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Wer arbeit im Pflegedienst?

t!uffaxrmi


verstehe! ich glaube, ich könnte es nicht – also wenn mir etwas so gar nicht gefällt u. im pflegebereich stelle ich mir das schon hart vor. aber wahrscheinlich ist das dann eine art routine für dich u. du beißt die zähne zusammen.

P;rimaHdonnKaGxirl


Ja genau. Irgendwo muss das Geld halt herkommen, deswegen verkaufe ich mich an die Pflegebranche,würde es aber keinem empfehlen!

E:hemali$ger KNutbzer (x#32573x1)


Man hört immer das man ganz schlimm die Arbeitszeiten hat (Doppeldienste, nur an wochenenden usw) und das man sich körperlich und psychisch kaputt macht

Ja Teildienste sind in der ambulanten Pflege oft normal. Daher würde ich nie in die ambulante Pflege zurück gehen, habe ich einmal zwei Jahre gemacht, never again!

Ich arbeite jetzt in einem Uniklinikum. Auch viel zu tun, aber 1000x besser als Altenheim oder Pflegedienst.

Und öffentlicher Dienst hat auch seine Vorteile ;-)

Ich habe eine 5 Tage Woche, max. mal 11 Tage am Stück, aber selten. Normalerweise nie mehr als 7 am Stück. Wir haben selten kurze Wechsel und wenn kann ich morgens 2 Stunden später kommen.

Alles in allem nicht so übel. Ich mag meinen Job meistens sehr gerne

GNriesxuh1


PrimadonnaGirl

diese deine Aussage ist schlichtweg falsch und zeugt davon dass dir das Hintergrundwissen fehlt:

......... ätzende Pflegefälle, die bringen ja schön viel Geld ein…

Da es zur Zeit gedeckelte Honorare von den Kassen für die Versorgung gibt, egal wie lange für die Versorgung benötigt wird - es gibt den Festbtrag xxx - , sind ätzende Pflegefälle nicht die Geldbringenden, da legt der PD ehr drauf.

Weiter schreibst du: ........ immer mehr Leute in der Runde

Das ist genau das was ich vorher schon geschrieben habe: der Trend geht weg von der stationären, hin zur ambulanten Pflege.

Ich wünsche dir, solltest du einmal pflegebedürftig werden und zu hause versorgt werden wollen, dass es dann kaum noch solche Leute wie mit deiner Einstellung gibt, sonst haste verloren. Übrigens, so eine Einstellung wie die deine schadet dem kompl. Berufsstand.

Auch ich frage mich warum du 1. den beruf gelernt und 2. noch immer darin arbeitest wenn es dich so anbiedert?

A0nak8in91


Übrigens, so eine Einstellung wie die deine schadet dem kompl. Berufsstand.

Wenn ich mich mal einklinken darf, so eine Einstellung ist in der Pflege leider keine Seltenheit. Wo ich noch im Stationsdienst im Krankenhaus gearbeitet habe ist mir das besonders aufgefallen. Besonders die Ü40 Generation scheint sehr frustriert zu sein, weil sie nichts anderes gelernt haben und aufgrund Familie jetzt einfach an diesen Job gebunden sind.

Auch ich frage mich warum du 1. den beruf gelernt und 2. noch immer darin arbeitest wenn es dich so anbiedert?

Zu Frage 1 kann ich nichts sagen, Frage 2 hat sie beantwortet, wegen dem guten Geld.

Ich für meinen Teil kann zu Frage Nummer 1 nur sagen, dass ich damals einfach noch sehr jung und für alles offen war. Ich habe ein FSJ gemacht und dabei irgendwie auch Freude an dieser Arbeit entwickelt, diese Euphorie ging jedoch Mitte/Ende des 2. Ausbildungsjahres flöten. Der Beruf ist einfach zu unattraktiv, undzwar nahezu in allen Bereichen. Das Personal arbeitet oft am Limit, dadurch sind die Arbeitszeiten mehr als familienunfreundlich und die Bezahlung ist teilweise einfach nur mies. Dazu kommt noch das das Pflegepersonal immer öfter frustriert ist und die Spannung im Team wächst. Und das bekommt man sofort mit, ich fand das in der Ausbildung ganz schrecklich wenn ich den ersten Tag auf so einer Station hatte. Und Du kannst dich als Pflegeperson entweder den Gegebenheiten anpassen oder gehen. Ich habe mich für letzteres entschieden. Es gibt weitaus attraktivere Berufe. Meiner Meinung nach ist die Pflege eine Einbahnstraße mit Sackgasse, wenn man nicht früh genug abbiegt kommt man da nicht mehr raus.

