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Wechseldruckmatratze, viel hilft auch viel?

S"unSnyTxH hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich möchte die Experten unter Euch um Rat bitten.......

wir spielen mit dem Gedanken, auf eigene Kosten eine WDM anzuschaffen, da der Sanitätsdienst, der für uns zuständig ist, so unzuverlässig ist.

Wir hatten jahrelang eine, mit der wir mehr oder weniger zufrieden waren.....es war ein Modell für Dekubiti bis Stufe III. Hab mich jetzt ein bisschen mit verschiedenen Modellen und Herstellern beschäftigt und festgestellt, dass es meistens pro Linie drei Modelle gibt. Einfaches Modell: bis Dekubitus II, Besseres: bis III, Bestes und teuerstes: bis IV. Wir hatten bis dato ein mittleres Modell (bis III), da unser Familienmitglied eben mit einem Dreier-Dekubitus aus dem Krankenhaus entlassen wurde (komplett bettlägerig, kein eigenes Drehen mehr möglich). Zu Hause hatten wir damit aber nie ein Problem, nachdem der Dekubitus verheilt war. Aber wenn wir schon etwas selber anschaffen, dann wollen wir auch das beste Modell haben. Kann man so platt sagen, dass (aus der selben Linie!, dass es ansonsten Qualitätsunterschiede gibt, ist ja klar) das teuerste Modell auch am Besten ist? Oder kann es sogar schädlich sein, wenn man bspw. ein teureres Dreikammersystem bis Dekubitus IV wählt, wenn auch das mittlere oder einfachste Modell reicht? Unser Familienangehöriger hat eigentlich eine sehr gute Haut, aber das liegt wohl an der guten Pflege zu Hause :-). Dass da grds. bei ihm eine Dekubitusgefahr besteht, mussten wir durch den Krankenhausaufenthalt ja lernen. Danke Euch.

Antworten
S6unnxyTH


Also regelmäßiges Lagern etc. ist für uns selbstverständlich......das soll die WDM natürlich nicht ersetzen, nicht dewegen wollen wir ne gute ;-).......Ich habe mich anfangs auch sehr gegen dieses Teil gewehrt, da es auch Nachteile mit sich bringt.....aber nachdem es jetzt jahrelang! nie mehr ein Problem mit Druckgeschwüren gab, wollen wir sie eigentlich nicht mehr missen. Und bei den guten gibts ja auch immer eine Statik-/Weichlagerungsmöglichkeit. Genau unser bisheriges Modell gibts nicht mehr.....nur ein "so ähnliches".

H&CAn{d6ersexn


Hallo,

wie sieht es denn generell mit der Person aus? Komplett bettlägrig bedeutet sie kommt gar nicht mehr aus dem Bett raus, wird komplett im Bett versorgt mit Essen, Hygiene usw? Umlagern übernehmt ihr auch komplett? Wie sieht die körperliche Seite aus? Ist die Person gewichtsmäßig im grünen Bereich oder mager? Sind schon gerötete Hautstellen vorhanden oder liegt schon ein Dekubitus vor? Welcher Grad? Man muss sich nicht die allerbeste Matratze kaufen, aber eine gute sollte es schon sein. Auch auf schlichteren Matratzen kann man Druckgeschwüre heilen. Wichtig ist auch beim Umlagern soviel wie möglich Reibungskräfte zu vermeiden. Was habt ihr für Hilfsmittel im Bett? Denke da so an Gleitlaken, Stecklaken mit denen ihr das -Umlagern erleichtert, Lifter o.ä. Das ist nämlich wichtiger als die Stufe der Entlastung. Und außerdem kann man sich nicht immer 100%tig auf den angegeben Grad bei den Matratzen verlassen. Da sind die Hersteller manchmal etwas optimistisch ;-)

Was hattet ihr denn bisher für ne Sorte?

SXun@nyTxH


Ja, komplett im Bett.

Gewicht, eher im gehobenen Bereich, nicht mager.

Nein, wir haben seit drei, vier Jahren nie mehr ein Dekubitus-Problem gehabt und die Haut ist immer gut.

Ja, wir lagern regelmäßig und habe neben einem "normalen" Bettlaken noch eine Molton-Inkontinenzauflage (70*90 cm, glaube ich), die man auch mal zum Heben nutzen kann. Ansonsten benutzen wir zum "Auspolstern, Schützen" auch solche Kissen, die mit kleinen "Stimulations"Kügelchen" gefüllt sind. Ach ja, und ein viscoelastisches Kopfkissen gibts noch.

Bis jetzt hatten wir ein AKS Decubiflow 300-System (gibst wohl nicht mehr....bzw. heißt das jetzt AKS Dekubilflow 23). Und jetzt habe ich mich mit diesem Modell beschäftigt:

[[http://www.adl-gmbh.de/index.php?con_lang=1&con_cat=96&con_art=62]]

Hoffe, ich konnte Deine Fragen beantworten. Von Gleitlaken hatte ich bis dato noch nie was gehört ;-).

HNCAnderxsen


Hallo,

mit Gleitlaken meine ich z.B. diese hier:

Wendylett 4-way von Romedic/handicare. Ganz tolle Qualität, super Handhabung, bequem für den Patienten:

[[http://www.handicare.de/Transfer-und-Hebehilfen/SystemRoMedic-Transfer-und-Hebehilfen/Positionieren/Gleitmatten-Rutschbretter-und-Gleitlaken/WendyLett4Way/]]

Klingt so als müsstet ihr nicht das Non plus Ultra an WDM haben. Zumindest noch nicht. Die von dir genannte Matratze kenn ich leider nicht. Du könntest ja ml die verschieden Sanitätshäuser anrufen und fragen welche Matratze die so empfehlen. Die, die am häufigsten genannt wird, sollte ja dann die mit der besten Qualität und Wirkung sein. Ich würde vermutlich ein großes internationales Unternehmen wählen, was sich auf WDM spezialisiert hat und nicht nur ganz paar Modelle anbietet. Da müsst ihr evtl etwas mehr bezahlen, bekommt aber dann auch super Qualität. Bei den größeren Anbietern hat man ggf auch den Vorteil, dass der Kompressor für mehrere Modelle derselbe ist. Was dann interessant wäre, wenn ihr von einem einfacheren zu einem komplexeren Matratzenmodell wechseln wollt.

Habt ihr mal übers Mieten den WDM/KOmpressors nachgedacht? Etwas teurer aber dann ist der Service inbegriffen. was nicht ganz unwichtig ist. Mal angenommen der Kompressor gibt den Geist auf oder die Matratze wird undicht o.ä. Man kann ja dann nicht 3 Tage warten. Denk auch dran nen KOmpressor zu wählen, der nicht zu stark brummt. Das nervt extrem und kann den Schlaf stören. Erholsamer Schlaf ist aber gerade wichtig.

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