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Vater teilweise dement. Hilfe gesucht...

RXhelaixa


Eine Betreuung wäre aber auch der Weg dazu. Das hat nicht mit völliger Geschäftsunfähigkeit, sondern mit fehlender Krankheitseinsicht zu tun. Die Krankheit verhindert die Fahrtauglichkeit.

Kann es sein, dass du unter "Betreuung" was anderes verstehst?

Noch mal: geh zum Landratsamt oder Gesundheitsamt. Der Amtsarzt kann das Gutachten veranlassen. Und der Arzt, der das Gutachten verfasst, ist haftbar dafür. Da nützt weder Anwalt noch Beziehungen was.

Übrigens wollte dir hier keiner was böses. Demenz ist ein fortschreitende Erkrankung. Das Autofahren wird nicht das einzige Problem bleiben. Und du hast ja eingangs erwähnt, dass er eigentlich in ein Heim müsste.

Informiere dich rechtzeitig über die weiteren Schritte. Auch da kann eine gesetzliche Betreuung, zwecks Aufenthaltsbestimmung, hilfreich sein. Und die Betreuung greift nur, wenn gar nichts anderes geht. Schon gar nicht, wenn ein Familienmitglied diese übernehmen würde. Derjenige sollte sich halt von seiner Dominanz nicht beeindrucken lassen.

sPween\y 72


Du hast die Möglichkeit ihn auf dem Landratsamt zu melden. Gerne nehmen die auch Bilder, z. B vom verbeulten Auto. Der Sache wird dann auf den Grund gegangen und dein Vater muss sich dazu äußern.

Das LA entscheidet dann nach eingehender Prüfung ob er weiterhin noch fahren darf oder eben nicht.

XZenxixa33


All aufgezählten Institutionen, die Ihr bereits informiert habt, können Euch in der Tat nicht so einfach helfen. die richtigen Schritte wurden hier bereits mehrfach genannt.

Ich möchte mir nicht anmaßen eine Situation ohne Hintergrundwissen zu beurteilen oder gar zu VERurteilen, ich bin nur auf das eingegangen, was Du hier geschildert hast. Und das war teilweise sehr widersprüchlich ( Lebensgefährtin pflegt ihn 24 Stunden am Tag, Vater ist nicht mehr alltagstauglich, dann wieder alles ok, es geht nur ums Autofahren...Vorwürfe an Hausarzt und Lebensgefährtin, dass sie gefälligst mal Verantwortung übernehmen sollen, dann ist aber wieder alles ok...)

Irgendwie dreht sich alles im Kreis und ich habe das Gefühl, dass Du keine Tipps haben willst, sondern einfach immer nur wiederholen möchtest, dass Du alles versucht hast und nichts geht...

Die Weihnachtsmarktsgeschichte finde ich nach wie vor suspekt - ich bin dann mal raus

SDerRaphienax 1


Danke fürs Lesen.

*:)

D(ac/kelolovxe


Wenn es NUR um das Autofahren geht, dabei kann und wird Euch niemand helfen.

Es gibt keinerlei gesetzliche Handhabe und weder Polizei noch Ordnungsamt sind bemächtigt den Führerschein einzuziehen. Es gibt nur die Möglichkeit das Fahrzeug fahruntüchtig zu machen, die Werkstatt zu informieren oder das Auto zu verkaufen. Ansonsten kann er fahren wohin er möchte, bis etwas passiert.

[[https://www.welt.de/gesundheit/article153774402/Wann-Papa-die-Pappe-besser-abgeben-sollte.html]]

Zur Verdeutlichung auch dieser Artikel.

Sterap*hinax 1


Danke Dackellove.

*:)

R#ut


Wenn Du Dich mit dem Hausarzt in Verbindung setzt, frage, ob evtl. Medikamente zu diesem Problemen führen können.

SeerapHhina 1


Ich werde in jedem Fall Arzt und Rechtsanwalt anrufen.

War heute bei meinem Vater und habe versucht Revue zu besprechen. Keine Chance. Er war heute nicht gut drauf und abwesend. Habe aber mit seiner LAB besprochen, dass ich den Hausarzt anrufen werde.

Sie war schon bei dem HA und hat mit ihm gesprochen. DER meinte, dass er das nicht so extrem sieht und keine Aktion seinerseits sieht. Danke..... :(v

Also werde ich den Rechtsanwalt meines Vaters anrufen und ihn um Beihilfe bitten. Irgendwas muss ja möglich sein. Eine Überweisung zu einem Neurologen wäre die Lösung. Aber dazu ist der Hausarzt nicht bereit. Ich muss schwereres Geschütz auffahren. Tue ich auch. Jetzt nach dem letzten Vorfall ist es nach 12.

