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Sind wir herzlos?

p[iNeplanxt


Das Krankenhaus muß doch einen sozialdienst haben der euch bzgl. Schnelleinstufung, Kontakt Krankenkasse, organisation einer kurzzeitpflege oder ambulanter Pflegedienst helfen kann

Ihr müsst diese Unterstützung einfordern

ccoraalxin


Das haben wir bereits. Die meinte aber auch durch die neuen Pflegegrade dauert die Begutachtung bis zu 4 Monaten.

pYiepola<nxt


Blödsinn, schnelleinstufung heisst nicht umsonst so

Verlangt eine Unterstützung bei der weiteren Organisation der poststationären Versorgung oder " erwähnt" euch sonst an die krankenhausverwaltung zu wenden

cdor5aldin


Das ist gut. Das werde ich nochmal anbringen.

Problem ist leider auch, dass Oma gerne für die 2 Wochen im gewohnten Umfeld wäre.

Es ist eben Wahl zwischen Pest und Cholera.

Passiert dann was sagt man sich, man hätte ihr anders vielleicht noch helfen können und wenn nichts passiert und alles gut geht, bereut man das man ihr keine 2 schönen Wochen in häuslicher Umgebung gemacht hat.

pxike@plaxnt


Ausschlaggebend sollte eine gesicherte pflegerisch als auch medizinische Betreuung gesichert sein, ob dies ggf. auch durch eine intensiv ambulante Versorgung möglich ist liegt in der Beurteilung der betreuenden Ärzte

b]rok_enUsoulx262


Pflegestufe beantragen/ Pflege nach Hause kommen lassen. Dann ist die Oma daheim und wird trotzdem gepflegt, wenn auch nicht immer von Euch.

Herzlos oder nicht, das kann man so nicht sagen, denn niemand ist verpflichtet, sich selbst aufzugeben und zu ruinieren, um anderen, auch wenn es Familie ist, gefällig zu sein.

Von daher fände ich Pflege daheim ideal. Dann ist die Oma in der gewohnten Umgebung. Das wird das Beste für sie sein.

SZüntxje


das Problem der Krankenhäuser ist, dass die kein Geld dafür bekommen, wenn sie nun deine Oma noch einfach zwei Wochen behalten.

In dem Bereich, in dem ich arbeite ist es ganz oft ein ähnlich gelagertes Problem. Angehöriger wird pflegebedürftig und nun? Die meisten hätten gern, dass sie in aller Ruhe alles organisieren können und überlegen können und dafür muss das Krankenhaus doch Verständnis haben. Ja, haben wir auch, aber es gibt eben nur Geld für x Tage und dann wird der Pat. auf Kosten des Hauses behandelt. Das geht nicht, muss eigentlich jedem klar sein.

Zu uns kommen die Pat dann auch zur geriatrischen Frühreha und in der Akuteinrichtung wird gesagt, da bleiben sie dann erstmal 4 Wochen :|N 21 Tage mit 30 Therapieeinheiten, durch Sonntage werden schnell mal 24 Tage daraus, das setzt aber voraus, dass der Pat. frührehafähig ist. Wenn wir jemanden bekommen, der ein kompletter Peflegefall ist und keine Verbesserung eintritt, dann mudd früher eine andere Lösung gefunden werden.

Und ja, dafür sind die Angehörigen zuständig, mit Hilfe des Sozialdienstes.

ich weiß nicht, wieviel davon bei euch zutrifft, ich wollte nur kurz erklären, warum deine Oma nicht "eben" 14 Tage länger im Krankenhaus bleiben kann. Ich hoffe, ihr findet eine gute Lösung.

S/üntjxe


sorry, "muss" statt "mudd" natürlich |-o

c_oruaUlixn


Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob der Pflegedienst da ausreicht.

Sie muss ja auch medizinisch versorgt werden und das was der Pflegedienst macht, könnten wir auch selbst.

Was uns so fertig macht ist dieses hohe Risiko. Die Oma japst nach 3 Metern derart nach Luft und die Ärztin meinte, der Blutfluss kann jeder Zeit unterbrochen sein und dann wars das und sie erstickt jämmerlich.

Wie kann man denn verantworten einen Menschen, der derart in Gefahr ist nach Hause zu entlassen?

Um ehrlich zu sein finde ich das fahrlässig.