Ich bin zwar sehr froh darüber diese Ausbildung zu haben und diese Erfahrungen gesammelt zu haben, aber ich würde sie trotzdem nicht nochmal machen. :|N

PtrimadonxnaGirl


diese deine Aussage ist schlichtweg falsch und zeugt davon dass dir das Hintergrundwissen fehlt:

selbst wenn, da ich diesem furchtbaren Beruf bald den Rücken kehre, ist mein Interesse an großem Wissen eher gering.

Übrigens, so eine Einstellung wie die deine schadet dem kompl. Berufsstand.

soviel zum Thema mangelndes wissen. Wenn du mal wüsstest, wie verbreitet diese Einstellung ist.

Auch ich frage mich warum du 1. den beruf gelernt und 2. noch immer darin arbeitest wenn es dich so anbiedert?

1. du hast also nie dumme Fehler im Leben begangen?

2. habe ich bereits beantwortet, kann man nachlesen.

Davon abgesehen hat Anakin alles wichtige hinzugefügt.

Ich wünsche dir, solltest du einmal pflegebedürftig werden und zu hause versorgt werden wollen, dass es dann kaum noch solche Leute wie mit deiner Einstellung gibt, sonst haste verloren

solange sie ihre Arbeit gescheit machen, ist mir deren Einstellung herzlich egal.

E\hemal1iger KNutz8er (#32M5731x)


diesem furchtbaren Beruf

Vielleicht sind manche einfach zu jung wenn sie sich für diesen Beruf entscheiden. Ich habe ihn auch nach meinem Abitur direkt gelernt und fand ihn scheiße. Ich wollte nur noch weg.

Ich hab einige Jahre studiert und bin schließlich und endlich Jahre später dich wieder in meinem Beruf, weil ich mittlerweile einfach sehe das er gar nicht immer so scheiße ist wie man immer gedacht halt als man noch einige Jahre jünger war.

Aber vielleicht wollen viele das auch nichts sehen, aber auch an diesem Beruf ist nicht alles schlecht. Aber vielleicht müssen einige auch erst was anderes machen um zu verstehen das jeder Beruf seine guten und schlechten Seiten hat.

Aber ich denke wer mit der Einstellung

ätzende Pflegefälle, die bringen ja schön viel Geld ein…

zum Arbeiten geht, der ist auch gut beraten es bleiben zu lassen, sowohl für sich selber als auch für die Menschen die die Pflege brauchen.

Wir wollen man nicht vergessen das wir den umgang mit den "ätzenden Pflegefällen" ja nun mal gelernt haben und das das der Großteil unserer Aufgabe ist, nämlich pflegen. Und wer das nicht ab kann, der ist nun mal abolut fehl am Platz!

solange sie ihre Arbeit gescheit machen, ist mir deren Einstellung herzlich egal

Das wage ich zu bezweifeln, denn du merkst sofort wenn jemand da steht den das alles ankotzt und der das eigentlich gar nicht will. Daher kann ich mir nicht vorstellen das deine Patienten deine Einstellung nicht mitbekommen, ob du nun anständige Pflege machst oder nicht. Das Zwischenmenschliche ist eben einfach nicht das gleiche wenn man eigentlich nur hofft das das jetzt hier schnell fertig ist und man Frau/ Herr x dann erst mal nicht mehr sehen muss ....

PsrimagdonnazGirxl


Wir wollen man nicht vergessen das wir den umgang mit den "ätzenden Pflegefällen" ja nun mal gelernt haben und das das der Großteil unserer Aufgabe ist, nämlich pflegen. Und wer das nicht ab kann, der ist nun mal abolut fehl am Platz!

Das Ding ist einfach, dass mein PD eigentlich nur psychiatrische Pflege ist. Also schön Pillen verteilen, morgens machen die Kollegen Psychpflege, mit Gesprächen etc.

Jetzt kommen aufwändige Pflegefälle in Mode, die null ins Konzept meines PD passen. Und vor allem passen sie nicht in den Zeitplan. Ich höre seit Januar!!! Blabla, wir machen eine 3. Spätdienstrunde auf, stattdessen kommen immer neue Patienten, die Runden werden immer länger, aber kaum Personal da. Keine Ahnung, ob mein PS da ein Saftladen ist, oder ob das grundsätzlich so ist. Bei uns wird halt wie gelabert und versprochen, aber ändert sich eh nix.

