» »

Kündigung durch ambulanten Pflegedienst

m4arcexl8


Unsere Kostenübernahme bezieht sich auf die Leistungen der häuslichen Krankenpflege gemäß SGB V. Die Pflegefachkräfte Ihres Pflegedienstes erbringen jedoch nicht nur Leistungen der häuslichen Krankenpflege (Behandlungspflege), sondern zeitgleich auch Leistungen, die den Bereich der Pflegeversicherung SGB XI (Grundpflege) fallen.

Aufgrund der uns eingereichtenärztlichen Verordnung übernehmen wie für Sie die Kosten der häuslichen Krankenpflege (Behandslungspflege) für 250 Stunden als Monatsbudget für den verordneten Zeitraum. Die Stunden können im Rahmen eines Stundenbudget monatlich flexibel eingesetzt werden, dürfen aber insgesamt die Stundenzahl der Monatstage nicht übersteigen.

Stunden aus dem Budget, welche im Verlauf des Monats nicht geleistet wurden können nicht auf den kommenden Monat übertragen werden. Die Kosten für die häusliche Krankenpflege rechnet die Pflegedienst direkt mit uns zu dem vereinbarten Stundensatz von 30 Euro ab.

Bitte achten Sie darauf, dass auf dem Leistungsnachweis die erbrachten Leistungen durch die Mitarbeiterkürzel bestätigt sind, sowie dass sowohl Sie wie auch die Pflegedienstleitung unterschrieben haben. Ohne diese Bestätigung aller, dass die Leistungen erbracht wurden, können diese nicht abgrechnet werden.

G+riTe;suxh1


@ marcel8

ist das ein Schreiben von der Kasse?

Wenn das so ist, dann sieht das Ganze nach einer freiwilligen Kassen-Satzungsleistung nach dem SGB V aus.

Früher nannte sich das Krankenhausvermeidungspflege.

Diese Leistung- Krankenhausvermeidungspflege- haben jedoch nicht alle Kassen in ihrer Satzung stehen.

Diese Möglichkeit der Versorgung gibt es, wenn jemand aus der Klink entlassen wird, keine Pflegestufe hat und nur vorübergehend Hilfe benötigt.

Voraussetzung ist jedoch, dass neben der Grundpflege auch Behandlungspflege erbracht wird und keine im Haushalt lebende Person diese leistungen erbringen kann.

Da dies eine freiwillige Satzungsleistung der Kassen ist, kann jede Kasse diese Leistungen nach ihrem Gutdünken in der Satzung festlegen oder auch nicht.

Da gibt es von Kasse zu Kasse sehr gravierende Unterschiede.

Mal ist es wie in diesem Fall, auf eine mtl. Summe gedeckelt, dann gibt es wieder zeitl. Begrenzungen, dann gibt es zeitliche und betragliche Deckelungen.

Dem Einfallsreichtum der Kassen ist hier bei den freiwilligen Satzungsleistungen keine Grenze gesetzt, solange keine verstöße gegen das geltende SGB V u. SGB XI bestehen.

Ob jetzt aber Betrug vorliegt kann hier im Forum nicht gesagt werden, da wir keine einsicht in Unterlagen haben, die Verträge des PD mit euch und den Kassen nicht kennen und auch nicht wissen wie oft und wann und wie lange der PD bei euch vor Ort war und welche Leistungen erbracht wurden.

Wie schon einmal gesagt, alle Antworten ob Betrug oder nicht, sind ohne kenntniss der oben genannten Dinge alles reine spekulationen.

mPa>rycelx8


Fakt ist das der Pflegedienst am Anfang auch ohne Unterschrift von mir mit der Krankenkasse abgerechnet hat. Normalerweise kann dies nur mit einer Unterschriftfälschung gelingen.

mDaGrcexl8


der Krankenkasse und dem MDK wurde bereits per Mail bescheid gegeben mit den demenstprechenden Unterlagen.

IJt's <a begautif3ul xday


Okay, gut gemacht, aber was ist dann noch offen?

Ziel ist, wenn ich das richtig verstehe, dennoch mit dem Pflegedienst weiterzuarbeiten, obwohl der ja gar nicht will.

G1rieGsuxh1


@ marcel8

wo liegt das Problem uns zu sagen welche Leistungen erbracht wurden oder werden?

Lag ich mit meiner Vermutung der satzungsleistung richtig?

