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Katastrophe im Krankenhaus ! Wie kann man da vorgehen ?

S-ü5ntjhe


@ die Kruemi

ein Großteil unserer Patienten ist dement, bei einigen wird kaum etwas erreicht, bei anderen kommen auch viele Dinge wieder.

Manche sind ja einfach nur zurm Ort und zur Zeit nicht orientiert, können aber durchaus lernen, mit dem Rollator sicherer zu laufen.

Bei anderen geht die Inkontinenz zurück durch Training usw.

Selbstverständlich erreicht man bei Patienten ohne Demenz mehr, und bei einigen erreicht man gar nichts.

Aber insgesamt würde ich schon sagen, dass eine geriatrische Frühreha etwas bringt

Srüzntjxe


@ beetlejuice

ist schon ein schwieriges Thema.

Ich möchte auch nicht, dass meine Kinder mich mal pflegen, das wissen sie auch. Aber irgendwo an einen Tisch gefahren zu werden und dann "Mensch ärger dich nicht" spielen zu sollen ist echt ein Alptraumgedanke für mich ;-D

Aber bei den Eltern sieht es anders aus.

Ich kenne leider keine Einrichtung, in die ich meine Eltern geben wollte.

bKeeLtleZjuice2x1


naja ich kenn halt die alternative ... oma starrte 5 std am stück das fenster raus.... dann vielleicht doch lieber ein brett spiel, und wenn ich nicht will kann ich ja immer noch starren aber ich hab die alternative.

Luiverwpool


ist das bei einer dementen Patientin denn möglich? wie beschrieben, vergißt sie innerhalb eines Moments das Gesagte. Unterstützung, Anleitung und jegliche Form von Übungen laufen da doch ins Leere.

naja, in der geriatrischen Frührea geht es jetzt auch weniger um klassiche Physiotherapie, wie man sie als "gesunder" Mensch kennt. Aber da sind eben täglich Physio- und Ergotherapeuten vor Ort. Da werden die Leute einfach bewegt und gefordert. Und vielleicht kann die Person selbst sich nicht dran errinern aber für die Gelenke schadet es sicher nicht, wenn sie ein Physiotherapeut täglich mal durchbewegt. Und auch der Schulter nutzt es sicher, wenn da regelmäßig Übungen gemacht werden.

Und gerade mit Ergotherapie kann man bei Demenzpatienten noch viel ausrichten.

d.asgeRs_undesplusx20


Meine Oma kam auch für 2 Wochen auf "Reha". Das ganze war im Nebengebäude. Dort wurde sich besser um sie gekümmert und sie wurde beschäftigt (Singen, Gymnastik, Malen etc.). Ich denke, das meinen die damit.

cdhlsoedaxsilva


Konnte mich leider längere Zeit nicht melde.

Oma liegt immernoch im Krankenhaus, mittlerweile geht es ihr etwas besser,

Sie wollte vor 2 Tagen Nachts "abhauen" und ist wieder gestürzt.. hat eine Prellung am Rücken..

ihrem Arm geht es mittlerweile besser, ihre Platzwunden am Kopf sind verheilt..

Leider hatte Oma sich mit dem Krankenhaus Virus mrsa infiziert..

Sie soll noch 1 Woche im Krankenhaus bleiben und wird dann entlassen, die Ärzte haben uns dazu geraten Oma in ein Heim zu bringen, der Krankenhaus Aufenthalt hat ihre Demenz wohl verschlimmert..

Wir haben viele Heime angesehen & ein tolles gefunden, nun sind wir dabei ihr "neues zuhause" etwas persönlicher Einzurichten, dürfen dort Bilder aufhängen, eigenen Möbel zustellen usw.

Das einzigste was uns noch Sorgen bereitet ist, dass Oma sich weigert zu essen.. sie sagt ständig " nein, ich will nicht mehr, ich will verhungern"

D*ieKCruemi


Das einzigste was uns noch Sorgen bereitet ist, dass Oma sich weigert zu essen.. sie sagt ständig " nein, ich will nicht mehr, ich will verhungern"

Wenn das ihr Wille ist...... Wobei das sicher abgeklärt gehört-was wiederum bei dementen Menschen schwierig ist. Meine Mutter hatte auch so eine Phase, als ihr Alzheimer fortgeschritten war. Sie wollte partout nichts essen. Ursache waren da Magengeschwüre. Als diese behandelt wurden, wollte sie auch wieder essen.

DDieK#ruemi


PS: ich als Betreuer habe mich damals aber schwer getan, zu der Magenspiegelung mein Einverständnis zu geben-und bin mittelschwer ausgeflippt, als ich meine Mutter nach der Magenspiegelung gesehen habe: sie sah aus, wie nach einem Boxkampf, ich will mir garnicht vorstellen, wie grob sie zu der Spiegelung gezwungen wurde. Blaues Auge, aufgeplatze, geschwollene Lippen. Ich war kurz davor, die Klinik wegen Körperverletzung zu verklagen....

