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Katastrophe im Krankenhaus ! Wie kann man da vorgehen ?

cRhloedaJsilvxa hat die Diskussion gestartet


Hay Ihr Lieben,

ihr könnt euch nicht vorstellen was passiert ist, ich platze bald vor Wut.. Kurze Vorgeschichte:

Meine Oma (85 Jahre als) war letztes Wochenende mit ihrem "Lebensgefährten" Einkaufen & stürzte ganz unglücklich. Sie wurde dann mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht.

Sie hat sich eine Platzwunde am Kopf und ein blaues Auge geholt, was noch "harmlos" ist.

Jetzt das schlimmere " Rechtes Schultergelenk zertrümmert, Arm angebrochen"

Da sie an einem Samstag Abend ins kh geliefert wurde haben die Ärzte uns auf Montag vertröstet, das Montag der Arzt eine genauere Untersuchung durchführen möchte. Nun gut.

Heute, also schon Dienstag, haben wir noch keine genaueren Informationen vom Arzt.

Röntgen Bilder möchten die uns nicht aushändigen. Laut Arzt wäre eine Operation nicht notwendig, man würde ihr 6 Monate ein "Schlinge" anlegen, und darauf hoffen das alles von alleine Zusammenwächst ! :-o

Hallo ? Habt ihr sowas schonmal gehört ? Ich glaube bei denen stimmt etwas nicht !?

Jetzt der Oberhammer : da liegt eine kleine demenz kranke alte Frau in ihrem Bett, die schon vor dem Unfall, weder alleine essen noch trinken wollte bzw konnte, jammert vor schmerzen & müsste mal für kleine Mädchen.

Da schiebt die eine Krankenschwester auf's Klo & vergisst die da. Da komme ich ins Krankenhaus, will Oma besuchen, ist die nicht auf ihrem Zimmer, gehe ich zur Krankenschwester & frage ob Sie ggf in einer Untersuchung sei oder ähnliches, die Krankenschwester nur " Ne, Fr *** müsste in ihrem Zimmer sein..... oder.. ne.. ich glaube die sitzt noch aufm Klo"

Da saß Sie, mit dem Kopf an der Wand angelehnt und schläft am Klo >:(

ich will nicht wissen wie lange sie da schon saß. Alleine hat Sie nicht die Kraft aufzustehen.. was ist das für ein Krankenhaus ? Habt ihr sowas schon mal erlebt ?

Meine Frage an euch, was kann man da machen ? Kann ich Sie einfach mitnehmen & in ein anderes KH bringen ?

Bringt es was wenn ich mich bei der Krankenkasse beschwere ?

Was können wir tun ? Die Ärzte blocken total ab & wollen anscheinend nix tun, warum auch, eine alte Frau zu operieren scheint in ihren Augen nix zu bringen, außer hohe Umkosten.

Antworten
N<Lexna


Mitnehmen. Der wird keiner helfen, wie du schon sagst. Die Oma ist eine lästige Nummer, mehr nicht. Mensch ist man im KrkH niemals, nur lästig.

Holt die Oma da raus.

Auch Beschwerden werden nicht helfen, weil es denen, bei denen man sich beschwert, widerum auch egal ist.

AAhornbola`tt


Habe ich bei einer Bekannten auch schon erlebt. Da wurde die Schulter auch nicht operiert. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde Physio veranschlagt. Die Frau war zum Zeitpunkt des Sturzes auch schon über 60. Es hat ein Jahr gedauert, bis sie den Arm wieder richtig bewegen konnte.

Und ansonsten mit der Bettnachbarin: das ist leider so, da wird vergessen, da ist zu wenig Personal da, die heutige Pflege ist völlig unterbesetzt. Auf dem Klo zu schlafen ist nicht schön, aber vielleicht besser, als 10 STunden in Schiete im Bett zu liegen.

Beschwerden nimmt man sicherlich gerne schulterzuckend entgegen.

c'hloemdasilxva


Und wohin dann mit Ihr ? Wird es in einem anderen kh besser sein ?

genau, sie ist nix außer eine lästige Nummer, wo man hofft, das ihr bald die Kraft ausgeht.

Denn Essen und Trinken will sie dort nicht, und es ist nunmal nich rund um die Uhr von uns jemand da

der gut auf sie Zuredet und sie motiviert zu essen. Die Krankenschwestern stellen Ihr das hin, das war's.

aznywchexre


Solche Vorfälle, wie das Vergessen auf der Toilette sollten an die Öffentlichkeit. Es wird eh viel zu viel unter den Teppich gekehrt in unserem Gesundheitssystem.

Allerdings muss man das auch nachweisen können.

Rein medizinisch gesehen kann man als Außenstehender nichts dazu sagen .

mGu2sicums_A65


Kann ich Sie einfach mitnehmen & in ein anderes KH bringen?

Nein. Die Patientin kann/muß selbst entscheiden, wo und wie sie sich behandeln lässt. Falls sie dazu definitiv nicht in der Lage ist (z.B. wegen schwerer Demenz), wären die nächsten Angehörigen zuständig (Ehemann, evtl. Partner / Sohn / Tochter) oder der gesetzliche Betreuer, falls ein solcher existiert.

cQhltoedasxilva


Okay, das mit dem Essen ist vielleicht noch etwas was ich nachvollziehen kann

wenn die Krankenschwestern jeden Patienten füttern müssten, naja, dafür ist die Zeit nicht da.

