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Dürfen Heilerziehungspfleger Blut abnehmen und i.v. spritzen?

b$eegtleju}icxe21


jo so in etwa kann ich das unterschreiben, ist jedoch wirklich klinikabhängig.. jedoch chemo etc ist eindeutig verboten bei Schwestern... (obwohl es sicher auch fälle gibt wo sie es trotzdem machen) wenn ich seh das ne chemo Para läuft würde ich da wohl auch eher selbst dran gehen bis Dr. xy 5 minuten braucht und der Patient enorme Probleme damit bekommt...

Und eine MTA lernt das Blutabnehmen auch in der Ausbildung (jedenfalls meine Freundin) während es eine Schwester nicht lernt (wenn, dann nur mit ausnahme, regelfall ist das nicht). Ob das nun richtig ist oder nicht, das steht auf nem anderen Blatt ;-)

lNunalix79


ich bin selbst HEP . habe die ausbildung in RLP gemacht. ich darf medis verabreichen,aber nur wen eine ärztliche verordnunng vorliegt in der akte.

und: in RLP ist HEP KEIN PFlege- sondern ein pädagogischer Beruf!!!

Spritzen darf ein HEP nicht!

btee tlejuxice21


genau... mehr Erzieherin als Pflege ;-).... ich bin Kinderkrankenschwester... ein paar pädagogische Fähigkeiten brauch man da auch, aber ich würde niemals behaupten ich könnte erziehen ;-) (also beruflich)...

Genauso nur umgekehrt stell ich mir das vor...

Ich arbeite in nem heilpädagogischen Kindergarten ja mit vielen HEP und auch "normalen" erziehern zusammen... ich begleite die Intensivkinder dorthin und sobald es um Behandlungspflege geht ist das eindeutig mein Part... klar, wickeln ist auch pflege, aber davon spricht hier ja keiner ;-)

GSlücksw eib


Ich bin ebenfalls HEP und habe die Ausbildung in Niedersachsen 1996 gemacht. Ich darf laut Akte Medikamente stellen und ausgeben, s.c. spritzen und mehr auch nicht.

Seit 3 Jahren arbeite ich in einer Tagespflege im Bereich der Altenpflege. Als der MDK bei einer Begutachtung meine Kürzel in der Medi-Gabe sah, war die Hölle los... ich bin bei denen keine anerkannte Pflegefachkraft, also nicht berechtigt dafür. Meine pflegerische Ausbildung würde nicht reichen. Ich habe auch einen "Spritzenschein für s.c. Injektionen". Das Argument, dass ja auch Angehörige Insulin verabreichen und ich das mit meinem Schein ja dann auch könne, wurde als fadenscheinig abgewiesen. Also mache ich es nicht mehr offiziell

Wo ist es denn nötig, als HEP Blutabzuzapfen?? Ich wäre auch skeptisch!

dGolomxiti


Heilerziehungspfleger dürfen sicher keine Blut abnehmen und schon überhaupt nicht i.v. spritzen.

Ein Arzt kann jedoch einer geeigneten Person diese Aufgabe delegieren, z. B. Blutabnahme in Klinik u. Arztpraxis. Eine I.V. Injektion wird jedoch immer der Arzt ausführen

Auch i.v.-Injektionen werden ab und an delegiert.

KjirschwFol ke


Na dann bin ich ja beruhigt und ich habe hier klare Beispiele um ihr das zu beweisen.

Ich wüsste auch nicht,dass man sowas in dem Beruf benötigt? Wo auch?

Also ich weiß von mir selbst,dass ich das Blutabnehmen lerne und es festgeschrieben in meinem Lehrplan steht. Ist natürlich abhängig davon auf welcher Station man ist,in dr Rettungstelle legen die Schwestern beispielsweise die Flexülen. Je nachdem,auf anderen machen das die Ärzte. Was da nun festgeschrieben weiß ich leider nicht genau,aber die Praxis is nunmal nicht der Theorie entsprechend.

ZBRuvb


Und eine MTA lernt das Blutabnehmen auch in der Ausbildung (jedenfalls meine Freundin) während es eine Schwester nicht lernt (wenn, dann nur mit ausnahme, regelfall ist das nicht). Ob das nun richtig ist oder nicht, das steht auf nem anderen Blatt ;-)

Das ist doch völliger Quatsch und entspricht in keinster weise der Realität.