Und ich wiederhole nochmals:

Ob jetzt aber Betrug vorliegt kann hier im Forum nicht gesagt werden, da wir keine einsicht in Unterlagen haben, die Verträge des PD mit euch und den Kassen nicht kennen und auch nicht wissen wie oft und wann und wie lange der PD bei euch vor Ort war und welche Leistungen erbracht wurden.

Wie schon einmal gesagt, alle Antworten ob Betrug oder nicht, sind ohne kenntniss der oben genannten Dinge alles reine spekulationen.

m?arcexl8


ich werde Nachts beatmet

m;a$rc)el8


darf die Pflegedokumentationsmappe von PD einzogen werden?

Hallo darf die Pflegedokumentationsmappe vom Patient vom ambulanten Pflegedienst eingezogen werden??

Es war nämlich so, dass der Pflegedienst einfach die Pflegedokumentationsmappe eingezogen hat und das Pflegepersonal beim Patienten nicht dokumentieren konnte!!!

G8riesxuh1


Jetzt kommen wir der Sache endlich näher. Du wirst beatmet. Somit stellt dieser Vertrag keine Satzungsleistung sondern eine sogenannte Einzelvereinbarung bei Intensivversorgung dar.

Bei solchen Einzelvereinbarungen sind alle Leistungen und die Preise mit den Kassen frei verhandelbar.

Im übrigen betone ich nochmals:

Ob Betrug vorliegt oder nicht kann nicht gesagt werden, da wir keine Einsicht in die Unterlagen haben.

b9eetleYju?icxe21


Jo gut geraten, dass es doch intensiv pflege war.. und mit den 10 std pro tag wird dann wohl die nächtliche Sitzwache abgedeckt...

Also wenn wir versorgungen nicht mehr leisten können, dann wird auch gekündigt, aber nur im schlimmsten Notfall, immerhin will man die Kunden ja eigentlich halten... aber klar kann von beiden Seiten aus gekündigt werden (wie eigentlich jeder Vertrag). Ohne Unterschrift läuft bei uns jedoch auch nichts, stichwort: Pflegevertrag.

Die Dokumappe ist natürlich Eigentum des Pflegedienstes, wir dürfen sie nicht mal einfach so an die KK aushändigen, die darf nur der MDK einfordern und das auch nur wenn die KK den MDK dazu auffordert und die das als gerechtfertigt ansehen z.b. bei Pflegestufen ermittlung etc)

Ob da jetzt betrug vorliegt keine ahnung, aber du unterschreibst doch im Monat die Pflegeleistung die erbracht wurde, (Leistungsnachweis der erbrachten Stunden) dann siehst du doch wieviel abgerechnet wurde... und ich sag mal flappsig, wieviele Std jetzt wirklich bezahlt werden solange die KK zahlt hast du ja keinen Verlust dadurch? Nein, im ernst, natürlich muss das richtig geführt werden bei 15 minuten schaut aber keiner drauf...

mzarce|lx8


da gehts um stunden

mNarcexl8


naja ich habe jetzt mal der KK und dem MDK eine Email mit den dementsprechenden Unterlagen geschickt.

bAe3etlejui/cex21


aber nochmal, irgendwie geht ne Konversation nur, wenn du auch mal die Fakten benennst nach denen man fragt.

Der Patient unterschreibt den Leistungsnachweis monatlich, da stehen die std drauf... standen da mehr drauf? dann musst du doch was sagen.... standen nicht mehr drauf werden auch nicht mehr abgerechnet, es sei denn der PD fälscht nachträglich diese Zettel, aber so ne dummheit will ich meinen Kollegen erstmal nicht unterstellen...

vor allem woher weißt du wieviele std die abrechnen? der Patient erhält doch von der KK keinen Stundennachweis darüber was der PD berechnet hat? wäre mir neu.

msarcexl8


die ersten 3 Monate wurden ohne Unterschrift abgerechnet

b%eetlzejuQice21


marcel das GEHT einfach gar nicht.. keine Kasse der Welt zahlt geld ohne Unterschrift vom Kunden...

Und jetzt mal ketzerisch: Und selbst wenn es stimmt was du schreibst, entsteht dir dadurch jetzt ein finanzieller Nachteil? Also dir persönlich? Denn du schreibst ja auch der PD kündigt dir, und ich spüre da irgendwie ne leichte Wut.... so dass du jetzt evtl unbedingt was suchst womit du denen noch einen mitgeben kannst?

Diese Fragen, wem die Dokumappe gehört (natürlich denen, die auch die Dokumente stellen, also dem PD), ob ein PD kündigen darf etc... das klingt alles jetzt sehr nach Racheakt.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Kranken- und Altenpflege oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH