoch strikt zum Arzt zu gehen. Mehrere Termine wurden bereits abgesagt bzw. mein vater hat seine Zustimmung nicht gegegben als meine Schwester mit unserer Mutter zum Neurologen fahren wollte. Mein Vater hat in den letzten Jahren mehr oder weniger den Haushalt aufrecht erhalten was ihm nun aber auch nicht mehr gelingt. Wir haben einen ambulanten Pflegedienst organisiert den er jedoch ablehnt. Er meint sie brauchen keine Hilfe aber das ist ganz offensichtlich nicht so. Das Sanitätshaus das Hilfsmittel bringen wollte hat er an der Haustür abgefertigt mit den Worten er braucht dieses Zeug nicht und auch von uns nimmt er keine Hilfe an wobei eine 24- Stunden Betreuung durch uns (zwei Töchter) ohnehin nicht möglich ist. Heute habe ich von der Krankenkasse erfahren dass unser Vater angekündigt hat niemanden in die Wohnung zu lassen vom medizinischen Dienst da wir mit viel Mühe auch unsere Mutter dazu gebracht haben einen Antrag an die Pflegeversicherung zu stellen. Unsere Mutter wird aggressiv und beschimpft uns sobald wir ihr im Haushalt zu Hand gehen wollen. Sie selbst bekommt es aber nicht mehr hin wovon wir uns überzeugen konnten. Unser Vater scheint auch inzwischen verwirrt zu sein weil wir festgestellt haben dass er vieles vergisst was wir mit ihm besprochen haben oder mir und meiner Schwester etwas völlig anderes erzählt. Er versteht zum Beispiel nicht dass er jahrelang in die Pflegeversicherung eingezahlt hat und nun im Grund seine Beiträge zurückbekommt und sagt immer wieder er möchte nichts geschenkt haben. Ich habe mir in den letzten Wochen die Finger wund telefoniert um vieles zu organisieren und mich zu informieren. Ich habe Gespräche mit Ärzten und Sozialarbeitern geführt aber ich komme nicht weiter. Alles Leute mit denen ich geredet habe sagen eigentlich dass meine Eltern nicht mehr alleine in ihrer Wohnung bleiben können aber auch wenn wir sie darauf ansprechen und ihnen vorschlagen in betreutes Wohnen zu gehen schalten sie auf stur. Es ist eine ganz schlimme Situation und wir wissen nicht mehr weiter. Die meisten Leute haben uns zu einer Vorsorgevollmacht geraten aber diesen Schritt möchten wir eigentlich nicht gehen. Aber so wie es ist kann es auch nicht bleiben und es wird sicherlich in einer Katastrophe enden ... Sind alle alten Menschen so stur und uneinsichtig? Kann mir jemand etwas raten? ???

Antworten
d(anTiflexx


Du meinst sicher nicht eine Vorsorgevollmacht (die könnten nur deine Eltern nach freier Entscheidung errichten, wovon nach Lage der Dinge wohl eher nicht auszugehen ist), sondern eine gerichtlich angeordnete gesetzliche Betreuung.

Es ist sehr ehrenwert, daß du deinen Eltern helfen willst. Grundvoraussetzung dafür, jemandem helfen zu können, ist jedoch, daß der Betreffende sich auch helfen lassen will. Das ist ein ganz einfacher, aber universell gültiger Grundsatz.

Sicher wirst du vieles nicht verstehen. So ist gerade bei der älteren Generation das Ehrgefühl da, keine "Hilfe vom Staat" annehmen zu wollen, auch wenn es in Wirklichkeit Versicherungsleistungen sind, für die man zuvor reichlich eingezahlt hat. Du kannst hier nur versuchen, deinen Eltern diese Zusammenhänge zu verdeutlichen, aber nicht mehr. Über eine Antragstellung entscheiden allein deine Eltern. Du selbst bis gar nicht antragsberechtigt.

