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Erfahrungen Fsj

KNirscxhwolxke hat die Diskussion gestartet


Ich mach seit September 2011 ein FSJ im Krankenhaus. Glücklicherweise bin ich auf der Kinderstation gelandet,wo es mir sehr gefällt.

Über eins habe ich mir bisher sehr Gedanken gemacht:

Mir ist mehr und mehr aufgefallen,dass FSJler teilweise schon als "Fachkraft" eingesetzt werden,man betitelt sie natürlichweise nicht so,aber man darf Dinge die eigentlich nur Examinierte ausführen dürfen. Wir tauschen uns bei den Seminaren sehr aus. Anstatt selber zur Klingel zu gehen,gehen natürlich die Schüler,leider muss man in 95% der Fälle jemanden holen..einer Freundin von mir,die ebenfalls ein FSJ macht,wurden Sachen gezeigt wie Infusionen wechseln,Verbände machen etc. (es wurde ihr gesagt,dass sie damit viel Arbeit abnimmt) aber rein rechtlich darf sie das normalerweise nicht.

Ich mache das FSJ nicht um viel Geld zu verdienen..ich hab bei mir auf Arbeit zwecks Arbeiszeiten etc. nicht zu meckern,aber andere müssen teilweise am 24.12,25.12 und 26.12 im Zwischendienst arbeiten..bekommen nicht jedes zweite Wochenende frei wie es im Vertrag geregelt wird,werden auf gut deutsch total ausgenutzt.

Bei mir ist es gestern sogar vorgekommen,dass man mich gefragt hat ob ich einfach mal so drei Nachtschichten übernehmen könnte. Ich quasi als zweite "Kraft" mit einer anderen Mitarbeiterin,auf einer fremden Station und dann auch noch Nachtschicht. Ich hab gleich gesagt,dass ich mir das nicht zutraue,ich glaube sogar dass erwähnt wurde,dass wir garkeine Nachtschichten machen dürfen (wenn dann nur mal eine um reinzuschnuppern wie sich eine Nachtschicht anfühlt)..

Ich würde gerne mal wissen was ihr in eurem FSJ so für Erfahrungen gemacht habt..

Liebe Grüße *:)

Antworten
g1rüne TixnteTnpatronxe


Hallo Kirschwolke *:)

Ich habe auch schon ein FSJ hinter mir. Habe auch Sachen gemacht, die normalerweise Festangestellte machen. Habe Berichte geschrieben, meine zu betreuende Gruppe alleine gemanaged, an Dienstbesprechungen teilgenommen etc....aber nur, weil ich es so wollte! Niemals hätten mein Chef und meine direkten Vorgesetzten mir sowas angehalst, aber ich wollte möglichst viel mitnehmen und es hat mir nicht geschadet!

Woran sich aber sehr strikt gehalten wurde: Keine Medikamentenvergabe von FSJ´lern und keine Nachtschichten. :)^

K~l2eineVwaldFfe5e


Hallo Kischwolke, ich selbst habe kein FSj gemacht, aber in einem Wohnheim für Sprach- Stimm- und Geistig-Behinderte Kinder und Jugendliche gemacht. Dort gab es auch FSJ-Ler und diese wurden leider Gottes gnadenlos ausgenutzt. Es gab kaum vernünftige Anleitung auch nicht für uns Praktikanten. Und wir mussetn auch Dinge m,achen, die wir rein rechtlich gar nicht gedurft hätten. Aber das interessiert die da oben meistens gar nicht.

Vielleicht bringen bei dir Beschwerden etwas, oder wenn es noch schlimmer wird, vielleicht kannst du dann die Einrichtung wechseln. Denn im KH wo man auf so vieles achten muss, kann ganz schnell was ganz böse schief gehen. Will ich mir gar nicht ausmalen. Es ist heute leider eine Marotte der Betriebe FSj-Ler und Praktikanten auszubeuten und zu verheizen. Da muss man mal richtig auf den Tisch hauen, damit die das checken.

Kzlein2ewal2dfee


Praktikum im Wohnheim, sorry

K9irsc}hwoxlke


Schön das jemand antwortet :)

Ja,also was ich selber möchte,das ist vollkommen okay,aber wir als billige Arbeitskräfte müssen teilweise den Personalmangel ausgleichen,aber dass das auch oft mehr Arbeit für diejenigen bedeutet,das sehen sie kaum. Ich war jetzt schonmal auf einer anderen Station um auszuhelfen,der Tag war sehr spannend,aber auf der anderen Seite mehr schlecht als recht,viele neue Sachen,man muss sich gleich einfinden und es wird soviel erwartet.

