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Termin mit Mdk, meine Lebensgefährtin ist psychisch krank

E`rDag}on02 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

Es ist so meine Lebensgefährtin ist Schwer Psychisch Krank.

Sie hat Mehrere Diagnosen die für den MDK ja nicht relevant sind. Wir haben nun eine Pflegestufe beantragt, da es einfach nicht mehr anders geht. Sie hat 80 % Schwerbehinderung für B und H kämpfen wir noch vor Gericht. Ist EU – Rentnerin und 28 Jahre alt.

Körperlich könnte sie alles machen, ich sage mit absicht könnte. Aber sie kann vom Kopf her nicht. Zum Duschen bekomm ich sie Höchstens einmal die Woche obwohl ich es jeden tag versuche mit Zähneputzen usw ist es genauso. (ich bringe ihr inzwischen Zahnbürste und Becher an ihren Platz).

Essen Kochen mache ich zu 99% ganz selten und an richtig guten Tagen macht sie es selbst. Aber mit dem Würzen hat sie es nicht wirklich. Da muss ich immer mit aufpassen, oder wenn etwas nicht klappt, fliegt das ganze schon mal durch die Küche. (emotional Instabil). Trinken muss ich ihr an ihren Platz bringen sonst trinkt sie den ganzen Tag nicht.

So ist es mit allem auch Haushalt, alleine Raus kann Sie nicht da sie nicht auf den Verkehr achtet. Alleine Raus geht sie auch nicht durch Sozial und AgoraPhobie. Den Ganzen tag /und die nacht Hockt sie auf der Couch beschäftigt sich Hauptsächlich mit ihrem Computer. (was ich verstehen kann, Lesen Puzzeln alles was sie gerne machte reicht die Konzentration nicht mehr für) Schaut Serien, oder Spielt Computerspiele (Age of Empire am liebsten). Tag und NachtRytmus hat sie gar nicht mehr durch Diagnostizierte Alptäume. Ist immer müde und schläft dann wenn sie kann.

Kleidung usw muss ich ihr Rauslegen der schrank ist im ersten Stock da geht sie kaum hin. Jetzt grade im Winter muss ich immer drauf achten das sie sich Warm anzieht, Sehr oft vergisst sie Schal und Mütze oder die Richtigen schuhe anzuziehen. (Joggingschuhe bei Schnee und Eis kommt nicht gut).

Das mal so Im Groben da ist noch jede menge mehr aber das würde den Rahmen hier Sprengen. Aber wie mache ich das dem MDK beim Termin Klar.

Sie ist leider so das sie nicht Krank sein will und immer wieder sagt sobald ihr was gelingt "ich bin wieder gesund ich darf mich nur nicht so anstellen" (das wurde ihr in der Kindheit immer wieder eingeredet). Erst Heute hat sie mal auf die Straße geachtet bevor die rüber ist und kam gleich damit an.

SIe hat Angst vor dem MDK.

Sie hat angst das sie zeigen muss was sie kann. wenn sie einen guten tag hat und sich ganz fest drauf konzertiert gehts auch für den moment dann. Problem danach gehts ihr immer Grotten. Nach Jedem Arzt Termin (wo ich immer bei bin und mit Reingehe auch beim Psychologen), ist sie für stunden Total Kaputt. und Kann dann nicht mal mehr an rechner.

Auch das man sie für einen Simulanten hält (an guten Tagen wo es halbswegs klappt hält sie sich selbst dafür, ein Danke an ihre Kindheit).

Meine Angst ist eher das sie alles Herunter spielt, ihr ist natürlich Peinlich das sie nur einmal die woche Duscht und das fast immer nur wenn ich sie buchstäblich trete oder sich nicht regelmäßig die Zähne Putzt usw usw. ach ich könnte soviel schreiben.

Fakt ist aber sie kann fast gar nichts alleine, Ihre Psychologin schreibt in ihrem Befund das sie den bedarf Zwar sieht diesen aber nicht umsetzten kann. Dazu kommt noch das ich Teilzeit nachts Arbeiten gehe. Weil es einfach nicht anders geht. Dann ist sie zwar allein zu Hause aber sie tut in dieser Zeit nichts. (wenn was ist ruft die den Nachbarn an der weiss bescheid) Und tagsüber schlafe ich zwar aber die Kann mich Jederzeit wecken, (was auch regelmäßig passiert).