Solange deine Eltern aber nicht andere gefährden (z.B. durch unsachgemäßen Umgang mit Strom- und Gasgeräten), ist es ihr Leben. Auch wenn du selbst meinst, daß hier Hilfe vonnöten ist, können sie selbst es durchaus anders sehen. Das mußt du respektieren. Ein Umzug ist für einen älteren Menschen nicht unbedingt positiv, auch wenn rein objektiv gesehen die neue Wohnung wesentlich altengerechter ausgestattet sein mag.

Die Grenze ist sicher da erreicht, wo jemand zu überhaupt keiner vernünftigen Entscheidung mehr fähig ist. Was du aber als "Sturheit" und "Uneinsichtigkeit" empfindest, könnte man vielleicht auch ganz anders sehen. Auch was "andere Leute" so meinen, braucht für deine Eltern nicht unbedingt das Richtige zu sein. Auch Aussagen von Ärzten oder Mitarbeitern von Sozialstationen sind da immer kritisch zu prüfen, zumal manchmal auch kommerzielle Interessen (z.B. von Pflegediensten oder Altenheimbetreibern) dahinterstehen können.

Aus meiner Sicht kannst du derzeit zusammen mit deiner Schwester nur das tun, was man seinen Eltern schuldet: ihnen zu helfen, soweit sie es wollen und zulassen, und ihnen im übrigen das Gefühl zu geben, das man auch dann für sie dasein würde, falls sie es sich später anders überlegen sollten. Du kannst dich aber nicht über "Eigenwilligkeiten" deiner Eltern einfach hinwegsetzen. Das gehört sich auch nicht.

(Noch eine technische Anmerkung am Rande: ein längerer Text ist wesentlich besser lesbar, wenn er durch Absätze sinnvoll untergliedert wird.)

b?med


Hallo,

Du kannst hier nur versuchen, deinen Eltern diese Zusammenhänge zu verdeutlichen,

hmm, wenn ich das so richtig lese, dann ist bei der Mutter eine "Demenz" im "Anzug" und beim Vater sieht es mir auch nicht besser aus. Von daher ist es wohl eher nix mit Erklären, Verdeutlichen, Diskutieren oder Einsicht ... :-/

Man kann jetzt warten, bis sie im Haushalt "verkommen" ... abmagern, verdrecken, hinfallen etc. oder .... :-|

Man kann sich auch "Gefechte" mit den Eltern liefern ... oder bei ihnen einziehen und den Haushalt und "pflegenahe" Dienstleistungen selbst übernehmen.

Wenn nicht ... bleibt nur das, was früher "Entmündigung" hieß ... und die Entscheidungen für sie treffen ... ":/

Sorry, hört sich nicht gut an ... :°_

lg.

stcull"ixe


Es ist eine schwierige Situation.Deine Eltern werden vermutlich ihr aelter werden und krank sein und Hilfe annehmen zu muessen ,nicht akzeptieren.

Wenn es deinen Eltern wirklich sehr schlecht geht,koenntest du dich vom Sozialpsychiatrischen Dienst beraten lassen ,was man fuer sie tun koennte.

Ansonsten sollten sie schon ihr Leben solange wie moeglich selber leben koennen und an deiner Stelle wuerde ich mir nicht so viel Stress machen.

Es ist ihre Entscheidung keine Hilfe annehmen zu wollen (schlimm finde ich es auch )

Aber wenn sie mit ihrer Eigenwilligkeit ihr eigenes Leben und das Leben des Anderen gefaehrden ,haettest du verschiedene Moeglichkeiten etwas zu tun.

s1cQullxie


Ich vermute auch,dass die Entmuendigung dann die einzige Loesung ist.

NTilpfexrd


So eine Situation ist wirklich schwierig, ich habe sie ähnlich bei meinen Schwiegereltern erlebt.

Haben Deine Eltern vielleicht einen Hausarzt, dem sie vertrauen? Vielleicht kann der sie mal darauf ansprechen – sowohl auf eine Haushalts-/Pflegehilfe, als auch auf eine Untersuchung Deiner Mutter beim Neurologen? Wenn eine "Autorität" wie ein Arzt darauf besteht, hilft das manchmal mehr, als alle guten Worte der eigenen Angehörigen. Ggf. könnte es auch ein Arzt sein, der Deinen Vater im Krankenhaus betreut hat.

