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Was ist mit meiner Mutter los?

Sdilblerfmond1augxe


Ob die Mutter in einem Heim glücklich ist, ist egal ? (Ich geh mal davon aus, sie würde nicht freiwillig gehen)

MDonik!a6x5


Mit einem Herzproblem und einem Herzinfarkt in der Biografie noch kilometerweit steil bergauf zu laufen, halte ich für gefährlich.

Bewegung ist aber gerade für Herzkranke wichtig. Sie geht ja in keine Herzsportgruppe, nehme ich an. Und bei Diabetes nur herumsitzen ist erst recht nicht ok. Hat sie Diabetes 2? Könnte man mit Tabletten noch was machen?

Ich würde dir raten, dich mit einem Allgemeinarzt zu besprechen, möglichst in ihrer Anwesenheit. Was kann sie noch machen, körperlich, was muss sie tun, was sollte sie lassen. Denn es ist durchaus möglich, dass du dir unnötige Sorgen machst (wegen ihrem Herz eventuell). Man kann das nicht immer so beurteilen als Laie.

Meine Erfahrung mit Angehörigen im Heim (manche..) ist genau die, dass sie zu klare Vorstellungen davon haben, was gut sein soll und was nicht und damit bevormundend werden.

B/igBslu`eWGolf


Ob die Mutter in einem Heim glücklich ist, ist egal ? (Ich geh mal davon aus, sie würde nicht freiwillig gehen)

Das ist genau der Punkt. Meine Mutter war in ihrem Leben öfters in Unterbringungen für eine gewisse Zeit - Kuren, Krankenhäuser z. B. - und hat sich dort nie wohl gefühlt. Ein Heim wäre einfach nichts für sie.

Bewegung ist aber gerade für Herzkranke wichtig.

Wie bereits geschrieben, ist das absolut richtig. Es sollte eben keine körperlich anstrengende Bewegung sein; und kilometerweit steil bergauf laufen ist das nun mal. Wenn das eine ebene Strecke wäre ohne Anstieg, wäre das gar kein Thema.

Könnte man mit Tabletten noch was machen?

Nun, meine Mutter schluckt tagtäglich ein Dutzend Tabletten und schon jetzt tauchen Wechselwirkungen auf. Ich würde ihr gerne zusätzliche Komplikationen ersparen. Es ist kompliziert genug, so wie es ist.

Wir werden die Situation, so schnell es geht, abklären lassen. Prinzipiell sollten wir alle gemeinsam - da sollte dann meine Mutter auch mitziehen - danach schauen, was das Beste für ihre Gesundheit ist und bedrohliche Gefahren minimieren. Dafür bräuchten wir den aktuellen Stand mal schwarz auf weiß. Ich bin mir sicher, das wäre auch in ihrem Interesse.

S3alxdo


Das fühlt sich an wie Ballast abwerfen und das gefällt mir ganz und gar nicht.

Entschuldige die Direktheit, aber hier geht es nicht um dich oder was dir nicht gefällt.

Es geht um deine Mutter und was sie möchte.

Und ich kann immer noch nicht erkennen, dass ihre Herzerkrankung ihr verbietet, sich auf lange Spaziergänge zu begeben.

TUapxs


@ BigBlueWolf

So viele gutmeinende Ratschläge. Ich kenne auch einige Kinder die es besonders gut mit ihren Eltern meinen und dabei gar nicht merken, wie sehr sie sie bedrängen. Meinen Kindern würde ich einen Vogel zeigen, wenn sie bestimmen wollten, wie ich zu leben habe.

und hat sich dort nie wohl gefühlt. Ein Heim wäre einfach nichts für sie.

Wer fühlt sich in Krankenhäusern und co schon wohl. Aber ein Pflegeheim ist kein Krankenhaus, die Leute wohnen da. Und in einem guten Pflegeheim gibt es auch Spielraum für individuelles Verhalten.