Das Glück, das ich derzeit habe bin ich wieder diejenige die dabei ist, wenn sie stirbt.

mWartinyachexn


Carolin

Ich möchte dir mal ein bischen von uns erzählen denn wir haben dasselbe durch was ihr gerade durchmacht.Meine Mutter ist Herzkrank hatte vor zwanzig Jahren eine Bypass OP da war sie 64 Jahre jetzt ist sie 84, sie hatte bis vor kurzen ihren Haushalt noch allein gemacht Sie kam mit Luftnot ins Krankenhaus dort wurde ihr Zustand schlechter ganz schlechte Nierenwerte.Von einen Tag auf den anderen baute sie körperlich dermaßen ab so das sie nicht mehr in ihre Wohnung konnte.Pflegen zu Hause kam nicht in Frage da sie in einer anderen Stadt wohnt als ich und ich selbst sie nicht pflegen könnte aus gesundheitlichen Problemen und auch Wohnungsmäßig das nicht ginge.Meine Mama kam erstmal in die Kurzzeitpflege den Platz hatte ich selbst besorgt und auch an meinem Wohnort.Von dort aus wurde die Pflegestufe beantragt was innerhalb von 4 Wochen geschah,Mama bekam dort ein Vollzeitplatz wird super verpflegt.Wir besuchen sie jeden Tag trinken Kaffee zusammen meine Kinder wohnen auch im selben Ort also hat sie viel Besuch und ist sehr zufrieden dort.Wichtig ist ihr findet ein schönes Heim schaut euch um.Ich selbst habe im Pflegeheim gearbeitet leider kann ich es nicht mehr.Solltest du weitere Fragen ich helfe dir so gut ich kann.

c4orDali1n


Vielen Dank.

Wann war das mit deiner Mutter?

Das Problem ist dass bei uns durch die neuen Pflegegrade 1 bis 5 die Sachbearbeiter kaum hinterher kommen die Pflegestufe auszustellen.

Uns wurde gesagt, es könnte 5 Monate dauern :-o

Ansonsten müsste Oma alles vorschießen und würde auf den Kosten für die Kurzzeitpflege sitzen bleiben.

Sie könnte es vorschießen, hat aber gesagt, dass sie das nicht machen würde. Da liegt das Problem.

Sie will zu Hause gepflegt werden.

Ich mache echt alles, aber ich habe Angst, dass sie mir zu Hause stirbt mit den Problemen die sie hat.

Ich hadere mit meinem Gewissen ob ich diese Verantwortung übernehmen kann unter der Problematik, dass der Blutfluss jeder Zeit unterbrochen werden könnte und sie tot wäre.

mAarti6nachxen


Coralin

Mit meiner Mutter war das genau anfang Juni dieses Jahres.Bei uns hies es auch Kurzzeitpflege erstmal für vier Wochen als Selbstzahler,den Vertrag haben wir auch unterschrieben ging um einen Betrag von ungefähr 1300 Euro.In dieser Zeit in der Kurzzeitpflege kam der MDK und überprüfte meine Mutter und sie bekam eine Pflegestufe.Die Kurzzeitpflege war im selben Heim also konnte sie gleich dort bleiben.Leider hat sich ihr Gesundheitszustand so verschlechert das sie zur Zeit im Krankenhaus liegt und es garnicht gut aussieht.

Tlaps


Die Oma japst nach 3 Metern derart nach Luft und die Ärztin meinte, der Blutfluss kann jeder Zeit unterbrochen sein und dann wars das und sie erstickt jämmerlich.

Na die Ärztin ist ja super :(v

Bekommt deine Oma keinen Sauerstoff?

Vater war die letzten Wochen seines Lebens an ein Sauerstoffgerät angeschlossen - zu Hause in seiner gewohnten Umgebung. Ich weiß aber nicht mehr wie oft der behandelnde Arzt kam. Das meiste hat der Pflegedienst gemacht.

Erkundigt euch mal.

Ansonsten Kurzzeitpflege. Das hätte tatsächlich den Vorteil der kurzfristigen Begutachtung. Wenn es um stationäre Betreuung geht, ist der MDK relativ fix.

c4or&alixn


Wenn eine Ärztin, dir lächelnd ins Gesicht sagt, dass deine Oma nicht mehr lange lebt, bekommst du Gedanken über die man gar nicht reden will.

Im ernst. Sie war das Letzte.

Sofort alles abgeprellt. Ist nicht ihre Sache, nicht ihr Problem und die Oma hätte ja auch ein bestimmtes Alter.

Ja, klar. Am besten lassen wir dann alle 86 Jährigen gleich auf der Straße liegen, wenn sie umfallen.

Kurzzeitpflege will die Oma nicht. Was ich irgendwo auch verstehen kann.

Wer würde nicht sein Umfeld genießen wollen? Bürdet den Angehörigen aber auch viel auf und ihre Art (hat zu meiner Mutter gesagt: Ich hab mich um dein Kind damals auch gekümmert), macht es nicht besser.

Meine Mutter ist sehr am Limit.

mUaripxosa


Ja, klar. Am besten lassen wir dann alle 86 Jährigen gleich auf der Straße liegen, wenn sie umfallen.

Das ist doch Unsinn. Deine Oma wird in die häusliche Pflege entlassen - ja, wohin denn sonst, wenn es mit der Reha nicht sofort klappt?

Wendet euch an den Sozialdienst des KH, die können kompetent beraten und weiterhelfen.

Bürdet den Angehörigen aber auch viel auf

Die wollen aber offenbar das Haus gerne erben, nicht wahr?

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