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Pflegehilfskraft soll spritzen (lernen)

BJirkenBzweixg hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

Ich arbeite in einem kleinen, privaten, ambulanten Pflegedienst.

Leider haben wir einen Fachkraftmangel. Wir brauchen noch genau eine Fachkraft.

Eine meiner Kolleginnen hat die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht,allerdings die Prüfungen nicht bestanden oder gemacht (ich weiß es nicht genau) und hat somit nur die Zulassung zur Pflegehilfskraft bekommen.

Die Kollegin ist aber eine echt Topp-Kraft und wir würden sie gerne für die Behandlungspflegetour einsetzen.

Jetzt hat sich uns die Frage gestellt, ob sie die Zulassung für s.c. Injektionen und Antothrombosestrumpfverbände noch irgendwie nachmachen kann.

Hat da irgendjemand Erfahrung?

Gruß Birkenzweig

Antworten
XQirgaixn


die Frage ist doch BRAUCH man dafür einen Test?

Subcutan im Sinne von Thrombosespritze etc macht man sogar selbst zuhause ohne besondere Ausbildung.

Ich habe es mir schon selbst gespritzt als ich musste. Vorher hat es meine Oma oder mein Vater gemacht.

Ansonsten google mal "Spritzenschein".

Da gibt es ganze Kurse dazu, die nach beruflichem Weiterbildungswert her gefördert werden (steuerlich absetzbar, Bildungsurlaub kann dafür genommen werden, soweit ich weiß)

BYirke5nzwexig


ja, BRAUCH man leider. was angehörige können sollen, hat nix mit dem zu tun, was ein pflegedienst abrechnen darf. wenn die uns erwischen, daß wir eine hilfskraft spritzen lassen, können sie uns die zulassung entziehen.

das wird auch extrem scharf kontrolliert

M`aziPkeen


Eine Bekannte von mir hat diese Einweisung in die subkutane Injektion gemacht, war ein Tag lang und hatte 100 € gekostet.

Ist quasi wie die Gesundheitseinweisung beim Amt für Lebensmittelberufe - am Ende bekommt man eine Bescheinigung und der Arbeitgeber ist auf der sicheren Seite, dass die Pflegehilfskraft die Kenntnisse verfügt, Spritzen zu verabreichen.

B+irk'evnzwexig


okay, danke. mir is inzwischen eingefallen, daß sie für wundverbände das ja auch irgendwie brauch.

ach man, das is echt schade, sie is wirklich eine topp- kraft.

Mrazidkexen


Gibt es da keine Möglichkeit, dass euer Chef / eure Chefin da etwas zuschießt bzw. gibt es da keinen Topf aus welchem deine Kollegin die Schulung finanziert bekommen könnte?

XKiraixn


Ich denke langfristig wäre das gut investiertes Geld, wenn die Mitarbeitern schon länger da ist und motiviert ist.

BHirkvenzwevig


ja, sie is schon länger da und generell sehr motiviert. ich berede das nochmal mit den beiden (also chef und der kollegin)

LQive@rpoxol


Besteht nicht die Möglichkeit, dass sie das Alten- bzw. Krankenpflegeexamen doch noch nachholt?

Wenn sie die komplette Ausbildung absolviert hat und fachlich fit ist, dürfte das doch machbar sein. Vielleicht mal in diese Richtung schlau machen.

Msaz7ikeen


Huhu!

Hat sich hier eigentlich etwas ergeben? Würde mich interessieren, ob ihr eure Hilfskraft weiterbilden und behalten konntet :)^

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