Aber das was Du schreibst, habe ich von meiner Mutter auch mal gesagt. Sie war immer eigenbrötlerisch und lieber für sich. Ich habe sie so lange es ging (fast schon zu lange) in ihrer gewohnten Umgebung gelassen. Doch irgendwann hatte ich keine ruhige Minute mehr und musste aufgrund fortschreitender Demenz und Uneinsichtigkeit die Behörden einschalten.

Im Pflegeheim geht es meiner Mutter gut und alle Befürchtungen haben sich in Luft aufgelöst. Ihr Hab und Gut, ihr gewohnter Lebensrhythmus – also alles was ihr Leben mal ausgemacht hat- haben ab einem bestimmten Punkt der Krankheit einfach jegliche Bedeutung verloren. Sie bekommt die Betreuung die sie annimmt und braucht und wird darüber hinaus in Ruhe gelassen.

Sollte deine Mutter wirklich dement werden, braucht sie irgendwann 24 Stunden am Tag Betreuung, 7 Tage die Woche und das über Jahre. Wer kann das leisten?

Nun, meine Mutter schluckt tagtäglich ein Dutzend Tabletten …Ich würde ihr gerne zusätzliche Komplikationen ersparen…

Deshalb willst Du ihr lebensnotwendige Medikamente vorenthalten? Ich glaube nicht, dass ein Verbieten von Süßigkeiten das Problem des Diabetes löst. Aber Ihr schränkt sie massiv in ihrer Lebensqualität und –freude ein und bevormundet sie.

Um es mal drastisch zu formulieren, was ist, wenn sie selbst nicht das Beste für ihre Gesundheit will? Ein geistig gesunder Mensch darf sehenden Auges ins Unglück laufen. Noch ist deine Mutter ein selbstbestimmender Mensch und darf auch Dinge machen, die ihr Spaß machen und gesundheitlich weniger gut tun.

Ihr solltet aber einschreiten, wenn sie die Konsequenzen ihres Tuns nicht mehr begreifen kann. Und wie es damit steht, solltet ihr wirklich abklären lassen.

Dhie'Kruemxi


Wir sollen also tatenlos zusehen, wie sich unsere Mutter gesundheitlich langsam kaputt macht, weil sie sowieso in absehbarer Zeit ableben wird? Willst du das damit aussagen?

Das finde ich schon relativ unverschämt.

Es ist IHR Leben! Letzendlich zählt nicht die Länge des Lebens, sondern die Qualität.

Meine Mutter bekam schon mit Ende 50 Alzheimer, in sehr langsamen Verlauf. Wirklich komplett hilflos war sie dann Ende sechzig, Anfang siebzig. Wenn es ihr Freude machte, den ganzen Tag Steine zu sammeln oder Papiertaschentücher zu falten--so what?

Rückblickend kann ich nur sagen, mir wäre es lieber gewesen, sie wäre an Diabetes gestorben, als an Alzheimer, denn das ist so ziemlich das Erbärmlichste, was man sich vorstellen kann. Sie hatte die Sprache vergessen, wachte jeden Tag in einer für sie komplett fremden Umgebung auf, wurde von für sie jeden Tag aufs neue komplett fremden Menschen versorgt, gewickelt, gewaschen, war in ständiger Angst und Panik ob ihrer Hilflosigkeit.....grauenhaft!

mein Vater hat unter anderem Prostata-Krebs, will sich aber nicht operieren lassen. Soll ich ihn entmündigen lassen und für ihn entscheiden? Wieso denken Kinder, dass sie ihre Eltern ab einem gewissen Alter bevormunden müssen?

Eine Richterin beim Amtsgericht ( Betreuungsangelegenheiten) sagte mir mal: "Jeder Mensch hat das Recht, sich selbst zu gefährden"

PJTschbiewsxt


Habt ihr schon mal mit jemandem gesprochen der einen Zuckerschock auf offener Straße erlitten hat?

Der hilflos da lag, weil er sich nicht helfen konnte und von anderen als besoffene Person eingestuft wurde?

Okay, an Alzheimer sterben ist schlimmer, aber hilflos auf der Straße liegen muss man auch nicht unbedingt haben.

