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Was gehört in eine Pflegedokumentation im Pflegeheim???

Mwonikma65


Aber nicht in Bezug auf meinen Beitrag.

Msi%tter5n8chft


Nein, ich meinte damit nicht, dass du iwas über die Pfleger gesagt hattest, sondern bezgl. Der Mobilisation in den Cosy o.ä, bin mir nicht mehr 100% sicher, möchte am Handy aber auch nicht zig Seiten zurück blättern.

Was ich bezgl. Der beschriebenen Pflegekräfte schreibe ist nur eine Vermutung, klar, aber nachdem was das Blatt hier so schreibt und dem was ich hier in meiner aktuellen Stelle so erlebe stelle ich eben diese Behauptungen auf!

Und ja, ich arbeite selbst in der Pflege und hier bei mir im Haus sind auch 90% der Kollegen so eingestellt, dass sie sich mit Leuten, die eh nichts mehr sagen/sich nicht wehren können so wenig Arbeit wie möglich machen, bloß nicht zuviel tun %-|

f allHe4ndesK-blaxtt


@Süntje

Die Ironie war, dass mein Vater gar nicht mehr schreiben kann, deshalb waren wir auch so geschockt, dass gerade ihm dies gesagt wurde. :|N

Ansonsten finde ich eine schriftliche Beschwerde auch ok.

@hikleines

Am Anfang haben wir auch gedacht, dass unser Vater uns nur etwas aufmischen will, damit er Zuwendung bekommt. Doch dann bemerkten wir, dass er jedesmal, wenn er geschlafen hatte (im Laufe des Tages) nicht mehr wusste, ob es schon wieder ein neuer Tag war oder nicht. Er sprach dann davon, dass er nicht zum Essen geholt wurde oder kein Frühstück bekam. Wir haben ihm dann Eselsbrücken gebaut. Danach wurde es besser.

Mein Vater ist ein Beamter wie er im Bilderbuch steht. Korrekt und geradlinig. Noch heute schwärmen uns die jüngeren Kollegen von ihm vor, was für ein toller Vorgesetzter er war. Auch wenn sie Fehler gemacht hatten , stand mein Vater hinter oder zu ihnen. Das ist immer noch so. Wenn das Personal schusselt oder ihn schlecht behandelt, möchte er nicht, dass sie Ärger bekommen, er sagt dann immer, "nicht meckern oder schimpfen, nur klären. Ich möchte nur anständig behandelt werden". Das Recht hat er ja auch, aber uns ärgert es trotzdem, dass Menschen darauf hingewiesen werden müssen mit den Bewohnern wertschätzend umzugehen.

Dadurch, dass meine Schwester im anderen Wohbereich arbeitet, hat sie Kontakt zu den Mitarbeitern und schon oft herausgefunden, dass mein Vater nicht "gelogen" hat.

@Mittern8cht

Ich glaube, diesmal wollte er wirklich im Bett bleiben. Er hatte ja am Mittwoch erfahren können, wie es ist in dem Maxi-Cosi zu sitzen. Die Fachkraft, welche ihn gestern fertig zurecht gemacht hat, ist eine von den Frauen, die sehr viel Wert darauf legen, dass die alten Menschen noch an allem teilhaben und ihre Selbständigkeit solange behalten, wie es nur geht. Ich traue ihr nicht zu, dass sie meinen Vater aus Bequemlichkeit im Bett gelassen hat. Sie ist dafür einfach zu engagiert.

Heute waren wir wieder bei meinem Vater und ich habe ihn gefragt, ob er nochmals in den Maxi-Cosi möchte. Er hat es abgelehnt und wollte lieber im Bett bleiben. Allerdings nicht immer auf seinem Zimmer, sondern gelegentlich auch unter Menschen. Mal schauen, ob sich das einrichten lässt. Ich denke fast, die Aufenthaltsräume sind zu klein. Wir wollen uns nun mal nach einem Liege-Rollstuhl erkundigen.

Wir äußern gegenüber der Heimleitung ganz direkt, was wir für unseren Vater wollen und lassen auch nicht locker, wenn es zu seinem Wohle ist. Doch wenn wir bemerken, dass mein Vater seine eigenen Kräfte nicht mehr einschätzen kann und sich durch seine Wünsche im Kopf körperlich selbst überfordert, müssen wir dem Personal recht geben. Doch wir beobachten die Entwicklung genau und haben zum Glück immer noch unsere Schwester im Pflegeheim, die dies recht gut beurteilen kann, denn sie ist eine von den Tatkräftigen, die auch die Seele der Bewohner pflegt. Als sie mal Urlaub hatte sprachen mich die Bewohner an, wann sie denn nun endlich wieder da sei :-) . Sie wurde doch vermisst.

Für meinen Vater ist es nun wichtig, eine Lösung zu finden, wie er auch mal aus dem Zimmer raus kann, ohne die Aktion mit dem Maxi-Cosi. Vielleicht kann der Liege-Rollstuhl eine Hilfe und Erleichterung für alle sein.

M/on,ika6$5


Nein, ich meinte damit nicht, dass du iwas über die Pfleger gesagt hattest, sondern bezgl. Der Mobilisation in den Cosy o.ä

Ja, aber ich meinte nicht "Faulheit" sondern ich sprach von zeitaufwändig. Und Zeit ist das, was man immer nicht hat. Es ist nun mal nicht so, dass alle so gestrickt sind wie die Schwester der TE und Überstunden etc. machen wollen oder können. Vor allem die nicht, die mit hohen Stundenzahlen arbeiten.

Und ja, ich arbeite selbst in der Pflege und hier bei mir im Haus sind auch 90% der Kollegen so eingestellt, dass sie sich mit Leuten, die eh nichts mehr sagen/sich nicht wehren können so wenig Arbeit wie möglich machen, bloß nicht zuviel tu

Das hat den gleichen Grund. Zeit und Verschleiß. Das ist meine Beobachtung. Zumal dann noch das Gefühl dazu kommt, dass man für total lau arbeitet, also die Wertschätzung auf Seiten der Arbeitgeber und der Angehörigen (zum Glück nicht alle) nicht vorhanden ist. Wertschätzung ist eben auch keine Einbahnstraße.

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