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Angehörige bringt sich und uns in Gefahr - ich werde wütend!

Cxor!nelixa59


Wenn die Schwiegermutter dialysepflichtig ist, könnte ich mir vorstellen, daß das Probleme aufgrund mangelnder Flüssigkeitszufuhr gibt. Das passiert gerne auch bei Senioren, die nicht genug trinken, irgendwann sind die total verwirrt und reden auch merkwürdiges Zeug. Wie man das in diesem Fall abstellen könnte, weiß ich allerdings nicht.

Was z. B. die Aufteilung der Medikamente angeht, würde ich sie allerdings selber machen lassen. Wer nicht hören will, muß fühlen. Entweder sie macht es selber oder sie hat die Konsequenzen. Das wird sie sich schnell überlegen.

P&inklLaPdyApfxel


Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, Anregungen und Kritiken.

Ich habe mir selbst noch einmal den gesamten Faden, inklusive meiner eigenen Beiträge durchgelesen und muss ehrlich zugeben, würde ich das von einer anderen Person lesen, würde ich ihr den Vogel zeigen.

Zunächst einmal zu dem Thema, dass das Verhalten auch von dem geringen Flüssigkeitsgehalt / den Krankheiten allgemein kommen kann. Ich weiß, dass das möglich ist, aber solche Dinge wie z.B. dass sie mich beschimpft hat, weil ich ihr ihren Sohn wegnehme und so, da war sie noch nicht krank. Diese schlechten Charakterzüge, auch dass sie jeden für 50 Pfennig verkaufen würde, die hat sie schon Zeit ihres Lebens gehabt.

Ich möchte noch ein wenig was zu ihrer Person erzählen, vielleicht hilft das ja, ihr Verhalten ein wenig besser einzuordnen. Mir ist klar, dass hier niemand sagen kann "Sie ist so und so weil...." aber die vielfach verfluchte Küchenpsychologie hat mir schon oft geholfen.

Sie ist als Kind von ihren Eltern weggeben worden und wuchs bei der Oma auf. Das hat sie ihr ganzes Leben lang begleitet und sie fühlte sich immer ungeliebt und war wütend deswegen. Die Oma war halt leider auch ein ziemlich fieser Mensch, hat sie mit dem Kochlöffel verprügelt, ihr nie ein nettes Wort gesagt etc. Später hat sie geheiratet und ihr erster Mann war ein Trinker. Der starb aber dann auch 5 Jahre später, was ihr eine nette Witwenrente einbrachte. Unter dem Verlust gelitten hat sie nicht (sagt sie) im Gegenteil, sie war froh, finanziell ausgesorgt zu haben. Ein halbes Jahr nach dem Tod von ihrem Mann verliebte sie sich in den Vater meines Mannes und den hat sie wohl anfangs wirklich geliebt.

Aber die Beziehung ist ein ziemlicher Horror geworden, was nicht an ihm lag. Sie ist ein Mensch gewesen früher, der extrem launisch ist und wenn etwas nicht passt, wurde sie laut und hat Theater gemacht. Als mein Mann geboren wurde, ist sie ein halbes Jahr abgehauen, weil sie das schreiende Baby genervt hat. Aber sie kam dann zurück. Die Beziehung war geprägt von ihren Wutanfällen, sie hat sich den Kopf an der Wand blutig geschlagen, wenn irgendwas nicht nach ihrem Willen lief. Sie hat ihrem Partner einen mehreren Kilo schweren Aschenbecher an den Schädel werfen wollen, der gott sei dank mangels Wurfkraft "nur" das Knie zerstörte. In Beschimpfungen war sie mega große Meisterin. Irgendwann ist der Vater meines Mannes dann immer häufiger in die Kneipe gegangen und kam betrunken heim, weil er sie anders nicht ertragen hat. Er wollte aber damals auch noch nicht gehen, wegen seinem Sohn.

Als mein Mann 13 war ist er dann aber doch gegangen. Von dem Tag an hat sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn komplett geändert. In meinen Augen hat sie ihn als Partnerersatz gesehen. Sie hat sich nie wie eine Mutter zu ihm verhalten, sondern dann eher wie eine unterwürfige, reudige Hündin, die aber auch ausrastet, wenn etwas falsch läuft. Sie hat null Grenzen respektiert, wenn mein Partner sich abgegrenzt hat, indem er z.B. mal nicht mit ihr fernsehen wollte, sondern in seinem Zimmer sein wollte, erschien sie alle fünf Minuten vor der Zimmertür und jaulte herum, ob er nicht was essen wolle, ob er nicht zu ihr rauskommen wolle und wenn er aber dann nicht reagierte, heulte sie oder war traurig oder dachte "man hat sie nicht mehr lieb". (Dieses Verhalten ist übrigens auch heute noch sehr präsent). Mein Mann ist irgendwann unter dem ganzen Druck zusammengebrochen und nicht mehr zur Schule gegangen.

