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Mutti ins Altersheim, wie?

SVilbermomndauxge


Abgesehen von all den hilfreichen Antworten. Wurden auch die anderen Nährwerte getestet Vitamine, Mineralstoffe ect.

B12 Mangel führt zu Herzproblemen, ist einer Bekannten von mir so ergangen.

Und alle anderen wie Zink, Selen, Mangan, Folsäure, Molybdän, Kupfer, Eisen haben Schlüsselfunktionen für hunderte von Enzymen, inklusive Gehirnstoffwechsel. Gleiches gilt für alle B-Vitamine.

In Quarks und Co. wurde das angesprochen, denn die meisten Patienten die alt sind vernachlässigt man hier und vieles wäre nicht, wären solche Untersuchungen einfach Pflicht. Man kann ja einige altersbedingte Krankheiten haben, aber der Stoffwechsel, der sollte nicht übersehen werden.

:)^

Ich füge noch hinzu: Schilddrüse.

PJe-ddti


Danke, ich werde das ansprechen

Sater%nchexn52


Also bei meiner Mutter hat 2006 - 2008 das Sozialamt die ungedeckten Kosten übernommen. Dazu gabs Wohngeld und 90 € Taschengeld im Monat. Außerdem durfte sie damals ein Schonvermögen von 2.600,00 € haben. Von uns 7 Geschwistern musste keiner was dazu zahlen. Die weil sie Kinder unter 6 hatten oder auch mehrere Kinder, die anderen weil sie selbst zu wenig hatten oder verschuldet waren. Wir selbst hätten ein Schonvermögen von knapp 50.000,00 € haben dürfen. Das hat uns damals das Sozialamt gesagt. Dort kannst du dich also auch erkundigen oder aber auch beim Heim. Ich denke mal, dass du nichts dazu zahlen musst, weil du ein behindertes Kind hast. Das Amt hat uns zudem gesagt, dass die schwiegersöhne nur dann rangezogen werden würden, wenn sie über 5.000,00 € verdienen würden. Dann würde dein Unterhaltsanspruch gegenüber deinem Mann errechnet und dies wäre dann dein Einkommen. Grundsätzlich müssen Schwiegerkinder nicht für die Eltern des anderen aufkommen.

R7uxt


Im Krankenhaus vermittelte der Soziale Dienst meiner Mutter die Kurzzeitpflege, die von der Krankenkasse übernommen wurde. In diesem Altersheim wurde für meine Mutter die Pflegestufe beantragt und auch von der zuständigen Stelle genehmigt.

Meine Mutter konnte dann noch einmal in ihre Wohnung zurück, jedoch hatte sich ihr Gesundheitszustand so verschlechtert, dass sie in "Betreutes Wohnen" zog mit einem Teil ihrer Möbel konnte sie sich dort einrichten.

Meine Mutter hat bei Krankenhausaufenthalten sehr abgebaut. Narkose und viele Medikamente, auch zur Ruhigstellung haben den Prozess der Vergesslichkeit beschleunigt. Ist allgemein bekannt. Frage mal im Krankenhaus nach. So eine "Verwirrtheit" kann sich zurückbilden. Dazu kam, dass man ihr im Altenheim ohne mein Wissen und Zustimmung Melperon gegeben hat. Die 2 Zimmerwohnung meiner Mutter wurde ohne mein Wissen und auch ohne meine Mutter zu informieren Interessenten vorgeführt, auch, als meine Mutter Mittagsschlaf hielt. Es gab noch andere Dinge, so dass ich ein andere Betreuung gesucht und gefunden habe. Es ist aber nicht überall so.

Ich würde Dir raten, dass Du mal einen Spaziergang um das Haus machst, dass Du für Deine Mutter ausgesucht hast und Bewohner ansprichst. Die unterhalten sich gern und erzählen eine Menge, allerdings muss da oftmals Abstriche machen, die können auch einen Realitätsverlust haben.

Über die Kosten mache Dir keine allzu großen Sorgen. Du, als Tochter ohne Einkommen wirst nicht herangezogen. Auch Dein Mann nur als Schwiegersohn nicht, es sei denn, sein Lohn ist unheimlich hoch und dann nur dadurch, dass Du als Ehefrau einen Anspruch auf Taschengeld hast. Aber erkundige Dich bei der Sozialberatung des Krankenhauses oder des Pflegeheimes, es könnten sich Änderungen bei Berechnungen ergeben haben.

Es wir schwer werden für Deine Mutter, da ja ihr Sehvermögen stark eingeschränkt ist und sie sich in einer neuen Umgebung schwer zurecht finden wird. Hoffentlich ist das Heim in Deiner Nähe, so dass Du öfters sie besuchen kannst. Denn die Kontakte zur Familie sind sehr, sehr wichtig. Und denke daran, dass Du die Pflege nicht leisten kannst durch Dein Kind. Ich habe viele Frauen und auch deren Ehen durch einen Pflegefall in der Familien "kaputt" sehen gehen. Es ist besser für Dich und Deine Familie, wenn Ihr sie mal zum Kaffee nach Hause holst, mit ihr im Supermarkt spazierend einkauft - ihr also Abwechslung verschafft.