So meine Fragen:

Muss sie Zeigen was sie kann vor dem MDK?

Werden test Gemacht? Was ist wenn sie diese Verweigert?

Wem wird der MDK glauben, ihr die alles herunterspielt oder mir der Befunde als Beweis hat? (man ließt immer wieder das wenn Patienten behaupten die können das das denen geglaubt wird weils billiger ist).

Was ist wenn sie dem Gutachter Gegenüber Agressiv wird (verbal) das passiert wenn sie unter Starkem Druck steht, Dreht total auf wie ein kleinkind oder wird agressiv. Oft spielt ja auch eine Persönliche Gefühle des Gutachters eine Rolle? (hatten mal einen Psychologen der zwar diagnostiziert hat das sie das nicht steuern kann aber immer total beleidigt war wenns passiert ist).

Wie kann ich im Pflegetage-buch (mit den paar Spalten) eintragen wann ich was mache um sie dazu zu bringen zu essen trinken Grundpflege, ich versuche mehrmals am tag sie zu motivieren und nicht Morgens Mittags Abends.

Gibt es Kostenloses Fachpersonal was einem Beistehen kann bei dem Termin?? (nicht der VDK der ist hier Grottenschlecht).

Hilfe wäre ganz toll. Und entschuldigt das ich so durcheinander geschrieben habe, aber auch ich bin völlig durch den Wind.

Liebe Grüsse Eragon

Antworten
E~rago-n0x2


Hab ich das im Falschem geschrieben??

s}chvnupfeJnx08


Nein nein ich denke nicht ;-)

Nur sind viele in der Arbeit bzw nicht online um diese Zeit.

Einfach noch n bissi abwarten.

Ich komme selbst aus der pflege und ja es wurden schon viele pflegestufen abgelehnt weil der zu begutachtende auf einmal Bewegungen drauf hatte die sonst die pflegekräfte übernehmen mussten

Eoragonx02


Naja an der Bewegung Mangelt es ja nicht, an der Tagesform die meist schlecht ist liegt es.

sCchnsupfenx08


Darum gehts ja nicht direkt ich weiß aber wenn sie beim MDK dann zeigt was und wie sie alles selbst macht ist es halt für ne Einstufung schlecht

Exragoqnx02


Wie kann ich das verhindern, ich möchte sie auch nicht (in ihrem Augen) schlecht machen. Und ihr dann widersprechen. Sie leidet eh schon drunter das sie das alles nicht mehr alleine kann. Vorallem weil sie es nicht verstehen kann wieso. Bei nem Steifen arm z.B. weiss man warum.

k?arabxina


Hallo Eragon02,

also erstmal würde ich sagen, macht euch mal nicht schon vorher so viele schlimme Gedanken.

Ich nehme an, du bist der gesetzliche Betreuer für deine Partnerin?

Der MdK hat gewisse Richtlinien, gerade auch für psychische Erkrankungen, an die auch der MdK sich halten muss. Ausserdem stehen sämtliche ärztliche Befunde dem MdK zur Verfügung.

Diese Überprüfung soll letztendlich Aufschluß darüber geben, wie hilflos deine Partnerin ohne ständige Betreuung ist und welche Pflegestufe für sie geeignet ist.

Hier kannst du dir mal die Richtlinien ansehen, die das MdK zu prüfen hat:

[[http://www.mds-ev.de/media/pdf/Richtlinie_PEA-Verfahren_Endfassung.pdf]]

LG

S.chli*tza uge67


In einer Klinik würde ihr als 1. der Computer entzogen, sie müßte einen Tagsrhythmus einhalten. Und zum Anziehen würde ihr da auch niemand etwas hinlegen. Es gäbe einen Tagesplan, der eingehalten werden müßte.

Sie bestimmt drüber, was sie schafft. Und sie hat Dich sehr gut im Griff, wenn Du ihr alles an ihren Platz schaffst.

Und ob sie beim Kochen würzt oder nicht, wird niemanden interessieren.

Ehraeg4on0U2


danke dir Karabina für deine antwort,

nein gesetzlicher Betreuer bin ich nicht. Entscheidungen kann sie treffen. Allerdings habe ich von ihr (zumindest im bezug auf das gerichtsverfahren und alle anfallenden befunde usw) eine Vollmacht. Sie würde mit eine Vollmacht auch hierfür geben. Entmündigen lassen wird sie sich nicht. Muss sie auch nicht vom Arzt aus.