Icgh habe heute meinen Vater sehr abwesend erlebt. Er nimmt an keinem Gespräch teil und fragt laufend das Gleiche..... Also wichtig ist mir, und ich wiederhole mich, dass er nicht mehr mehr dem Auto fährt. Ansonsten ist für seine Pflege gesorgt. Um nur mal den Nachfragen hier von Usern nachzukommen. Der Alltag ist geregelt und versorgt, das macht seine Partnerin. Es geht mir hier nur um das Autofahren... Aber da bin ich mittlerweile auch auf einem guten Weg.

Ich danke euch allen für das Interesse.

@:) *:) :)*

sSweenZy 7x2


Sie war schon bei dem HA und hat mit ihm gesprochen. DER meinte, dass er das nicht so extrem sieht und keine Aktion seinerseits sieht.

Also das überrascht mich jetzt auch :-/

Gut das du da jetzt am Ball bleibst. :)z :)^

T4aps


Deine Schilderung mit dem SEK finde ich gelinde gesagt merkwürdig. Dein Vater wird doch nicht die Nummernschilder abmontiert haben. So eine Halterabfrage dauert Sekunden. Dann kann man sich anhand des Alters deines Vaters den Rest schon zusammenreimen.

Auch wenn die Gefahr besteht, dass er für Ersatz sorgt, als erstes würde ich ihm trotzdem die Schlüssel und das Auto wegnehmen. So haben mein Mann und die Geschwister es mit ihrem Vater gemacht. Alles was er hätte unternehmen können, um wieder an seinen fahrbaren Untersatz zu kommen, war ihm dann zu viel Mühe.

Aber Du solltest das Fahrproblem nicht losgelöst von den anderen betrachten. Die Situation wird nicht besser werden. Ich spreche da aus Erfahrung mit mehreren dementen Personen.

Hast Du dich schon mal an den sozialpsychiatrischen Dienst gewandt? Das war vor einigen Jahren mein erster Schritt. Die haben dann die Betreuungsbehörde ins Boot geholt und anschließend wurde ein psychiatrisches Gutachten erstellt. Erst dann können weitere Schritte - auch in Hinsicht auf den Führerschein- unternommen werden.

Über die Dauer des Verfahrens kann ich jetzt auch nichts sagen.

Sobald ein Gutachten existiert und eine Gefahr für die Person und andere besteht, kann der Rest ganz fix (also innerhalb von Tagen) vonstattengehen.

T&apxs


DER meinte, dass er das nicht so extrem sieht und keine Aktion seinerseits sieht.

Mich wundert so eine Aussage überhaupt nicht. So eine Momentaufnahme beim Arzt sagt gar nichts aus. Da braucht es schon gezielte Fragen und längere Beobachtung. Ich würde nicht locker lassen.

BUuprgmxan


Am Autofahren hindern ist doch nicht so schwer. Ich habe beim Auto meines alten Herrn die Batterie ausgebaut und ein Rad runter gemacht. Den Schlüssel freiwillig abgeben wollte er auch nicht.

Möglich wäre auch eine oder mehrere Sicherungen zu ziehen, dass die Kiste nicht mehr anläuft.

Ein Anruf bei der Stammwerkstatt und etwas Aufklärung dort über die Situation schadet gewiss auch nicht, nur falls er dort anruft.

Es ist wirklich lächerlich, dass es hier kein Gesetz gibt, wo wir in D doch sonst für alles Gesetze haben. Da dürfen alte Leute, die nicht mehr den Kopf drehen können ,die nicht mehr richtig sehen und hören noch Autofahren und womöglich andere Leute in Gefahr bringen.

S9tcicuh;lxing


Las die Medikamente überprüfen.

Ich habe einen Vortrag für Patienten, gehalten von einer Ärztin der Geriatrie gehört über das Zusammenspiel der Medikamente bei älteren Menschen. Auch ist die Wirkungsweise und die Dosierung bei Älteren anders als z.B. bei Jungen. Viele Hausärzte wissen nicht, was ihre Patienten so nebenbei schlucken. So kann es zu masiven Verhaltungs- und Schlafstörungen kommen - eben zu Nebenwirkungen.

SZti\chlixng


..Entschuldigung habe das letzte Wort vergessen : kommen.

SDeraphCina x1


Danke für euer Interesse.

ABER: Ich wiederhole mich. Mein Vater hat noch ab und an so lichte Momente, dass er sich sofort ein neues Auto kaufen würde. Habe schon mit Poliziei, Ordnungsamt und Arzt gesprochen. Keine Chance.

Schlüssel wegnehmen. Er rief beim ADAC an und bei seiner Werkstatt. Hat sofort neue Schlüssel bekommen.

Aber egal. Ich merke, dass ich hier nicht weiterkomme. Bin dankbar für die gutgemeinten Beiträge. Leider sind auch wieder User dabei, die meine Schilderung hinterfragen und sie nicht wirklich glauben. Dafür ist die Sache zu ernst, um hier eine erfundene Geschichte zu schildern.

Danke. *:) @:)

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