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Suche nach Antworten zur Pflege (gerne von Pflegerin/Pfleger)

TUobiWas86bxs hat die Diskussion gestartet


Guten Abend zusammen,

aktuell muss ich mich leider mit dem Thema Pflege auseinandersetzten, da ich sie wohl im neuen Jahr für mich beantragen muss. Hintergrund dazu ist eine Autoimmunerkrankung, die meine Gelenke angreift. So sind meine Handgelenke z.B. schon komplett steif und bei anderen Gelenken sieht es auch nicht mehr gut aus.

Somit benötige ich Hilfe/Pflege nicht von jetzt auf gleich wie nach einem Unfall oder ähnlichem, sonder mir geht Stück für Stück eine Sache/Funktion/Bewegung verloren, die ich noch völlig alleine und selbstständig machen kann. So sind meine Haare zum Beispiel nicht mehr lang, sondern bewusst sehr kurz geschnitten, damit das Haarewaschen mir noch gelingt. Trotz dieser Veränderung geht es im Moment nicht immer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich es selbst garnicht mehr hinbekomme.

Die örtlichen Pflegedienste wollen mir erst Fragen beantworten, wenn ich sie beauftrage. Vorher gibt es kein Beratungsgespräch oder ähnliches. Mir geht es noch nicht mal um eine direkte Beratung. Viel eher suche ich eine Person, die etwas berufliche Erfahrung in der Pflege oder mit Kranken hat, die/der mir die eine oder andere Frage beantworten würde.

Dabei sind es nicht mal fachliche Fragen die ich habe, sondern eher menschliche. Wie zum Beispiel mit der ein oder anderen Situation umgegangen wird.

Mich würde es sehr freuen, wenn sich vielleicht hier eine Krankenpflegerin, Krankenschwester, Altenpflegerin, Arzthelferin, Pfleger (natürlich auch Männer) melden würde, der/dem ich die eine oder andere Frage stellen darf. Ob über dieses Forum, per privater Nachricht, per E-Mail, per Brief, per SMS, im Telefonat oder auch persönlich im Cafe (bin aus Braunschweig/Hannover) oder einem anderen Kommunikationsweg ist mir ganz gleich.

Vielleicht sollte ich nocht etwas zu meiner Person sagen? Bin Tobias und lebe in Niedersachsen, bin im Sommer 1986 gebohren, habe seit nun 10 Jahren die nervige Autoimmunerkrankung, habe eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker abgeschlossen, habe ehrenamtliche Jugenarbeit gemacht (so lange es gesundheitlich ging) und beantworte Dir auch gerne jede Frage zu mir, falls Du wissen möchtest, wem Du vielleicht Fragen beantwortest.

Liebe Grüße und eine schöne Woche!!!

Antworten
A5nn0a-Er7nestixne


Hallo Tobias! @:)

Hier gibt es sicher viele von denen, die du suchst! Stell doch deine Fragen offen!

Ich bin übrigens Heilerziehungspflegerin ;-)

sychnwupfSenP0x8


Stimme Anna-Ernestine zu.

so hast du einen vielschichtigen eindruck.

ich bin altenpflegefachkraft *:)

Apmbi$valgent70


Auch mir kannst du gerne Fragen stellen – per PN wenn es Dir lieber ist -oder hier offen. Ich bin seit 2000 Altenpflegerin und habe meine Weiterbildung zur Altentherapeutin (Ergo für Senioren) gemacht. Also ein wenig Erfahrung bring ich durchaus mit ;-)

K>Rfgxen


Ich beantworte auch gerne Fragen, auch per PN, wenn du magst einfach anschreiben.

Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin

*:)

Pfrimad3onnaGXirl


Frag doch einfach hier, umso mehr Antworten bekommst du!

Bin Krankenschwester *:)

MDopfp&en


Schließe mich an - frag einfach hier und geradeheraus, was auch immer dir auf den Nägeln brennt. Nur Mut. @:)

Bin Krankenschwester. :-)

S-unflo~wexr_73


Ein wenig OT, aber: Bekommst Du Ergotherapie? Ausreichende Hilfsmittel etc. sollten soweit es geht ausgeschöpft werden, bevor man an Pflege denkt. Bzw. sollte mittels Ergotherapie der Pflegebedarf möglichst gering = DEINE Eigenständigkeit möglichst lange geförderrt werden.

GcriMesuhx1


Hi Tobias86bs du schreibst: Die örtlichen Pflegedienste wollen mir erst Fragen beantworten, wenn ich sie beauftrage. Vorher gibt es kein Beratungsgespräch oder ähnliches.