Anstatt aber dagegen zu steuern und mit den Behörden zusammenzuarbeiten, die logischerweise dann eingeschaltet wurden, hat sie das auch noch unterstützt. Sie ist mit ihm in die Stadt zum einkaufen gegangen, anstatt ihn zur Schule zu schicken. Sie hat ihn die Wohnung renovieren lassen, statt ihn zur Schule zu schicken. Die zwei haben sich da eine völlig isolierte Umgebung aufgebaut, mein Partner hat sich von seinen wenigen Schulfreunden komplett isoliert, sie hat alle Verwandten brüskiert und wollte von niemandem mehr was wissen. Das war eine absolute Abhängigkeit ihrerseits von meinem Mann, er war in dieser "Beziehung" der erwachsene. Er musste sie zum Zahnarzt bringen wenn sie Schmerzen hatte, er hat sich darum gekümmert, dass alles lief. Er hatte aber keinerlei Ansprechpartner, wenn er mal sorgen hatte, denn als Mutter war die Frau vollkommen untauglich. Aber angefühlt hat es sich wie Liebe, denn schließlich hat sie ihn immer "unterstützt", ihn vor der Behörden versteckt etc.

Es kam wie es kommen musste, eines Tages standen Polizei, Feuerwehr und Jugendamt vor der Tür und haben ihn abgeholt in die Kinder- und Jugendpsychatrie. Wieder war es so, dass nicht die Mutter den Sohn tröstete und sagte "Hey mein Kind, das muss nun sein, aber du schaffst das". Nein, es war so, dass er völlig gelassen reagierte und sie die jenige war, die zusammen brach und von ihm getröstet werden musste. Aus der Psychiatrie ist er ein paar mal abgehauen, jedesmal hat sie das unterstützt, indem sie ihn quasi noch nach Hause lockte und nicht die Behörden verständigte. Diagnostiziert hat man damals eine "Schulphobie", wenn ich die Psychologin gewesen wäre, hätte ich mir eher mal die Backrounds angeguckt.

Komischerweise klappte in der Psychiatrie alles einwandfrei. Mein Partner war überall beliebt, er war ein Sonnenschein und er ging in eine andere Schule und fiel nie auch nur einmal negativ auf. Er hielt alle Regeln ein, hatte soziale Kontakte und alles lief gut. Dann kam die Entlassung und er ging nach seiner Entlassung exakt noch einmal zur Schule, dann war Ende im Gelände.

Die zweite Einlieferung erfolgte dann ein Jahr später, wieder nach einem Jahr fehlendem Schulbesuch. Diesmal haben sie aber dann reagiert und wollten ihn nicht mehr nach Hause lassen, sondern fremdunterbringen, da ihm der Kontakt zur Mutter nicht guttue. Wurde aber dann nichts draus, da ich mich dann irgendwann in sein Leben geschlichen habe und er nach einer kurzen Phase zu Hause mit mir ausgezogen ist.

Und jetzt zu dem Thema, warum ich der Frau gefallen will. Das zumindest stimmt nicht. Gefallen ist mir relativ egal, aber ich möchte mich human und menschlich verhalten, auch wenn sie das nicht gemacht hat.

Es ist ja nicht mehr so, dass sie zu mir oder meinem Mann bösartig ist. Eher das Gegenteil, sie stellt sich gern als Opfer dar (Opfer des Schicksals etc.) möchte halt oft genug hören wie arm sie ist, dass sie solch ein schweres Krankheitsleid hat etc. Am Anfang unseres Zusammenlebens hatte sie noch ab und an den miesen Ton, aber den hab ich mir verbeten, zumindestens in meinen vier Wänden und das ist auch völlig abgeflaut. Sie hat sich entschuldigt, ich habe akzeptiert und es kam nicht mehr vor. An Freundlichkeit mangelt es nicht. Das Problem ist wohl eher, dass es mir nicht gelingt zu vergessen, auch die Dinge, die da früher gelaufen sind, von denen ich ja persönlich nichts mitgekriegt habe.

Da ist die Empathie mit meinem Mann einfach größer, als das Mitgefühl ihr gegenüber. Ich sehe meinen Mann heute, der gern nochmal jung wäre, sehe den kleinen, schüchternen Jungen auf Fotos, der so gern jemanden zum anlehnen gehabt hätte und ich kann einfach nicht anders als wütend zu werden.

