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Pflegestufe aber er will es nicht

e|lma2x9 hat die Diskussion gestartet


Der Vater meines Mannes lebt allein und kann sich eigentlich nicht mehr versorgen.

Mein Mann teilt sich mit seiner Schwester die Einkäufe rein und die Arztbesuche wenn er gefahren werden muss.

Der ältere Mann ist also nicht mehr mobil.

Eine Pflegestufe lehnt er bisher demonstrativ ab, obwohl er mit Sicherheit mindestens den neuen Pflegegrad 0 bekommen würde.

Kann man wenn er es ablehnt wirklich gar nichts machen? Er kann noch selbst kochen, aber einkaufen und längere Wege kann er nicht mehr verrichten.

Antworten
DOuma(l


Ihr könntet seinem Vater ja kommunizieren, dass ihr anhand der vielfältigen Herausforderungen des Alltages - siehe deine etlichen anderen Fäden (da kommen ja gleich sicher noch ein paar dazu) - nicht mehr in der Lage seid ihn so zu unterstützen wie bisher.

ejlm#ao29


Das wurde bereits getan, aber er gibt sein Einverständnis für die Pflegestufe nicht.

Verhungern lassen können wir ihn ja nicht.

P9er)seixda


Habt ihr ihm erklärt, was die Vorteile der Pflegestufe wären bzw. nachgefragt, aus welchem Grund er sie nicht möchte?

B1ela fo=nte


Kann man wenn er es ablehnt wirklich gar nichts machen?

Nicht, solange er "mündig" ist.

eGlmax29


Mein Schwiegervater ist kein so einfacher Mensch und setzt Pflegestufe mit geistig zurück geblieben und debil gleich.

Er versteht nicht, dass wir es nur gut meinen.

Peersexida


Versucht ihm doch etwas die Angst und die Vorurteile zu nehmen. @:)

eplma2x9


Er ist sehr gefestigt in seinen Ansichten. Da ist nichts zu machen.

SRhei&lAagh


Er ist sehr gefestigt in seinen Ansichten. Da ist nichts zu machen.

Nachsann hat sich dieser Faden von Dir ja erledigt und kann geschlossen werden.

*:)

e:lmax29


Meine Frage war eher, was man rein rechtlich noch unternehmen kann, außer ihn zu überreden?

g_aul`oisxe


Nix.

L'ilBaLi4na


Ihr wollt rechtlich etwas unternehmen, weil er nicht mehr mobil ist, um einkaufen zu gehen und zum Arzt zu kommen? ":/

Ähm...nee, da könnt ihr rechtlich nichts machen. Wenn die Kinder sich die Unterstützung aufteilen könne, ist es doch gut so.

PLeddi


Bei meiner Mutter war es ähnlich. Als sie dann zusammenbrach und im Krankenhaus ihr erklärt wurde, dass sie Hilfe benötigt, sonst könnte es passieren, dass sie in ein Heim kommt, da hat sie zugestimmt.

Es ist so: Die alten Herrschaften haben viel in ihrem Leben erreicht. Sie haben es immer irgendwie geschafft. Und das ist auch großartig. Dass sie von Euch Hilfe annehmen ist schon sehr viel, auch wenn die Senioren (egal ob Dein Papa oder meine Mama, ich spreche da im Allgemeinen) das nicht zugeben können, es ist für sie belastend. Eine fremde Hilfe, das ist für sie noch schlimmer. Dann müssten sie, die in ihrem Leben so viel konnten, zugeben, dass sie auf Hilfe angewiesen sind. So ist es immernoch so, dass sie "alleine" klar kommen. Die Familie unterstützt sie ein wenig.

Nun müssen sie verstehen lernen, dass es für die Familie, ob Tochter oder Schwiegertochter oder Sohn, auf Dauer eine ganz schöne Belastung wird. Es geht nicht darum, dass der Vater Hilfe bekommt, es geht hier um die Entlastung der helfenden Familie. Und auf diesem Wege könnte es für den Vater einfacher sein, zuzustimmen. Ihr müsst offen sagen, wenn es Euch zu viel wird, auch wenn es Euch schmerzt. Denn aus welchem anderen Grund wollt ihr die Pflegestufe für den Vater?? Ihr macht Euch Sorgen, und das muss er verstehen.

GLG

eLlma2x9


Deine Worte beschreiben unsere Situation ziemlich gut.

pBiepxlanxt


was versprichst du dir von einer offiziellen Pflegestufe

letztlich stehen Dir zwar dann gewisse Hilfeleistungen zu, wenn der Vater diese jedoch jetzt auch schon ablehnt bist du genau so weit wie vorher

so wie ich Dich verstehe verweigert er sich ja Aufgrund fehlender Einsicht einer Notwendigkeit von weiterer Unterstützung

er wäre nicht der Erste der den mobilen sozialen Dienst nicht ins Haus lässt...

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