Ich bin, nachdem meine Mutter gestorben war sehr oft in das Heim gegangen und habe Bewohner besucht, mit denen meine Mutter Kontakt hatte. Und deshalb möchte ich alle bitten, Nachbarn, die im Heim leben, ab und zu mal zu besuchen, mit ihnen zu plaudern. Das Schlimmste in einem Altenheim für Bewohner, die nicht mehr selbständig sind, also allein spazieren gehen können und ähnliches, ist das stille da sitzen. Es war auch mich immer bedrückend, sie so da sitzen zu sehen und dann zu merken, wie sie nach einem Gespräch merklich aufgeschlossener wurden. Übrigens werden von Angehörigen odt die Bewertungen der Heime positiver dargestellt, denn jeder, der einen Angehörigen in ein Heim bringt, leidet und fragt sich, ob es nicht doch daheim gegangen wäre. Nein, dass braucht man nicht. Auch die Eltern wollen nicht, dass eine junge Familie darunter leidet. Und Hilfe von anderen Familienmitglieder bekommst Du nicht viel, außer guten Worten.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft.

M`onik|a65


Peddi

Deine Vollmacht, ist das eine vom Notar bestätigte Generalvollmacht?

MPiMJa,Maxus


Hallo liebe Peddi,

erstmal muss ich deiner Mutter großen Respekt zollen, dass sie es selber äußerte in ein Heim zu wollen! @:)

Dann schließe ich mich meinen Vorrednern an indem die Frage gestellt wurde, ob Schilddrüse etc. überprüft worden sind. Auch eine eingeschränkte Nierenfunktion kann zu akuter Verwirrtheit führen.

Das beantragen der Höheren Pflegestufe kann warten...Ansonsten: Höhere Pflegestufe gleich höherer Eigenanteil. Wobei das bei eurer finanzieller Situation eher so aussieht, dass dort das Sozialamt einspringt. Es kommt drauf an, wieviel Privatvermögen deine Mutter noch hat, ob es Schenkungen in den letzten 10 Jahren an euch Kinder gegeben hat etc pp.

Sprich unbedingt mit dem Sozialdienst des Krankenhauses bzw. des Heimes. Die helfen dir beim Antragswesen.

Zu der Heimplatzsuche: Höre dich um...Was erzählen die Leute so...Besuche einfach mal unangekündigt Heime. Schaue, wie mit deinem Besuch umgegangen wird, vielleicht ergibt sich die Möglichkeit mit Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Wie ist das äußere Erscheinungsbild, wie riecht es dort.

Ansonsten gibt es noch die Seite Pflegelotse...dort kannst du dir die Transparenzkriterien des MDK im Notensystem anschauen.

Ob ein Heim mit der Note 1,0 nun ein "gutes" Heim ist, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen ;-)

MPonikCax65


Die Note sagt nicht unbedingt aus, ob es auch wirklich für die Bewohner gut läuft. Die Kriterien die MDK sind bürokratisch und manchmal geradezu lebensfern. Eine Note 1 sagt womöglich nur aus, dass das Personal gut dokumentiert hat, aber die Zeit dafür - und das kostet wirklich Zeit - geht den auch Bewohnern ab. Ob sie seelisch auch gut betreut werden, kann man daran überhaupt nicht ablesen. Aber andererseits ist es auf jeden Fall EIN Kriterium, ansonsten würde ich ins Heim gehen und die Atmosphäre wirken lassen, mit besuchenen Angehörigen sprechen etc.

Dann würde ich die Mutter zunächst auf Kurzzeitpflege in dieses Heim geben und dann den weiter sehen. Kurzzeitpflege kostet erst mal nichts, bis das Sozialamt zahlt, dauert es ja auch wieder.

P\edd$i


Ich danke euch erst mal für alle anhaltspunkte... danke @:)

COor nenliax59


Das mit der Benotung ist aber inzwischen deutlich anders. Neulich ist bei meiner Mutter im Heim nämlich genau so eine Prüferin aufgetaucht. Die kam in ihr Zimmer, stellte sich ordentlich vor und fragte, ob sie sie untersuchen dürfte, also auf Sauberkeit und sowas. Hat sehr genau geschaut, z. B. wie ihre Füße aussahen und derlei Dinge. Und sie hat meine Mutter auch befragt, was sie zum Heim, der Pflege und dem Service zu sagen hatte!

Die Note fürs Heim ist auch in verschiedene Teilbereiche aufgeteilt, die liegt bei ihrem Heim vorne an der Rezeption zur Einsicht aus. Alles glatte Einser, kein Wunder, ist eines der besten Heime in unserer Gegend. Meine Mutter ist da sehr zufrieden. Klar meckert sie ab und an mal über Kleinigkeiten, aber das sind wirklich Kleinigkeiten. Wichtig ist, daß einer kommt, wenn sie klingelt, und daß sie nicht von den Pflegern angepampt wird, das sind ihr die wichtigsten Kriterien.

