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Pflegefachkraft verursacht gefährliche Pflege

J^aquxomo hat die Diskussion gestartet


Hey leider habe ich ein riesen Problem.... Und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich selber bin 26, seit 10.2013 examiniert und bin aktuell Dauernachtwache. Und ich lieben meinen Job. :)z Wie der Titel schon sagt, haben wir eine "Fachkraft", die gefährlich pflegt und absolut Beratungsresistent ist. %-| Am Anfang wurde uns von meiner Vorgesetzten gesagt das wir sie brauchen, da wir sonst den Laden zu machen könnten. :-X Aber der Chef hat sich auch keine Mühe gegeben, neue Kräfte auf uns aufmerksam zu machen. Wir sind ein kleines PH, mitten auf dem Land, welches (bis auf wenige Ausnahmen) nur demeziell Erkrankte Bewohner hat. Das Team an sich ist echt super und es macht mir Spaß :)= , aber mittlerweile habe ich echt einen richtigen Hass auf diese eine Mitarbeiterin. ]:D Vor allem wenn sie Spätdienst hat und ich zur Nacht komme. Sie räumt ihren Kram nicht weg, die Pflegewagen sehen immer aus. Ständig fällt ihr auch was runter, aber sie hebt es nicht auf. Da liegen dann Handtücher, Handschuhe, etc auf dem Boden. Die Medtabletts werden von ihr nicht gereinigt. In den Mülleimern sind noch Vorlagen, welche für eine "angenehme" Geruchsumgebung sorgen...

Naja das ist nicht mal das Schlimmste, das kommt dazu. Aber sie geht mit den Bewohnern abends nicht mehr zur Toilette, legt keine größeren Einlagen ein. Manche Bewohner schlafen die Nacht durch. Wenn sie vorher auf der Toilette waren, sind sie morgens zwar nicht ganz trocken, aber das Bett ist sauber, der Schlafanzug/ das Nachthemd, etc. Mit einigen dieser Bewohner kann ich Nahcts nicht zur Toilette gehen, weil sie einfach nicht wollen. Bei zwei, drei kann ich auch leider kein Inko wechseln, weil sie sich gegen das auf die Seite drehen wehren und es nicht zulassen. Am Anfang habe ich das noch gemacht, aber mir ist a) mein Rücken zu schade und b) könnten diese Menschen durchschlafen, wenn sie vor dem zu Bett gehen auf Klo gewesen wären.

Sie vertauscht ständig die Tabletten oder einige Bewohner erhalten diese gar nicht, trägt es dann nicht ein. Oder sie schiebt es auf die Pflegehelfer, die das ja gar nicht verteilen dürfen und ist dann sauer auf sie. Auch streitet sie alles ab. Aber was noch dazu kommt ist, das sie fast nichts tut... :(v

Kurz zur Erläuterung. Wir haben z.Zt. 27 Bewohner, wovon einige noch gut laufen können, aber halt Anleitung brauchen. Im Spätdienst sind 3 Leute plus die Küchenfee. Eine Fachkraft und zwei Helfer. Am Wochenende war es wieder richtig schlimm. Sie setzt sich (laut den Kollegen) nach der Übergabe ins Dienstzimmer und tut nichts!!! Tut mir leid aber ich glaube denen das. Ich diskutiere auch ständig mit ihr. Das heißt das sich 2! Pflegehelfer um 27 Bewohner kümmern. Ihnen Kaffee und Kuchen reichen, sowie Abendbrot. Sie hiflt mal beim Abendessen, fängt damit aber auch schon gegen 16:30/ 17:00Uhr an... Und wir haben zwei Diabetiker. Wenn sie Tabletten macht, werden diese oft vertauscht und sie ist fast einem Jahr hier. Das können zwei PH nicht schaffen, obwohl sie sich größte Mühe geben. Aber das geht echt an die Substanz. Wenn sie Bewohner ins Bett bringt, geht sie voher nicht nochmal aufs Klo. >:(

Auch dokumentiert sie nicht alles. Nur "unwichtige" Sachen. Bewohner hatte Besuch, war gut drauf, etc.

Wenn man ihr was sagt, hieß es am Anfang, das sie es ändern würde.

