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Medikation im Krankenhaus ein Geheimnis?

ccyxm hat die Diskussion gestartet


Meine 94-jährige Mutter liegt z. Zt. im Krankenhaus. Sie hat die OP des Oberschenkels (vor 2 Tagen) gut überstanden. Heute hat sie jedoch etwas diffus "geplappert". Auf dem Nachttisch lag der Rest eines Blisters, der Name der Tablette noch erkennbar: lt. I-Net-Recherche ein Schmerzmittel auf Opiat-Basis. Wir wollten von der Schwester wissen, welche Medis meine Mutter in welcher Dosis wann bekommt. Diese Auskunft wurde uns verweigert mit dem Hinweis, dass auch ein Arzt uns diese Auskunft nicht geben würde. Ich stehe in der Patientenverfügung meiner Mutter als Bevollmächtigte. Da muss man mir doch Auskunft geben, oder ???

Antworten
KBleindeH3exxe21


Finde ich sehr komisch.

m^us!icuLs_6x5


Heute hat sie jedoch etwas diffus "geplappert".

Das ist bei älteren Menschen nach OPs [[http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Viele-aeltere-Patienten-sind-vom-Durchgangssyndrom-betroffen-_arid,143157.html nicht ungewöhnlich...]]

Nach Operationen können relativ starke Schmerzmittel erforderlich sein, und das sind halt oft die vom [[http://www.netdoktor.at/therapie/opioide-8739 Opioid-Typ]].

P6lüscghbiexst


Ich habe nach einer OP durch die Medikamente Halluzinationen gehabt und auch Blödsinn gelabert.

Völlig normal gewesen und ich war noch jung.

mQsi


Und hast du mit dem arzt auf gesprochen

RMhelxia


Lass dir einen Termin beim Arzt geben.

Pflegepersonal darf in der Regel keine Auskünfte an Dritte geben. Der Arzt schon, wenn du in der Vorsorgevollmacht benannt bist.

KUattxhaS.


Als nächster Angehöriger deiner Mutter solltest du ohne Probleme Auskunft über Medikamente bekommen.

Auch Schwestern dürfen dir als Tochter sagen, was deine Mutter für Tabletten bekommt - finde ich schon sehr komisch.

Ich würde nochmals fragen und drauf bestehen, ansonsten einen Arzt verlangen!!

Das mit dem "diffus" Reden ist bei älteren Herrschaften nach einer Narkose nichts ungewöhnliches.

Bei meine Oma (89) war es nach ihrer OP so schlimm, dass wir dachten sie kann nicht mehr alleine Zuhause bleiben und würde ein Pflegefall werden. Die Verwirrtheit und komisches Zeug reden wurde aber nach ein paar Tagen immer besser - sie lebt wie zuvor allein und ist völlig klar im Kopf!

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