Tmapxs


@ chloedasilva

Bei der Pflege von dementen Angehörigen ist jeder irgendwann am Ende seiner geistigen und körperlichen Kräfte angelangt. Ihr tut sicher das Richtige. Was das Essen betrifft, wartet erst mal ab. Wenn sie sich im Heim eingelebt hat, isst sie vielleicht wieder. Ich habe von so einigen gehört, dass ihre pflegebedürftigen Angehörigen dann so richtig "zugelegt" haben - meine Mutter übrigens auch.

Und wenn nicht, dann müsst Ihr die Entscheidung deiner Oma akzeptieren.

:)* :)* :)*

Txaxps


@ DieKruemi

Das war wegen des Risikos ohne Kurznarkose, oder? Denke liebr nicht mehr darüber nach.

Ich habe neulich erst wieder die Erlaubnis zu einen Eingriff gegeben und habe meine Mutter dann völlig verständnislos "zurückgelassen".

cghloepdasiilva


Also der Arm scheint sich zu erholen, der Bruch wird insgesamt 6 Monate brauchen um vollständig zu verheilen,

aber das scheint alles auf dem Weg der Besserung..immerhin.

Die Prellung am Rücken ist natürlich auch nicht gerade schön aber auch das wird vergehen..

sollte Oma aber nix mehr essen, dann wird sie das Heim wohl garnicht mehr lebend betreten..

ganz egal was wir ihr vor die Nase stellen, nein sie will es nicht, trinken lehnt sie mittlerweile auch ab..

höchstens 1-2 Gläser Wasser trinkt Sie am Tag..

ich hoffe das Sie endlich wieder isst, es scheint, als habe sie einfach keine Lust mehr ..

D~ieKLruexmi


@ Taps

Das war wegen des Risikos ohne Kurznarkose, oder? Denke liebr nicht mehr darüber nach.

Ich habe neulich erst wieder die Erlaubnis zu einen Eingriff gegeben und habe meine Mutter dann völlig verständnislos "zurückgelassen".

Ich hatte im Vorfeld um Sedierung gebeten.....wieso die es nicht gemacht haben – keine Ahnung. Nein, ich denke darüber normalerweise nicht mehr nach, denn das ist schon 4 jahre her und inzwischen lebt meine Mutter nicht mehr. Aber die letzten Jahre lasten doch schwer auf mir, das war echt eine harte Zeit. Und ich bin immer noch dankbar, dass Mutti friedlich nachts eingeschlafen ist und einfach nicht wieder aufgewacht, denn meine größte Sorge war, dass sie an den Folgen meiner Entscheidung bezüglich PEG-Sonde sterben würde.-Doch zum Glück hat sie bis zu ihrem letzten Tag noch gegessen.

D|ieK]ruemi


ganz egal was wir ihr vor die Nase stellen, nein sie will es nicht, trinken lehnt sie mittlerweile auch ab..

höchstens 1-2 Gläser Wasser trinkt Sie am Tag..

ich hoffe das Sie endlich wieder isst, es scheint, als habe sie einfach keine Lust mehr ..

ist jemand von euch zum Betreuer bestellt?

Da sie in einer Klinik ist, wird folgendes auf euch zukommen: man wird zur PEG-Sonde raten, d.h. künstliche Ernährung über eine Sonde. Kurzfristig über die Nase, dauerhaft über einen direkten Zugang von aussen in den Magen. Und das Einverständnis gibt der Betreuer, entweder jemand von euch, oder das Amtsgericht bestellt jemand anderen. Vorher sollten jedoch organische Ursachen der Nahruingsverweigerung, wie Magengeschwüre durch die Schmerzmittel, ausgeschlossen werden. Bekommt sie genügend Flüssigkeit?

S6til%gar


ja, nicht so einfach...

als das bei meinem vater so weit war, hat er wenigstens noch jeden tag seine biere getrunken...sonst nichts...das hat ihn dann am leben gehalten...die guten kolehydrate...allerdings bekam er auch das irgendwann auf grund eines tumores im hals nicht mehr hinunter...und letztendlich ist er dann verstorben...auch er hatte keinen bock mehr....eine magensonde hat er kathegorisch abgelehnt und hätte sich diese vermutlich auch selbst entfernt....

Sie wollte vor 2 Tagen Nachts "abhauen" und ist wieder gestürzt

hehe...auch das kennen wir....er wollte ständig stiften gehen...das personal hat dann immer den leeren essenswagen vor die tür gestellt, damit er da erstmal drüber segelt und sie auf ihn aufmerksam werden, wenn er das fluchen anfängt....man kann ihn ja schlecht am bett festbinden....

c:hloeda[silva


Soweit ich von meiner Mutter weiß, hat meine Oma damals SCHRIFTLICH hinterlegt das Sie keine künstliche Ernährung will. Also sie hat das ausdrücklich Verboten. Mein Vater ist als Ihr Betreuer eingetragen. Wir können an der Entscheidung nix mehr ändern.

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