Aber mittlerweile haben wir spitz bekommen, das sie nur hier ist, weil das Amt ihr die Pistole auf die Brust gesetzt hat. Arbeitet sie ein Jahr, hat sie danach wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld. Sie hat mir heute in der Übergabe gesagt, das sie leider noch hier ist und drohte damit sich krank zu schreiben. Das Jahr ist bald um... Was sollen wir tun? Es haben alle keinen Bock mehr auf sie. Weder Angehörige, noch Kollegen, noch Bewohner. Und die sind dement!!! :-X

Auch ich kenne mich so nicht. Ich wollte nie so über jemanden denken, wurde zur Schulzeit auch aufs heftigste gemobbt. Aber bei ihr fällt mir GAR nichts mehr ein. Sie macht mich einfach nur sauer und richtig traurig, weil ich einfach nicht verstehen kann, wie sie so sein kann. So ohne Gewissen. Sie interessiert sich für nichts, es ist ihr alles egal... Sie zieht ihr Ding durch und dann ist gut.

Auch merken das zum Teil auch die Angehörigen, die erzählen dann über uns und was wir für Kollegen da haben... SO kann es nicht weiter gehen. Bin am Überlegen mal den MDK oder die Heimaufsicht zu Rate zu ziehen. Es tut mir echt leid, aber ich finde sie darf da so nicht mit durch kommen.

Über Anregungen, Kritik, etc bin ich jetzt schon sehr dankbar.

Eine echt mit ihrem Latein am Ende stehende Püngelchen... %:| {:(

Antworten
PElüs}chbiexst


Oha, das ist eine vertrackte Situation.

Wie ist es denn, wenn ihr alle gemeinsam mit dem Chef redet?

MioniSka65


Dazu würde ich auch raten. Wie viele Mitarbeiter seid ihr insgesamt? Wenn ihr ein sogenannter Kleinbetrieb seid, also unter 10 Leute (Teilzeitkräfte zählen anteilig), dann gibt es keinen Kündigungsschutz und ihre Drohung sich krankschreiben zu lassen, ginge ganz schön ins Leere. Aber unabhängig davon könnte sie abgemahnt werden. Redet mit dem Chef.

PFlacebxo0906


Und unbedingt auch Angehörige die sich vl mal bei euch über sie beschweren gleich weiter zum Chef schicken.. Nur so bekommt er einen vielfältigen Eindruck von der Dame..

Sie ist ja letztendlich eine Gefahr für eure Bewohner, grade wenn sie Tabletten vertauscht oder vergisst. :|N

Cihoupe~tt;e_Finxnian


Hat sie vor nach dem einen Jahr zu kündigen? Wie lange benötigt sie noch? Ich würde es aussitzen wenn absehbar ist, wie lange sie noch dort ist.

PplacPe;bo0f906


Aussitzen find ich persönlich doch grob fahrlässig grade wenns wirklich bei Medikamentengaben Probleme gibt, das kann auch mal tödlich enden..

BPirkeknzweihg


Medikamente vertauschen bedarf einer Abmahnung.

Woher weißt du, daß sie es vertauscht?

Pflegehilfskräfte dürfen Medikamente verabreichen,wenn sie von einer Fachkraft gestellt wurden

Ist der Chef denn gar nicht informiert über diese Situation? Duldet er das? Würde er das dulden, wenn er das wüsste?

Bevor ich Heimaufsicht oder MDK zuziehe, würde ich ein MA-Gespräch mit dem Chef suchen. und evtl vorher mal auch mit den anderen Kollegen reden, damit du da Rückendeckung hast

JJaquMomRo


Danke erst mal für die Antworten. :)=

Ich rege mich ja schon länger über sie auf. Und da bin ich nicht die Einzige. Auf meine Frage (vor Monaten) hieß es, das wir sie ja brauchen, darauf hin habe ich angefangen sämtliche Fehler (was das Aufräumen und die Toilettengänge betrifft) ihrerseits zu schlucken. Aber es wurde ja immer schlimmer. ]:D

Sie hat etwas früher als ich angefangen. Im Juni bin ich ein Jahr da. Und angefangen habe ich ganz normal mit 40 Stunden ohne Nachtdienst, da ich bereits vor geschädigt war. ;-) Mit ihr habe ich auch zusammen gearbeitet und es war eine Katastrophe! Da hatte sie die Bewohner zum Teil auch schon verwechselt, habe das aber darauf geschoben, das sie ja auch noch nicht solange da war. Obwohl das trotzdem nicht geht! :°(

Naja. Bereits im Juli bin ich zur Dauernachtwache geworden und habe es nicht bereut. Es ist auch schönes Arbeiten, solange sie nicht im Spätdienst ist. ]:D

Und ja der Chef weiß das, wir werden aber demnächst mit ihm ein, persönliches, Gespräch führen. Und ja die Kollegen stehe ALLE dahinter. :)=

Und ja die Helfer dürfen verteilen, WENN sie dann auch den Auftrag bekommen. Ich habe meine Kollegen darauf angesprochen (hatten den Spät- Frühwechsel) und die wussten von nichts. ???

