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Erfahrungen mit Pflegestufe/Pflegegrad

Sxereni}tyb198x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich möchte mal eure Erfahrungen egal ob gut oder schlecht über die Pflgestufe/Pflegegrade erfahren.

Bei mir selbst war es bisher nur negativ...

Letztes Jahr einen Antrag auf Pflegestufe gestellt, abgelehnt weil einfach-sorry das ich es so sagen muss- gepfuscht wurde. Mir fehlten am Ende 2 Minuten.Warum? Tja ,der MDK meinte mein mann könnte mich rücklings in die Badewanne rutschen lassen und zum Haare waschen2 Mal in der Woche braucht man zusammen nur 1 Minute.Unser Bad war äußerst klein weshalb mein Mann mich auf einem Handtuch stehend waschen musste. Das ist laut MDK nicht in der Grundpflege ( Körperpflege) mit in begriffen.Das er alles vorbereitet und aufräumt danach ist doch hauswirtschaft...

Dieses Jahr neuer Antrag auf Pflegegrad. Ergebnis:

Pflegegrad 1

Nur leider wurden auch hier MAL WIEDER nicht alle Sachen die einfach fakt sind aufgenommen.Das Gutachten wiederspricht sich überall.Beispiel: Es wurde angekreuzt ( was auch stimmt) das ich auch nächtliche Pflgehilfe brauche.Später wird es einfach weggelassen... auf einmal kann ich auch wiederden Haushalt machen ( Bodenpflege) was mir nicht möglich ist.Naja sind viele Dinge mal wieder einfach weggelassen oder falsche bewertet worden.Lege wieder mal Widerspruch ein,mal sehen was diesesmal kommt...Mir geht es nicht darum das ich höher eingestuft werden will im Grad,sondern nur darum, dass ich will das alles Fakten wahrheitsgemäß drinstehen!Von mir aus geben die mir 90 Punkte und lassen mich in 1,darauf kommt es nicht an! Ich will nur die Wahrheit...

Wie war es bei euch so?Fühltet ihr euch vom MDK ernstgenommen?Stimmen die Tatsachen?

Antworten
Ehhemalqiger NsutzeEr (#5C86592)


Hallo Serenity1985 ,

also ich habe vor ein paar Jahren meine Mutter gepflegt .

Sie wohnte als ich den Antrag auf Pflegestufe gestellt habe noch in ihrem eigenen Haushalt und eine sehr freundliche Dame vom MDK kam zur Begutachtung zu ihr nach Hause.

Es ging alles ziemlich zügig und ohne Probleme bekam sie Pflegestufe 1.

Danach konnte sie nicht mehr alleine in ihrem häuslichen Umfeld bleiben und ich habe sie zu mir genommen .

Wir hatten von Anfang an den Pflegedienst mit involviert weil ich noch arbeiten ging .

Es klappte wirklich gut ich war sehr zufrieden mit der Pflege die abgeliefert wurde .

Und als meine Mutter dann irgendwann mehr Pflege benötigte stellte ich einen Antrag auf Höherstufung auch dieser wurde schnell und ohne Probleme bewilligt.

Ich habe aber schon von anderen Fällen gehört wo es nicht so prima geklappt hat.

Lege einfach Widerspruch ein lasse nicht locker und kämpfe für dein Recht es steht dir zu.

Natürlich ist es mühsam und ärgerlich wenn man so um alles kämpfen muss und ich bin da ganz nah bei dir .

Es ist wirklich eine unhaltbare Situation die dir da abverlangt wird .

Ich drücke dir ganz fest die Daumen dass du dein Recht bekommst und wünsche dir alles Gute und viel Glück.

SYerenitmy1985


Danke für die nette Antwort! :-)

Bei meinen Schwiegereltern lief es ähnlich ab wie bei mir.Sie mußten seine Mutter pflegen (Demenz und Darmkrebs) hatten also eine unglaubliche Last,da wir alle sie auch ständig suchen mussten.Der MDK fand aber nicht das sie Dement ist und Hilfe benötigt. Meine Schwiegermutter hat geputzt ( auch wenn sie ihren Kot überall im Haus verteilte),gekocht ( später essen auf Rädern),eingekauft und sie auch so betreut.Man konnte sie nicht wirklich alleine lassen.Nachts ging es am Anfang noch. ( ich muss sagen das beide aufgrund der Demenz sogar den Vormund hatten von der alten Dame)Nachbar riefen bals Nachts an und forderten das sie kommen da die alte Frau aus dem Fenster nach Hilfe schreit. Als sie ankamne lag sie friedlich in ihrem Bett.... Demenz halt.

Erst als sie in KH kam stellte das Personal dort einen neuen Pflegeantrag ( Mutter musste sie nun auch schon füttern, und sie trug dann auch bald Windeln) Ohne den Ärzten dort hätte es niemals geklappt!

Der MDk meinte damals zu ihr:" Sie sind doch eh hier dann können sie ja auch helfen" das ist wirklich so gewesen! alos hier in Krefeld ist es sehr schwierig sein Recht dahingehend zu bekommen.

Eohlemali1ger /Nutzer (#5A86592)


Das ist natürlich sehr belastend für dich und ich kann nachfühlen wie ermüdend und schwierig dies alles für dich sein muss .

Es ist ja noch eine große zusätzliche Belastung zu deinen eigentlichen Einschränkungen die du ja schon hast .

Ich schicke dir mal ein paar Kraftsternchen :)* :)* :)*

Gib nicht auf und lasse dich nicht unterkriegen du bist im Recht und du willst ja nur dass sie anerkennen wie zeitaufwändig dein Alltag wirklich ist .

Ich verstehe auch nicht warum es bei manchen problemlos funktioniert und bei anderen überhaupt erst nach langem Kampf

SFereniGty19x85


Tja,das frage ich mich auch.andere setzten die Oma in den Rollstuhl und sagen das sie nicht sprechen darf und auf keinen fall aufstehen,und schwupp! Pflegestufe...

meine Krankheit erkennt keiner an das ist das problem...

HCype?rioJn


1 Beitrag gelöscht

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