BnigBl{ueWoxlf


Ich bin regelrecht fassungslos, wie hier verbal und moralisch auf mich eingeprügelt wird, nur weil ich mir Sorgen um meine Mutter mache.

Es geht um deine Mutter und was sie möchte.

Ganz genau. Und wie ich bereits schrieb, möchte sie weder ins Pflegeheim noch möchte sie bald ableben.

Und ich kann immer noch nicht erkennen, dass ihre Herzerkrankung ihr verbietet, sich auf lange Spaziergänge zu begeben.

Hab ich das jetzt nicht schon mehrfach erklärt? Man kann sich auch begriffsstutzig verhalten, nur um mein Verhalten und meine Aussagen kritisieren zu können.

Meinen Kindern würde ich einen Vogel zeigen, wenn sie bestimmen wollten, wie ich zu leben habe.

Das ist bei dir das Problem. Du siehst die Geschichte aus deiner Sicht als Mutter. Könnte es nicht sein, dass dieser Fall aber ganz anders liegt?

Wer fühlt sich in Krankenhäusern und co schon wohl.

Kurunterkünfte sind dazu da, um sich dort zu erholen, also gehe ich stark davon aus, dass man sich dort auch wohlfühlen sollte und das tat sie nie.

Deshalb willst Du ihr lebensnotwendige Medikamente vorenthalten?

Nein, deshalb möchte ich lebensgefährlichen Wechselwirkungen ausweichen und das ist ebenso in ihrem Sinne.

was ist, wenn sie selbst nicht das Beste für ihre Gesundheit will?

Wir wissen, dass dem nicht so ist. Sie kann ganz einfach die Gefahren nicht einschätzen. Ich erwähnte aber auch das schon einmal.

gesundheitlich weniger gut tun.

Das halte ich in diesem Fall für eine starke Untertreibung.

Ihr solltet aber einschreiten, wenn sie die Konsequenzen ihres Tuns nicht mehr begreifen kann. Und wie es damit steht, solltet ihr wirklich abklären lassen.

Damit wäre unser Tun also doch gerechtfertigt, denn dies ist bereits der Fall.

Letzendlich zählt nicht die Länge des Lebens, sondern die Qualität.

Eben. Genau diese Qualität mindert sie mit ihrem Verhalten.

"Jeder Mensch hat das Recht, sich selbst zu gefährden"

Gilt das auch für Menschen, die sich dessen nicht bewusst sind?

DyieKxruegmi


Habt ihr schon mal mit jemandem gesprochen der einen Zuckerschock auf offener Straße erlitten hat?

Der hilflos da lag, weil er sich nicht helfen konnte und von anderen als besoffene Person eingestuft wurde?

Okay, an Alzheimer sterben ist schlimmer, aber hilflos auf der Straße liegen muss man auch nicht unbedingt haben.

natürlich ist das furchtbar! aber wenn sich die alte Dame nicht helfen lassen will, hat man eben wenig Handhabe. Ich wäre auch froh, wenn sich mein vater der Krebsbehandlung unterziehen würde, aber er hat für sich beschlossen, dass er das nicht will. Und da er voll zurechnungsfähig ist, habe ich das zu akzeptieren.

Gilt das auch für Menschen, die sich dessen nicht bewusst sind?

Gute Frage..... denn das ist sehr schwer zu differenzieren. Wenn ihr unsicher seid, laßt euch doch mal unverbindlich beim Amtsgericht, Betreuungsangelegenheiten beraten. Denn wenn mit Apell an die Vernunft nicht weiter zu kommen ist, käme ja dann nur die Beantragung einer Betreuung in Frage. Ob man dann jedoch seine "Befugnisse" als Betreuer gegen den Willen des Betroffenen tatsächlich durchsetzen kann bzw es auch aushält, sie durchzusetzen, steht wiederrum auf einem anderen Blatt.

TRapxs


Habt ihr schon mal mit jemandem gesprochen der einen Zuckerschock auf offener Straße erlitten hat?

Ich denke, DieKruemi meint das mehr symbolisch.

