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Termin mit Mdk, meine Lebensgefährtin ist psychisch krank

E>ragxon02


Haben wir doch?? Ich versteh nicht was daran so schwer zu verstehen ist. Und die richtige professionelle Hilfe, gibt es momentan halt einfach keinen platz.

Ich frage mich ersthaft wieso meine Frage nach dem Termin mit dem MDK sich hier zu einer grundsatz disskusion entwickelt hat. Haben Psychisch kranke kein anrecht auf Pflege. Anscheinend nicht nein. Lasst sie vergammeln wenn se es nicht schaffen Pech gehabt oder wie. Sind ja eh alles Simulanten, und wer Pflegegeld beantragt hat aufgeben oder wie.

@Saldo du hast recht so gehts nicht weiter Deswegen Pflegestufe. Ob wir die jetzt beantragen oder nicht, hat nichts damit zu tun ob wir nicht auch weiter nach psychologischer Hilfe suchen.

und mal Krass gesagt, ich PFLEGE eine PFLEGEBEDÜRFTIGE person, ob körperlich oder Psychisch krank ist unerheblich. Also habe ich ein anrecht auf die Pflegestufe meiner freundin.

Also wie wäre es wenn wir mal wieder zu meiner frage zurückgehen und diese Grundsatzdiskussion, "Dürfen Psychisch kranke auch Pflegebedürftig sein" mal lassen würden.

Ich versteh euch echt nicht. Würdet ihr auch so eine Diskussion Führen wenn es um sagen wir mal Demenz geht. Ich glaube kaum, weil Demenz bekannt ist und jeder weiß das diese Personen es nicht "können".

Meine Freundin hat nun mal eine Seltene Form dieser Erkrankung, (auch mit den Komorbitäten hat das was zu tun, Heist soviel wie wechselwirkung bei den Symptomen, sie eigentliche symtomatik der einzenelnen Erkranungen verändert sich durch die symtome der anderen Erkrankungen). hier mal wiki für die die es immer noch nicht kapieren und danach mal ein auszug davon.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Komorbidit%C3%A4t]]

Vor allem im Bereich der psychischen Störungen nach DSM-IV kommen Mehrfachdiagnosen oft vor. So zeigt sich, dass bei einem problematischen Substanzgebrauch (bzw. Abhängigkeitserkrankungen) gehäuft eine Depression, Angst- und Panikstörung sowie eine Dysthymie nachgewiesen werden kann. Auch hier gilt wieder, dass damit keine Aussage getroffen wird, ob und wie welche Störung für das Auftreten der anderen verantwortlich zu machen ist.[3] Dabei wird so weit gegangen zu betonen, dass die (häufige) Vernachlässigung dieser Tatsachen aufgrund ihrer verheerenden Konsequenzen an einen ärztlichen Kunstfehler grenze. Das gleichzeitige Vorkommen von körperlichen und psychischen Erkrankungen führt zu schlechteren Behandlungsergebnissen, verschlechtert die Prognose der jeweils einzelnen Erkrankungen und beeinflusst die Lebensqualität insgesamt erheblich.

Was eine Behandlung sehr schwer macht, Soviel mal Dazu.

Also Tatsache ist wir werden eine Pflegestufen Beantragen. Und es Wäre sehr nett, wenn diejenigen die Ahnung davon haben. (egal welche Meinung sie haben ob rechtens oder nicht). Mir helfen könnten das durchzustehen und meine Fragen beantworten würde.

TAapxs


@ Eragon02

Was erwartest Du? Niemand hier wird dir sagen können, wie deine Freundin an dem Tag drauf ist. Niemand hier weiß, welcher "Typ" Gutachter kommt und wie er eure Situation einschätzen wird.

Bei meiner Mutter war eine Einstufung bereits nach den ersten Fragen an sie klar. Bei der Schwiegermutter hat es dagegen mehrere Anläufe gebraucht.

Führe das Pflegetagebuch, trage ALLE relevanten Tätigkeiten und die entsprechenden Zeiten ein. Lies dir die Richtlinien bei psychischen Diagnosen aus dem Link nochmal durch und versuche die Fragen für dich zu beantworten. Beschönige nichts, übertreibe nichts.

Mehr kannst Du nicht vorbereiten. Höre vor allem auf, dir Horrorszenarien durchzulesen. Es kommt, wie es kommt.

G$rie?suh1


Eragon02 du schreibst: .......Also habe ich ein anrecht auf die Pflegestufe meiner freundin.

Nein, DU hast KEIN Anrecht auf eine Pflegestufe.