Selbst Medikamente dürfen einige verteilen,nur um Zeit einzusparen. Und das man MICH als Fsjler nach Nachtschichten fragt? Normalerweise müsste man das wissen bzw. einschätzen..

m<auFsi007x71


*:)

hatte mit 18 auch ein fsj gemacht,im altenheim

hatten dort 3x je eine woche seminare wo alle fsj´ler der awo sich getroffen haben :)=

viel verdienen ist nicht,hatte nur 200€ und wurde als normale kraft eingesetzt

hatte fast alles gemacht was auch die exen gemacht hatten

KvleinBewal'dfexe


elbst Medikamente dürfen einige verteilen,nur um Zeit einzusparen.

Dazu sind FSJ-ler NICHT befugt. Aushelfen auf einer anderen Station hingegen ist erlaubt, ABER du musst ständig angeleitet werden.

K}irscrhwholkxe


Nya aber wie kann man einen Freiwilligen als normale Kraft einsetzen? Wir sind nicht ausgebildet,uns fehlt das nötige Hintergrundwissen etc.

Gerade da kommen mir Fragen auf: Wieso leiht man mich an andere Stationen aus? (Ich habe persönlich nichts dagegen),aber für die Schwestern auf der anderen Station is das doch eher mehr Aufwand,das muss gezeigt und das so und so gemacht werden..

Ich auf der Kinderstation mache nicht die selben Dinge wie jemand auf der Inneren..und das sehen viele nicht.

KBleinewSaldfxee


Sage das dem Verein bei dem du das FSJ baleistest. Das geht so mal gar nicht.

K%rüm3ezl1007


Ich habe auch ein FSJ im Krankenhaus gemacht und ich durfte gegen später ebenfalls Aufgaben machen, die eigentlich nur examinierte Fachkräfte machen dürfen (spritzen, Infusionen anhängen, Verbände machen, Medis richten etc). Ich fands cool und habs gern gemacht. War mal was anderes als immer nur der Kinderkram. Sicher wärs auch ok gewesen, wenn ich gesagt hätte, dass ich es nicht machen möchte, aber ich wollte ja soviel wie möglich lernen und habs mir auch zugetraut. Rechtlich gesehen ists natürlich eine andere Geschichte.

Was die Arbeitszeiten angeht: Wir FSJler wurden, bis auf Nachtschichten, eingesetzt wie normales Personal. Um genau zu sein, wären die ohne uns heillos aufgeschmissen gewesen. Und klar ist man dann für den Job, den man da macht, absolut unterbezahlt. Aber man darf nicht vergessen, dass das alles auf freiwilliger Basis geschieht und das "Gehalt" ja nur eine Art Taschengeld sein soll. Es ist wie es ist: FSJler sind billige und gut zu gebrauchende Arbeitskräfte.

K/lein[ewaldxfee


und ich durfte gegen später ebenfalls Aufgaben machen, die eigentlich nur examinierte Fachkräfte machen dürfen (spritzen, Infusionen anhängen, Verbände machen, Medis richten etc).

Da kannst du ja froh sein dass keiner Spitz bekommen hat. Im übrigen, hättest du irgendwas bei den Medis falsch gemacht und die wären dann falsch verabreicht wurden, hättest du so dermaßen Problme bekommen, wenn es da Komplikationen gegeben hätte.

Schlimmestenfalls, ein Todesfall und dann würdest DU eine Anzeige bekommen, dein träger und deine Chefs, die einfach haben machen lassen.

Ein KH darf seine FSJ-ler nicht die Medikamentengabe überlassen, auch nicht wenn diese das möchten und sagen das sie sich das zutrauen, auch nicht wenn es ihnen gezeigt wurde. Das machen nur die examinierten Fachkräfte.

K`rümecl000x7


Die gerichteten Medis wurden selbstverständlich von Examinierten überprüft und auch abgezeichnet. Hätte ich vielleicht dazu sagen sollen.

K&leinRewal@dfexe


Die gerichteten Medis wurden selbstverständlich von Examinierten überprüft und auch abgezeichnet. Hätte ich vielleicht dazu sagen sollen.

Dann ist gut. @:)

atnni2V21


Hat denn von euch schon jemand Erfahrung mit einem [[http://www.ausland.org/de/f/fsj.html FSJ im Ausland]] ???

Ich würde gerne eines in England machen, bin mir aber noch nicht sicher.

YVvoyulin


Ich habe auch ein FSJ in einem Krankenhaus gemacht. Meist durfte ich nur Kinderkram machen, später kamen noch Sachen wie Blutdruck messen (nachdem ich mehrmals darin geprüft wurde) und Temperatur kontrollieren, Medikamente richten, die danach vom Fachpersonal kontrolliert wurden, Urinkatheter leeren...

Wurde aber auch auf allen Stationen eingesetzt (das Krankenhaus hatte nur 3 Stationen) und kannte mich am Ende besser überall aus, als die examinierten Krankenschwestern.

Trotzdem durfte ich sehr viel nicht, weil ich eben keine Ausbildung hatte. Das FSJ hat mich aber dazu inspiriert, eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zu machen, die ich im Oktober diesen Jahres beginne.

Schließlich möchte ich alles, was ich nicht durfte, auch endlich mal machen ;-)

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