Das wage ich zu bezweifeln, denn du merkst sofort wenn jemand da steht den das alles ankotzt und der das eigentlich gar nicht will. Daher kann ich mir nicht vorstellen das deine Patienten deine Einstellung nicht mitbekommen, ob du nun anständige Pflege machst oder nicht.

Den Zahn muss ich dir ziehen. Ich habe eine hervorragende Fassade. Ich werde überschüttet mit Pralinen, Mandarinen, Gebäck und vor allem Kommentaren wie "Gott sei Dank sind sie wieder da" / "Sie kommen erst in 2 Wochen? Aaach… scheisse." / "Schön, dass sie endlich wieder da sind!".

Warum? Weil ich eine Eigenschaft besitze, die im ambulanten unabdingbar ist (vergleichen mit den meisten Kolleginnen): SCHNELLIGKEIT! Ich bin gründlich und flott. Ich machen meine Arbeit richtig und bin knapp 1-2h schneller als alle anderen, die bei den Leuten teilweise erst um 22 Uhr auflaufen, weswegen die Patienten regelmäßig die Krise kriegen.

Und auch wenn mich die Arbeit ankotzt: Wo liegt das Problem, freundlich und begeistert zu wirken? Ich sehe die meisten Leute nur 1 Minute zwecks Medgabe und die Pflegefälle versorge ich in 20 Minuten. Diese Zeit über kann ich mich hervorragend zusammenreissen. Zumal ich gerade im Praxissemester bin und nur alle 2 WE momentan dort bin (immer noch zu viel^^).

Als Vollzeitkraft im Stationsdienst könnte ich mich nicht mehr zusammenreissen. Jedes 2. WE im A****, jährlich gehen Feiertage drauf, wenn ich an das Aufstehen für den FD denke und den damit einhergehenden Stapel an Waschschüsseln, wird mir schlecht. und alles für 1600 netto? Nee danke.

Ich freue mich für jeden der diesen Beruf mit Begeisterung macht (nicht nur mangels Alternativen), aber ich kann es einfach nicht mehr nachvollziehen.

Toes~tralxe


Da ich selber Krankenpfleger und seit 1992 auch ununterbrochen in der pflege arbeite kann ich sagen, das es nur sehr wenige Länder in Europa gibt, wo Krankenschwester/Pfleger so eine schlechhte stellung haben. Allein Schon der Name des Berufes ist lächerlich Krankenpflege, wo hört man den Unterschied zu Gartenpflege oder Fenster- Schuhpflege? Schrecklich, unsere misslungene Berufsbezeichnung gibt überhaupt nicht wieder, was wir leisten! In anderen Sprachen klingt das ganz anderes, da spiegelt der Name bereits unsere Leistung, Kompetentz : zb im italienischen Infermieristica

Ausserdem ist in der Deutschen Politik immer noch die vorherrschende Meinung, das eine Krankenschwester/Pfleger eigentlich nur von Luft und dem Dank der Patienten lebt, weil wir alle so ein großes Herz und sehr Kleines Gehirn haben, brauchen wir gar nicht so viel Geld. Der Dankbare Blick der Patienten und das anerkennende Nicken der Ärzteschaft ist doch Lohn genug. Was kann den eine kleine Krankenschwester mehr erwarten?!

Und warum muss eine Krankenschwester/Pfleger in Deutschland ALLE Pflegefremden Aufgaben selbst ausführen: Die Patienten nach Essen befragen Essen austeilen, Staton aufräumen, Betten Hin und her fahren, Usw usw. In den meisten Krankenhäusern ist das so, nicht in allen, aber in den meisten!!!

Wirklich zum Kotzen. Immer noch ist in Deutschland die Pflegeausbildung nicht akademisiert, in Italien z.B ist die Basis-Ausbildung ein 3-Jähriges Studium. [[http://www.ipp.uni-bremen.de/downloads/abteilung3/DBfK-AKtuell_05-08_freigabe.pdf]]

Welcher Arzt in Deutschland will schon eine studierte Schwester neben sich haben? Die Ärztelobby ist in Deutschland immer noch eine Heilige Kuh, Unantastbar.