Ein Anrecht auf eine Pflegestufe hat einzig deine Freundin. bzw. der Pflege oder Hilfbedürftige

Das ist schon was anderes als du schreibst.

Bei psychischen Erkrankungen, geistiger Behinderung oder bei Demenz, besteht der Anspruch auf die Pflegestufe 0, wenn durch diese Erkrankungen die Alltagskompetenz im erheblichen Maße eingeschränkt ist

und ein überdurchschnittlicher Beaufsichtigungs - u. Betreuungsbedarf besteht

( § 45a SGB XI, genannt PEA = Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskomptenz)

und der tgl. Hilfebedarf nicht die erforderlichen Kriterien der Pflegestufe 1 erfüllt.

Das wird sicherlich auf deine Freundin zu treffen, so weit dies hier beurteilt werden kann.

In PS 0 erhält der Pflegebedürftige mtl. 120€ Pflegegeld oder 225€ Kombileistung wenn eine zugelassene Pflegeeinrichtung die Versorgung übernimmt.

Weiterhin stehen dem betroffenen Personenkreis mtl. 100 oder 200€ zur Verfügung wenn der §45a SGB XI zum tragen kommt. Dieses Geld gibt es nicht in Bar, sondern ist nur abrechenbar über zugelassene Pflegeeinrichtungen die Betreuungsleistungen anbieten.

Weiter schreibst du etwas ungehalten: ........Also Tatsache ist wir werden eine Pflegestufen Beantragen. Und es Wäre sehr nett, wenn diejenigen die Ahnung davon haben. (egal welche Meinung sie haben ob rechtens oder nicht). Mir helfen könnten das durchzustehen und meine Fragen beantworten würde.

Dass deine Freundin eine Pflegestufe beantragt ist richtig und OK.

Jedoch der zweite Teil deines Satzes wird nicht zum tragen kommen, da keiner von uns hier im Forum deine Freundin kennt und den tatsächlichen Zustand nicht im Forum sehen kann. Ferndiagnosen sind nun mal nicht möglich.

Alles andere zu diesem Thema wurde schon gesagt, auch dass es für deine Freundin im Bezug auf die Pflegstufe ab Seite 49 in den BRI spannend wird.

E1rag-onx02


mag sein einige fragen beantworten mir diese Flyer usw aber definitiv nicht. Und deswegen frage ich. Das mit der Formulierung war natürlich gestern nacht unglücklich gewählt. Natürlich hat meine Freundin das anrecht auf die Pflegestufe.

z.B. Wird die frage, ob die Schübe mit berechnet werden wenn sie sich während einer Pflegetätigkeit auftauchen. Nicht ganz beantwortetet weil wenn dieser schub im schlimmsten fall 3 stunden dauert, werden dann die ganzen drei stunden berechnet?

z.B. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, ich wohne hier auch , wasche putze koche für mich natürlich auch mit. Wird diese Zeit halbiert oder gar nicht gewertet weil es "auch" für mich ist. und nicht alleine für die zu pflegende.

diese werden nicht beantwortet. Definitiv nicht. :-(

GEriesxuh1


Also nochmal: ab Seit 49 im Gutachten wird genau diese dein Frage beantwortet.

denn dort steht:

........Dem Gutachter muss bewusst sein, dass das Gutachten in der Regel aufgrund

eines einzigen Hausbesuchs erstellt wird und die Tagesform des Antragstellers

den aktuellen Hilfebedarf beeinflussen kann. Bei Personen mit wechselnden

Hilfeleistungen ist der durchschnittliche zeitliche Hilfebedarf über einen

längeren Zeitraum zu berücksichtigen (Hinweise aus Pflegedokumentation,

Pflegetagebuch, Angaben der Pflegeperson). Alle vorhandenen Unterlagen

einschließlich der Angaben des Antragstellers und der Pflegeperson bzw. der Pflegeeinrichtung

oder der behandelnden Ärzte sind, insbesondere bei psychisch

kranken Menschen mit wechseln den Tages formen, neben den selbst erhobenen

Befunden zur Ermittlung des tatsächlichen Hilfebedarfs einzubeziehen. Auf Abweichungen

zwischen dem Pflegeumfang, der z. B. in einem Pflegetagebuch dargelegt

ist, und dem festgestellten Hilfebedarf ist im Formulargutachten einzugehen.

Das fettgedruckte beantwortet dir deine Frage.

kCara#binNa


Mal eine Frage an Griesuh1

Gibt es denn beim MdK ausgebildetes Personal, die z.B. auf psychische Erkrankungen spezialisiert sind?

GLriesuxh1


In einem vorherigen Beitrag habe ich die Frage nach der Hauswirtschaft schon beantwortet. Hauswirtschaftliche Versorgung hat KEINEN Einfluss auf die Höhe der Pflegestufe.