Den Link hatte ich auch schonmal gefunden ich kopier mal raus was meiner Meinung nach gegeben ist.

2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen

- durch Eingriffe in den Straßenverkehr, wie unkontrolliertes Laufen auf der Straße,

Anhalten von Autos oder Radfahrern sich selbst oder andere gefährdet,

- die Wohnung in unangemessener Kleidung verlässt und sich dadurch selbst gefährdet

(Unterkühlung).

4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation

Ein "Ja" ist zu dokumentieren, wenn der Antragsteller z. B.:

-mit Gegenständen bewirft, (allerdings wirft sie immer in eine andere Richtung als der Mensch sitzt. (haben nun ein loch in der wohnzimmertür).

- eigenes oder fremdes Eigentum zerstört,

- andere ohne Grund beschimpft, beschuldigt. (in Verbal Agressiven attacken, da reicht meist eine Kleinigkeit).

5. Im situativen Kontext inadäquates Verhalten

- einen starken Betätigungs- und Bewegungsdrang hat (z. B. Zerpflücken von

Inkontinenzeinlagen, ständiges An- und Auskleiden, Nesteln, Zupfen, waschende

Bewegungen),

- permanent ohne ersichtlichen Grund schreit oder ruft. ** (permanent nicht, grade wenn wir draussen sind, verbale Ticks, oder sie ihre dollen 5 Minuten hat)

6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse

wahrzunehmen

- Hunger und Durst nicht wahrnehmen oder äußern kann oder aufgrund mangelndem

Hunger- und Durstgefühl bereit stehende Nahrung von sich aus nicht isst oder trinkt

oder übermäßig alles zu sich nimmt, was er erreichen kann,

** (Na so nicht, sondern eher weil ihr schlecht wird vom Essen, muss sie immer weiter dazu anhalten Trotzdem was zu essen, Trinken immer bringen von alleine steht sie nicht auf und holt sich was ob sie durst hat oder nicht).

7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder

schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder

Angststörung

Ein "Ja" ist zu dokumentieren, wenn der Antragsteller z. B.:

- den ganzen Tag apathisch im Bett verbringt, ** (nicht jedentag aber öfter, meist beschäftigt sie sich mit dem Computer aber bleibt den ganzen tag auf der couch, wo sie auch schläft also "ihr " bett)

- den Platz, an den er z. B. morgens durch die Pflegeperson hingesetzt wird, nicht aus

eigenem Antrieb wieder verlässt,

- sich nicht aktivieren lässt,

- die Nahrung verweigert.

Hinweis: Die Therapieresistenz einer Depression oder Angststörung muss

nervenärztlich/psychiatrisch gesichert sein.

(Na Therapiresitenz wurde nicht als gesichert angegeben, die Sozialphobie und Agorapobie sind gesicherte Diagnosen und eine Rezidivierende depressive Störung mit Schweren Episoden. Macht momentan eine Ambulante Therapie, weil wir keinen Therapieplatz finden. )

8. Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisses,

herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von

sozialen Alltagsleistungen geführt haben

- sich nicht mehr artikulieren kann und dadurch in seinen Alltagsleistungen

eingeschränkt ist,

(Sie hat Konzentrationsschwierigkeiten und eine Wortfindungsstörung, oft weiss sie was sie sagen will kann es aber nicht ausdrücken, Sehr oft kann sie dem Gespräch auch nicht Folgen, Weswegen ich ja sogar zum Psychologen mit reingehe. )

- sein Zimmer in der Wohnung oder den Weg zurück zu seiner Wohnung nicht mehr

findet,

(Orietierungsstörung findet den weg nach Hause nicht mehr oder dahin, in der Wohnung weis sie wo die Räume sind).

- Absprachen nicht mehr einhalten kann, da er schon nach kurzer Zeit nicht mehr in der

Lage ist sich daran zu erinnern.

Da kommt es auf die Tagesform an, wenn man wirklich drauf achtet das sie zuhört und sie mehrmals danach fragt dann gehts, wenn man so (wie es normal ist) auf die schnelle eine Absprache Trifft vergisst sie diese oder bekommt sie gar nicht mit).

9. Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus

- nachts stark unruhig und verwirrt ist, verbunden mit Zunahme inadäquater

Verhaltensweisen,

(das ist nicht auf Nachts Beschränkt)

- nachts Angehörige weckt und Hilfeleistungen (z. B. Frühstück) verlangt (Umkehr bzw.

Aufhebung des Tag-/Nacht-Rhythmus).

Auch hier, Umgetauscht nicht, sie hat gar keinen Rythmuss es passiert auch das sie Plötzlich Nachts kochen will weil sie Hunger hat. Das liegt aber nicht am "nacht " sein.

10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren

- eine regelmäßige und der Biografie angemessene Körperpflege, Ernährung oder

Mobilität nicht mehr planen und durchführen kann,

- keine anderen Aktivitäten mehr planen und durchführen kann.

Kann sie weder noch, auch schon durch ihre Ambitionslosikeit, da fängt sie was an voller motivation (z.B selten mal Selbst Duschen) und hört mittendrin auf weil die luft raus ist.

11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in

Alltagssituationen

- aufgrund von Vergiftungswahn Essen verweigert oder Gift im Essen riecht/schmeckt,

(eher das irgendwas Schlecht ist, nicht vergiftet. z.B isst sie nur Gaanz frisches Brot)

12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten

- häufig situationsunangemessen, unmotiviert und plötzlich weint,

(Wir nennen diese schübe lach Heullflashs, da lacht sie ohne grund fängt an zu weinen und wieder an zu lachen usw).

- Distanzlosigkeit, Euphorie, Reizbarkeit oder unangemessenes Misstrauen in einem

Ausmaß aufzeigt, das den Umgang mit ihm erheblich erschwert.

Definitiv, das ist der Emotional instabile Teil, oft benimmt sie sich mitten im geschäft wie ein kleinkind rennt herum, hüpft, die Ticks verstärken sich. Andersrum sobald jemand was dagegen sagt wird sie entweder Depressiv oder agressiv (verbal).

13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder

Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression

Ein "Ja" ist zu dokumentieren, wenn der Antragsteller z. B.:

- ständig "jammert" und klagt, (irgendwie schon, dauernd hat sie "echte" schmerzen, und darüber jammert sie natürlich,)

- ständig die Sinnlosigkeit seines Lebens oder Tuns beklagt.

(das kommt auch sehr häufig vor, wie nennen das Negative schübe).

Aber wie beweist man das dem MDK, vorallem wenn sie selbst das dann alles herunterspielt. Kann den MDK schlecht in z.B. unseren Lidl Schleppen das die das bestätigen, (Bekomm sie meist nur zum Wocheneinkauf mal mit raus).

es tut mir leid wenn es wieder lang geworden ist.

EZravg4o;nx02


@ Schlitzauge,

Das ist nicht Fair sie macht das nicht mir absicht.

In einer Klinik würde ihr als 1. der Computer entzogen, sie müßte einen Tagsrhythmus einhalten.

1. Selbst die Psychologin sagt, hauptsache sie beschäftigt sich mit irgendwas, als der rechner ne zeitlang kaputt war hat sie gar nichts gemacht. Lag auf der Couch mehr nicht, und hatte um einiges mehr Schübe. Weil das Zwangsdenken sehr schwer wiederkam. Ablenkung ist momentan das beste was sie machen kann.

2. Sie hatte eine Verhaltenstherapie wo ihr bescheinigt wird das sie es Ernsthaft versucht hat, Mit tagesrythmus, an guten tagen macht sie auch jetzt noch pläne usw. Nur umsetzten geht nicht.

Und das nicht mit Absicht. Stationär geht momentan nicht, hat sogar ne Bescheinigung das ne vorbereitungsreha nicht möglich ist. und nicht weil sie nicht WILL sondern nicht KANN.

Und 2 psychologen und eine Neurologin werden wohl bissel ahnung davon haben.

Und zum Anziehen würde ihr da auch niemand etwas hinlegen. Es gäbe einen Tagesplan, der eingehalten werden müßte.

Und was machste wenn das nicht klappt, verdrecken lassen oder wie?

Sie bestimmt drüber, was sie schafft. Und sie hat Dich sehr gut im Griff, wenn Du ihr alles an ihren Platz schaffst.