Was wir Brauchen, ist die Anerkennung der Krankenpflege wiederliches Wort, als eigenständigen HEILBERUF....

t:ufyfarmxi


Wirklich zum Kotzen. Immer noch ist in Deutschland die Pflegeausbildung nicht akademisiert, in Italien z.B ist die Basis-Ausbildung ein 3-Jähriges Studium. [[http://www.ipp.uni-bremen.de/downloads/abteilung3/DBfK-AKtuell_05-08_freigabe.pdf]]

in italien, frankreich und eigentlich überall gibt es nicht diese deutsche art der ausbildung. sowas kennen die nicht (duales system). im grunde lernt man jeden beruf quasi an einer schule.

t{ubffarxmi


Den Zahn muss ich dir ziehen. Ich habe eine hervorragende Fassade. Ich werde überschüttet mit Pralinen, Mandarinen, Gebäck und vor allem Kommentaren wie "Gott sei Dank sind sie wieder da" / "Sie kommen erst in 2 Wochen? Aaach… scheisse." / "Schön, dass sie endlich wieder da sind!".

ist auch meine erfahrung. habe lange jahre meine großeltern gepflegt und bei meiner oma kamen auch 2x pflegekräfte am tag (pflegestufe 3, bettlägerig).

im grunde finde ich die pflege absolut furchtbar, weil es nur um schnell schnell geht. wenn da nicht noch angehörige zu hause die eigentliche pflege übernehmen, dann geht man da ganz schnell vor die hunde.

aber, eines muss ich sagen. die jungen, manchmal etwas schnippigen pflegekräfte hatten am meisten know how – also wenigstens das – und mehr zählt für mich nicht. wenn schon nur 25 minuten zeit für körperreinigung, zähne putzen, wundversorgung, umbettung, frühstück da sind, dann wenigstens jemand der das gut macht u. vor allem trotz zeitmangel vielleicht ab und an noch eine gute idee mit einbringt.

txuffaDrmi


ich habe übrigens für dieses leben mein soll an pflegen schon erbracht, wenn auch im privaten bereich (aber pflegedienste lernt man da ja auch sehr gut kennen u. außer der wundversorgung u. kathederwechsel habe ich letztlich auch alles gemacht) – ich will definitv nie wieder jmd pflegen – beruflich wäre das der reinste höllentrip für mich.

Tgestraxle


@ tuffarmi

Aber die Krankenpflege wird in Italien eben NICHT an einer Schule gelehrt, sondern an einer ordentlichen Universität!

P)rimadConnaGxirl


aber, eines muss ich sagen. die jungen, manchmal etwas schnippigen pflegekräfte hatten am meisten know how – also wenigstens das – und mehr zählt für mich nicht. wenn schon nur 25 minuten zeit für körperreinigung, zähne putzen, wundversorgung, umbettung, frühstück da sind, dann wenigstens jemand der das gut macht u. vor allem trotz zeitmangel vielleicht ab und an noch eine gute idee mit einbringt.

Die Schnippigkeit sollte man sich halt soweit es geht klemmen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich bin der Meinung, dass eine schnelle und gezielte Pflege vor allem für den Patienten besser sind als dummes in die Länge ziehen. Das ist eine Situation, die für keinen Pat angenehm ist, wenn man nicht zu Pofte kommt beim waschen, wird dem Pat kalt. Ich bin die letzte, die nicht gerne mal zwischendurch mal gerne ein Paar Sätze wechselt, aber ich bin eine fremde Person in einem Privathaushalt und werde fürs effektive Arbeiten bezahlt, nicht für Kaffeeklatsch. Ich bin und bleibe dabei, wenn es um pflegerische Tätigkeiten geht: Lieber zielgerichtet und zügig, statt langsam und in die Länge ziehend.

tAu{ffarxmi


Aber die Krankenpflege wird in Italien eben NICHT an einer Schule gelehrt, sondern an einer ordentlichen Universität!

sind das dann wirklich pfleger oder wie hier in dtschl. dann pflegemanagment-sachen?

was italien betrifft, ich lebe da ja öfter, so weiß ich gerade gar nicht, ob es da überhaupt so etwas wie häusliche pflege als kassenleistung gibt. ich sehe da eigentlich immer nur die realität, dass osteuropäische frauen bei einer familie lebt und pflegebedürftige menschen betreut, und zwar tag ein tag aus. das finde ich ziemlich krass, ist dort aber wirklich gang und gäbe.

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