Aber wir haben tatsächlich mehrere Diabetiker in der Familie, die die Krankheit mehr oder weniger gut im Griff haben und kennen die ein oder andere brenzlige Situation.

Rückblickend kann ich nur sagen, mir wäre es lieber gewesen, sie wäre an Diabetes gestorben, als an Alzheimer

Ähnliche Gedanken beschleichen mich durchaus bisweilen.

Die Alzheimerdemenz meiner Mutter begann vor etwa 12 Jahren. In dieser Zeit hat sie alles verlernt (die Sprache, das Verständnis, das zielgerichtete Handeln, selbständiges Essen, Körperhygiene, …), was den Menschen so ausmacht. Nicht nur jeder Tag ist neu und fremd, sondern jede einzelne Situation, weil von einem Augenblick zum anderen alles wieder vergessen wird.

Dabei ist meine Mutter mit ihren mehr als 80 Jahren (von einem leicht erhöhten Blutdruck abgesehen) körperlich völlig fitt. Ohne körperliche Komplikationen kann sich dieser ständige Kampf mit sich selbst noch Jahre hinziehen.

Ich stehe inzwischen tatsächlich auf dem Standpunkt "Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende". Und das meine ich sowohl in ihren, als auch in meinem Sinne

Tjapxs


Ups, ich hätte zwischendurch aktualisieren sollen.

Das ist bei dir das Problem. Du siehst die Geschichte aus deiner Sicht als Mutter.

Nein, als Mutter und auch als Tochter einer unter Betreuung stehenden Mutter.

Meine Mutter darf trotzdem immer noch ihren Willen äußern, soweit sie dazu in der Lage ist und ich handele grundsätzlich nicht gegen diesen Willen.

Kurunterkünfte sind dazu da, um sich dort zu erholen, also gehe ich stark davon aus, dass man sich dort auch wohlfühlen sollte und das tat sie nie.

Nein, eine Kur (nicht zu verwechseln mit Anschlussheilbehandlung) hat als einziges Ziel die Wiederherstellung der Arbeitskraft. Von Wohlfühlen ist da keine Rede. Eine Kur (oder auch Reha) ist harte Arbeit, die Therapien oft Stress pur.

Denn wenn mit Appell an die Vernunft nicht weiter zu kommen ist, käme ja dann nur die Beantragung einer Betreuung in Frage.

Zum Glück kann man nicht jeden, der uneinsichtig ist, so einfach unter Betreuung stellen lassen.

Statt ans Amtsgericht kann man sich –nebenbei gesagt- auch erst mal an den sozialpsychiatrischen Dienst oder die Betreuungsbehörde wenden.

TSapxs


Das ist bei dir das Problem. Du siehst die Geschichte aus deiner Sicht als Mutter.

Nebenbei gesagt hatte ich auch so ein wenig meine Schwiegereltern, ihre beflissenen Kinder und den Ausgang des Ganzen im Kopf.

S8ilbeVrmoXn<daugxe


Habt ihr schon mal mit jemandem gesprochen der einen Zuckerschock auf offener Straße erlitten hat?

Der hilflos da lag, weil er sich nicht helfen konnte und von anderen als besoffene Person eingestuft wurde?

Darf ich mich mal einmischen: SOWAS passiert aber eher wenn ZUVIEL Insulin gespritzt wird. Oder wenn - wie bei älteren Leuten oft üblich - zu festgelegten Zeiten Insulin gespritzt wird und dann wird mal vergessen, zu essen.

Wer länger zu hohe Blutzuckerwerte hat, riskiert Augen-/Gefäß- und Nierenschäden, alles nicht schön und zu vermeiden (also in dem Punkt wäre schon Gesprächsbedarf mit erwähnter Mutter, aber bitte eben kein Zwang)

q/uacks?albexrei


Prinzipiell sollten wir alle gemeinsam - da sollte dann meine Mutter auch mitziehen - danach schauen, was das Beste für ihre Gesundheit ist und bedrohliche Gefahren minimieren. Dafür bräuchten wir den aktuellen Stand mal schwarz auf weiß.