Was wir bei meinem Schwiegervater meistens als Argument anführen, wenn er (aus vorgeschobenen Kostengründen) die Betreuungsstunden reduzieren will, ist, dass wir uns Sorgen machen, wenn er tagelang alleine zu Hause ist. Wir wohnen alle nicht vor Ort, und vor 1 1/2 Jahren war er schon mal als Notfall im Krankenhaus, da hatte er nur Glück, dass gerade jemand da war. Trotzdem kommen wir nicht immer so weit, wie wir es gerne hätten – eine gewisse Eigenständigkeit muss man nicht dementen Angehörigen da auch wirklich noch zugestehen. Aber ein Minimum an Pflege, Betreuung und Alltagshilfe muss schon gewährleistet sein.

bXmed


Hallo,

ich wohne auch fast 3h Autofahrt von meiner Mutter entfernt. Zum Glück (zumindest aus meiner Sicht) wohnt mein Bruder nur ein paar Minuten von ihr.

Ich musste lernen, dass ich nicht dauernd eingreifen kann. Alles, was man mal in ein paar Tagen oder an einem verlängerten Wochenende bespricht, einfädelt, einrenkt, einrichtet ... ist nach einer Woche wieder "futsch".

Soviel ich weiß hat meine Mutter auch schon mal einen Tag im Badezimmer gelegen, bis sie von der Putzfrau oder von meiner Schwägerin entdeckt wurde ...

Das Leben ist kein "Ponyhof", wird mir immer gesagt, wenn ich es mir einfach wünsche.

Und, wie oben schon jemand schrieb, solange ältere Leute keine direkte Gefahr für sich oder andere darstellen, kann man offiziell garnichs machen.

Man muss halt das Risiko in Kauf nehmen, dass etwas passiert, dass sie vielleicht Schmerzen leiden, bis jemand kommt, oder sie bei unglücklichen Umständen sogar zu Tode kommen ... Selbst bei Rundumbetreuung oder im Heim ist das nicht ganz ausgeschlossen ...

... hmm ... ist wohl eine Abwägung zwischen Bevormundung und Sebstbestimmung bzw. Menschenwürde ... ":/

Für den allerletzten Notfall haben meine Schwester und ich eine "Vorsorgevollmacht", so dass wir das aus unserer Sicht Notwendige veranlassen können. (Wir hoffen aber, dass wir davon keinen Gebrauch machen müssen ...)

lg.

sBcullVixe


es passiert oefter dass aeltere leute in ihrer wohnung sterben.

aber viele alte leute sterben auch lieber zuhause als im heim.

als aussenstehender kann man nur in einem ernsthaften notfall eingreifen..

aber wenn alte leute nicht mehr zurechnungsfaehig sind, kann man sie auch entmuendigen lassen..

I%sia


Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten!!

Ich wohne zwar "nur" 80 km von meinen Eltern entfernt aber dennoch gestaltet es sich schwierig für mich jederzeit dort sein zu können und auch meine Schwester wohnt leider nicht "um die Ecke".

Nach unserer Meinung gefährden sich unsere Eltern schon allein dadurch dass mein Vater nicht mit seiner Medikamenteneinnahme zurecht kommt und er ja schon angekündigt hat dass er die Dienste des ambulanten Pflegdienstes nach 14 Tagen nicht mehr in Anspruch nehmen wird. Dadurch dass er seine Medikamente micht mehr genommen hatte war er unter Anderem auch im Krankenhaus gelandet und das würde dann sicherlich wieder passieren. Ausserdem ist es ein Problem mit dem Essen. Meine Mutter kann nicht mehr kochen und wir bezweifeln dass die Beiden ordentlich essen. Essen auf Rädern lehnen sich auch ab.

