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Angehörige bringt sich und uns in Gefahr - ich werde wütend!

a(utumUn-Hlike


Es muss kein Seniorenheim sein, wenn es die Schwiegermutter nicht will. Dann aber zumindest eine eigene Wohnung, weg vom Sohn.

Meine Mutter würde nie in ein Heim gehen, dagegen hat sie schon vor Jahren gewettert.

Nur es stellt sich hier die Frage, wie die Schwiegermutter in einer eigenen Wohnung zurecht kommt. Kann man sie alleine lassen?

Die Hauptlast der Betreuung liegt bisher eindeutig bei der TE? Oder sehe ich das falsch? Wenn der Mann Vollzeit arbeitet, bekommt er nur einen Bruchteil davon mit.

CTlondxyke


Bei uns kam es ganz anders.

Meine Mutter war mein ganzes Leben lang ein Drachen und es ging keine 2 Tage gut. Bin mit 19 Jahren aus dem Haus und lebte selbständig.

Jetzt ist meine Mutter 90 und bettlägerig und ich lebe bei ihr und pflege sie. (Zuerst dachte ich NIEMALS- KEINE 2 TAGE GEHT DAS GUT !!

Und jetzt---- Meine Mutter sieht ihre totale Hilflosigkeit und ist jetzt wie verwandelt. Absolut klar im Kopf, die Freundlichkeit und Höflichkeit in Person ! Ich fasse es nicht. Lebe schon 1 Jahr hier in meinem Elternhaus u. wollte nirgendwo anders sein. (Pflegestufe 2)---> 450.-Euro + 550.- Euro + 150.- E. Haushaltsgeld bekomme ich monatl. von ihr (Putzfrau und Gärtner rufen wir bei Bedarf, fällt also nicht in meine Aufgaben)- und doch ist es finanziell für sie leichter wie ein Altenheim. Die Ersparnisse wären weg und dann wäre das Elternhaus an der Reihe.

Die Entscheidung einzuspringen war wider Erwarten genau richtig!

anuturmn-lixke


Respekt Clondyke. Meine Mutter konnte zwar netter sein, als mein Vater starb. Aber sie hatte mittendrin wieder ihre Tobsuchtsanfälle. Deswegen bin ich dann auch ausgezogen. Sogar meine Schwester (war immer ihre Lieblingstochter) bekommt heute ihre Anfälle ab. Aber mit ihr habe ich kein Mitleid, da sie all die Jahre extreme finanzielle Vorteile hatte und immer bei ihr hoch im Kurs stand.

Eshema\liger ENutze+r (#52x8611)


@ Autum-like:

Ha, man könnte meinen du hättest meine Schwester.

Der geht es genauso... Meine Mutter ist Gsd noch nicht pflegebedürftig, aber an sich ist sie ein Wrack psychisch.

Deine Schilderungen kommen mir so bekannt vor, ich hätte sie selbst schrieben können.

MxoniPka6x5


Wenn er jemals ernsthaft in der Lage gewesen wäre, sich gegen seine Mutter abzugrenzen, würde er es tun.

Schon klar, dennoch ist und bleibt es seine Aufgabe. Ich finde nicht, dass man das der TE zum Vorwurf machen kann.

M(oni6ka6x5


Meine Mutter ist Gsd noch nicht pflegebedürftig, aber an sich ist sie ein Wrack psychisch.

Das ist die schwierigste Situation überhaupt, weil man als Angehöriger dann keine Rechte hat (im Sinne des Aufenthaltsbestimmungsrecht, med. Behandlungen..), aber irgendwie doch die Pflicht hat, sich zu kümmern. Zumindest empfindet man das ja oft so.

E=hemalPiger aNutzer (x#528611)


Da sagst du was.

Und da ich selbst solche Probleme habe hab ich für mich den Schnitt gemacht und gesagt, ich entziehe mich ihrem Einflussbereich so weit wie möglich. 1 x im Monat besuchen und ab und zu telefonieren. Sie wohnt 2 km weiter, aber es hatte schon seinen Grund, warum ich ausgezogen bin.

Wenn ich ehrlich bin ist sie der Hauptgrund dafür, dass ich hier wegziehen werde.

Damit ich besser gesunden kann.

Und natürlich auch, dass ich sie nicht pflegen muss, sollte es so weit sein. Klingt krass, aber ihr müsstet die Frau echt mal erleben.