Natürlich ist es per se nicht richtig auf die Schwimu wütend zu sein, weil sie irgendwo hinfällt. Auch wenn ich nach wie vor der Ansicht bin, dass sie in der Lage ist aufzupassen. Ich wäre auch wütend auf mich gewesen, wäre ich über ein so sichtbares Hindernis gefallen. Aber ich glaube dass meine teilweise Hassträume eher aus den früheren Dingen herrühren.

Es ist auch keine Möglichkeit mehr vorhanden, das einfach aufzuarbeiten. Weil wenn man mit ihr spricht, dann heult sie und sagt es tut ihr so leid, sie war so ein Ekel. So hart bin ich nicht dann zu sagen "heul nicht, stell dich dem was du getan hast"... Bringt auch nichts, ich bin nicht Psychologin genug um da irgendwas noch geradezurücken, was ein Leben lang schief lief.

Ich sehe es auch so, dass es über kurz oder lang auf eine Fremdunterbringung herausläuft, aber ich möchte kein 08/15 Heim, sondern mich in Ruhe nach einer Wohnstätte umsehen, wo auch wirklich auf die älteren Menschen eingegangen wird. Sie neigt dazu sich ins Bett zu legen und vor sich hinzudämmern, einfach aus Langeweile oder aus Mangel an Freunden und sozialen Kontakten. Sie also im Heim rumschimmeln zu lassen wäre wohl für sie das dümmste was ich tun könnte. Hier hat sie mich, die mit ihr raus geht, sie mal mit ins Kino nimmt, in die Stadt oder meinen Mann und mich, die mal mit ihr essen gehen etc. Außer die Dialyse hat sie ja sonst keine Leute, die mal mehr als 3 Worte mit ihr wechseln.

Leider hat sie alle Freunde und alles was sie mal hatte verscheucht, vergrault, belogen, ausgenutzt oder einfach "weggeworfen", als nicht mehr gebraucht.

cZlairext


@ PinkLadyApfel

Und jetzt zu dem Thema, warum ich der Frau gefallen will. Das zumindest stimmt nicht. Gefallen ist mir relativ egal, aber ich möchte mich human und menschlich verhalten, auch wenn sie das nicht gemacht hat.

Was du tust geht aber weit über das normale Maß von Mitmenschlichkeit heraus. Du zwingst dich mit einer Person zusammen zu leben, die du nicht magst, du zwingst dich diese Person zu pflegen und es tut dir nicht gut. Dein Mann hat mehrmals den Kontakt abgebrochen (angesichts der Vorgeschichte mit gutem Grund) und du hast ihn immer wieder zum Gegenteil überredet.

Warum kannst du nicht loslassen und dein (euer) eigenes Leben leben?

P2inkLaDdyApfxel


Warum kannst du nicht loslassen und dein (euer) eigenes Leben leben?

Ich glaube das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Jedenfalls im Moment nicht. Ich weiß es nämlich einfach nicht.

S[o,laOmixe


Ich sehe es auch so, dass es über kurz oder lang auf eine Fremdunterbringung herausläuft, aber ich möchte kein 08/15 Heim, sondern mich in Ruhe nach einer Wohnstätte umsehen, wo auch wirklich auf die älteren Menschen eingegangen wird. Sie neigt dazu sich ins Bett zu legen und vor sich hinzudämmern, einfach aus Langeweile oder aus Mangel an Freunden und sozialen Kontakten. Sie also im Heim rumschimmeln zu lassen wäre wohl für sie das dümmste was ich tun könnte. Hier hat sie mich, die mit ihr raus geht, sie mal mit ins Kino nimmt, in die Stadt oder meinen Mann und mich, die mal mit ihr essen gehen etc. Außer die Dialyse hat sie ja sonst keine Leute, die mal mehr als 3 Worte mit ihr wechseln.

Mach das, suche in Ruhe nach einer geeigneten Unterkunft. Dinge wie Kino, Spazierengehen, gemeinsame Restaurantbesuche könnt Ihr ja nach wie vor mit ihr unternehmen, vielleicht mit ganz neuer Gelassenheit und Geduld @:) .

Bwelafonxte


Ich würde auch vorschlagen das da mal auf Alzheimer und Demenz getestet werden sollte.

Das ist auch meine Meinung, denn..

Heute suche ich meinen Schlüssel und wo ist er? Er steckte die ganze Nacht von außen an der Tür. Das kann doch nicht wahr sein!