Aber eine Frau auf WC zu vergessen.. das ist einfach nicht tragbar,

und als die Schwester meine Oma vom Klo heben wollte, packt Sie auch noch an die kaputte Schulter,

ich musste 3 mal erwähnen das sie doch bitte an die andere Schulter anfassen solle um Oma abzustützen.

c,h$lPoedansilva


Die Patientin kann/muß selbst entscheiden, wo und wie sie sich behandeln lässt. Falls sie dazu definitiv nicht in der Lage ist

Dazu ist sie nicht mehr in der Lage.

d'kesZt


Die ganze Klo-Geschichte ist wirklich eine Frechheit.

Was können wir tun ? Die Ärzte blocken total ab & wollen anscheinend nix tun, warum auch, eine alte Frau zu operieren scheint in ihren Augen nix zu bringen, außer hohe Umkosten.

Das hingegen würde ich so nicht stehen lassen. Ganz im Gegenteil sind gerade Operationen lukrativ und gerade das Gegenteil von "Unkosten".

Aber dass man die Entscheidung bei einer 85-jährigen nicht mehr so leicht trifft ist schon richtig.

Das Narkoserisiko korreliert selbstverständlich stark mit dem Alter und gerade in dem Alter sollte man sich schon genau überlegen wegen etwas vermeintlich "einfachem" sofort zu operieren.

Ein Fallbeispiel habe ich auch noch, mein Großvater hat sich mit Mitte 70 operieren lassen und hats grade so gepackt, ist seitdem aber dialysepflichtig.

Stunflouwe+r_73


Ich würde mal ganz vorsichtig trennen zwischen medizinischer Behandlung der Oma (eine OP mit 85 ist auch kein Zuckerschlecken, oft kommt es zu totaler Verwirrung nach Narkosen,... Da wägt man halt ab! Aber warum werden die Zweifel nicht GEGENÜBER den behandelnden Ärzten geäußert?! DIE wären die richtigen Ansprechpartner für ein aufklärendes Gespräch. Die richtige Adresse für Zweifel!) – und der demenzkranken Bettnachbarin.

Darauf sind Akutkliniken schlecht eingestellt. Und ICH, als 41jährige Patientin mit zahlreichen OP's, wurde auch schon mal im Bad vergessen. Einfach, weil in den paar Minuten auf Station die Hölle los war und es akutere Dinge gab als mich. Das ist blöd, das darf nicht sein. DEN Vorfall sollte man IN der Klinik erstmal an die Beschwerdestelle melden. Muss jede Klinik haben. Nur so kann die Klinik merken, wo es hakt. Ja, es war absolut nicht okay, dass das passiert ist. Aber niemand kennt den Hintergrund und in der Pflege arbeiten auch nur Menschen, die bei 30 zu erledigenden Sachen vielleicht mal was vergessen. Melden, damit Wege erarbeitet werden, so etwas zu verhindern. Da reicht letztlich ein einfaches Missverständnis zwischen zwei Pflegekräften.

Ich will nix schönreden, aber dieses Aspekte alle in einen TOpf zu werfen, aber aufgrund einer vergessenen Demenzpatientin gleich zu unterstellen dass die Oma auch nur lästiges Übel ist und man sie deshalb nicht operiert: Das ist eine Spur zu heftig. Zumal aktuelle Behandlungsleitlinien zunehmend (angesichts der extremen OP-Zahlen in Deutschland!) wieer zu konservativen Behandlungen geraten wird.

c\heloeZdaxsilva


Aber man kann doch eine 85 Jährige Frau die wirklich schwer Demenz ist ein halbes Jahr mit einem kaputten Arm dahinvegitieren lassen oder ? ich meine, sie ist ja schon auf unsere Hilfe angewiesen, aber jetzt, wenn Sie mit einem kaputten Arm klar kommen soll, da wird Sie zum schweren Pflegefall. Das kann es doch auch nicht sein oder ?

SsunfBl[ower_7x3


Das hingegen würde ich so nicht stehen lassen. Ganz im Gegenteil sind gerade Operationen lukrativ und gerade das Gegenteil von "Unkosten".

:)^

S|unfl;owNer_773


Das kann wohl sein. Wenn das OP-Risiko als zu hoch gilt, wenn durch eine OP nicht viel mehr Besserung erzielt werden kann als konservativ, oder oder oder. Fragt die Ärzte. Drängt auf ein klares Gespräch.

Aber: Die Demenz erschwert einiges. Bspw. auch die Kooperation nach der OP. Das kann bedeuten, dass Verhaltensregeln nicht eingehalten werden und der OP-Erfolg den Bach runtergeht. Leider.

Aber selbst junge Menschen stünden in der Situation blöd und hilflos da (schreibt jemand mit 15 Gelenk-OP's).

tmuffa7rxmi


(eine OP mit 85 ist auch kein Zuckerschlecken, oft kommt es zu totaler Verwirrung nach Narkosen,... Da wägt man halt ab! Aber warum werden die Zweifel nicht GEGENÜBER den behandelnden Ärzten geäußert?! DIE wären die richtigen Ansprechpartner für ein aufklärendes Gespräch. Die richtige Adresse für Zweifel!

:)z

c?h]loe{dasilxva


Das hingegen würde ich so nicht stehen lassen. Ganz im Gegenteil sind gerade Operationen lukrativ und gerade das Gegenteil von "Unkosten".

ich kenne mich in vielen Gebieten nicht aus & bin dankbar über jede Belehrung.

aber aufgrund einer vergessenen Demenzpatientin gleich zu unterstellen dass die Oma auch nur lästiges Übel ist und man sie deshalb nicht operiert: Das ist eine Spur zu heftig.

ich habe auch für vielen Verständnis, wie du schon sagst, alles nur Menschen, und es gibt bestimmt Fälle die

Schlimmeren Ausmaßes sind, als die meiner Oma.

In den paar Tagen die meine Oma im kh war, ist jeden Tag etwas vorgefallen wo ich nur mit dem Kopf schütteln konnte.

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