Ich denke das allein sind schon triftige Gründe warum ein Pflegdienst kommen sollte. Ich bin heute auch ein kleines Stück weiter gekommen. Ich habe ein Telefonat mit dem Sozialdienst geführt und die Dame sagte mir dass bei einer Pflegestufe auch eine Pflege gewährleistet sein muss und man sich an den Leiter der Pflegkasse der Krankenkasse wenden kann wenn der Pflegbedürftige dies ablehnt. Die Dame des Sozialdinestes hat mir auch angeboten meinen Eltern einen Besuch abzustatten um sich einen Überblick zu beschaffen. Voraussetzung ist natürlich dass mein Vater die Tür öffnet aber es wäre einen Versuch wert. Die Dame würde auch entscheiden ob man einen Neurologen bzgl. meiner Mutter hinzuziehen sollte der dann ebenfalls einen Hausbesuch machen würde.

Mit dem ambulanten Pflegedienst habe ich auch gesprochen und dort wurde mir gesagt dass mein Vater es, wie erwartet abgelehnt hat, einen Pflegevertrag mit ihnen zu vereinbaren. Dort sagte man mir dass man nochmal mit ihm reden würde und ihm sagen würde dass er die Pflege annehmen müsste da er sonst Gefahr laufen würde ins Heim zu müssen denn verwahrlosen dürfe man ihn nicht lassen. Ausserdem stand in der Beurteilung vom Pflegedienst an die Krankenkasse dass unsere Mutter Dement ist und sich darum nicht um den Vater kümmern kann und umgekehrt auch nicht.

Demnach muss etwas passieren und es stehen noch einige Versuche an. Ich hoffe wir werden etwas erreichen können.

Vielen Dank nochmal und Viele Grüsse Isi

sXcullCie


Na da hast du doch schon viel erreicht...

Wenn deine Eltern bei fremden Leuten nicht die Tuer oeffnen ,koenntest du die Eltern auch zusammen mit dem Sozialdienst besuchen (ohne das du den Sozialdienst vorher bei ihnen ankuendigst )

T.apxs


Grundvoraussetzung dafür, jemandem helfen zu können, ist jedoch, daß der Betreffende sich auch helfen lassen will.

Solange wie weder Selbst- noch Fremdgefährdung vorliegen, ist dies richtig.

Auch meine Mutter brauchte dringend Hilfe und hat es nicht eingesehen. Aber außer mich hat sie niemanden akzeptiert. Für jeden erforderlichen Hausbesuch habe ich Urlaub genommen, um anwesend sein und die Leute rein zu lassen.

@ Isia sei froh,

wenn Du wenigstens etwas erreichst.

Siehe hier [[http://www.med1.de/Forum/Pflege/599295/3/]] mein heutiges Post.

SqarapUhinxus


Man sollte aber die Ethik bedänken.

Jemand darf zum glück über seinen Körper, Gesundheit, Medikamentation und Behandlung selber bestimmen usw...

Ich glaube deine Eltern wollen sich Ihre Würde und Eigenständigkeit behalten.

Ich finde du solltest Sie nicht mehr mit Gewalt zwingen wollen, das macht nur alle kaputt und führt ehe zu nix.

Sie wissen nun, dass du es gut meinst und das diese möglichkeit besteht.

IAsixa


Tja, nun ist alles noch schlimmer gekommen ...

Unser Vater kam wieder mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus einige Tage nachdem er die Medikamentengabe vom ambulanten Pflegedienst "abbestellt" hatte und gestern zugab dass er seine dringend benötigten Medikamente nicht mehr genommen hat. Begründung: Man kann doch nicht so viele Medikamente nehmen ...

Er hat inzwischen noch mehr abgebaut. Heute ist er vor seinem Bett zusammengebrochen ...

So richtig getan wird im Krankenhaus nichts und wir wissen nicht was wir tun sollen denn es kann so nicht mehr weitergehen.

In den vergangenen Wochen hat unser Vater nach wie vor alles schön geredet. Treffen hat er abgeblockt. Ganz sicher damit wir nicht sehen wie es wirklich um sie steht.

