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Anschlussrehabilitation nach langem Krakenhausaufenthalt

A/mi%gamixa hat die Diskussion gestartet


Ich poste meinen Beitrag hier, kann es momentan keinem anderen Forum zuordnen!

Meine Mutter (76 Jahre) hat sich während einer Operation erbrochen, dabei gelangten Darmkeime in ihre Lunge, wodurch sich eine schwere Lungenentzündung entwickelte.

Sie lag zwei Wochen im Koma und wird jetzt, nach 4 Wochen von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt.

Nach Aussagen der Ärzte gibt es nicht viele Menschen, die aus so einer Situation so gut wieder rauskommen!

Sie soll jetzt ca. 1-2 Wochen auf der Normalstation bleiben, wobei uns die Ärzte bereits sagten, dass dort nur eine Zwischenstation zur Reha sein wird, da sie dort nicht so mobilisiert werden kann wie z.B. auf der Intensivstation bzw. in einer Reha.

Ihr Körper muss jedoch gewisse Mindestanforderungen erfüllen um die Reha zu starten, was in ihrem Fall wohl bedeutet, Arme und Beine bewegen zu können, eine Zeit alleine sitzen.

Sie ist noch sehr, sehr schwach.

Vor der Operation war meine Mama topfit, alles kam für uns aus dem Nichts.

Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit so einer Art Reha (AHB) ???

Wie schafft man es, einen bettlägerigen Menschen in 3 Wochen wieder auf die Füße zu bekommen?

Antworten
CsindeFrellxa68


Hallo!

Oha - da sind Prognosen ganz ganz schwierig. Deine Mutter war vor der OP topfit, sagst du.... aber 2 Wochen Koma fordern ihren Tribut, vor allem in diesem Alter. 3 Wochen AHB werden sie nicht zu der Person machen können, die sie vorher war. Das dauert.

Ich lag 1 Woche im Koma, habe pro Tag 1kg Körpergewicht (vermutlich hauptsächlich Muskeln) verloren, und es hat Wochen, zum teil sogar Monate gedauert, bis ich meine Fitness wieder hatte wie zuvor, bestimmte Muskeln sind immer noch nicht wieder da. Ich konnte nach dem Koma noch nicht mal sitzen, so schwach war ich, musste dann stehen und gehen mühsam üben und wieder lernen - und ich bin in den 50ern, also noch um einiges jünger als deine Mutter.

Nach Aussagen der Ärzte gibt es nicht viele Menschen, die aus so einer Situation so gut wieder rauskommen!

ich vermute mal, dass dies nach Meinung der Ärzte ihr eigener Verdienst ist. Bleibt natürlich die Frage, wie es zu einer Lungenentzündung kommen konnte, ich finde die Erklärung äußerst phantasievoll, aber egal, das ändert jetzt gar nichts mehr.

Acm7iga>mia


Hallo Cinderella, danke für deine Antwort.

Also, die Ärtze waren toll.

Meine Mutter ist mit einem akuten Nabelbruch ins Krankenhaus gekommen, der Lebensbedrohlich war. Sie ist ja auch nur 40 Jahre damit rumgelaufen und hat jeden Rat ignoriert, das operieren zu lassen.

Sie war zum Zeitpunkt der Narkose zwar nüchtern, hatte durch den Nabelbruch aber bereits einen Darmverschluss und hat dann Darminhalt erbrochen, und zwar 3 Liter.

Man hat die Lunge dann abgesaugt und beschlossen die Nabelbruch OP trotzdem durchzuführen, da das eben auch lebensbedrohlich war.

Die Lungenentzündung hat sich dann erst zwei Tage später entwickelt.

Dann werden wir einfach mal mit Geduld an die Sache rangehen und hoffen, dass es nicht ganz so lange dauert.

Sie ist immer eine sehr starke Frau gewesen!

C<inde=relwla68


Ok, dann nehm ich alles zurück, was meine Mutmaßungen über die beteiligten Ärzte betrifft ;-)

Alles Gute für deine Mutter!

Wie schnell man sich von einem Koma erholt, ist absolut individuell. Ich fragte im KH meinen Ergotherapeuten. Seiner Erfahrung nach gibt es da eine Bandbreite von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.

S{ün|tjHe


vor der eigentlichen Reha eine geriatrische Frühreha anstreben, das sind nochmal 2-3 Wochen die sie hat, um genügend Kraft für eine "richtige" Reha zu sammeln.

Hat man euch das nicht empfohlen? Sprich mal mit dem Sozialdienst des Hauses, in dem sie liegt

R)io GBraxnde


Last euch Übungen zeigen, die ihr mit eurer Mutter im Klinikum mach könnt. Sorgt für kräftigende Suppen. Benötigt sie evtl. Hilfsmittel für die Mobilisation? Hat sie Turnschuhe mit Gummi-Schnürsenkeln, Schuhanzieher …

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