Natürlich lernen Pfleger auch das Blut abnehmen, legen von Zugängen u.s.w.

t%alt4ua


Ob man Spritzen geben darf oder Zugänge legen – von welcher Perspektive?

Zunächst mal ist jede Spritze eine Körperverletzung und muss vom Patienten erlaubt werden. (Was er in der Regel tut.) Wenn nicht, ist es eine Straftat – wenn es erlaubt ist, gibt es kein generelles Verbot sondern nur Richtlininien.

Es gibt auch Angehörige die i.V. spritzen, Infusionen an Ports verabreichen, s.c und i.m. spritzen. WArum auch nicht – das kann man inklusive der zu beachtenden Vorsicht und des Abschätzens von Problemen auch lernen.

Subkutan und intramuskulär kann man übrigens sogar selber spritzen. ;-)

Alle diese Regeln bestehen hauptsächlich aus Haftungsgründen.

Je mehr schief gehen kann, desto eher tendiert man im institutionalisertem Bereich dazu, die Verabreichung an eine gewisse Qualifikation zu hängen, wobei es in der Praxis eben auch gern etwas lax gehandhabt wird mit der Erklärung, dass unter der Aufsicht und unter der Kontrolle eines Arztes, einer examinierten Pflegekraft, gespritzt wurde (theoretisch) :=o

b{e|etleju#ic(e21


@zrub.. Nein das ist nicht völliger quatsch..im offiziellendlich Lehrplan steht nur s.c und i.m. spritzen..gar nichts mit i.v. hab die Ausbildung focht erst vor 3jahren nach neuer Richtlinie gemacht.. da beweis mir mal das Gegenteil...

dad es in der Praxis dennoch oft gemacht wird weiß ich.aber gelehrt wird es in NRW jedenfalls auf keinen Fall !

bqeetle|juicex21


tatua..das derjenige einwilligen muss hab ich mal vorausgesetzt..Fakt ist Pflegepersonal darf nur machen was es gelernt hat oder es beliebt sich auf dünnes eis ... stichwort DurchführungsVerantwortung... darum darf man sowas Delegierten auch ablehnen..

was Angehörige alles tun hat damit nix zu tun...

und ne Blutentnahme kann ich auch bei mir selbst machen..am Patienten darf ich es offiziell nicht.

EHrdbe]ermond


Also, ich lerne momentan den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin. Und es ist wirklich klinikabhängig.

Wir haben in der Ausbildung s.c. und i.m spritzen gelernt, i.v. Blut abnehmen, VVK legen und zentralvenös Blutabnehmen.

Chemos werden auf den entsprechenden Stationen durch die Pflege an und abgehängt.Chemosprzennur durch durch den Arzt. Alle infusionen und antiobiosen durch die Pflege. Blutabnahmen auf Normalstation meistens durch Arzt (oder auch PJ), auf manchen Stationen (onko) auch durch die pgflege, da auch am Port.

VVK Legen durch den Arzt, ausser manchmal in dern notaufnahme. Auf intensiv nehmen die Pflegekräfte sowohl zentralvenös als auch arterielle Blut ab, machen BGA, und spritzen (nach spritzenprüfung) auch viel an i.v. Medikamenten. Die meisten Dinge schon angeordnet, aber gerade Schmerzmittel nach Patientenbedarf. Hat der Arzt ja vorher festgelegt, der wird dann nicht nochmal gefragt.

bAeetElejyuicex21


@ErdbeerMond.. i.v. in der ausbildungs Theorie gelernt ? oder auf Station ? welches Bundesland und jetzt neu in ausbildung? denn ich weiß 100% das es vor drei Jahren in NRW nicht im Lehrplan stand... bzw ich finde gut das das gelehrt wird.

E:rdbee&rmxond


Also wir haben VVK legen und normale blutabnahme und die zentralvenöse in der Theorie gelernt, sogar mit schriftlicher und praktischer Prüfung. Und auf Station dürfen wir das unter Aufsicht jetzt auch machen.