Das ist der Punkt, funktioniert aber nur, wenn Deine Mutter auch mitmacht. Ich denke, es ist erst mal völlig normal, dass Du Dir große Sorgen machst. Wichtig fände ich, zu schauen, wo die Sorgen wirklich berechtigt sind und wo nicht. Ich würde also erst mal schauen, wie es mit dem Diabetes aussieht. Wie sind die Werte überhaupt (Langzeitzuckerwert beim Hausarzt), misst sie selbst (ich schätze nicht), eventuell Blutzuckermessgerät besorgen, zweimal in der Woche ein Blutzuckertagesprofil erstellen, da muss sie natürlich mitmachen, was vielleicht das Hauptproblem ist. Hat sie denn "Zuckertabletten" bei ihrem Tablettencocktail? Je nach Werten braucht selbstverständlich nicht jeder Insulin. Übrigens können sich auch als Langzeitfolge (und gegebenenfalls auch "akut") eines schlecht eingestellten Diabetes dementielle Symptome zeigen.

Bezüglich Bewegung: Bei den meisten Herzerkrankungen ist "einfache" Bewegung zwar okay, aber zu wenig, anstrengendere körperliche Aktivität ist häufig - wie bei Diabetes auch - die bessere Wahl. Früher hat man Menschen mit Herzerkrankungen generell zu Schonung geraten, das ist ziemlich "out", da sich herausgestellt hat, dass sie - je nach Herzerkrankung - durch Schonung eine schlechtere Lebensqualität haben und früher sterben. Angehörige bremsen die Kranken da tatsächlich aus Sorge oft zu sehr aus und schaden, ohne es zu wissen, der Person damit letztlich. Also, nachhaken, ob sie bei ihrer Herzerkrankung auch "sportlicher" unterwegs sein darf beziehungsweise sogar sein sollte. Gerade bei einer "einfachen" koronaren Herzkrankheit, auch nach einem Infarkt, ist sportliche Aktivität ein ganz wichtiger Punkt, muss aber natürlich individuell betrachtet werden, beispielsweise ob eine schwerere Herzschwäche oder schwerwiegendere Rhythmusstörungen vorliegen, da muss die Belastung natürlich entsprechend angepasst sein.

Besteht denn die Möglichkeit, gemeinsam mit Deiner Mutter einen Termin beim Hausarzt wahrzunehmen, um diese Punkte zu besprechen und dadurch die eine oder andere möglicherweise unbegründete Sorge zu relativieren? Aktuell weißt Du ja offenbar nur, dass sie "irgendwie" Diabetes hat und herzkrank ist.

M8onTika&65


Hm, ich weiß langsam nicht mehr so richtig, wofür du diesen Faden eröffnet hast. Deine Frage "was kann man tun" wurde von verschiedenen Aspekten abgearbeitet und das allermeiste verwirfst du. Drum habe ich dich gefragt, was du bzw. ihr vorhabt. Wann ist denn der Termin beim Neurologen?

Nein, deshalb möchte ich lebensgefährlichen Wechselwirkungen ausweichen und das ist ebenso in ihrem Sinne.

Das ist aber Sache des behandelnden Arztes, der Vorschlag, mit ihr und ihm zu sprechen, kam auch schon.

Gilt das auch für Menschen, die sich dessen nicht bewusst sind?

Ja, eingeschränkt zwar, aber ja. Die heutige Sicht auf Demenz ist eine andere, vielleicht solltest du dich mal damit befassen. Aber zunächst muss ja geklärt werden, ob sie überhaupt dement ist. Auch in einem Pflegeheim wird niemand "gezwungen" zu essen oder Tabletten zu schlucken, jedenfalls normalerweise nicht. Ich habe durchaus schon davon abgesehen, wenn sich ein dementer Bewohner dagegen verwehrt hat, denn es wäre nur mit körperlicher Gewalt gegangen. Es gibt auch Leute, die sich nicht pflegen lassen, kann manchmal ganz krass werden, auch das wurde so weit es eben ging akzeptiert. Kommt aber nicht oft vor.

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