Jedoch ist um eine Pflegestuf zu erlangen auch HW nötig.

Die Zeit der Hauswirtschaft wird immer auf den Bedarf des Pflegebedürftigen bezogen.

In den Begutachtungsrichtlinien ab Punkt: D 4.4 Hauswirtschaftliche Versorgung ( ab Seite 76 werden deine Fragen zur Hauswirtschaft zweifelsfrei beschrieben und erklärt.)

Ich verstehe nun deinen Unmut wirklich nicht mehr.

Mehr ist dir über so ein Forum nicht zu helfen.

GZriesxuh1


karabina, ja die gibt es, wenn auch nicht im Überfluss.

_TPargvatix_


Eragon, ich glaube nicht, dass dir hier jemand unterstellen will, dass deine Freundin nur simuliert. Das Problem was manche sehen ist nur, dass, wenn zu viel geholfen wird, deine Freundin nicht mehr genügend Motivation aufbringen wird um ihre Probleme in den Griff zu bekommen, da ja für sie dann alles gemacht wird. Aber wie ich ja bereits schon erwähnte, kann so eine Pflegestufe kurzzeitig helfen und bei euch beiden zur Entlastung beitragen, aber langfristig gesehen kann das für deine Freundin gegebenenfalls kontraindiziert sein.

Auch, wenn du jetzt wieder rumfluchen wirst: Versucht es noch mal mit einer Klinik. Wenn gesagt wurde, dass eine tiefenpsychologische Therapie erst einmal das richtige für deine Freundin wäre, dann informiere dich doch mal, ob es Kliniken gibt die auch dieses Verfahren anbieten. Vor allem kann man in einer Kinik noch eher austesten, was für deine Freundin das beste wäre. Bis ihr mal einen ambulanten Therapieplatz habt, dauert es einfach zu lange und dann besteht immer noch die Gefahr, dass das tiefenpsychologische vielleicht auch das falsche Verfahren ist oder deine Freundin nicht mit dem Therapeuten klar kommt und und und... Und dann geht die Sucherei wieder von vorn los. Lass zumindest deine Freundin auf mehrere Wartelisten setzen.

z.B. Wird die frage, ob die Schübe mit berechnet werden wenn sie sich während einer Pflegetätigkeit auftauchen. Nicht ganz beantwortetet weil wenn dieser schub im schlimmsten fall 3 stunden dauert, werden dann die ganzen drei stunden berechnet?

Das wird sicher schwierig zu beurteilen, da Schübe eine ziemliche Variable sind. Ich würde mal nicht davon ausgehen, dass der MDK dies großartig beachten wird.

Vielleicht wäre es auch ratsam, wenn du dir mal einen Pflegeberater mit zu Rate ziehst, welcher dann auch zur Unterstützung bei der Begutachtung des MDK anwesent ist.

s5chneupfen$0x8


Was ich nicht ganz verstehe...sie schafft es ein pc Spiel zu starten und zu zocken aber nicht sich ein glas Wasser zu holen? Und wenn sie age of empire spielen kann wird die Konzentration für ne illustrierte oder n kleines Puzzle auch langen...

Wie willst du dem mdk das erklären?

Vielleicht nimmst du ihr wirklich zu viel ab...denn auch demente werden zu Aktivitäten angeregt.

Wenn sie also 5 std am sofa hockt und heult weils durst hat...nimm sie an die Hand geh mit ihr in die Küche lass sie den schrank öffnen n glas behmen den hahn aufdrehen und Wasser einlaufen lassen. Dann soll se das Wasser abdrehen und trinken. So verknüpft sie die Tätigkeiten vielleicht.

nAevXe"rtheleiss


Dass Problem ist, dass man bei vielen psychischen Erkrankungen Verantwortung freiwillig abgibt. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, dann verlernt man praktisch, wieder Verantwortung selbst zu übernehmen. Dann entsteht diese gewisse "Antriebslosigkeit". Man liegt nur noch im Bett oder wie deine Freundin auf der Couch und weiß eigentlich nicht mehr, wie das geht, Tätigkeiten zu übernehmen. Dadurch und auch durch die psychische Erkrankung an sich lässt dann die Konzentratrion nach, Müdigkeit entsteht im großen Maß (weil der Körper sich gegen die Tätigkeiten streubt) und Komorbitäten fangen an, sich zu entwickeln (die sind nämlich nicht von jetzt auf gleich da).

