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Wer arbeit im Pflegedienst?

PZri0madIonnadGirxl


Aber die Krankenpflege wird in Italien eben NICHT an einer Schule gelehrt, sondern an einer ordentlichen Universität!

Käme im leben nicht auf die Idee, waschen, Katheterbeutel leeren und Exkremente kehren zu studieren. Geht auch ohne Studium nicht so schwer.

Oder Verstehe ich das falsch mit Italien und der Uni?

Ewhemaxlisger mNutzer (#3P25731x)


Die Patienten nach Essen befragen Essen austeilen, Staton aufräumen, Betten Hin und her fahren, Usw usw. In den meisten Krankenhäusern ist das so, nicht in allen, aber in den meisten!!!

Das muss ich nicht machen, dazu haben wir Küchenhilfen, Stationssekretärin, Transportdienste efür intern und extern, Damen die das Essen scannen .... ;-)

Und da bin ich auch sehr froh drum :)z Da habe ich deutlich mehr Zeit fürs wesentliche.

P{rimad onncaGkirl


ich sehe da eigentlich immer nur die realität, dass osteuropäische frauen bei einer familie lebt und pflegebedürftige menschen betreut, und zwar tag ein tag aus. das finde ich ziemlich krass, ist dort aber wirklich gang und gäbe.

Hier doch auch. Aber die verdienen hier ja auch super, wenn man das dann umrechnet. Kenne ja die Lebensunterhaltungskosten in Polen sehr gut.

t2uffaxrmi


Ich bin und bleibe dabei, wenn es um pflegerische Tätigkeiten geht: Lieber zielgerichtet und zügig, statt langsam und in die Länge ziehend.

das geht aber letztlich eh nur (also bei der häuslichen pflege), wenn da noch jemand da ist zu hause, der dann den rest macht – die pflegekräfte damals waren mir immer super dankbar, dass ich mich um das frühstück gekümmert habe, und mir war wiederum klar, dass es ein ding der unmöglichkeit ist, meiner oma kurz nach der körperwäsche, direkt die schnabeltasse in den mund zu tun und ihr die toastbrotscheiben reinzuschieben. ich habe da in schlechten zeiten manchmal stunden gesessen.

t6ufkfarmxi


Hier doch auch. Aber die verdienen hier ja auch super, wenn man das dann umrechnet. Kenne ja die Lebensunterhaltungskosten in Polen sehr gut.

achso, wusste zwar, dass es das gibt aber so verbreitet kam mir das bislang nicht vor. in italien scheint es hingegen wirklich normalität.

PIrimadFonnaGiSrl


das geht aber letztlich eh nur (also bei der häuslichen pflege), wenn da noch jemand da ist zu hause, der dann den rest macht – die pflegekräfte damals waren mir immer super dankbar,

Naja es kommt ja auf den Auftrag an, den man hat. Wenn man noch essen anreichen muss, dann Gute Nacht...

ELhemadliger 'Nutzer (Q#325731)


Geht auch ohne Studium nicht so schwer

Darum geht es doch gar nicht ob es auch ohne Studium geht oder nicht

PcrimadonncaGirl


Sondern? Haben die In Italien bessere Arbeitsbedingungen und besseres Geld?

tQuKffarxmi


Naja es kommt ja auf den Auftrag an, den man hat. Wenn man noch essen anreichen muss, dann Gute Nacht…

das sowieso. soweit ich das damals mitbekommen hatte, waren die touren der pflegekräfte aber auch so, dass sich leichte und schwere fälle mischten. die fuhren halt auch oft einfach nur zum insulinspritzen zu den leuten, dazwischen dann meine oma – wenn man nur so bettlägerige alte leute zu pflegen hat, wo der partner ja meist auch angeschlagen ist, das stelle ich mir einfach nur horror vor!

E_hemal[igerN Nutzer =(#3j2573x1)


Du hast scheinbar wirklich nichts verstanden .... vielleicht besser das du nicht mehr in der Pflege arbeiten wirst.