Und ja ich weiß ganz sicher das sie die Medikamente vertauscht. Sie trägt es bloß nicht ein. Aber gerade vorgestern habe ich das in der Nacht zu spüren bekommen, da mein Bewohner nicht mehr ganz koscher war. Ich meine gut, sie sind alle dement, aber SO war er nie! Er wirkte wie abgeschossen, konnte sich gar nicht mehr äußern, da kam nur Gebrabbel. Laufen ging noch, aber ich durfte ihm keinen RR messen etc. Da wurde er richtig sauer. Und sonst ist er immer dafür, wenn es um RR, Gewicht etc geht. Außerdem sagten mir meine Kollegen auch, das sie die vertauscht hatte. Und ich meine das kann am Anfang (EINMAL)passieren, aber sie hat die Medikamente von FRAU Synonym dem HERR Mustermann gegeben.... ":/

Und natürlich hat sie ihre "Drohung" wahr gemacht und hat sich krank gemeldet... Wobei ALLE Kollegen froh darüber sind... 8-)

MvoniNka65


Also das mit dem Verteilen von Medis von Helfern ist ein ganz dünnes Brett. Wird häufig gemacht, ist aber eigentlich nicht erlaubt, bzw. müsste die Fachkraft die Verteilung überwachen. Dass das gern delegiert wird, ist organisatorische gesehen ganz klar, aber wie gesagt, von "dürfen" kann eigentlich keine Rede sein. Im Zweifelsfall in die Stellenbeschreibung schauen.

Dass viele Fehler beim Medikamentenstellen passieren ist bekannt. Viel zu viele, das hat verschiedene Ursachen, davon ist Schludrigkeit gar nicht die häufigste.

Aber du schilderst das so, als ob es ABSICHT wäre ???

L.ucxi32


Vermutlich nicht Absicht, nur kein Bock. Mit den Chef reden. Ist sie krankgeschrieben, könnte ihr das alle zusammen ohne ihre Wissen tun.

Sonst: frage rum - vielleicht kennt eine von euch jemand der sich bewerben kann. Das macht es der Chef leichter.

B3irkenz^weixg


der faden is veraltet, tauchte bei mir aber grad unter den aktuellen auf- was solls...

Also das mit dem Verteilen von Medis von Helfern ist ein ganz dünnes Brett. Wird häufig gemacht, ist aber eigentlich nicht erlaubt, bzw. müsste die Fachkraft die Verteilung überwachen.

ich arbeite in dr hauskrankenpflege und bei uns dürfen die hilfskräfte ohne aufsicht die medikamente verabreichen,wenn eine fachkraft sie gestellt hat.

dazu bedurfte es nur einer anfrage bei der kasse und dann haben wir die genehmigung bekommen.

M]onik3a6x5


Da gibts durchaus unterschiedliche Regelungen auch in den Bundesländern. Bei uns wird es ständig gemacht, ist aber nicht erlaubt. Es besteht durchaus Verwechslungsgefahr.

S"irTe(lemaxrk


ich habe mich im FSJ stets geweigert, Medikamente zu verteilen. Arbeitsrechtlich mag das erlaubt sein, aber wenn etwas passiert, ist das Strafrecht noch einmal eine ganz andere Frage. Ich hätte keine Ahnung, was ich da austeile, was die Verwechslungsgefahr schon mal erhöht und ich selbst wenn kann ja mal etwas falsch angeordnet sein, der Patient befindet sich gerade in einem Zustand, in dem ausgerechnet dieses Medikament in diesem Moment nicht hätte gegeben werden dürfen, was ich natürlich nicht erkennen kann.

Interessiert es dann den Strafrichter, dass ich auf Anweisung gehandelt habe? Und wer muss dann in den Knast? Ich. Wie soll es mich entschuldigen, dass ich das Medikament nicht kannte. Das ist trotzdem fahrlässige Tötung/Körperverletzung. Die Fahrlässigkeit besteht eben darin, dass ich Medikamente verteile obwohl ich selbst nicht das Risiko einschätzen kann. So ähnlich hat es uns zumindest mal ein externer Ausbilder erklärt und danach hab ich mich gerichtet.

M]onihka6x5


Bei uns ist es nicht mal arbeitsrechtlich erlaubt. Keine Ahnung, was passieren würde, wenn etwas Krasses passierte, aber andererseits bin ich ziemlich sicher, dass es nicht mal erkannt würde.

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