Ist das, wie bei deiner Freundin, dann leider schon alles ziemlich ausgeprägt und "konditioniert", dann ist das natürlich schwer, wieder "abzutrainieren". Ich spreche mehr oder weniger aus eigener Erfahrung, auch wenn ich es selbst nie ganz so weit habe kommen lassen. Aber bei mir gab es sogar Momente, wo ich nicht einmal mehr Computer spielen konnte und wirklich nur noch im Bett lag.

Dann lag ich da auch mal zwei Tage am Stück und habe auch nichts gegessen, weil es einfach nicht möglich war. Aber irgendwann schreit der Körper halt nach Essen und ich hatte nie vor, zu sterben. Also musste ich schließlich doch aufstehen und der Tätigkeit nachkommen – auch wenn es sicher Stunden gedauert hat, einen Teller aus dem Schrank zu nehmen und tatsächlich dann zu essen.

Aber mit dem Beispiel wollte ich klar machen, dass ich das eigentlich ähnlich sehe wie meine Vorrednerin "schnupfen08".

Ich gehe einfach mal stark davon aus, dass sie nicht verdursten und verhungern will und wird. Nimm ihr nicht jede Verantwortung ab. Auf's Klo geht sie doch sicher auch oder trägt sie Windeln?

Und ja, ich sehe das auch so. Age of Empires ist doch ein recht anspruchsvolles Spiel. Wenn sie dazu noch in der Lage ist, dann ist gewiss noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ich möchte euch nicht angreifen, aber vielleicht kann auch euer Therapeut sich nicht in eure Lage hineinversetzen und sieht vieles zu locker. Ich finde jedenfalls, da ist dringend handlungsbedarf gefordert und ihr könnt sie nicht so vor sich hinvegitieren lassen und vor allem MUSS sie so schnell wie möglich wieder Handlungen selbst übernehmen. Je länger dieser Zustand andauert, umso mehr wird sie darauf konditioniert – bzw. ihr Gehirn.

Warum bekommt sie keine antriebsfördernden Medikamente? Mir haben die so gut geholfen, dass ich praktisch 2 Wochen später schon wieder mind. einmal am Tag aus dem Bett kam.

Vielleicht fehlt ihr auch der "Sinn" am Tagesablauf. Irgendwie eine Motivation, warum der Tag mehr birgt, als auf der Couch zu hocken. Vielleicht hilft es weiter, wenn ihr ein Ereignis am Tag aussucht, dass ihr super viel Spaß macht oder früher gemacht habt und es gemeinsam in Angriff nehmt. Zum Beispiel Kleinigkeiten wie ein Brettspiel bis hin zu kleineren Unternehmungen?

Du kannst sie nicht weiter so in Watte packen, bei aller Liebe.

Außerdem ist das auch für sie ein grausamer Zustand, den sie sicherlich nicht gerne hat. Das ist doch schade, sie darin noch zu unterstützen und zu bestärken.

Vielleicht klingen meine Worte etwas hart, aber ich wollte dich mal in eine andere gedankliche Perspektive lenken. @:)

Und ich verstehe euch sehr gut – vor allem sie. Schon allein, weil ich ähnliches durchgemacht habe und auch immer noch nicht gesund bin. Ich muss mich JEDEN verdammten morgen immer noch tierisch aufraffen und an manchen Tagen fallen mir so kleine Tätigkeiten wie kochen immer noch sehr schwer. Aber es geht! Mit viel Übung.

Mit Demenz kann man das übrigens gar nicht vergleichen. Demenzkranke können nämlich nicht wieder gesund werden. Aber auch da versucht man, den aktuellen Zustand noch so gut es geht zu fördern und alles Machbare umzusetzen. Aber bei einer psychischen Erkrankung (gerade bei dieser) besteht immer die Möglichkeit einer Heilung, selbst wenn lebenslang noch Medikamente eingenommen werden müssen. Machbar ist es auf jeden Fall.

LG,

nevertheless

_uPa7rEvati_


Sehr guter Beitrag, nevertheless :)^

Ewragonx02


Muss ich zustimmen guter Beitrag von Neverthless, Kleinigkeiten macht sie auch. (geht ja auch in die küche und holt sich dann ne scheibe käse, und mein Beispiel war eins der Extremen was nunmal in dem Ausmaß auch vorkommt).

Und ja Wir üben und machen, Aber eins nach dem Anderen nicht alles gleichzeitig, Momentan ist z.B. das sie mit einkaufen kommt. Und da läuft sie nicht einfach mit. Wird komplett mit einbezogen. usw. Muss sie damit sie mal vor die Tür kommt. (seit sie mit einkaufen kommt sind die depries Weniger) Und sie Selbst hat den Wunsch geäussert das ich sie da Trete auf gut deutsch gesagt. Trotz den Phobien.