Seine Pflegestufe wurde widerrufen nachdem der MDK da war. Keine Ahnung ob die Leute keine Augen im Kopf haben .... Es ist alles nur noch chaotisch und die Versorgung ist nicht gewährleistet.

Die Dame vom Sozialdienst war auch der Meinung es ginge ja alles noch ... Ich weiss nicht warum die Leute dass sagen aber es ist auf keinen Fall so dass es noch geht. Unsere Eltern schaffen es nicht einkaufen zu gehen, kochen nicht, es gibt eindeutige Hinsweise dass es mit dem Wäschwaschen nicht mehr klappt und von der Körperpflege ganz zu schweigen ...

Was müssen wir tun damit uns jemand zuhört und glaubt?

Es ist 5 Minuten vor 12 .......

Wir haben Angst dass mein Vater aus dem Krankenhaus entlassen wird weil er behauptet er wäre zu Hause versorgt. Das ist er aber keineswegs .....

Was können wir tun? Wir sind ratlos und verzweifelt ........

P\unipcax85


Ich versteh nicht, warum fast alle alten Menschen immer so dermaßen stur sind >:( Bei meinen Großeltern war/is es das gleiche. Sie sollten doch froh sein, wenn jmd kommt, der ihnen hilft...

Leider weiß ich keinen Rat, bin auch schon am Überlegen....

Und die Leute vom MDK haben meist keine Augen im Kopf, ich weiß nicht, was da falsch läuft. Unsere Nachbarin hat Parkinson und klappt am Tag mehrere Male zusammen, kann gar nichts mehr machen. Kaum noch sprechen... Und bekommt keine Pflegestufe ":/

g\reg4orxia


Hallo auch wenn das ein alter Thread ist, passt er gut zu meiner jetzigen Lage.

Die Schwiegereltern sind zwar nicht so alt (beide rund 60), aber er ist dafür Kunstherzpatient und sie stand im letzten Jahr dreimal dermassen neben sich, das sie nicht ansprechbar war und ihm im Notfall keine Hilfe ist. Es kam immer plötzlich unvermittelt und bisher weiß keiner was diese Psychose auslöst. Zwischendurch ist sie ganz normal und klar. Wegen diesen extremen schnellen Schüben wird Demenz ausgeschlossen.

Wenn bei ihm die Pumpe (eine echte mechanische Pumpe) versagt braucht er in Sekunden Hilfe, was zur Zeit nur sie erledigen könnte. Es muss dann zügig reagiert werden. Die Handgriffe sind aber recht einfach, da alles verpolungssicher ist und somit in Panik auch nicht verkehrt gemacht werden können. Das ist aber bisher nie passiert. Das Leben ist zwar durch die Ernährung, die begrenzte Akkulaufzeit von 2h und Vorsicht beim Regen und waschen (Gerät darf nicht nass werden)etwas eingeschränkt, aber ansonsten echt überraschend lebenswert. Wenn es ihr gut gehen würde, wäre alles ok.

Nur so machen wir uns sorgen, zumal er uns vor ein 2 Wochen total fertig anrief, weil sie plötzlich wieder neben sich stand. Wir waren da gerade im Urlaub, den wir sofort abbrachen. Sie stand so sehr neben sich das sie mich nicht erkannt. Langsam geht es wieder besser, aber wir können unmöglich immer die Feuerwehr spielen. Bisher leugneten beide ihre Krankheit und meinten wir übertreiben, da sie sich hinterher an nichts erinnert und er bisher immer in krankenhaus lag, wenn sie einen Schub bekam. Da er es nun hautnah erlebte, dachten wir er würde nun auch um seinerselbst will über Hilfe nachdenken. tja falsch gedacht. Er blockt bereits wieder alles ab und redet alles schön. Das belastet, weil wir uns sorgen um die beiden machen und weder zeitlich noch psychisch diese Berg und Talfahrt der Ereignisse gestämmt bekommen. In der schlimmen Phase dachten wir bei jeden klingeln an ein horrornachricht, weil davon echt viele kamen. Das sowas belastet verstehen die beiden nicht.

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