Ich finde es schwierig nett und liebevoll zu Menschen sein zu müssen, denen es dein ganzes Leben lang nicht möglich war, dir auch nur ein gutes Wort angedeihen zu lassen...

Ich verstehe die TE ehrlich gesagt kein bisschen. Mein Selbsterhaltungstrieb ist für sowas wohl zu stark.

THheBlIackWixdow


Es muss auch nicht jeder Mensch einen anderen Menschen pflegen. Ich könnte es nicht und würde es auch nicht wollen. Habe es als Kind bei einem Opa mitbekommen. Er war mürrisch, meckerte, schrie, drohte und meine Mutter (als Schwiegertochter) durfte ihn säubern, füttern, waschen, anziehen. Aber sie bekam keinerlei Dank. Weder von meinem Vater, noch von den anderen Verwandten. Im Gegenteil. Jahrelang keinen Urlaub, Niemans wollte ihn nehmen. Soziales Netz - Fehlanzeige damals.

EWhemal&iger "Nutzer &(n#52x8611)


So war es beim Opa mütterlicher Seits auch.

Meine Mutter war die Einzige (und ich) die sich gekümmert haben. Und wir haben nichts bekommen, der Testberichte Familie Geld und Geschenke

Mein Cousin 400€ für "seine Mühen" weil er Opa besucht hat. Er hatte bestimmt ganz viel Mühe, 3 Straßen weiter zu fahren.

E5hemali5ger NuOtzer (#>52V8611)


Der Testberichte = andere Mitglieder der Familie Geld und Geschenke

eGin\fa}chausbharrexn


Nur um mal zu wissen, wie das schmeckt, würde ich schon mal ein Häppchen probieren, was ich bisher mangels Gelegenheit aber noch nicht tat.

Aber selbst, wenn es mir schmecken würde, würde ich wohl kein Dauerkonsument von Pferdefleisch werden.

eQinfZacha$ushkarrxen


Oh Mist, sorry, im falschen Faden... |-o

CIlondxyke


;-D ;-D ;-D

agutum<n-l#ike


@ Benutzerin 005

Hier haben wir wohl wirklich ähnliches erlebt. Gut, fand meine Mutter an mir nie etwas. Sie hatte ja ihre Lieblingstochter. Als meine Nichte Abschlussball hatte, war das natürlich toll. Immerhin musste auch die ganze Familie eingekleidet werden von meiner Mutter, einschließlich Nichte.

Als meine Tochter dann Abschlussball hatte und sie sah umwerfend aus in ihrem Kleid, wurde sie keines Blickes von meiner Mutter gewürdigt. Jetzt war ich keinesfalls das schwarze Schaf in der Familie. Ich war verheiratet, habe immer gearbeitet, aber anerkannt hat meine Mutter das nie. Heute ist sie auch kein Pflegefall, von der Psyche her schon.

Aber sie soll sich nur von meiner Schwester pflegen lassen. Es ging sogar noch weiter. Ich sollte das Haus erben, deswegen wurden meine Geschwister ausbezahlt, nur übergeben haben meine Eltern nie. Jetzt freuen sich meine Geschwister. Sie haben weit mehr als ihren Anteil im Laufe des Lebens kassiert und erben nun auch noch das Haus. Meine Schwester ruft mich sonst nie an, aber als sie wissen wollte, ob meiner Mutter evtl. das Haus an mich übergeben hat, da kam sofort der Anruf.

Der Auszug war das Beste, was ich machen konnte.

G!ol`dtau


16.10.15 16:22

Wenn er jemals ernsthaft in der Lage gewesen wäre, sich gegen seine Mutter abzugrenzen, würde er es tun.

Schon klar, dennoch ist und bleibt es seine Aufgabe. Ich finde nicht, dass man das der TE zum Vorwurf machen kann.

Monika65

Doch, das finde ich schon. Die TE tut so, als würde sie sich "aufopfern", um irgendwas "mitmenschliches" und "gutes" zu bewirken. Gegenüber ihrem Mann aber bewirkt sie womöglich gar nichts gutes oder mitmenschliches, ganz im Gegenteil.

ich denke, dass darf man dann schon mal so schreiben, dass das, was sie veranstaltet, nur ihr nutzt, aber weder ihrem Mann noch ihrer Schwimu.

Grüße *:)

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