Und zum Thema Computerspiel, Wie gesagt ohne Schübe ist sie relativ klar im Kopf und spiele wie Age of empire sind Logik spiele, Uud beim Konzentrationstest der im sommer durch eine Neurologin durchgeführt wurde. Sie hat einen Logik IQ von 118. Also überdurchschnitt. Alles andere Unterdurchschnitt. Und als die Ärztin hörte das sie Computerspiele spielt (immer solche spiele keine ballerzeugs), das das gut ist, so fördert sie die Konzentration, besser als wenn sie stumpf da rumsitzt und glotze guckt.

Nur weil einer ein Computerspiel kann, sagt das nix darüber aus ob er/sie sein leben in Griff bekommt. Psychologin schreibt in ihrem Befunde ja auch das sie den bedarf sieht aber nicht umsetzten kann. Das hat miteinander nix zu tun. Nur weil sie sich auf das spiel Konzentrieren kann als beispiel sagt das nix darüber aus das sie sich auch in der gleichen Weise auf den Verkehr draußen Konzentrieren kann. (kann sie nachweislich nicht). Sie soll auch gar nicht alleine raus weils zu gefährlich ist.

Deswegen sage ich das hier nochmal klar, sie wird nicht nur Betüttelt usw. Nur machen wir das nach und nach, und zwar auf Anweisung von 2 Ärzten (Neurologin und Psychologe).

Das mindert momentan aber nicht den Pflegebedarf. Das heist auch nicht das ihr nicht geholfen wird.

Und zur Klinik das geht einfach nicht, klar zur not wenn ALLES andere nicht geht dann muss ja. Aber sie war schon in der Klinik und die Ärzte da haben sie nach Hause geschickt. Nicht sie selbst, sie wäre geblieben, und auch da hat sie sich mühe gegeben. Das haben wir schon durch.

Deswegen ich habe Meinungen von 2 Ärzten und einer Fachklinik. Und die Kennen die Komplette Symptomatik und meine Freundin.

Mit Medikamenten haben wir es auch versucht, das Klappt wegen der Komorbitäten nicht das antriebslose wurde zwar gemindert, allerdings das Emotional Instabile erheblich verstärkt, war dauerhauft aufgedreht in Positiver art (also rumhüpfen, Rumschreihen aufgedreht halt) aber auch die Negative form. Mit aggressivem Verhalten. Sie kam gar nicht mehr zur Ruhe. Deswegen alles nach und nach. Nicht alles gleichzeitig behandeln bzw fördern. Ist halt ne Dämlich seltene art. Da gibbet keine So und so geht das Therapie. Und dauerhaft alles fördern und versuchen das sie selbst macht klappte nunmal auch nicht, sie setzte sich selbst so unter druck, das es immer schlimmer wurde. (wie in der klinik) Die depressionen wurden da dann auch wieder Stärker.

Ich denke mal mein anfangstext war nicht verständlich genug das sich der Eindruck es wird GAR nichts gemacht eingebläut hat. Es wird aber alles gemacht was momentan möglich ist.

Ich danke euch für eure Sorgen die ihr euch macht, Ich muss gestehn für jemanden der es nicht Wirklich miterlebt ist die Vorstellung schwer. Grade weil es nix bekanntes wie Demenz oder asperger ist. Zumal ich vor allem geschrieben habe was ICH alles mache und nicht was sie selbst schafft.

z.B. Hat sie es Letzte woche geschafft mal alleine in den Budni rein zugehen. (wegen sozial und Agoraphobie nicht einfach und vor lauter nervosität sich zu merken was sie holen soll). ich hab an der Kasse gewartet. :)^. Brauchten ja nur ein Teil aber Kleine Erfolge gibts ja auch schon. Nur nicht halt von Heute auf Morgen.

E!rageonx02


@ Griesuh,

dürfen wir den Gutachter eigentlich Fragen auf was für ein Gebiet er Spezialisiert ist. Ein Rheumatologe z.B. hat ja meist gar keine Ahnung von der Psyche.

Und darf man diesen Gutachter dann ablehnen wenn der ein ganz anderes Fachgebiet hat ???

G<rieFs%uh1


ja, man darf einen Gutachter ablehnen.

Ja ihr dürft fragen aus welchem Fachgebiet er kommt.

Die meisten Gutachter sind Pflegefachkräfte, bzw Allgemeinmediziner.

Und es gibt übrigens MDK interne Schulungen für solch spezielle Begutachtungen.

Einen Rheumatologen habe ich in meiner langjährigen MDK Tätigkeit noch nie erlebt.

Aber man weis ja nie.

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