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Traum: Selbstständig machen und ambulanten Pflegedienst eröffnen

MRrsBIrai>n^sha0ker01 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin erst 20 und auch erst im 1. Jahr meiner Ausbildung.

Habe einen großen Traum.. ich möchte irgendwann einen ambulanten Pflegedienst eröffnen und somit meinen Lebensunterhalt verdienen. Am Sparen bin ich schon. Nach Erwartungen hab ich in 7 Jahren meine ersten 44.000€ zusammen. Jedoch wird das wohl zu wenig für den Anfang sein ;-D

hat jemand Erfahrung wie sowas abläuft?

:=o

Antworten
GUriesxuh1


Hallo MbrsBrfainIshakaeQr401 dein Vorhaben in Ehren.

Ich rate dir, schaffe erst einmal dein Examen.

Dann gehe mind. 2 Jahre in der ambulanten Pflege arbeiten. Denn erst nach 2 Jahren aktiv in der Pflege darfst du eine PDL Ausbildung machen und die Position einer PDL einnehmen. Dann musst du mind. 5 Jahre unuterbrochen aktiv in der Pflege tätig gewesen sein um eine Zulassung von den Pflege u. Krankenkassen zu einem ambulanten PD zu erhalten.

Welche Bürokratie auf dich zu kommt denke ich, ist dir nicht bewusst.

Frage einmal in Eschborn bei der AOK Zulassungsstelle an ob sie dir eine Chekliste zusenden aus der du ersehen kannst welche Voraussetzungen für eine Zulassung erforderlich sind.

Telefon : 06196 06 391.

Einfach mal so nach der Ausbildung ruck zuck einen PD auf machen ist nicht. Die Auflagen sind sehr hoch gesteckt und auch noch zu allem überfluss von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich vorgegeben.

Das Startkapital dürfte eines der geringsten Probleme darstellen.

LG

WOoljfganxg


Naja, aber ein Ziel darf sie doch wohl haben?

Zu den Finanzen: Für Betriebsgründungen gibt es gute Kredite. Da musst du nur einen Teil angespart haben.

b a^bs


Liebe MrsBrainshaker01

hat jemand Erfahrung wie sowas abläuft?

auf deinem ganz persönlichen Gebiet nicht. Aber ich möchte dir gerne sagen, dass es toll ist, dass du in so jungen Jahren schon ein klares Ziel vor Augen hast und dich damit beschäftigst, wie du deinen großen Traum umsetzen kannst. Du bist motiviert, das merkt man.

Lass dich nicht beirren, glaub ruhig an dich selbst. Denn große Träume sind es, die uns Energie geben und vorwärts bringen und wenn du ein paar Jahre lang hartnäckig daran arbeitest und stetig weiter lernst, dann kannst du Schritt für Schritt sehr viel erreichen. Es gibt auch andere junge Leute, die schon sehr früh eine Firma auf die Beine stellen und damit Erfolg haben. Vielleicht dauert es länger als 7 Jahre. Aber selbst wenn es 10 oder 15 dauert, und du dann 35 bist, wäre das doch ein großer Erfolg in deinem Leben. Bleib einfach mutig! :-)

M5rsBhrains=hakerx01


WANN und WIELANG das dauert, das ist mir egal, in der Pflege werd ich bleiben definitiv irgendwie.. aber ich möchte nicht mein lebenlang unter jemandem stehen, und egal welche vorraussetzungen das mit sich bringt, andere haben's ja auch geschafft. Aber danke schonmal für das grobe erklären eines solchen Ablaufs! und danke für die Mutzusprechung @:) @:) @:) @:) @:) hat mich sehr gefreut

pOhilxip10


Hallo MrsBrainshaker *:)

Nichts gegen deinen Traum.Die Realität sieht leider oft anders aus.Ich würde dir raten,sammle erst mal Erfahrungen.In der amb. Pflege bist du immer auf dich allein gestellt.Es ist nie sofort ein Arzt da.Du mußt also in erster Hilfe total fit sein,sowohl beim Patienten als auch auf der Strasse.Es ist kein Zuckerschlecken,sondern ein sehr harter Job.Außerdem mußt du einen guten Patientenstamm aufbauen damit es sich rentiert.Die Krankenkassen streichen sehr viel in der Behandlungspflege.Überlege es dir sehr gut.Ich glaube,daß man kurz nach dem Examen noch nicht die Erfahrung hat,die man hierfür braucht.In einer Notsituation bist du immer alleine beim Patienten und du mußt entscheiden,was zu tun ist.Da sollte man schon ein bißchen "geübt" sein. *:) :)*

SpchlqitzKaugex67


Nirgendwo ist der STress so groß wie bei einem ambulanten Pflegedienst. Jeder Furz muß protokolliert werden, denn kotzt einem einer was vor die Füße, das muß man wegmachen, dann auf dem WEg zum anderen ist ein Stau, dann haben 3 Pflegekräfte wegen der Hetze keinen Bock oder Schnupfen, nirgends ist die Fluktuation und der Stress größer.

WEnn man sich natürlich 30 Pflegekräfte leisten kann dazu 6 Autos, die man ja braucht, für die Bürosachen jemand kompetenten zum Abrechnen mit den Kassen hat, dann kann man ja schön delegieren. Wenn man aber die Zeitvorgaben der Kassen mit wenig Personal umsetzen muß, ist man nur im STress.

Da bleibt der Wunsch von liebervoller Betreuung auf der Strecke.....

pKhi<lip1x0


Da hat Schlitzauge recht,es bleibt kaum Zeit für ein Gespräch.Man muß sehen,daß man zum nächsten kommt.Der ständige Zeitdruck ist echt ätzend.

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