Aber es ist nicht regulär im Lehrplan drin, unsere Schule macht es halt. Aber in Bayern ticken die Uhren eh anders :)

b)eetl2eMjuicxe21


Interessant... in NRW hat sich meine Schule nämlich geweigert das zu Unterrichten weils nicht im Lehrplan steht... in die Schule gingen aber 5 verschiedene Krankenhäuser und in 4 der Häuser wurde es dann auf Station gelehrt... auch auf drängen der Oberärzte etc die sich sonst nie in die Ausbildung einmischten... lach

Ich habs dann auf der Neointensiv auch machen dürfen und sollen... klar BGA und sowas sowieso aber auch i.v. spritzen und i.v. BE... war jedoch noch nie an nem ZVK (außer was anhängen natürlich) und hab noch nie ne Kanüle gelegt... aber gut wer Blut abnehmen kann... ich mein kommt ja aufs gleiche raus... jetzt arbeite ich in der häuslichen Intensivpflege, uns ist es komplett verboten, ob ich das also bei nem neuen Job ohne weiteres machen würde wag ich zu bezweifeln, da brauch ich noch mal nen Schulter gucker, ganz sicher ;-)

ZERuxb


@zrub.. Nein das ist nicht völliger quatsch..im offiziellendlich Lehrplan steht nur s.c und i.m. spritzen..gar nichts mit i.v. hab die Ausbildung focht erst vor 3jahren nach neuer Richtlinie gemacht.. da beweis mir mal das Gegenteil...

dad es in der Praxis dennoch oft gemacht wird weiß ich.aber gelehrt wird es in NRW jedenfalls auf keinen Fall !

erschreckend...

Die Politik und viele Ärzte nehmen Medizinische Berufe Leute mit Examen leider immer noch nicht ernst.

Deutschland ist da leider das negativ Beispiel für die EU. Die EU arbeitet z.b daran Pflegeberufe in der Gesamten EU an ein Abitur zu knüpfen. Deutschland wehrt sich weil die CDU lieber billig Pflege und die FDP das Arzt Monopol schützen will.

Aber selbst nach den Deutschen Gesetzen ist eigentlich mehr drin es scheitert oft nur an Ängstlichsten Rechtsabteilungen.

Wir Rettungsassistenten weinen da im Vergleich zu euch echt noch auf hohem Niveau.

Bei uns steht und fällt aber sowieso alles mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLR).

Ist dieser ein Schisser der meint nur Ärzte sind kompetent hat man verloren.

So gibt es z.b meinen Einsatzbereich mit einem Super ÄLR.

Wenn ich meine der Notarzt braucht zu lange und der Patient:

-muss jetzt intubiert werden

-braucht jetzt das Volumen einer Infusion

-braucht jetzt ein Schmerzmittel (Ketamin)

dann wird intubiert/eine Infusion angehängt, S-Ketamin abgegeben.

Bei uns wird aber eben auch vom ÄLR auf Qualität geachtet.

Unsere RTWs sind praktisch immer mit zwei RAs besetzt.

Wir besuchen entsprechende Schulungen zur Medikamenten Abgabe und haben allgemein auch immer wider welche unserer Fortbildungen mit den Notärzten zusammen.

Und dann schaue ich nach Berlin wo auf den RTWs(!) ein AED statt einem echten Defi verladen ist.

Das ist doch lächerlich! Hält die Feuerwehr nichts von denn in ihrer eigenen Schule ausgebildeten Rettungsassistenten?

Das sind Medizinische Fachkräfte und keine Laien die mal nen 8 Stündigen Kurs "Lebensrettende Sofortmaßnahmen" besucht haben. (Einen AED darf JEDER ohne irgend einen Kurs besucht zu haben benutzen....)

Und die Notkompetenz ist sowieso ein Witz.

In vielen Einsatzgebieten bedeutet das: Ich stehe als Fachkraft mit Entsprechender Ausrüstung vor Ort weiß wie ich dem Patienten helfen könnte und darf erst mal zusehen bis sich die Situation so weit verschlechtert hat dass die Notkompetenz greift. Das ist für den Patienten super!!!! NOT!

Sehr gut finde ich was man bis her so zur Überarbeiteten Rettungsassistenten Ausbildung hört.

Der dann Notfall Sanitäter genannte Job ist so gestaltet das er auch viel mehr Medizinische Notfall Versorgung auch ohne Notarzt enthalten soll. (Deswegen auch die Namensänderung. Weil der NS eben nicht mehr nur Assistent des Notarztes ist.)

PS: Mal davon abgesehen das auch echt Gruselige Notärzte gibt die zwar toll Studiert haben aber eigentlich in der Notfall Medizin nicht viel verloren.

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