So begann bei meiner Schwiegermutter die Alzheimer-Erkrankung, als meine Frau und ich noch gar nicht daran dachten. Die Schwiegermutter war in eine neue Wohnung gezogen. Von 100(!) Umzugskartons waren 50 noch nicht ausgepackt, ein wüstes Durcheinander also! Am Morgen war der Schlüsselbund der Schwiegermutter verschwunden. Vier Stunden suchte ich. Sie hatte ihn in ein Geschirrtuch gewickelt und im Schrank verstaut. Innerhalb eines halben Jahres verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Im Pflegeheim wurde viel für die Unterhaltung der Alten getan, das muss ich sagen. Der Monatssatz betrug 2700 Euro, der aus verschiedenen Töpfen bedient wurde. Wir selbst muss 300 zuschießen.

Haype+riCon


Faden verschoben

GTold?txau


Es ist ja nicht mehr so, dass sie zu mir oder meinem Mann bösartig ist. Eher das Gegenteil, sie stellt sich gern als Opfer dar

Das ist nicht das Gegenteil.

Vielmehr ist sie bösartig und stellt sich obendrein auch noch als Opfer dar.

.

Du glaubst, du tust mit deiner Aktion irgendwas besonders menschliches und gutes. Hast du ein Defizit aufzuarbeiten? oderwillst du als "Heilige" von den Leuten gesehen werden?

Ist das alles aber wirklich so menschlich und gut, wie du glaubst?

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Du machst dich nämlich kaputt und überforderst dich mit der Situation. Du schluckst deine Wut hinunter, aber Ausgeglichenheit und Gelassenheit ist was anderes. Möglicherweise nimmst du deinem Mann teilweise seine Frau. Glaubst du, dass ist so menschlich und gut dir gegenüber?

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Du drückst deinem Mann seine ungeliebte Mutter auf, nötigst ihn zu Kontakt mit ihr und nötigst ihn auch noch, wieder mit ihr zu wohnen. So kommt er sein Leben lang nicht mehr von seiner Mutter los. Glaubst du, dass ist so menschlich und gut deinem Mann gegenüber?

.

Leidet denn eure Beziehung gar nicht unter der Belastung durch die Mutter?

Grüße *:)

aXutumFn-lixke


Schau auf dich und deinem Mann und lebt euer Leben.

Im Seniorenheim kannst du sie auch besuchen, mit ihr ins Kino gehen etc. Was mich wundert, dass sie jetzt nicht wieder rückfällig wird, was den Umgangston betrifft. Meine Mutter hat ähnliche Verhaltenszüge, war aber zum Glück nie so schlimm wie deine Schwiegermutter. Nur die letzten Jahre liefen bei ihr aus dem Ruder, was aber auch bei ihr auf Demenz hindeudet. Aber meine Mutter wollte ihr Leben lang immer Recht haben, stritt viel mit meinem Vater und das wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer. Dagegen nimmt sich deine Schwiegermutter jetzt zurück. Vermutlich, weil sie nur zu gut weiß, dass sie sonst im Seniorenheim landet.

Auch meine Mutter hatte keine Freunde, erst als mein Vater starb, versuchte sie sich einen Freundeskreis aufzubauen. Viele zogen sich aber schnell zurück, weil sie immer Recht haben wollte und ein schwieriger Mensch war.

Das du sie pflegen wolltest, nicht im Stich lassen wolltest, kann ich auf der einen Seite verstehen. Nach meinem Auszug wollte ich meine Mutter nie wiedersehen, weil sie mir viel angetan hatte. Aber trotzdem nahm ich sie in Schutz, dass sie im Grunde ein einsamer Mensch ist nach dem Tode meines Vaters. Sie hatte im Prinzip nie alleine gelebt, früh meinen Vater kennen gelernt. Als ich Urlaub hatte, besuchte ich sie, weil sie mir leid tat. Ich bin froh darüber jetzt weit weg zu wohnen, weil ich mich trotzdem verpflichtet fühlen würde. Zudem denke ich dann immer zurück, wie sie all die Jahre meine Schwester und ihre Familie mir vorzog. Verdient hat sie es eigentlich nicht.

Aber ihr habt ein Recht auf ein eigenes Leben. Die Vergangenheit deines Mannes war hart, weil sie deinen Mann immer bei sich haben wollte. Dann bist du aufgetaucht und sie legte mit Beschimpfungen los. Sie hatte sich an ihn geklammert. Das sie ihn nicht einmal zur Schule schickte, spricht Bände. Ich kenne das in harmloser Version von der Mutter meines Freundes. Sie machte mit dem Enkel keine Hausaufgaben, fuhr lieber mit ihm zum Einkaufen, sah fern. Sie wollte von ihm angehimmelt werden.