Zu Anfang kann es immer mal kleine Irritationen geben, bis die Pfleger die Bedürfnisse ihres neuen Schützlings genau kennen. Das sind dann so Sachen wie, daß der Vorhang vorgezogen wird, ohne daß sie was sagen muß, daß ihr der Beistelltisch am Bett nicht versehentlich außer Reichweite gestellt wird, eben kleine Sachen. Anfangs haben wir dann die kleinen Fehlleistungen der Pfleger korrigiert und den Pflegern Bescheid gesagt. Heute hat sich das eingeschliffen, und wir brauchen gar nichts mehr zu sagen.

S"ilbeDrmünze8x5


Jede höher die Pflegestufe ist, desto teuerer wird auch der Heimplatz.

Wenn das richtig lese hat dein Mutter nur wenig erspartes und du bist das einzige Kind - Tochter.

Kinder müssen erst ab einem gewissen eigenen Einkommen - Vermögen für Ihre Eltern -Mutter aufkommen.

Auch würde mich an Ihre Krankenkasse wenden.

Welches Heim letztlich das richtig ist - Schwere Frage - keine leichte Antwort.

Fragen - Fragen und sich selbst ein Bild machen.

Auch mit Angehörigen sprechen, was über Sie das Heim denken.

Keiner wird aber sagen das seine Mutter oder der Vater es schlecht dort hat. Selbst wenn es so währe!

Benotungen von Heimen sind Schall + Rauch und sagen garnix!

BLambax 1


Ergänzung zu Caramala: Alzheimer / Demenz unbedingt Vitamin D prüfen lassen....

gute Werte 40-60 ng oder 75 bis 150 nmol auf angegebene Maßeinheiten achten, leider sind viele Ärzte mit diesen Sachen noch wenig vertraut

DLieKEruexmi


Ich kann dir noch empfehlen, auch ohne Termin einfach mal in Heime zu spazieren und dich umzugucken. Da bekommt man ein neutraleres Bild.

Bitte nicht! Heime sind kein "öffentlicher Ort" und die Menschen, die dort leben, sind nicht im Zoo. Man dringt in den Lebensbereich von Menschen ein, und das sollte man nur geladen und angemeldet tun. Den Respekt haben die Menschen, die sort leben, verdient. Ich kann mich noch erinnern, als meine Omi ihre letzten Jahre blind und dement im Heim war. Ich war noch relativ jung und habe eine richtige Wut auf diese Heim-Touristen bekommen, die tuschelnd am Rand des Aufenthaltsraum die alten Herrschaften mit ihren Eigenarten begafft haben.

SPunfloVwer_x73


Ich kann dir noch empfehlen, auch ohne Termin einfach mal in Heime zu spazieren und dich umzugucken. Da bekommt man ein neutraleres Bild.

Meine FAmilie hat es so gemacht: Ins Heim gehen und fragen, ob man sich mal eine Station ansehen kann. Nicht zoomäßiges Glotzen, sondern Frage nach Besichtigungsoption. Nicht am Tag der offenen Tür, sondern im Alltag. Aber mit Respekt und i.d.R. kurz in Begleitung von jemandem aus dem Team.

TGhruxd


Das beantragen der Höheren Pflegestufe kann warten...Ansonsten: Höhere Pflegestufe gleich höherer Eigenanteil.

Jede höher die Pflegestufe ist, desto teuerer wird auch der Heimplatz.

Ja natürlich, aber auch das Pflegegeld steigt. Und das bekommt man dann rückwirkend ab Antragsdatum. Warum sollte man also darauf verzichten?

Das Heim möchte doch auch für die Dienstleistungen und Zeit bezahlt werden, die mit einer höheren Pflegestufe eingehen. Meine Oma beteiligt sich z. Bsp. seit einer Weile nicht mehr selbstständig am Waschen. Das nimmt für die Pflegekräfte mehr Zeit in Anspruch, die sie doch auch bezahlt bekommen müssen. Ein Heim wird nicht freiwillig auf die Einstufung in die richtige Pflegestufe verzichten.

D)ieK:ru>exmi


Meine FAmilie hat es so gemacht: Ins Heim gehen und fragen, ob man sich mal eine Station ansehen kann. Nicht zoomäßiges Glotzen, sondern Frage nach Besichtigungsoption. Nicht am Tag der offenen Tür, sondern im Alltag. Aber mit Respekt und i.d.R. kurz in Begleitung von jemandem aus dem Team.

Mit telefonischer Voranmeldung ist das ja auch ok. Denn bei der derzeitigen Personalknappheit in den Heimen trifft man als spontaner Besucher mit Sicherheit nie auf jemanden, der gerade nichts zu tun hat. Natürlich wird man nicht weggeschickt, aber das (oder die Person....) was (die) der angesprochene Mitarbeiter gerade machen (oder versorgen) wollte, bleibt eben liegen.

Ich denke, wenn man bisher nie mit der Materie zu tun hatte und auch nie Angehörige in einem Pflegeheim hatte, fehlt einem oft das Fingerspitzengefühl.

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