Da spare ich mir jetzt jegliche Energie das zu kommentieren. Bei manchen ist es echt besser das sie dem Beruf den Rücken kehren

tXufyfarmi


Haben die In Italien bessere Arbeitsbedingungen und besseres Geld?

ich glaube hier wird argumentiert, dass der beruf dadurch einfach gesellschaftlich besser angesehen wird. nicht wie hier in dtschl., wo pflegekräfte irgendwie quasi nicht gut angesehen u. wenig wertgeschätzt werden.

Pxr,imadoAn_naLGirl


das sowieso. soweit ich das damals mitbekommen hatte, waren die touren der pflegekräfte aber auch so, dass sich leichte und schwere fälle mischten. die fuhren halt auch oft einfach nur zum insulinspritzen zu den leuten, dazwischen dann meine oma – wenn man nur so bettlägerige alte leute zu pflegen hat, wo der partner ja meist auch angeschlagen ist, das stelle ich mir einfach nur horror vor!

Ist es auch. Aber ist auf einer geriatrischen Station nicht besser.

Da heisst es morgens Akkordwascherei, die ja über alles geht, dann Frühstückanreicherei, die ewig dauert, dann Schutzhosenwechselei-Runde, gefolgt von der Mittagessenanreicherei, die kaum zu machen ist.

Ich habe am WE um die 30 Leute, davon 4 Pflegefälle. die kosten mich 2h meiner Zeit.

Bei einer sehr lieben persischen Familie (Da kriege ich immer Lindt Pralinen x:) ) MUSS ich gegen 20 Uhr sein. Bei einer 93jährigen, der ich noch essen anreichen muss, ackere ich mich zu Tode, weil Madame zwar noch sehr viel kann trotz des stolzen Alters, aber einfach keinen Bock hat. Ab heute eine neue Pflege, die wohl sehr anstrengend ist (Bitte erst FRÜHESTENS um 9 kommen… ja nee is klar, da mache ich Feierabend) und ein junger Spina bifida Patient, der natürlich auch erst so spät wie möglich angefahren werden will.

Dann ruft noch der Witzbold an, der vorhin nicht da war als ich in angefahren habe, wo ich denn gewesen sei.

Muss in 1 Stunde los, mein Herz geht auf :-X

T}estrgalxe


@ primadonnaGirl,

du hast noch nie etwas von [[http://en.wikipedia.org/wiki/Nursing_theory]]

gehört?! Ich wette du Studierst MEdizin und willst eine ganz tolle Ärztin werden.

P[rim:adonKnaGixrl


Du hast scheinbar wirklich nichts verstanden .... vielleicht besser das du nicht mehr in der Pflege arbeiten wirst.

Da spare ich mir jetzt jegliche Energie das zu kommentieren. Bei manchen ist es echt besser das sie dem Beruf den Rücken kehren

Mensch Mellimaus, dass es besser vor allem für mich ist, habe ich schon lange festgestellt, das ist doch weder neu noch skandalös. Ich studiere doch nicht, um länger schlafen zu können.

ich glaube hier wird argumentiert, dass der beruf dadurch einfach gesellschaftlich besser angesehen wird.

Ok, nur frage ich mich gerade: Machen die in Italien nach dem Studium andere Tätigkeiten, dass sie ein besseres Ansehen haben?

Weil das Arbeitsspektrum bleibt doch gleich. Ob jetzt beispielsweise der Müllmann jetzt studieren geht, aber dennoch die selbe Arbeit machet wie der mit Hauptschule, warum sollte das Ansehen steigen? Oder verstehe ich dich gerade komplett falsch?

EUhemaeliger RNutzjer (#c32573x1)


ich glaube hier wird argumentiert, dass der beruf dadurch einfach gesellschaftlich besser angesehen wird. nicht wie hier in dtschl., wo pflegekräfte irgendwie quasi nicht gut angesehen u. wenig wertgeschätzt werden

Richtig, was auch einfach mit Kompetenz und Tätigkeitsfeld zu tun hat ...

Bestes Beispiel: Physiotherapie. Man vergleiche einfach mal die Physiotherapeuten in Holland mit denen hier was Ausbildung, Tätigkeitsfeld, Eigenverantwortung und auch Ansehen betrifft ...

Die sind uns nämlich schon ein ganzes Stück voraus.

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