Solange die Schwiegermutter bei euch lebt wird dein Mann nie abschließen können, wird ständig an seine Vergangenheit erinnert. Sie hat offenbar nicht einmal ein eigenes Bad, wenn sie an deine Sachen ging. Hätte meine Mutter auch gemacht. Hier sind sie sich ähnlich. Überlege es dir, ob du dir das alles noch über Jahre antun willst. Hätte sie eine abgeschlossene Wohnung, z.B. Einliegerwohnung bei euch wäre es einfacher. Ich könnte ihr das alles nicht vergessen und könnte sie nie pflegen.

Ezhemaliguer NDutzer (#[528k611)


Super Beitrag :)^ :)=

Ich finde es ziemlich, nunja, krass, dass du PinkLadyApfel deinem Mann dir ganze ZEIT den absoluten Trigger vorsetzt. Nämlich seine Mutter.

Er muss weg von ihr. Und du auch. Er hat sich mit dir ein neues Leben aufgebaut, und du schickst ihn quasi zurück in die Emotionshölle, aus die du ihn einst gelockt hast...

Das ist nicht gut. Das ist echt mega ungesund.

Er muss sehr stark sein, dass jetzt alles auszuhalten. Er hat meinen Respekt :)z

Ich wäre in der Situation schon ausgerastet oder zusammengebrochen.

SVilkP\eaorl


Ich würde es so herum ausdrücken: "Ich bin wütend auf eine Angehörige und nehme dazu den Aufhänger, dass sie sich und uns in Gefahr bringt". Versteh das bitte so, dass Du auch "einfach so" wütend sein darfst! Es ist unter den Verhältnissen normal.

Was weniger normal erscheint, ist, dass Du trotzdem grundsätzlich das Bedürfnis hast, Dich zu "kümmern", um eine Person, die Du nicht magst - und das mehr als Dein Mann, dessen Mutter sie immerhin ist. Wäre ein sich nicht Kümmern mit starken Schuldgefühlen besetzt? Dann haben diese eventuell mit Deiner eigenen Ursprungsfamlie zu tun.

Ich könnte mir gut vorstellen, Du brauchst Beratung auch psychologischer Art, um aus dem Dilemma herauszukommen.

Mqoni5ka6x5


Ich finde es ziemlich, nunja, krass, dass du PinkLadyApfel deinem Mann dir ganze ZEIT den absoluten Trigger vorsetzt. Nämlich seine Mutter.

Er muss weg von ihr. Und du auch. Er hat sich mit dir ein neues Leben aufgebaut, und du schickst ihn quasi zurück in die Emotionshölle, aus die du ihn einst gelockt hast...

Er ist erwachsen, oder nicht? Man könnte meinen du redest von einem Kind.

fUuzzczi


Na, offensichtlich kann sie das nicht. Oder meinst du, es macht ihr Spaß, sich den Kopf an der Heizung zu stoßen? Aber die Hauptsache für dich ist, dass den Katzen nichts passiert ist?! :|N

Stuhlbein

Genau das wollte ich auch schreiben. Sie ist bestimmt nicht mit Absicht über den Napf gefallen, um sich dann mit Absicht noch den Schädel aufzuschlagen.

Sie ist halt total dösig. Vielleicht Demenz oder irgendsoetwas?

Es ist auf jeden Fall total daneben, so aggressiv zu reagieren oder das Bedürfnis zu haben, ihr eine knallen zu wollen, weil sie gefährlich gestürzt ist. :(v

MNonikxa65


Außerdem kann man niemanden gegen seinen Willen in ein Seniorenheim verfrachten, die TE ist diesbezüglich in einer schwierigen Situation. Ob sie unter Betreuung gestellt wird, kann keiner beurteilen, ich bezweifle es sehr.

EwhemaliCger wNutzer? (#852861x1)


Also ich finde, wenn überhaupt einer das "Recht" hat, die Frau in ein Heim zu geben, dann der Sohn. Und nicht die TE!

Er ist erwachsen, oder nicht? Man könnte meinen du redest von einem Kind.

Wenn er jemals ernsthaft in der Lage gewesen wäre, sich gegen seine Mutter abzugrenzen, würde er es tun.

Ich hingegen sehe das eher so, dass sich die TE langsam zu seiner Mutter wandelt. Dominant sich über seine emotionalen Bedürfnisse hinweg zu setzen.

Mich würde mal ehrlich die Meinung des Mannes interessieren...

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