Das ist ein sehr merkwürdiges Verhalten, sollte es denn so sein.

Das was du da über PD's schreibst ist ein NO GO!!!

Was nützt dem PD ein Auftrag von dir, wenn vorher nicht Beratungsgespräche statt fanden um deinen individuellen Hilfebedarf zu ermitteln und dies in einem Kostenvoranschlag fest zu halten?

Ohne diese Erstgespräche gibt es keine Möglichkeit den Hilfebedarf zu erfassen keinen Auftrag, zu mal diese Erstgespräche vetraglich zwischen Pflegekassen u. ambul. PD's festgeschrieben und zu dokumentieren sind.

Darauf solltest du mal die von dir angesprochenen PD's hin weisen.

Dir konkret zu helfen wird über ein Forum schlecht möglich sein, ohne dich vorher gesehen zu haben.

Es können dir in diesem Fall nur organisatorische Hilfen und bestenfalls pauschale Ratschläge gegeben werden.

Eine Anlaufstelle um dir behilflich zu sein und dir Beratungen anzubieten wäre der Pflegestützpunkt in deiner Nähe.

TJrixOiakne64


Hey,

also das man bei Pflegediensten keine Auskunft bekommt, kann ich so nicht glauben. Oft sind die überlastet und wimmeln einen ab, aber da muß man dranbleiben.

Es gibt aber auch Beratungsstellen im Internet, z.B. Compass Pflegeberatung. Da war erst vor Kurzem eine Dame bei uns zu Hause. Hier gibt es örtlich im Rathaus einmal die Woche eine Pflegeberatung und im nächstgelegenen Landratsamt auch. Einfach mal im Rathaus anrufen, die wissen wo die nächste Beratungsstelle ist.

Ich bin übrigens keine gelernte Pflegekraft, aber wir haben mittlerweile 2 Elterteile, die der Pflege bedürfen.

G[ries~uh1


Trixiane64

die von dir genannte Pflegeberatung ist eine private Gesellschaft und ist für die PKV's unterwegs. GKV versicherte können diese C. Pflegeberatung nicht buchen, soweit ich das gesehen habe.

Einen Tipp: lasst die Finger von einer Internet Pflegeberatung. Meist sind dies unseriöse Firmen, deren Sinn es ist NICHT zu beraten, sondern deren Sinn ist es, Verkaufsgespräche zu führen und Verträge ab zu schließen. denn davon leben diese "Beratungsfirmen". Ein gutes Negativbeispiel ist die DSG. Siehe auch diesen link:

[[http://www.ried-information.de/images/stories/Archiv/pew/2013/pew_kw_46_2013.pdf]], dort auf Seite 11, den Artikel mit der Überschrift: Warnung

kyunstlmixcht


Mich kannst du auch gerne fragen.. Bin examinierte Altenpflegefachkraft und arbeite momentan in einem Klinikum.. *:)

TfobXias86xbs


Guten Abend und vielen Dank für Eure Antworten!

Zu den Pflegediensten: Woran es liegt, dass ich keinen Termin für ein Gespräch bekam, kann ich nicht sagen, nur dass es hier leider so war. Habe noch die Möglichkeit bei einer Stelle der Kirche anzufragen, doch ob ich das mache, weiß ich noch nicht, da ich mit einer Einrichtung der Kirche schlechte erfahrungen sammeln musste.

Einige lehnten ein Gespräch ab, nach dem ich (ehrlich) beantwortete, dass ich noch keinen Bescheid über Pflegestufe habe. Vielleicht sind sie hier in der Stadt auch zu sehr ausgelastet – ich weiß es nicht und es ist mir im grunde auch egal.

Zu meiner eigentlichen Frage: Danke das sich manche auch eine Frage direkt stellen darf! Sicherlich könnte ich auch hier Fragen, doch ich weiß nicht, ob meine Frage für alle geeignet sind. Möchte niemanden zunahe trehten, in dem ich vielleicht Dinge Frage, die für andere Kranke völlig egal sein könnten.

Davon abgesehen, gibt es zwei, drei Fragen, die man auch nicht in der Öffentlichkeit stellen mag. Personen aus dem Web sind da vielleicht auch unsicher, doch in meinem Umfeld gibt es keine Pflegerin etc. und bei den Pflegediensten hatte ich eben kein Glück.

Denke ich werde beides machen, meine Frage persönlich stellen und auch hier. Aber nicht sofort, da meine Internetverbindung mies ist und ich zur Zeit den passenden Moment abwarten. Daher leider auch meine späte Antwort. Aber vielen Dank für eure Antworten!