Nein tut sie nicht, und wie toll das du als Psychologe das so genau weist, und das Krankheitsbild so genau kennst. das ist Echt der Hammer das du sowas hier Ablässt, leute wie du sind schuld daran das sie sich ständig Vorwürfe macht und sich für einen versager hält. ich kenne sie schon seit ihren Guten zeiten, wo sie alles alleine konnte, es war ein schleichender Prozess. Du stellst sie als Simulant hin. Als sie noch Halbwegs gesund war, gings mir nicht so gut, und sie hat alles gemacht, mein komplettes Leben umgekrempelt und mich wieder auf die richtige Spur gebacht. ich kenne ihren Charakter und weiss das sie nicht Faul ist. Wie du das hier hinstellst.

Also erstmal Ahnung haben und dann schreiben.

atgnels


Was sind eigentlich die für das MDK irrelevanten Diagnosen?

HZannaxhWe


Eragon02, du hast meinen vollen Respekt dafür, dass du deine wirklich schwer kranke Partnerin Zuhause pflegst, aber glaubst du, das es auch für sie die beste Lösung ist?

Ein derart schweres Krankheitsbild, bei dem sogar die tägliche Körperpflege nichtmehr erledigt werden kann, sollte doch stationär behandelt werden, oder?

Stationär geht momentan nicht, hat sogar ne Bescheinigung das ne vorbereitungsreha nicht möglich ist. und nicht weil sie nicht WILL sondern nicht KANN.

Was soll das heißen, stationär geht nicht? Stationär geht immer, wenn es "muss". Wenn du nicht wärst (oder selbst krank wirst), müsste sie in die Psychatrie, vor allem wenn sie nicht trinkt und isst. Was würden denn passieren, wenn du ihrer behandelnden Ärztin (Neurologin, Psychologin) sagen würdest, du kannst sie nicht dauerhaft zuhause pflegen? Die hätten garkeine andere Wahl, als sie in stationäre Behandlung zu geben. Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung bei dem ausgeprägten Krankheitsbild deiner Partnerin!

Hast du dich über betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen ausreichend informiert? Dort würde man sie motivieren, ihren Alltag, soweit es ihr krankheitsbedingt möglich ist, selbst zu gestalten und sie bestmöglich fördern.

Ansonsten: Könntest du mit der behandelnden Ärztin sprechen, dass sie dir schriftlich bescheinigt, das die Krankheitseinsicht bei deiner Partnerin krankheitsbedingt nicht ausreichend gegeben ist? Das sie also ihren Zustand verharmlost? Damit du beim MDK etwas vorzuweisen hast, wenn deine Partnerin einen guten Moment hat und behauptet mehr zu können als sie realistischerweise im Alltag bewältigen kann?

Alles Gute dir und deiner Partnerin! :)*

_RParvYatix_


Ich verstehe das nicht... wieso sollte ein stationärer Klinikaufenthalt nicht möglich sein? Habt ihr es wenigstens schon mal versucht? Abbrechen kann man dann immernoch. Ich glaube nicht, dass hier eine reine ambulante Therapie ausreichend ist. Klar, könnt ihr auch eine Pflegestufe beantragen. Aber falls ihr die bekommt, wie lange soll das dann gehen? Sicher kann sowas vorrübergehend eine Entlastung sein, aber langfristig gesehen ist es doch besser, wenn deine Freundin intensiv psychologisch betreut wird und gegebenenfalls medikamentös behandelt wird. Oder nimmt sie schon Medikamente?

kiarab^inxa


Das finde ich jetzt schwierig...

Der Arzt meint, sie bräuchte keinen Betreuer?

Wie kann sie denn die wichtigen Entscheidungen im Leben selbst treffen, wenn sie mit den kleinsten Dingen schon überfordert ist? Das passt für mich jetzt irgendwie nicht zusammen. ???

Eine Betreuungsverfügung halte ich da schon für sinnvoll, bevor -womöglich- ein Gericht darüber entscheidet.

kkar_aZbixna


Kleiner Nachtrag zur Betreuungsverfügung:

Die Betreuungsverfügung stellt keine Entmündigung dar.

Entmündigungen gibt es seit 1992 nicht mehr!

[[http://www.andre-krueger-online.de/betreuungsrecht/Infobl_BtR.pdf]]

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