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Kannst mir auch gerne jederzeit schreiben. Habe jetzt einen Einjährigen Pflegedienst-Pflegestufenerhöhungs Marathon für unserer Untermieterin hinter mir, und habe dazu noch 3 Jahre in der Kranken/Altenpflege gearbeitet. Also einige tolle Erfahrungen à la: "Ohne Auftrag keine Auskunft" durfte ich auch schon genießen.

Mittlerweile studiere ich Medizin.

Und Hut ab, das du dich schon so früh informierst, kenne einige die sich da nicht so viele Gedanken gemacht haben in Vorfeld. :)^

Toob3ias8v6bxs


von Placebo0906:

(...) Und Hut ab, das du dich schon so früh informierst, kenne einige die sich da nicht so viele Gedanken gemacht haben in Vorfeld. :)^

Hallo und vielen Dank für Deine Antwort!

Früh kann man relativ sehen. Lebe in meiner kleinen eigenen Wohnung, habe einen Wannenlift und dank Duschvorhang kann ich so auch duschen ohne das Bad unterwasser zu setzten. Das ging die letzten Jahre auch gut. Doch aktuell klappt das Haarewaschen, duschen nicht mehr ohne Probleme. Bei mir sind halt meine Finger-, Daumen-, Handgelenke und in letzter Zeit auch die Ellenbogen am stärksten betroffen. Das macht es recht schwer, wenn man für's shampoonieren und abbrausen die Hände braucht und sie auch noch hochhalten kann.

Wegen der Problematik trage ich meine Haare auch bereits kurz, wodurch es mir zumindest noch ab und an möglich ist, die Haare zu waschen. Ist halt nur mist, wenn man zum Beispiel einen Termin hat und es davor nicht klappt die Haare zu waschen. Dazu ist der Rücken trotz Bürste, extra langem Waschlappen die nächste Baustelle. Hinzu kommt alles was nur geringe Kraft bedarf (Einkauf, Hauswoche, etc).

Meine Eltern leben zwar in der Nachbar-Stadt, doch für jede Kleinigkeit können sie auch nicht kommen, da sie noch arbeiten und eine Fahrtrichtung ca. 30min beträgt. Mein Nachbar hilft mir oft, wenn ich mit Haus- oder Kellerwoche dran bin. Mindestens alle 2 Tage (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Montag usw.) muss ich einkaufen gehen, da ich trotz vernüftigen Rucksack (aus dem Outdoor-Bereich mit guten tragesystem) nicht viel von a nach b bringen kann.

Durch all diese "Kleinigkeiten" ist mein Alltag recht schwierig geworden, weshalb ich mir Hilfe suchen muss. Ob mir eine Pflegestufe zu steht oder nicht, ist ein Thema für sich, doch darum geht es mir aktuell nicht. Aktuell wurde aber schon "voll erwerbsgemindert auf Zeit" amtlich fest gestellt und ich erhalte deswegen sozusagen Rente (zzgl. Grundsicherung).

zu meiner eigentlichen Frage

Ab wann sollte man sich helfen lassen? Es ist ja u.a. so, dass manches zwar nicht dann geht, wenn man es möchte, doch zumindest einmal die Woche klappt das Haarewaschen zum Beispiel noch. Empfindet ihr es als "aufgeben", nur weil man wegen der Belastung, den Schmerzen, der langen Zeit die deswegen verloren geht sich helfen lassen wird.

Für mich ist es halt schwierig, da ich normalerweise alles so lange selbst mache, wie es nur irgendwie geht. Ein Stückweit ist es ja "sich selbst quälen", was auch nicht unbedingt gut ist. Das abwägen, wo "der erhalt der Selbstständigkeit" aufhört und "an die Grenze gehen" zu schlecht für die Gesundheit ist. Weiß grade nicht, wie ich das besser in Worte fassen kann.

Wie wird in der Praxis damit umgegangen, wenn jemand hilfe bei dem Haare waschen, duschen (zu mindest Rücken) benötigt, ist die vorgegebene/vorgesehene Zeit sehr straff/kurz?

Wie würde so eine Pflege in der Praxis ablaufen?

Gibt es je Tag oder Termin immer eine feste Uhrzeit?

[Vermute mal, dass man nicht anrufen und warten kann? Hintergrund ist der, dass mir der Biorythmus kaputt ist, da man jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit fit ist (bzw. die Gelenke beweglicher sind, wobei leider auch ein Wecker nicht hilft. Stichwort Morgensteifigkeit.)]

Für eure Antworten schoneinmal vielen Dank!

Liebe Grüße!

Tobias

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